Der bisherige Verlauf bezüglich des Einbaus einer neuen Klimaanlage bei uns im Kassenbüro verlief
eher unbefriedigend. Nun stand ein Auto auf der Moschee-Seite bei uns so vor dem Tor, dass eine Kollegin, die ein paar Minuten später mit dem Auto kommen wollte, nicht auf den Hof hätte fahren können. Ich wollte aufschließen und bat darum, ein Stück zur Seite zu fahren. Kein Problem.
Dabei fiel mir auf, dass die beiden Männer gerade dabei waren, vier Kartons aus dem Kombi auszuladen: Zwei Klimaanlagen, also zusammen jeweils zwei Innen- und zwei Außengeräte. Ich scherzte: "Die könnt ihr gleich bei mir im Büro einbauen!"
Nein, konnten sie natürlich nicht, denn
diese Anlagen sind für den großen Gebetsraum in der Moschee. Aber sie machen das beruflich und so kam während des Gesprächs eines zum anderen und nachdem sie sich die Situation hier vor Ort etwas später mal angesehen hatten, bekam ich ein Angebot, dass mehr als ein Viertel günstiger (!) als das von der anderen Firma ist.
Der Einbau ist für Ende nächster Woche geplant.
Der Übersteigschutz an unserem Zaun brauchte noch eine kleine Überarbeitung: In einem Element hing der Stacheldraht ganz unmotiviert durch. War zwar kein großes Ding hinsichtlich der Sicherheit, sah aber blöde aus. Wenn man dafür schon viel Geld bezahlt, soll es auch vernünftig sein.
Wurde aber inzwischen gerichtet.
Seit vielen Jahren sind die Preisschilder für die Artikel in der Obst- und Gemüse-Abteilung mit schwarzem Hintergrund gedruckt worden.
In diesem Bild sind sie zu sehen und auch, wenn da natürlich massenhaft schwarzer Toner verbraucht wurde, sah es wirklich gut aus.
Seit ein paar Tagen ist das anders: Die Schilder sind nun weiß. Warum die Edeka das veranlasst hat, weiß ich nicht. Die einzig logische Erklärung für mich ist, dass Toner gespart werden soll. Aussehen tut es jedenfalls sehr viel bescheidener, wenngleich wir uns daran sicherlich auch gewöhnen werden. Die schwarzen Schilder mit der weißen Schrift wirkten wesentlich wertiger. So wie es jetzt ist, fühlt es sich irgendwie nach Discounter an …
Die Klimaanlage in unserem kleinen Büro ist nach wie vor kaputt. Inzwischen war ein Mitarbeiter einer Firma hier, welche die unterschiedlichsten Gewerke unter einem Dach zusammenfasst und mit der wir (und unsere Hausverwaltung) seit vielen Jahren zusammenarbeitet. Bislang zwar nur in den Bereichen Heizung, Sanitär und Elektro, aber natürlich bot es sich an, dass sich mal jemand von ihnen auf dem kurzen Dienstweg die Klimaanlage ansieht.
Erkenntnis: Möglicherweise reparabel, aber mit großem Fragezeichen, zumal die alte Klimaanlage nun auch schon knapp zwei Jahrzehnte alt ist. So bekam ich ein Angebot für eine neue Anlage, das mich fast umgehauen hat, nämlich in Höhe von fast 4000 Euro brutto.
Nur das Gerät von Hisense kostet online auf dem freien Markt rund 750 Euro brutto. Über dreitausend Euro für den relativ simplen Einbau, zumal die alten Kupferleitungen laut Aussage des Monteurs auch weiterverwendet werden können, fand ich schon so krass, dass ich nicht mal mehr darüber nachgedacht habe. Selbst wenn man noch 1000 Euro für sonstiges Material ansetzt und die verbliebenen 2000 Euro durch 100 Euro pro Stunde für den Monteur teilt, geht die Rechnung in meinem Kopf nicht auf. Ein Fachmann braucht definitiv keine 20 Stunden, um die Anlage zu installieren.
Natürlich KÖNNTE ich das Geld investieren, ich WILL nicht.
Da es nicht auf Lautstärke und auch nur zweitrangig auf Effizienz ankommt, werde ich mir mal Gedanken machen, ob es da nicht mit einem Monoblock-Gerät eine einfachere und vor allem günstigere Lösung gibt. Aber fast viertausend Euro für so ein einfaches Gerät sehe ich einfach nicht ein.
Hinter der Wand vom keinen Büro befindet sich unser Tiefkühlraum. Da hatte ich ja schon einen ganz ketzerischen Gedanken … (Nein, mache ich nicht!)
Viele Jahre hatten wir das kleine
Zeiterfassungsgerät von Chipdrive im Einsatz. Leider wurde das Gerät immer störanfälliger und unzuverlässiger und so hatte ich es
Ende 2017 durch ein anderes System ersetzt. Das Gerät und die Software von Bodet sind zwar etwas, ähm, gewöhnungsbedürftig, vor allem die Software verschmäht konsequent jegliches Windows UI und bringt eine eigene und anfangs sehr gewöhnungsbedürftige Benutzeroberfläche mit. Wenn auch einige Funktionen anders hätten gelöst werden können, die Software funktioniert wenigstens.
Zum Verbleib des alten Zeiterfassungsgeräts hatte ich an dieser Stelle schon einmal etwas geschrieben, nachdem ich es im
Februar 2018 in einen Karton gesteckt und erst einmal eingelagert habe. Um mich aus dem Blogeintrag mal selber zu zitieren: "
Wegwerfen kann ich es irgendwann immer noch. 
"
Genau das habe ich nun getan. Der Karton stand, so wie er auf dem Foto im verlinkten Beitrag zu sehen ist, noch mitsamt der vielen alten Chipkarten in der Halle im Regal. Bei einer meiner Touren zur Containerstation hatte ich den Inhalt komplett in eine meiner "Elektroschrott"-Kisten gekippt und beim Recyclinghof in den Container für Elektrogeräte geschüttet.
Das Ding hätten wir nie wieder benutzt und wenn ich ehrlich bin hatte ich bis zum zufälligen Auffinden des Kartons überhaupt nicht mehr gewusst, wo das Chipdrive-Gerät abgeblieben ist. Es hätte auch schon längst entsorgt sein können, ich habe es acht Jahre nicht vermisst und gebraucht und nun ist auch dieses Kapitel nur noch ein Eintrag in diesem Blog!
Meine
große Aktenvernichtung vor inzwischen knapp anderthalb Jahren hat zwar für viel Luft gesorgt, aber einige Unterlagen haben wir zwangsläufig immer noch hier stehen. Die beiden Anhängerladungen beinhalteten auch Unterlagen, die deutlich älter als 10 volle Jahre waren, bei so viel Entsorgungsfaulheit sammelt sich natürlich etwas an. Hinzu kam, dass der gesamte Zeitraum auch die Unterlagen von zwei Läden beinhaltete, was die Papierflut nicht ganz verdoppelt aber zumindest um 50% aufgebläht hat.
Seit 2020 haben wir nur noch den einen Markt hier, die Unterlagen aus Findorff haben inzwischen die Hälfte ihrer Aufbewahrungsfrist hinter sich und so füllt sich der Kistenberg bei uns in der Halle deutlich langsamer. Hinzu kommt, dass ich früher "alles" Aufbewahrt habe, also auch Lieferscheine und die einzelnen Hilfsformulare, mit denen die Mitarbeiter ihre Kassen abgerechnet haben. Beides keine aufbewahrungspflichtigen Dokumente – aber dafür sehr viele, die dementsprechend viel Platz einnehmen. Seit 2018 gibt es auch keine Kopien der ec-Belege mehr, die aufbewahrt werden müssen und so sammelt sich inzwischen deutlich weniger Material an, als in der Vergangenheit.
Kurz: Trotz der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren ist der Stapel an Kartons sehr übersichtlich: 23 Bananenkartons und 9 Kisten im Format von Umzugskartons stehen bei uns in der Halle – und das war's. Wenn man sich jetzt noch angewöhnt, regelmäßig mal auszumisten, sollte die Sammlung auch kaum größer werden. Im Gegenteil sogar, denn mit jedem weiteren Jahr verschwindet der Anteil der Dokumente aus unserem zweiten Laden.
Papier ist hier, Papier sind wir. Papier ist zwischen dir und mir – und mein Lebtag werde ich nicht verstehen, warum man freiwillig Steuerfachangestellter wird.
Seitdem die Ladendecke hier Anfang 2025 gestrichen wurde, hängen noch ein paar kleinere Kabelkanäle etwas provisorisch und mehr oder weniger frei fliegend unter der Decke.
Da kann nichts passieren, das ist nicht das Problem, es sieht halt etwas unfertig aus. Der Trost ist, dass 99% der Kunden das überhaupt nicht wahrnehmen.
Ich gebe zu, dass es mir an Motivation fehlt, da ranzugehen. Dabei ist das eigentlich keine große Sache. Wenn das hausinterne Handwerkerduo da erst mal rangeht, ist das relativ schnell erledigt. Derzeit hat aber für den persönlichen Seelenfrieden aber die große Aufräumaktion bei uns in der Halle absoluten Vorrang. (Davon gibt es aber erst Fotos, wenn wir fertig sind.)
Heute sind es noch 1200 Tage bis zum Ende der kuriosen Konstellation mit den beiden Mietverträgen zwischen mir und der Edeka. Dabei wird an dem Tag gar nichts Aufregendes passieren. Es ist vermutlich so, als wenn man plötzlich 18 ist – man fiebert dem Datum entgegen und dann ist doch alles so wie am Tag zuvor …
1200 Tage. Das sind insgesamt 28.800 Stunden oder 1.728.000 Minuten. Klingt zwar nach mächtig viel – und doch läuft es wie Sand durch die Finger.
Gut, dass ich von den Betonwerksteinen, die ich
vor Jahren gekauft hatte noch immer eine knappe Palette voll in der Halle stehen habe. Ich habe es zwar immer noch nicht geschafft, sie in die
Ecke hinter unseren Kühlregalen umzuladen, aber in der Halle werden sie ja zum Glück auch nicht schlechter.
Da werden wir aber demnächst wohl noch ein paar verwenden müssen. Im Eingangsbereich genau hinter den Türen sind die dort liegenden Platten entlang einer Fuge inzwischen massiv weggebrochen. Die rund 1000 Kunden, die da am Tag durchrennen, hinterlassen sicherlich auch ihre Spuren, die weitaus schlimmere Belastung geht von vollen Rollcontainern und Paletten mit Getränken aus, die mit Elektrohubwagen da rübergeschoben werden.
Das geht so vielleicht auch noch eine Weile gut und ist auch (noch) keine ernsthafte Stolperfalle – aber wenn erst einmal so eine Angriffsfläche geschaffen ist, gehen die Beschädigungen immer schneller voran …
Nach
diesem Vorfall Anfang April haben wir hier nun aufgerüstet: Die Fachfirma, die uns den Zaun hier vor anderthalb Jahren hingestellt hat, war nun von mir beauftragt worden, noch einen zusätzlichen Übersteigschutz zu montieren.
Drei Reihen Stacheldraht sorgen nun dafür, dass der unbefugte Zugang hier zum Hof zusätzlich erschwert wird. Wer draufkommen will, schafft es sowieso irgendwie und daher ist es auch nur "normaler" Stacheldraht geworden und kein Bandstacheldraht, den ich ja eigentlich gerne gehabt hätte. Der Zaunbauer hat mir aufgrund der immensen Verletzungsgefahr, die von den rasierklingenscharfen Stacheln ausgehen, dringend davon abgeraten.
Ich habe lange mit mir gerungen. Den Holz-Überbau unseres alten Regals mit den Länderspezialitäten,
hier sehr ihr den Abbau im Zeitraffer, hatten wir nun seit über acht Jahren in der Halle stehen. Und wie das so ist: Mimimi, das war mal teuer, das ist doch noch gut, das kann man doch vielleicht noch mal gebrauchen – so ging es mir zumindest in den ersten Jahren.
Inzwischen habe ich das erklärte Ziel, die Halle auszuräumen.
Daher ist nun dieser Überbau nebst einigen anderen Holz- und Kunststoffteilen, unter anderem diverse ausgemusterte Bänke und Tische aus unserem Festzeltgarniturenverleih, auf dem Sperrmüll gelandet. Mein Anhänger war stramm gefüllt und in der Halle ist wieder etwas mehr Luft.
Ob mit oder ohne angeklebte Augen, so eine
Dolce-Gusto-Maschine ist schon echt speziell.
Für ganz selten mal einen Kaffee – okay.
Aber (zumindest mit UNSERER Maschine, vielleicht gibt es auch bessere inzwischen) das Gerät macht nur bedingt Spaß. Zum einen ist der Wassertank recht klein. Zwei Becher/Tassen, dann ist schon wieder angesagt, den Behälter abzuziehen und zum Wasserhahn zu laufen.
Die Bedienung ist manuell, das heißt, man setzt den Brühvorgang dadurch in Gang, dass man einen Hebel zur Seite zieht. Solange man ihn hält, solange läuft das Wasser. Automatisch geht da gar nichts.
Am schlimmsten sind aber diese Plastikkapseln, die nun hinterher mehr oder weniger mit Wasser und auf jeden Fall mit den durchnässten Zutaten / Kaffeesatz gefüllt sind und aus technischen Gründen ein Loch oben und ein Loch unten haben. Damit tropft man immer irgendetwas voll und kann hinterher mit einem Lappen nachtrocknen.
Vielleicht bin ich auch nur zu doof dafür, das will ich nicht endgültig ausschließen, aber ich finde, Technik muss weniger "tüdelig" zu bedienen sein.
Huiii – nicht vollkommen unerwartet aber doch überraschend ist die Stromrechnung für Juni. Mit knapp 5200 Euro ist sie rund einen Tausender höher ausgefallen, als man es sonst so kennt.
Aber ist ja auch kein Wunder. In der Zeit, als wir hier streckenweise über 30 Grad hatten, lief unsere Klimaanlage ununterbrochen auf Volllast. Ich meine, dass sie 15kW verbraucht, das macht bei 30 Cent pro kWh über 100 Euro pro Tag – nur für die zusätzliche Klimatisierung.
Ich nehme das Schulterzuckend zur Kenntnis, wenn auf der rechten Seite auch etwas zurückhaltender, dank einer üblen Schleimbeutelentzündung, die ich mir eingefangen habe. Während im Land Temperaturrekorde aufgestellt wurden, lag unsere Schokolade noch hart in den Regalen und dass wir hier drin angenehme Temperaturen hatten, war jeden Cent davon wert.
Ich weiß auch nicht, haben wir hier einfach nur besonders viel Pech oder ist die Technik auch woanders so anfällig. SCHON wieder hat jemand (ein Name hing leider nicht dran) es geschafft, die Fluchttürhaube mitsamt Plomben von unserem Notausgang abzureißen.
Dass ich vor ein paar Wochen erst so einen recht üppigen Nachschub an diesen Plomben (aka "Ersatzoberplatten")
bestellt hatte, geschah offenbar in weiser Voraussicht.
Wieder einmal 6 Euro in die Tonne …
Was ich schon seit Jahren hier mal im Blog zeigen wollte: Der Drucker unseres Leergutautomaten ist in der Lage, Bons, die nicht mitgenommen wurden, wieder einzuziehen. Das ist sehr praktisch.
Zum einen ist es ein Sicherheitsmechanismus: Vergessen Kunden ihren Bon, wird dieser automatisch nach einer Minuten wieder in den Automaten gezogen. In der Zeit besteht natürlich auch die Chance, dass jemand ihn entdeckt und mitnimmt, aber oft genug stehen die Kunden auch nicht unmittelbar hintereinander vor dem Automaten. Das hat in all den Jahren schon oft für glückliche Kunden gesorgt, wenn wir ihren vergessenen und verloren geglaubten Bon doch noch aushändigen konnten.
Die Funktion kommt aber auch zum Einsatz, wenn ein Bon gedruckt werden soll und noch ein anderer Leergutbon im Drucker hängt. "Schwupps" ist er weg. (Und liegt einfach im Gehäuse hinter der Tür. Dafür nun noch extra eine eigene Auffangschale zu installieren wäre dann doch etwas übertrieben gewesen.)