Der Aufenthaltsraum ist fertig, im kleinen Büro geht es noch etwas weiter. Die Arbeiten werden aber erst morgen im Laufe des Tages komplett erledigt sein. Das ist dann aber auch alles im Zeitplan, denn drei Tage waren dafür auch von Anfang an vorgesehen gewesen.
Viele Zwischenschritte gab es nicht mehr zu zeigen, aber inzwischen ist der neue Fußboden im Aufenthaltsraum fertig, inklusive neuer Abschlussleiste unter der Tür und komplett neuen Fußleisten an den Wänden. Die alten Möbel stehen auch erst einmal wieder in dem Raum, aber da werden wir noch modernisieren. Der Tisch bleibt, da sein Format ausgesprochen brauchbar ist, aber wir werden noch einen Satz neuer Stühle anschaffen.
Und dann ist da ja auch noch das leidige Thema mit dem Fenster und dem Vorhang …
Im Aufenthaltsraum geht es vorwärts: Die ersten Stücke des neuen Bodenbelags liegen bereits und vermitteln einen Eindruck davon, wie es mal aussehen wird.
Ganz pessimistisch habe ich dabei jetzt schon eigentlich nur eine Frage im Kopf: Wie lange wird es dauern, bis da die ersten Löcher und Macken drin sind?
Das ist doch eine solide Basis, wortwörtlich, die sich bei uns im Aufenthaltsraum (und auch im Kassenbüro) heute früh präsentiert. Die Handwerker müssten hier in den nächsten Minuten aufschlagen und ich bin mal gespannt, wie sich das heute entwickelt.
Außer dem Fußbodenbelag in Holzoptik kommen ja auch noch überall neue Fußleisten dran, es gibt also schon noch einiges zu tun …
Auch auf den Fußboden im Aufenthaltsraum haben die Handwerker Ausgleichsmasse gegossen. Das obere Bild war noch während der Arbeit entstanden, das untere gute anderthalb Stunden später. Man sieht deutlich, dass das Material schon deutlich sichtbar getrocknet / ausgehärtet ist.
Die Zeitangabe "vier Stunden" passt wohl ganz gut. Den Aufenthaltsraum lassen wir einfach komplett in Ruhe, aber für Kassenabrechnungen und Tagesabschluss in der Warenwirtschaft müssen die Kollegen nachher in das kleine Büro. Aber das wird schon gutgehen.
Morgen kommen wir vielleicht schon die ersten Stücke vom Fußboden zu sehen. Ich wüsste zumindest nichts, was dagegen sprechen sollte.
Nicht nur das kleine Büro als solches, sondern auch die kleine Treppe zu unserem Kassenbüro bekommt auch einen neuen Belag. Das alte grau-melierte Linoleum war hier auf den Stufen und auch an deren Vorderseiten befestigt und die Kunststoffteile, die als Katenschutz daran saßen, waren teilweise schon abgefallen.
Zunächst wurde auch hier alles sorgfältig entfernt …
… und dann kam die selbstnivellierende Ausgleichsmasse auf den Boden, damit wir eine möglichst glatte Oberfläche bekommen.
Die Arbeiten sind schon etwas hinderlich für den Alltag hier, denn die Pausen machen die Mitarbeiter nun freifliegend irgendwo im Lager oder (zum Glück hat das Wetter heute mitgespielt) draußen auf dem Hof. Im Büro nicht richtig arbeiten zu können, war schon blöde, aber da müssen wir jetzt einfach mal durch.
Der alte Fußbodenbelag im Aufenthaltsraum ist komplett entfernt und die Fläche gereinigt. So haben die Mitarbeiter den Boden vollflächig …
… grundiert, damit die Spachtelmasse vernünftig hält. Die kommt morgen auf die Fläche und damit alles in Ruhe trocknen kann, haben die Handwerker, es sind nämlich Handwerker mit Erfahrung, noch eine winzig kleine …
… Sicherungsmaßnahme angebracht. ;)
Bei der Grundierung wäre es dabei noch gar nicht so sehr problematisch, wenn jemand in den Raum latscht. Bei der Spachtelmasse wäre es fatal und auch der frisch eingeklebte Bodenbelag sollte die ersten Stunden nicht belastet werden. Aber bis das so weit ist, wird es noch zwei Tage dauern.
Die Wände hatten wir Sonntag gestrichen. Gestern ist gar nichts in dem Raum passiert und seit heute Früh sind die Handwerker da und kümmern sich um den/die neuen Fußböden.
So sieht der Aufenthaltsraum leergeräumt aus. Die Küchenzeile hinter der Tür bleibt natürlich, da wird der Bodenbelag bis unter die Schränke gelegt.
Erste Amtshandlung: Das alte Linoleum muss raus. Hier hat der Mitarbeiter der Fußbodenfirma mal probeweise ein Stück hochgerissen um direkt die Motivation wieder zu verlieren. Erstaunlich, dass der alte Bodenbelag im Bereich der Tür sich so großflächig von alleine herausgelöst hat. Der Rest klebte nämlich wie verrückt auf dem Boden fest. ;)
Wie die Zeit vergeht: NEUN JAHRE ist es her, dass wir den Aufenthaltsraum gestrichen und halbwegs hübsch gemacht hatten. Als vorbereitende Maßnahme für den Einbau des Fußbodens (dazu später mehr) hatten wir den vergangenen Sonntag in der Firma verbracht und hier einmal grundlegend den Pausenrauf aufgeräumt und die Wände neu gestrichen. Mit einem etwas dunkleren Farbton als bisher, aber dafür hat diesmal auch die Decke einen neuen Anstrich bekommen, nachdem wir die Löcher von der alten Leuchte zugespachtelt hatten.
Nun fehlen noch ein paar schöne neue Stühle und nach wie vor eine haltbare Möglichkeit, die Fenster blickdicht schließen zu können. Da ist uns immer noch nicht die Lösung eingefallen, die einen guten Kompromiss zwischen Optik und Haltbarkeit darstellt. Es wird wohl irgendwie in Richtung Vorhänge gehen, auf jeden Fall ohne nennenswerte mechanische Komponenten, die kaputt gehen können oder die man abreißen kann. Aber eine Sache nach der anderen …
Nicht gezielt oder nach einem festen Turnus, aber doch ab und zu mal gucke ich bei Ebay oder kleinanzeigen.de nach gebrauchten Kameras von Jovision. Es gibt leider keine neuen mehr, aber mit der alten Technik bin ich sehr glücklich. Unkompliziert und funktional – mehr will ich doch gar nicht.
Ich hatte drei gebrauchte Stiftkameras bei den Kleinanzeigen entdeckt. Leider stellte sich heraus, dass eine wohl doch kaputt war, aber da habe ich mich mit dem Verkäufer einigen können. So habe ich zwei weitere Kameras, die uns demnächst eventuell vollkommen neue Blicke auf unsere Firma zeigen können … :)
Heute sind es noch 1100 Tage bis zum Ende der kuriosen Konstellation mit den beiden Mietverträgen zwischen mir und der Edeka. Dabei wird an dem Tag gar nichts Aufregendes passieren. Es ist vermutlich so, als wenn man plötzlich 18 ist – man fiebert dem Datum entgegen und dann ist doch alles so wie am Tag zuvor …
1100 Tage. Manche zählen mühsam Schäfchen zum Einschlafen, ich zähle erfreut die Hunderter, um wach zu bleiben. :)
Unser Geldentsorgungsunternehmen hatte auf dem Zählbeleg, den ich immer via E-Mail bekomme, für eine unserer abgeholten Tageseinnahmen eine Differenz vermerkt: 50 Euro fehlten in dem Paket. Nanu?!
Nun zähle ich sämtliche Banknoten sogar zweimal, bevor sie auf die Reise gehen. Dazu schiebe ich sie bei jeder Zählung anders ausgerichtet (vorne/hinten und oben/unten vertauscht) durch die Zählmaschine, um zu verhindern, dass es Zählfehler aufgrund zusammenklebender oder sich an Eselsohren und anderen Knicken verhakender Scheine gibt. (Ja, theoretisch hat die Maschine auch eine Echtheitsüberprüfung, aber die hat ihr eigenes Mimimi, so dass ich sie nicht benutze.) Offenbar kann man sich auch mit Zählmaschine trotzdem mal verzählen. Auch zweimal hintereinander. Und abschließend möchte auch nicht vollständig ausschließen, dass ich nicht auch selber der Depp bin, der mit der Zählmaschine nicht umgehen kann.
Am nächsten Tag kam die Aufklärung, wieder per E-Mail: Es war ein falscher Fünfziger dabei. Wortwörtlich in diesem Fall. Den hatte ich nicht erkannt und auch die Geldzählmaschine hat es nicht bemerkt und die Banknoten dementsprechend ganz optimistisch als echtes Geld mitgezählt. Rechnerisch war also hinsichtlich der Anzahl der Banknoten im Safebag alles richtig, nur die hat die Europäische Zentralbank ganz offenbar versäumt, diesen einen Schein als offizielles Zahlungsmittel ebenfalls in ihren Bestand aufzunehmen.
Unterm Strich bleiben 50 Euro Verlust für mich und die Erkenntnis, dass zweimaliges Zählen zwar die korrekte Anzahl der Scheine bestätigt, aber leider nicht deren Existenzberechtigung in unserem europäischen Finanzwesen.
Unser Geldentsorgungsunternehmen hat seinem Namen diesmal jedenfalls alle Ehre gemacht. (Ich wollte den Wortwitz unbedingt mit einbauen, aber stimmt das mit der "Entsorgung" eigentlich nicht so ganz. Das Werttransportunternehmen hat die Blüte natürlich nicht entsorgt, sondern zur genauen Überprüfung an die Fachabteilung der Kriminalpolizei weitergeltet …)
Abgesehen von dem Lüfter im Kühlraum (Punkt 1 im Bericht) hatte der Kontrolleur vom "Lebensmittelüberwachungs-, Tierschutz- und Veterinärdienst des Landes Bremen" (LMTVet Bremen) nur noch zwei weitere Dinge bei seiner planmäßigen Routinekontrolle beanstandet: Punkt 1 im Bericht: In zwei Regalen im Laden hatte sich in den untersten Fachböden hinter langsam drehender Ware, resp. unter Körben, in denen wir Ware präsentieren, Staub angesammelt. Ebenso im Lager unter einem Leergutstapel, in dem nur wenig Bewegung ist. Das war der dritte Punkt im Kontrollbericht. Unterm Strich war es also eigentlich nichts.
Punkt 4 und die Abschlussbemerkung seht ihr unten in dem Auszug aus dem Kontrollbericht. Ich denke, damit muss man sich nicht verstecken. Bei unserem Durchsatz an Kunden und Material ist ein Schmutzeintrag überhaupt nicht zu vermeiden und auch wenn hier ständig irgendjemand irgendetwas saubermacht – man kommt kaum dagegen an. Aber, siehe amtliche Kontrolle, das ist alles so in Ordnung.
Die Firma, die unsere Fußböden im kleinen Büro und im Aufenthaltsraum neu machen wird, kümmert sich in einem Sidequest auch noch um den Fußboden vom Kassentisch.
Warum ITAB in einem Kassentisch, der preislich im oberen vierstelligen Preissegment angeordnet ist, einen hauchdünnen Billig-PVC-Boden einlegt, erschließt sich mir nicht. Die 200 Euro mehr, um da ein massives Zeug mit brauchbarer Nutzschicht anständig einzubringen, bringen da auch keinen mehr um – dafür hätte man länger Spaß damit und nicht nach einiger Zeit Löcher im Boden.
Gut, das ganze Ding ist nun inzwischen auch schon wieder weit über acht Jahre alt und darf nach rund drei Millionen Kunden auch seine Gebrauchsspuren haben, aber das Loch im Bodenbelag ist ja nicht erst vor ein paar Tagen plötzlich aus dem Nichts entstanden.
Egal. Wir gucken mal, was die Firma da für eine Lösung vorschlagen wird.
Inzwischen habe ich ein Angebot für das Verlegen eines Kautschukbodens in dem Raum vor dem Leergutautomaten bekommen. Ist nicht ganz so teuer wie die Epoxy-Beschichtung, aber ich empfinde auch 3.500 Euro netto noch für zu viel.
Damit will ich nicht das Material und schon gar nicht die Arbeitsleistung (Nachts / am Wochenende!) abwerten und das ist natürlich auch schon ein gewaltiger Unterschied zu 6.400 Euro, aber selbst bei diesem Preis fühlt es sich noch falsch an. Wir reden immerhin über eine Fläche von nur knapp zehn Quadratmetern.
Dass dieser zerfledderte graue Anstrich in dem Bereich vor unserem Leergutautomaten nicht toll ist, darüber brauchen wir nun wirklich nicht zu streiten. Aber …