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Wallbox, Elektriker, Keller, Zählerkasten

Vor ein paar Wochen hatte ich einen Elektrikermeister hier, den ich persönlich zwar vorher nicht kannte, aber zumindest über einen Bekannten um zwei kleine Ecken herum.

Prinzipiell ging es darum, dass unsere Wallbox zum Laden der Elektrofahrzeuge (okay, aktuell nur unser Tesla, aber das kann sich ja noch ändern) hier im Hof installiert werden sollte. Die Tesla-Wallbox hat 22 kW Ladeleistung und muss daher zwingend von einem Fachbetrieb angeschlossen und beim Netzbetreiber angemeldet werden. Beim Termin wollten wir uns kennenlernen und die Gegebenheiten vor Ort angucken.

So weit war alles gut, Details dazu hatte ich hier schon berichtet.

Etwas schräg ist nur, dass der gute Mann sich bis heute nicht wieder bei mir gemeldet hat und auch jegliche Kontaktversuche nicht zielführend waren. Ich verbuche das mal als mangelndes Interesse an dem Auftrag, der sich ja nun immerhin wenigstens im mittleren vierstelligen Bereich bewegt hätte.

Inzwischen habe ich mir noch ein weiteres simples Ladekabel mit einer zehn Meter langen Strippe für Typ2-Anschlüsse gekauft, das einfach in eine herkömmliche Steckdose gesteckt werden kann. Das werde ich hier auf dem Hof in einer spritzwassergeschützen Kiste fest installieren und gut. Mit 10-12 Ampere bekommt man den Akku vom E-Auto zwar nicht in ein paar Minuten wieder von leer auf voll, aber wenn das Fahrzeug hier den ganzen Tag steht, kommen so auf jeden Fall problemlos 20 kWh in den Tank, das passt für uns Kurzstreckenfahrer schon. Zu Hause klappt das seit rund vier Monaten auch ganz hervorragend, unsere bisherigen Besuche am Supercharger kann man an einer Hand abzählen.

Verstellter Drucker

Was auch immer unser großer Drucker (Das Konika-Minolta-Dingens) für ein Problem hat, das Papier liegt im Rahmen unserer Endanwender-Möglichkeiten richtig in der Kassette. Da muss wohl mal von einem Techniker nachjustiert werden, denn so lässt sich mit den Etiketten nicht mehr sinnvoll arbeiten.

Es sei denn natürlich, man steht darauf, die Artikelnummern über einen unkooperativen Touchscreen einzutippen, anstatt bequem den Scanner zu verwenden. Für derart masochistisch veranlagte Kollegen sind solche Schilder natürlich goldrichtig. :-P


Die ersten Brösel am neuen Schild

Das neue Kasse-geschlossen-Schild aus dem 3D-Drucker ist zwar noch nicht vollständig zerstört worden, hat aber die ersten Macken.

Keine Ahnung, warum diese Schilder so unfassbar zerstörerischen Belastungen ausgesetzt sind, als würde ein Spaceshuttle den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre durchführen. Man stellt so ein Schild hin und nimmt es wieder weg. Warum die immer und immer wieder herunterfallen, erschließt sich mir echt nicht.

Eine der unteren Ecken ist schon leicht zerbröselt, an einer oberen Ecke hat sich ein zwei Zentimeter langer Riss gebildet. Ob es hilft, die Füllung der Quader massiver zu gestalten? Dadurch wird das ganze Teil natürlich auch schwerer, wodurch es härter auf den Boden aufschlägt.

Mal abwarten, wie es sich entwickelt. Ich kann das Teil natürlich jederzeit neu bauen, der Materialaufwand hält sich in Grenzen, wir reden von ein paar Euro, aber es wäre einfach grundsätzlich schade, alle paar Wochen so viel Material in die Tonne zu werfen. Aber so weit sind wir noch nicht. Das erste Schild ist noch gut genug und wird sicherlich noch eine Weile im Einsatz bleiben …


Keine Kartenzahlungen möglich?

Bei uns funktionieren seit einer knappen Stunde keine Kartenzahlungen mehr. Weder mit den Terminals, die direkt an unsere Kassen angebunden und über die Edeka-IT laufen, noch auf dem externen Gerät, das eine eigene Internetverbindung hat und vollkommen unabhängig von unseren Kassen seinen Job erledigt.

Gibt es momentan woanders auch Probleme? Sind irgendwelche wichtigen Bankserver abgeraucht? Gibt es dazu schon irgendeine Bekanntgabe?

Flickiflacki über der Aktionsfläche

Nach nur vier Monaten ist nun die nächste LED-Röhre gestorben. Eine der Lampen über der Aktionsfläche hatte sich vor ein paar Wochen schon als "Wackelkandidat" angekündigt, nachdem sie nach dem Einschalten ein paar Minuten lang geflackert hatte. Als sie dann mutmaßlich auf Betriebstemperatur kam, ging es wieder und so auch bis Samstag.

Gestern hat sie sich dann endgültig verabschiedet und mit einem ziemlich unkontrollierten Geflacker die Mitarbeiter genervt. (Man hätte natürlich auf eine Leiter steigen und die Röhre herausnehmen können, aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden …) Im Gegensatz zu klassischen Leuchtstoffröhren hat die LED-Röhre das volle Repertoire an Lichterscheinungen zum Besten gebracht: Von kurzen Blitzen, die nur einen Bruchteil einer Sekunde dauerten und kaum wahrzunehmen waren, bis hin zu sekundenlangem Leuchten in voller Helligkeit.

Dass die LED-Röhren auch nicht ewig halten würden, war klar. Aber immerhin haben wir nicht mehr wie früher bei den klassischen Leuchtstoffröhren alle zwei Wochen einen Ausfall.


Die gereinigten Leuchtbuchstaben über der Tür

Vor elf Tagen war mir aufgefallen, dass die ehemals leuchtend weißen Buchstaben meines beleuchteten Namenszuges über der Tür viele dunkle Flecken hatten, die sogar bei ausgeschalteter Beleuchtung durch den Kunststoff hindurchschimmerten.

Hier beim "t" und beim "s" gut zu erkennen:



Die wichtigste Frage für uns war, ob wir die Anlage selber öffnen und reinigen können oder ob wir dafür den Fachbetrieb beauftragen müssen, der die Werbeanlage einst installiert hat. Diese weltbewegende Frage war nach wenigen Sekunden auf der Leiter bereits beantwortet: Die weißen Deckel sind mit kleinen Kreuzschrauben an den Unterteilen fixiert. Tatsächlich ließen sich sich absolut problemlos demontieren.

Innen offenbarte sich das, was ich schon beim Anblick von außen geahnt hatte: Algenbewuchs, der vor allem in den unteren Bereichen der Leuchtbuchstaben teilweise sehr stark war:





Blick auf die gänzlich freigelegte Technik. Die LED-Module sind augenscheinlich sehr wasserfest und sind auch vernünftig verbaut worden. Da wird es, außer die Elektronik fällt aus, in absehbarer Zukunft keinen Kummer geben.



Während eine Kollegin die Deckel im Akkord mit Bürste und Spülmittel schrubbte und trocknete, reinigten Ines und ich auch die Innenseiten der Unterteile, in denen die Algen sich teilweise zu dicken, glibberigen Lebensformen angereichert hatten:



Man sieht den Kunststoffteilen schon an, dass sie nun seit über sieben Jahren ununterbrochen Wind und Wetter ausgesetzt sind, aber so schön gereinigt sahen sie doch fast wieder wie neu aus, sogar aus der Nähe betrachtet:;



Voila. So sieht es wieder hübsch aus. Anderthalb Stunden Arbeit, die sich gelohnt haben: :-)


Vereistes Kühlregal

Nicht aktuell und nur noch fürs Protokoll: Anfang des Monats war eines der Module unseres großen Kühlregals vereist. Es fiel kaum auf, einen Alarm gab es auch nicht. Die Temperatur ging im Schneckentempo im Laufe von rund zwei Wochen langsam hoch, so dass wir vorsichtshalber einen Techniker herbestellt hatten. Die Temperatur in dem Möbel ware zwar nie in einem kritischen Bereich, aber wenn sie langsam Zehntelgrad für Zehntelgrad nach oben klettert, während die Anlage in den acht Jahren zuvor konstant die Temperatur gehalten hatte, war es schon auffällig.

Wir taten gut daran, um Hilfe zu bitten, denn im Hintergrund (und leider nicht durch uns Laien zu erreichen (Hey, AHT, das besteht wirklich Verbesserungsbedarf!)) hatte sich bereits ein dickes Eispaket gebildet …


Die schmuddeligen Leuchtbuchstaben über der Tür

Gerade mal gut sieben Jahre ist die Außenwerbeanlage mit (unter anderem) meinem Namen in großen LED-Buchstaben alt. Im Gegensatz zu einer Technik mit Leuchtstoffröhren, die man alle paar Monate mal für den Austausch der Röhren öffnen können muss, sollte sollte es nach meiner Auffassung kein Problem sein, die Anlage mit LED-Technik vernünftig versiegeln zu können.

Man guckt da ja gar nicht so oft hin, aber die weißen Blenden habe viele dunkle Schatten, die nach meinem Verständnis von Verschmutzungen auf der Innenseite her stammen. Irgendwie stört es mich jetzt. Nun weiß ich, dass der Dreck da drin ist, nun quält es mich, dass die Leuchtbuchstaben nicht mehr strahlend weiß funkeln.

Das hauseigene Handwerker-Duo wird sich die Sache in den nächsten Tagen mal ansehen. Wenn wir die Buchstaben öffnen und reinigen können, machen wir das selber. Ansonsten werde ich die Fachfirma mal anrufen, die das Ding installiert hat. Vor meinem geistigen Auge sehe ich Banknoten mit kleinen Flügelchen wegflattern …


Endlich wieder eine vernünftig befestigte Eistafel

Vor rund zwei Jahren hing die Eistafel über der Kleineistruhe. Etwas schief, aber sie hing. Wie sie an der Decke befestigt war, weiß ich nicht mehr, das war ewig lange ein Mix aus Klebehaken oder Magneten an den alten Lampenreihen. Nach den Malerarbeiten vor gut einem Jahr waren die Haken endgültig verschwunden und seitdem stand die Tafel immer irgendwie rund um die Truhe auf dem Boden.

Für die Kunden war die Information nur eher zusätzlich, da wir ja für die Bestellungen die regulären Preisschilder an der Truhe hängen haben. Da die Tafel in ihrer Ecke zwischen der Eistruhe und dem Regal dahinter auch nicht immer in meinem Fokus stand, rutschte diese Baustelle immer wieder durch. "Eistafel vernünftig aufhängen" stand nun seit Ewigkeiten schon auf meiner To-Do-Liste, aber andere Sachen hatten immer irgendwie Priorität.

Dabei ist die Arbeit für Ines und mich nur ein Klacks gewesen: Mit dem Kreuzlinienlaser eine gerade Linie in einer Flucht mit der Eistruhe an die Decke projiziert, zwei Punkte im Abstand von 25 cm angezeichnet, mit einem 12er-Bohrer zwei Löcher in die Strohputzdecke gebohrt, die beiden Spreizdübel eingesetzt, zwei Gewindeösen in die Dübel drehen und schließlich die Eistafel mit vier Haken und zwei Stückchen Kette aufhängen.
Für uns als handwerklich begabtes Team, das vor allem Hand in Hand arbeiten kann, war das wirklich nur eine Kleinigkeit. Das ist so normal für uns, andere wären schon Besteigen der Leiter ausgestiegen, vom Umgang mit dem Material ganz zu schweigen … :-)


Ein neues "Kasse geschlossen"-Schild

Vor sieben Jahren hatte ich von Alexander ein 3D-gedrucktes "Kasse geschlossen"-Schild bekommen. Das Teil wollte ich nie an der Kasse verheizen und so steht es seitdem hier bei mir im Büro als Dekoration herum. Aus der Zeit (oder war Alexander erst durch mein neues Schild inspiriert worden), stammte auch der (zweite) Speisekartenhalter, der nun auch viele Jahre einen guten und erfolgreichen Job hier an der Kasse gemacht hat.

Inzwischen war es jedoch ziemlich ramponiert und von den Kollegen mehrfach mit Tesafilm geflickt worden und sah in der Summe recht bescheiden aus, um es mal vorsichtig auszudrücken. Zu sehen ist das inzwischen feierlich entsorgte alte Teil auf dem Bild unten neben dem neuen Schild.

Am Wochenende hatte ich die Idee, einfach eines mit dem 3D-Drucker selber zu bauen. Es sollte ein einfacher Entwurf sein ohne viel Schnickschnack. Eine Halterung mit einer Mulde für ein einzuklebendes Schild und das Schild mit dem Text, das in einem zweiten Schritt gedruckt werden sollte. Ständige Filamentwechsel innerhalb eines Druckes arten bei Geräten mit nur einem Druckkopf in Verschwendung aus und so habe ich das Layout entsprechend konstruiert. Mit einem CAD-Programm war das relativ schnell erledigt: Die Halterung besteht aus zwei senkrecht zueinander montierten Quadern mit einem 5 mm tiefen Ausschnitt auf der Vorderseite. Das Schild mit dem Text ist eine 5mm dicke Grundplatte, aus welcher der Text 2,5 mm hoch hervorsteht. Gelb auf schwarz für maximalen Kontrast, das transparente Regenbogenfilament für die Halterung war einfach noch übrig.

Hier ist das Schild in der zusammengesetzten 3D-Ansicht zu sehen:



Hier ist noch etwas Videomaterial vom Druck. Die Zeitrafferaufnahme aus der internen Kamera des Druckers hat irgendwas Hypnotisches. Diese beiden Säulen (Bäume), die vor der Stele gedruckt werden, unterstützen den 5 mm großen Überhang aus der Mulde für die Tafel mit dem Text. Freifliegend klappt sowas nur bedingt:



Und so sieht das Schild nun fertig aus. Das lässt sich sicherlich noch optimieren, am meisten stört mich nun eigentlich, dass die gelbe Schrift links und rechts zu sehr bis an den Rand der Platte reicht, da hätte der schwarze Rahmen etwas breiter sein müssen. Aber das lässt sich in einer Version 2.0 ändern. Sowieso bin ich gespannt, wie lange das Teil hier halten wird. Das PLA-Filament ist recht stabil, aber ständige Stürze auf den Boden wird es auf Dauer nicht unbeschadet überstehen.


Zwei erneuerte Haken

Die Maler hatten im Januar 2025 zwei Haken rausgerissen, an denen die letzte Leuchte eines unserer Lichtbänder hing. Nachdem die Ladendecke gestrichen war, hatten sie die Reihe mit Klebeband und einem Sicherungsband eines Rollcontainers fixiert und so hing die Konstruktion nun ein paar Tage Wochen Monate etwas länger als gewollt, aber die Zeit vergeht so unheimlich schnell.

Dabei war die Arbeit schnell erledigt: Neue Löcher anzeichnen und Bohren, Hohlraumdübel reindrehen, Haken ran, das Lichtband wieder einhängen, fertig. Aber es kommt irgendwie immer etwas dazwischen, was dann doch in dem Moment wichtiger ist.

Aber nun ist auch diese Baustelle endlich erledigt:


Containerabstellung

Als der große Container für die Einweggebinde aus unserem Leergutautomaten, aka Rücknahmegerät, wieder zurückgebracht wurde, habe ich mal eine Kamera auf dem Hof aufgestellt. In der oberen rechten Bildecke ist ein Stück Edelstahlrohr unserer Kühlanlagen zu sehen. Das war mir nicht aufgefallen, als ich mein altes Handy da auf einem Kabel balanciert hatte.

Das Video ist eigentlich nicht weiter spektakulär: Ein Abrollcontainer wird abgestellt.

Nicht mehr und nicht weniger.

Aber man sieht hier mal ganz gut, wie unsere Rampe "funktioniert". Wir hatten beim Bau ja ganz genau geplant, dass an der Stelle ein Container stehen wird, der auch ganz sicher beim Abstellen und Aufnehmen an der überstehenden Betonplatte der Rampe entlangkratzen wird. Ein Grund, weshalb die Rampe mit Stahlprofilen eingefasst ist.
Die graue Fläche unmittelbar unter dem Geländer sieht zwar aus wie Beton, ist aber die Außenkante eines massiven U-Profils aus Stahl. Die Konstruktion hält was aus und darum kann der Container beim Abstellen da einfach dran entlangkratzen. Was praktisch ist, um ihn relativ dich an die Rampe stellen zu können – immerhin kippen wir mehrmals täglich die Wanne aus dem Leergutautomaten dort hinein und ein größerer Abstand wäre da wirklich hinderlich.


Neue Puzzlekartons

Unsere inzwischen über 20 Jahre alten und immer wieder mit Klebeband geflickten Puzzlekartons haben die lange, intensive Nutzung nicht alle überstanden. Zwei waren so sehr verschlissen, dass da wirklich nichts mehr zu machen war.

Eine Kollegin hatte Mitleid und hat über Kleinanzeigen zwei gebrauchte Puzzles organisiert, deren Kartons genau die richtigen Maße haben. Die Teile liegen nun in den kaputten falschen Kartons, sind aber natürlich noch vorhanden. Falls also jemand das Hundemotiv oder den kleinen Vogel auf der Gießkanne zum selberbasteln haben möchte, ich würde sie gerne abgeben. Aber nur ohne Originalverpackung. :-)


Rollhocker Nr. 1: -1 Rad

Nach knapp einem Jahr ist nun von einem weiteren unserer Rollhocker ein Rad abgebrochen. Nummer Eins hat nun auch eines seiner drei Räder eingebüßt.

Sie hatten es wohl so verstanden, dass wir hier Zweiräder mögen. :-P (Nein, eigentlich ist das nicht witzig. Da gibt man viel Geld aus und kauft Dinge, die hier im gewerblichen Einsatz täglich benutzt werden und dann hält das Zeug von Zwölf bis Mittag …)