Kaum zu glauben, aber unser Leergutautomat ist nun schon
seit fünf Jahren bei uns im Einsatz. Es tut mir wirklich Leid, dass der Unterhaltungswert nicht so groß ist wie bei den alten Trautwein-Geräten und ich wenig über ihn berichte, aber unser Automat läuft einfach. Er macht im Grunde keine Probleme, wenn wir Totalausfälle in der Zeit hatten (die so rar sind, dass ich sie nicht zählen oder mich überhaupt ad hoc an einen solchen erinnern kann), wurden sie auf jeden Fall immer schnellstmöglich und nachhaltig erledigt ohne dass es mehrere Nachbesserungen oder nur halbherzige Lösungen gab.
Durch die deutlich wartungsfreundlichere Konstruktion als bei unseren alten Automaten sieht auch das Innenleben auf der Kundenseite noch fast wie neu aus und besteht nicht aus irgendwelchen
Dreck-Getränkereste-Krusten, garniert mit Haaren und Kronkorken.
Die Maschine ist einfach absolut top und wenn irgendjemand von euch selber einen Supermarkt betreibt und gerade vor der Überlegung steht, einen Rücknahmeautomaten anzuschaffen –
ich würde auf jeden Fall wieder und ohne überhaupt darüber nachdenken zu müssen ein Gerät von Sielaff kaufen!
PS: Für diese Lobhudelei bekomme ich das nächste Gerät günstiger.
PPS: Leider nicht.
PPPS: Hey, Sielaff, zwinkerzwinker …
Man merkt, dass sich hier technisch kaum was ändert und sich offenbar sogar minimale jahreszeitliche Schwankungen innerhalb eines Jahres wieder relativ gut ausgleichen.
Die Jahresabrechnung für 2025 kam gerade von Lichtblick per Post und weist aus, dass wir hier im vergangenen Jahr 192.869 kWh verbraucht haben. Das sind zwar ein paar hundert Kilowattstunden mehr als im Vorjahr, aber bei nur vier Promille Abweichung kann man wohl sagen, dass wir grundsätzlich beim gleichen Wert wie im Vorjahr liegen.
Gekostet hat uns der Strom übrigens etwas über 52.000 Euro. Das ist stattlich.
Zentralseitige Info aus der IT-Abteilung: Die bei uns aktuell eingesetzte Kassenhardware befindet sich im Status "End of Life" und wird seitens des Herstellers nicht mehr supportet. Damit die Kassentechnik hier im Markt die Voraussetzungen für die neue Kassensoftware erfüllt, ist ein entsprechender Austausch notwendig. Mal wieder. Wie oft wir hier neue Kassenhardware bekommen haben, kann ich schon gar nicht mehr zählen.
Mit dem Austausch der reinen Kassen-PCs ist es natürlich nicht getan. Wir brauchen auch neue Scanner, Waagen, Kundendisplays und den ganzen Firlefanz drumherum (Halterungen, Kabel, Verteiler etc.) – kurz: Alles neu. Aber die neuen Kassen sind chic, es handelt sich um die
POS-215 von 4POS, bei denen Bildschirm und Computer in einem eleganten Gehäuse stecken. Die Verkabelungen werden augenscheinlich nur mit USB vorgenommen und dürften hinterher sehr viel übersichtlicher als bisher sein. Unter der Prämisse sollte man sich auf die neue Hardware freuen.
Dieser Austausch geschieht natürlich nicht aus reiner Nettigkeit, sondern muss von den Einzelhändlern bezahlt werden. Bei uns beläuft sich die Summe auf knappe 8000 Euro netto, die dann auch noch mal eben außerplanmäßig investiert werden muss. Wenn die Hardware dann
wieder wenigstens acht Jahre hält, ist eigentlich alles gut. Wer weiß, was hier in acht Jahren ist. Ich habe zwar eine Idee, in der ich sogar eine nicht unwichtige Rolle spiele, aber dazu schreibe ich irgendwann mal mehr.
Warum die Kamera, die hier den Lagereingang mitsamt Leergutautomat im Blick hat, trotz ausreichender Beleuchtung (also kein IR-Modus) neuerdings ein Schwarzweißbild liefert, erschließt sich mir nicht.
Das weiß vermutlich nur Deus Observatorius, der Gott der Videoüberwachung.
Ich weiß gar nicht, WIE LANGE die Decke bei uns in der Herrentoilette schon so aussieht. Irgendwann muss wohl mal jemand beim Auswechseln der Glühbirne (aka des LED-Lampe mit E27-Gewinde) zu kräftig an der Leuchte gerissen haben, ich mutmaße, dass das beim Abnehmen des Glasdeckels passiert ist.
Die Befestigungsschrauben der Leuchte sind aus der Decke gerissen und durch den Ruck und/oder das Eigengewicht der Leuchte wurde das Stromkabel auf ca. 30 cm Länge aus dem Putz der Decke geschält. So hängt die Leuchte dort schon seit wohl einer Weile und tut eigentlich keinem weh und da man in dem kleinen Raum mit dem WC auch meistens nicht nach oben guckt,
Aber um auch solche Details will sich gekümmert werden. Ich hatte erst die Idee, ob man die Decke nicht einfach mit Holz (Profilholz mit Nut und Feder) oder Gipskartonplatten verkleidet. Dann könnte man eine nette Einbauleuchte dort installieren und müsste nicht wieder mühsam in die Strohputzdecke schrauben, was bei entsprechend grobmotorisch veranlagten Leuchtmittelauswechslern wieder zu einem Ausreißer führen würde. Ines ist knallhart für die pragmatische Methode: Wir gipsen das Kabel wieder ein und schrauben die Lampe wieder fest. Warum mehr Geld und mehr Arbeit als nötig investieren? Hallo, das ist eine Toilette, da interessiert es doch niemanden, wie die Decke aussieht. Merkt ja jetzt schon keiner, dass das Kabel da auf halb Acht hängt.
Ja, darauf wird es wohl dann demnächst hinauslaufen …
Die genaue Geschichte unseres Hauses hier in der Gastfeldstraße kennt wohl niemand mehr. Die Ursprünge und Vorgängerbauten reichen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Wie viele unterschiedliche Gebäude auf diesem Grundstück standen und wie weit diese nur umgebaut oder abgerissen und neu gebaut wurden, kann niemand mehr sagen. Selbst unsere Bauakte, die mir vollständig vorliegt, gibt nicht so viel her, da eben doch viele Informationen fehlen.
Wo jetzt unser Laden ist (also der Flachdach-Anbau an das Wohnhaus), standen früher wohl mehrere kleinere Gebäude. Wie genau diese aussahen und wie weit sie zusammenhingen, bleibt ein Mysterium. Auf jeden Fall war hier einst die Fleischwarenfabrik "Ludwig Fischer" ansässig, zu der übrigens auch das jetzige Moschee-Gebäude gehörte. Wenn die wüssten, was für eine schweinische Vergangenheit das Haus hat … Die Fleischwarenfabrik Ludwig Fischer war Mitte der 60er-Jahre nach Delmenhorst neben den dort neu gebauten Schlachthof umgezogen. Was ist den Jahren passierte, bis hier dann Anfang/Mitte der 70er-Jahre der erste Lebensmittelmarkt einzog, ich glaube, es war sogar schon der Tengelmann, kann ich nicht sagen.
Unser Wohnhaus bestand früher aus zwei unterschiedlichen Gebäuden, wie auf der Zeichnung zu sehen ist. Gewisse Parallelen zur alten Anordnung erkennt man noch. Von rechts nach links: Die Tür von meinem Nachbarn mit seinen beiden Schaufenstern, dann den Eingang zum Wohnhaus. Wo einst die Durchfahrt zum Hof war, befindet sich nun meine Ladentür und die kleinen Fenster links mit der Tür unter "waren" von der Fleischwarenfabrik existieren in der Form gar nicht mehr.
Überhaupt kann ich nicht sagen, ob das Haus links im Bild, das auf der Zeichnung den anderen Teil deutlich überragt a) abgerissen und neu gebaut oder b) grundlegend umgebaut wurde. Die Alternative c) wäre, dass schlichtweg die Zeichnung nicht stimmt. Für a) oder b) spricht, dass der Gebäudeteil ein eigenes Treppenhaus hat, das ursprünglich durch die inzwischen nicht mehr vorhandene Tür zu erreichen war und nun durch einen Gang mit dem Treppenhaus des anderen Gebäudes verbunden ist.
Hier seht ihr die Zeichnung der Front aus der Bauakte und darunter ein relativ aktuelles Foto von unserem Gebäude:
Der kleine PC mit seiner 500GB-Festplatte kommt ab und zu mal wortwörtlich an seine Grenzen. Aus irgendeinem Grund schreibt die Software, mit der ich auf die Kameras zugreifen kann und die das Life-Bild aus allen Kameras darstellt, ununterbrochen ein Logfile. Diese Datei wächst und wächst und wächst, auf meinem Hauptrechner hier ist sie derzeit "nur" 146 GB groß, aber hier läuft diese Anwendung auch nicht mehr ganz so oft, als auf dem kleinen PC, der in der Woche im Grunde sechs Tage ununterbrochen seinen Job erledigt. Nacht schalte ich immer nur den Bildschirm aus.
Alle paar Wochen gibt es dann mal die folgende Fehlermeldung. Anwendung beenden, im Dateimanager das Logfile löschen und weiter geht es. Ist kein Hexenwerk, aber war beim ersten Erscheinung des Fensters schon irritierend:
Seit Ende November ist der
Schlüssel unserer Elepfandspendenbox verschwunden. Nachdem die Box irgendwann so voll war, dass man kaum noch Bons hineinstopfen konnte, hatte ich den Behälter
zugeklebt und auf die digitale Spendenfunktion verwiesen.
Da wir aber immer wieder Kunden haben, die etwas verloren mit dem Bon in der Hand dastehen und das Geld gerne spenden würden, habe ich die Box nun auf die harte Tour wieder aktiviert, Mit Akkuschrauber und Metallbohrer habe ich kurzerhand das alte Schloss aufgebohrt und die Box geleert, etwas über 53 Euro waren dort noch in Bons drin gefangen.
In weiser Voraussicht hatte ich damals das Schloss unserer
alten (zerstörten) Acryl-Box aufbewahrt und das passte ganz prima auch in die rote Box rein, so dass sie ab sofort wieder voll funktionsfähig.
So, und jetzt werden noch Wetten angenommen, wie lange es dauern wird, bis ich den verlorengegangenen Schlüssel, der zum eben aufgebohrten Schloss passt, wiederfinden werde.
Ich wollte "mal eben schnell" was im Livebild unserer Videoanlage nachsehen und öffnete die NVR-Anwendung hier auf meinem PC im Büro. Die Software startete, aber auf die Kamerabilder wartete ich vergeblich. Ich wollte unbedingt wissen, ob ein Kunde an der Kasse einen bestimmten Artikel bezahlt, aber die Sekunden verstrichen und die Ansicht blieb grau. Plötzlich poppte die Fehlermeldung von Windows mit dem Hinweis auf, dass NVR nicht reagiert. Danke, das habe ich auch selber gemerkt.
Da es jetzt auch egal war und der Kunde (war ehrlich, wie ich später in der Aufzeichnung am Rekorder überprüft habe) ohnehin weg war, witterte ich zumindest noch einen Blogeintrag und machte einen Screenshot von der Fehlermeldung. So hat der Absturz wenigstens noch einen positiven Nebeneffekt gehabt …
Damit nicht jeder an den (immer noch undichten) Wasserhahn in unserer Backstube herumfummelt, hat ein Kollege einen kleinen Zugriffsschutz gebaut, der den Sensor abdeckt. So läuft das Wasser nicht ständig, aber er muss auch nicht unter der Spüle die Eckventile immer vor Arbeitsbeginn auf- und anschließend wieder zudrehen.
Pragmatische Lösungen nach Art von Uwe, aber nicht von ihm.
Heute Morgen um 8:05 Uhr riss mich mein Handy aus dem Schlaf. Am anderen Ende der Leitung war ein Mitarbeiter der Leitstelle, die unsere Alarmanlage überwacht, und teilte mir mir, dass im Edeka-Markt in der Gastfeldstraße ein Einbruchalarm vorliegen würde. Die Polizei sei informiert und fährt auch zum Objekt.
Keine 25 Minuten später war ich dann auch vor Ort. Die Polizei hatte bereits alles begutachtet, aber es waren keine Einbruchspuren zu entdecken. Den Alarm ausgelöst hatte einer der Bewegungsmelder im Eingangsbereich. Da ein umgefallener Besen auf dem Fußboden lag, mutmaßte einer der Beamten, dass das wohl der Grund für den Alarm gewesen sein könnte. War es jedoch nicht, der Besen lag schon die ganze Nacht dort. Und auch eine andere Unregelmäßigkeit war zum Alarmzeitpunkt nicht in der Videoaufzeichnung zu erkennen. Es sah alles ganz normal aus, vielleicht hat aber auch der Melder eine Macke. Ad hoc kann ich es nicht sagen, aber es könnte einer derjenigen sein, die dort schon seit Anfang an hängen, also über 25 Jahre. Wenn da irgendwelche elektronischen Bauteile etwas altersschwach geworden sind, sollten wir den Bewegungsmelder definitiv austauschen, sonst dürften solche Überraschungsanrufe sich in nächster Zeit häufen.
Also ging es schnell wieder nach Hause.
Normalerweise gibt es die schönen Winterimpressionen ja immer nur beim Fahrradfahren, aber die fast völlig autofreie B75 stellte heute früh noch ein schönes Fotomotiv dar.
Ich schwöre, dass das aus technischer Sicht ein Farbfoto ist.
Unterm Strich ändert sich auf den Konten nichts: Die Umbuchung vom Geschäftskonto auf das Darlehenskonto zum Jahresende bewirkte exakt keine Saldenveränderung.
Aber.
Aber!!!
Aber das war die letzte Rate des Darlehens in Höhe von 200.000 Euro, mit dem wir einen Teil der umfangreichen Umbaumaßnahmen 2018 finanziert hatten. Tut gut, dass es weg ist und jetzt nur noch das Immobiliendarlehen für das Gebäude hier läuft. Aber auch da steht eine Neuplanung an, denn die Zinsbindung fällt nun nach zehn Jahren weg (auch schon wieder so lange her …) und da müssen wir eine Anschlussfinanzierung finden. Eine Viertelmillion, um die Restsumme abzulösen, habe ich gerade nicht unterm Kopfkissen liegen. Aber ein Immobiliendarlehen stresst mich nicht, da steht ja ein reeller Wert gegenüber, während unsere Ladeneinrichtung inzwischen nicht mehr annähernd so viel wert ist, wie wir damals bezahlt haben.
Selbstverständlich habe ich auch in diesem Jahr wieder den Wandkalender von
Manitu hier in beiden Büros und auch im Pausenraum aufgehängt. Die Kalender haben eine vernünftige Größe und Farbgestaltung, so dass sie seit Jahren schon mein favorisierter Jahresplaner sind. So sehr, dass ich dafür gerne auch das Porto für den Versand investiere.
Mit im Karton lag ein Zettel mit Produkt-Informationen. Diese Info entspricht sicherlich der EU-GSPR, aber lässt einen schon stutzen. Wenngleich diese Informationen inzwischen Vorschrift sind, bekommt man sie nun wirklich nicht immer mitgeliefert und gerade bei einem bedruckten Bogen Papier wirkt das schon sehr, sehr schräg. So schräg, dass gefühlt schon ein Hauch Zynismus hinsichtlich dieser Gründlichkeit mitschwingt. Unter der Prämisse wäre unter den Warnhinweisen vielleicht noch der Hinweis angebracht, dass man sich an der scharfen Kante schneiden kann.
… man muss sich nicht mehr mit solchen Idioten herumschlagen.
Aber da die Betrüger immer mal die Telefonnummer verändern, kommen sie doch immer wieder durch. Praktisch ist ja, dass alleine schon die Erwähnung der Guthabenkarten die betrügerische Absicht entlarvt. Witzigerweise ruft ganz oft der selbe Typ an, den wir inzwischen schon an seiner kratzigen Stimme erkennen. "
Hallo, hier ist technische Abteilung. Sie müssen bei Telefonkarten etwas überprüfen …"
Nee, muss ich bestimmt nicht.
Nachdem wir Ende September das Kanalrohr in unseren Maschinenraum
auf der Rückseite der Wand gekappt und dabei auch
die schwarze Gummimuffe versetzt hatten, hatte ich die Maschinenraum-Seite des Rohrs mit Gewebeklebeband abgedichtet, damit keine Ratten aus dem Rohr krabbeln.
Im ersten Moment dachte ich, dass ich mir das Klebeband auch hätte sparen können. Das Rohr guckt auf der anderen Seite der Wand ein gutes Stück über dem Boden aus der Wand und hat keine Verbindung mehr zum Kanal. Aber wer weiß, was hier in den Katakomben alles kreucht und fleucht und doch irgendwie den Weg in den Maschinenraum gefunden hätte. Brr.
Nee, so ist schon ganz gut und wenn nach der Inventur wieder etwas mehr Zeit für allgemeine Aufgaben übrig ist, werde ich mich auch um die noch ausstehenden Maurerarbeiten im Keller kümmern – und dann auch dieses Stück Rohr entfernen und das Loch mit Steinen verschließen.