Ich habe lange mit mir gerungen. Den Holz-Überbau unseres alten Regals mit den Länderspezialitäten,
hier sehr ihr den Abbau im Zeitraffer, hatten wir nun seit über acht Jahren in der Halle stehen. Und wie das so ist: Mimimi, das war mal teuer, das ist doch noch gut, das kann man doch vielleicht noch mal gebrauchen – so ging es mir zumindest in den ersten Jahren.
Inzwischen habe ich das erklärte Ziel, die Halle auszuräumen.
Daher ist nun dieser Überbau nebst einigen anderen Holz- und Kunststoffteilen, unter anderem diverse ausgemusterte Bänke und Tische aus unserem Festzeltgarniturenverleih, auf dem Sperrmüll gelandet. Mein Anhänger war stramm gefüllt und in der Halle ist wieder etwas mehr Luft.
Ob mit oder ohne angeklebte Augen, so eine
Dolce-Gusto-Maschine ist schon echt speziell.
Für ganz selten mal einen Kaffee – okay.
Aber (zumindest mit UNSERER Maschine, vielleicht gibt es auch bessere inzwischen) das Gerät macht nur bedingt Spaß. Zum einen ist der Wassertank recht klein. Zwei Becher/Tassen, dann ist schon wieder angesagt, den Behälter abzuziehen und zum Wasserhahn zu laufen.
Die Bedienung ist manuell, das heißt, man setzt den Brühvorgang dadurch in Gang, dass man einen Hebel zur Seite zieht. Solange man ihn hält, solange läuft das Wasser. Automatisch geht da gar nichts.
Am schlimmsten sind aber diese Plastikkapseln, die nun hinterher mehr oder weniger mit Wasser und auf jeden Fall mit den durchnässten Zutaten / Kaffeesatz gefüllt sind und aus technischen Gründen ein Loch oben und ein Loch unten haben. Damit tropft man immer irgendetwas voll und kann hinterher mit einem Lappen nachtrocknen.
Vielleicht bin ich auch nur zu doof dafür, das will ich nicht endgültig ausschließen, aber ich finde, Technik muss weniger "tüdelig" zu bedienen sein.
Huiii – nicht vollkommen unerwartet aber doch überraschend ist die Stromrechnung für Juni. Mit knapp 5200 Euro ist sie rund einen Tausender höher ausgefallen, als man es sonst so kennt.
Aber ist ja auch kein Wunder. In der Zeit, als wir hier streckenweise über 30 Grad hatten, lief unsere Klimaanlage ununterbrochen auf Volllast. Ich meine, dass sie 15kW verbraucht, das macht bei 30 Cent pro kWh über 100 Euro pro Tag – nur für die zusätzliche Klimatisierung.
Ich nehme das Schulterzuckend zur Kenntnis, wenn auf der rechten Seite auch etwas zurückhaltender, dank einer üblen Schleimbeutelentzündung, die ich mir eingefangen habe. Während im Land Temperaturrekorde aufgestellt wurden, lag unsere Schokolade noch hart in den Regalen und dass wir hier drin angenehme Temperaturen hatten, war jeden Cent davon wert.
Ich weiß auch nicht, haben wir hier einfach nur besonders viel Pech oder ist die Technik auch woanders so anfällig. SCHON wieder hat jemand (ein Name hing leider nicht dran) es geschafft, die Fluchttürhaube mitsamt Plomben von unserem Notausgang abzureißen.
Dass ich vor ein paar Wochen erst so einen recht üppigen Nachschub an diesen Plomben (aka "Ersatzoberplatten")
bestellt hatte, geschah offenbar in weiser Voraussicht.
Wieder einmal 6 Euro in die Tonne …
Was ich schon seit Jahren hier mal im Blog zeigen wollte: Der Drucker unseres Leergutautomaten ist in der Lage, Bons, die nicht mitgenommen wurden, wieder einzuziehen. Das ist sehr praktisch.
Zum einen ist es ein Sicherheitsmechanismus: Vergessen Kunden ihren Bon, wird dieser automatisch nach einer Minuten wieder in den Automaten gezogen. In der Zeit besteht natürlich auch die Chance, dass jemand ihn entdeckt und mitnimmt, aber oft genug stehen die Kunden auch nicht unmittelbar hintereinander vor dem Automaten. Das hat in all den Jahren schon oft für glückliche Kunden gesorgt, wenn wir ihren vergessenen und verloren geglaubten Bon doch noch aushändigen konnten.
Die Funktion kommt aber auch zum Einsatz, wenn ein Bon gedruckt werden soll und noch ein anderer Leergutbon im Drucker hängt. "Schwupps" ist er weg. (Und liegt einfach im Gehäuse hinter der Tür. Dafür nun noch extra eine eigene Auffangschale zu installieren wäre dann doch etwas übertrieben gewesen.)
In dem Kallax-Fach, das bei mir noch ein Expedit-Fach ist, ist die
Dolce-Gusto-Maschine übrigens nicht so gut aufgehoben. Zum einen habe ich Sorge, dass der aufsteigende Wasserdampf auf Dauer das Holz zerstört, zum anderen ist der Wassertank auf diese Weise wirklich nur sehr blöde zu erreichen.
Spontan hatte ich eben die Idee, zwischen meinem Aktenvernichter und dem Schlüsselkasten einen kleinen Fachboden zu installieren. Da reicht ja ein Brett, ich habe noch eine alte Arbeitsplatte von zu Hause in der Halle stehen, das passend zugeschnitten und anschließend mit drei Konsolen befestigt wird.
(DANN ist auch endlich das Risiko gebannt, dass mir doch bei aller Vorsicht mal ein Schlüssel in den Aktenvernichter fällt. Bei meinem Glück würde der nämlich genau mittig landen, die Lichtschranke auslösen und so möglicherweise einigen Sachschaden verursachen, falls das Schneidwerk nicht oder nicht rechtzeitig unbeschädigt blockiert.)
Das Innenleben meiner "Wall-Box" (
Hier Schritt 1) ist inzwischen relativ vollständig.
Nachdem ich endlich den 16A-Schalter bekommen habe, sind Steckdose und Schalter nun eingebaut und verbunden. Nun fehlt mir aber immer noch die Option, das Kabel bei Gebrauch aus der (geschlossenen) Box hängen zu lassen, so dass bei Nichtgebraucht kein Loch vorhanden ist.
Noch schlimmer ist eigentlich, dass Schalter und Steckdose leicht schief sitzen (wenigstens beide im gleichen Winkel), aber das war aufgrund des Lochrasters kaum anders zu lösen.
Als unter unserer kleinen Rampe vor dem Notausgang noch
die alten Leuchtstoffröhren lagen, kam mir plötzlich eine Idee: Kann man den ungenutzten Raum unter der Rampe nicht als Lagerplatz nutzen, indem man zwei Türen davor installiert, etwa so, wie ich es in dieses alte Foto skizziert habe?
Wirklich dicht bekommt man es damit wohl nicht und auch die beiden Halterungen für das Geländer machen die Sache etwas kompliziert – aber die Idee ist da und ich werde sie mal ganz zwanglos weiter im Kopf behalten.
Natürlich kann man dort keine empfindlichen Warenvorräte lagern, aber für sowas wie unsere Bierzeltgarnituren, Streumaterial, Gartengeräte und ähnlich grobschlächtige Dinge wäre das perfekt geeignet.
Das Regal, welches ich vor einigen Monaten
im Keller aufgebaut hatte, musste erst einmal wieder weichen. Dabei fiel mir diese Affenschaukel auf, die mir auch damals schon hätte auffallen können. Okay, da war sie mir aufgefallen, aber irgendwie hat sie mich jetzt mehr gestört, denn Ende letzten Jahres wollte ich dort noch kein eigenes Kabel verlegen:
Leider gehört die Strippe (Strom- oder Steuerleitung) zu unseren Kühlanlagen und ist an beiden Seiten fest verbaut. Mal eben verlängern ist also nicht möglich. So habe ich sie jetzt so gut es ging mit drei Kabelbindern an den vorhandenen Installationen befestigt. Das macht es etwas erträglicher.
Die Zuleitung zu meiner "Wall-Box" wird ein einfaches 3-adriges NYM-Kabel werden, das ich im Keller in einem weiteren Kupa-Rohr unter den vorhandenen verlegen werde.
Aber einen Schritt nach dem anderen!
Es war schön echt mühsam, einen brauchbaren Platz zu finden, wo ich das Ladegerät fürs Auto unterbringen kann. Nähe zum Sicherungskasten, Erreichbarkeit/Parkplatz und natürlich irgendwie auch die Exposition gegenüber Umwelteinflüssen, vor allem also dem Wetter, mussten berücksichtigt werden.
Letztendlich habe ich mich für etwa diesen Platz entschieden. Das dunkel hinterlegte Rechteck soll etwa den Montageort für den Kasten darstellen. Viel höher geht es nicht, "sehr viel höher" (genau über das kurze horizontale Rohr) wäre durchaus interessant, aber da sind wir schon so hoch, dass es nicht mehr mit einem Loch durch die Wand getan ist. Die Kellerdecke beginnt auf Höhe der Oberkante der verputzen, ungestrichenen Fläche. Da müsste ich für die Stromleitung sehr schräg nach unten bohren, was ich vermeiden möchte, um das Eindringen von Regen- und Kondenswasser zu vermeiden. Unter dem Rohr, so wie in dem Bild markiert, könnte ich einfach von außen den Bohrer leicht schräg nach oben ansetzen.
Noch sind die Löcher nicht gebohrt, vielleicht fällt mir bis dahin noch eine bessere Lösung ein. Ich denke aber schon, dass es
so werden wird:
In der prallen Sonne hat unsere Kühlanlage eben dicke Backen gemacht. Nachdem wir knapp eine Stunde den Rückkühler zusätzlich noch mit einem Wasserschlauch aktiv gekühlt hatten, wurde die Meldung quittiert und die Temperaturen gingen wieder runter.
Dabei kam auch einiges an Dreck mit raus, der möglicherweise auch mit ursächlich für das Temperaturproblem gewesen sein könnte. Was genau es nun war, werden wir wohl nicht mehr erfahren – auf jeden Fall läuft nun alles wieder wie es soll.
Nun habe ich über die
defekte Tiefkühltruhe doch ein Schild gehängt.
Liest ja doch keiner. Aber vielleicht schon.
Nein, keine Sorge, die Bewohner der größten Stadt in Australien sitzen gerade nicht zum Teil im Dunkeln – ich brauchte nur einen kreativen Titel für diesen Beitrag.
Gestern Abend war noch alles in Ordnung. Heute Morgen blieb eine unserer Tiefkühltruhen dunkel. Es ist nur das Licht betroffen, die Kühlung funktioniert, da die Geräte zwei vollständig getrennte Stromkreise für Beleuchtung und Kühlung haben. Sie haben sogar zwei verschiedene Anschlusskabel, so dass man Kühlung und Licht über zwei verschiedene Sicherungen absichern kann. So ist es auch bei uns. Jede einzelne unserer Tiefkühltruhen hat ihre eigene Absicherung im Keller, aber sämtliche Beleuchtungen in einem Block hängen an einer gemeinsamen Sicherung. Da die offensichtlich nicht rausgeflogen ist, scheint das Problem direkt in der Truhe liegen. Ich vermute, dass der Treiber für die LED-Beleuchtung das Zeitliche gesegnet hat –
kommt alle paar Jahre mal vor.
Techniker ist informiert. Bei der aktuellen Wetterlage haben natürlich Einsätze an nicht mehr kühlenden Kühlanlagen Vorrang vor nicht mehr leuchtenden Kühlanlagen, aber mutmaßlich in der kommenden Woche soll der Schaden behoben werden.
Mal gucken, wie viele Leute uns bis dahin panisch darauf hinweisen, dass eine unserer Tiefkühltruhen defekt ist.
Vielleicht mache ich einen kleinen Zettel fertig mit dem Hinweis, dass die Tiefkühltruhe nicht kaputt und nur vorübergehend etwas dunkel ist. Liest den jemand? Ach, kann ich mir auch schenken.
Doch, ich mache was fertig. Foto folgt.
Egal, wie schön etwas gestrichen ist – im harten Geschäftsalltag wird es früher oder später beschädigt werden, erfahrungsgemäß jedoch früher oder sehr viel früher.
Aber man kann ja nicht ALLES aus Edelstahl bauen oder damit verkleiden. Wobei … so ein Supermarkt komplett im Cybertruck-Design, hässlich, pragmatisch, aber unempfindlich und fast unkaputtbar. Das wär's eigentlich.
Mich stört es nicht, dass manche Sachen immer mal "etwas länger" dauern. Kennt ihr seit vielen Jahren nicht anders von mir. Ich habe eine Idee und dann dauert es eine Weile, bis sie reift und gedeiht. Manches ändert sich in der Zeit, manches wird wieder verworfen, einiges sofort und anderes später erledigt. Es gibt kleine und große Zwischenetappen aber früher oder später kommt immer irgendetwas dabei heraus. Wer hier im Blog liest, erfährt davon, manche lästern anonym in den Kommentaren darüber. Sei's drum … Vollkommen egal. Alle anderen bekommen diese Vorgehensweise von mir nämlich nicht mit und niemand stört sich logischerweise daran – und ich, ich gehe ganz gemütlich durch mein Leben und ziehe mein Ding durch ohne Stress.
Meine "Wall-Box", das Steckdosen-Ladekabel fürs E-Auto, das ich zur bequemen Erreichbarkeit in einen kleinen wetterfesten Verteilerkasten draußen auf dem Hof bauen möchte, was dann die "Box" an der "Wall" wird, ist auch so ein Projekt.
Momentan tüdel ich das Kabel immer mit Verlängerung aus dem Keller durch die Tür die Treppe hoch bis zum Auto. Das funktioniert, soll aber natürlich kein Dauerzustand werden. Die Box hat anderseits gar keine Priorität, darum ist das immer mal ein Projekt für zwischendurch.
Nun war aber mal Zeit und so habe ich ein paar Dinge vorbereitet. Die Lochplatte in der Kiste musste um ein paar größere Löcher erweitert werden, das sah dann so aus:
Die Löcher dienen der Befestigung von drei Dingen: Zum einen die Halterung für das Steuergerät des Ladekabels (links im Bild) und zum anderen die beiden identischen Unterteile für einen Schalter (16A) und eine Steckdose, damit der Ladeadapter bequem an- und ausgeschaltet werden kann, ohne dass man jedes Mal dazu in den Keller gehen muss.
Aktuell fehlt mir noch eine Lösung, wie ich das Kabel herausführen kann ohne den Deckel dabei offenstehen lassen zu müssen, aber ohne dass bei Nichtgebrauch des Kabels ein Loch im Gehäuse ist. Aber dazu fällt mir bestimmt auch noch etwas ein …