Skip to content

Entsorgt: Alte Klimaanlagen

Die Klimaanlage aus meinem alten Büro und die baugleiche Klimaanlage aus dem Büro des seit nun rund sechs Jahren geschlossenen Marktes in Findorff gammelten nun auch seit Jahren bei uns in der Halle vor sich hin. Die Geräte brauchte niemand mehr, sie waren uralt und haben ihre besten Zeiten längst hinter sich.

Schulterzuckend habe ich sie nun neben anderem alten Zeugs ins Auto geladen und zum Recyclinghof gebracht. Meine vorsichtige Anfrage, ob ich die dort auch abgeben dürfte, wurde bejaht und so bin ich diese beiden Teile nun auch los. Unser Kassenbüro ist zwar immer noch kaputt, aber die alten Dinger als Ersatzteil dort einzubauen, hätte auch nicht viel Sinn gehabt.

Die Entsorgung tat auch gar nicht weh. Nachdem sie nun seit Jahren unbeachtet herumstanden und dabei genauso gut schon längst hätten entsorgt sein können, waren die paar Handgriffe des Ein- und wieder Ausladens nur noch ein kleiner formeller Akt.


Entsorgte Leuchtstoffröhren

Zwischendurch hatte ich noch die beiden Tragevorrichtungen (bestehend aus jeweils zwei auf einer Seite eingeklappten Gemüsekisten) mit den alten Leuchtstoffröhren ins Auto geladen und zur Containerstation gefahren. In der dortigen Schadstoffannahmestelle wurde ich die Röhren ohne Murren und Knurren los.

Damit habe ich hier keine Leuchtstoffröhren mehr, sehr fein. :-)


Alte Kassenhardware zur Abholung

Netterweise müssen wir uns nicht um die fachgerechte Entsorgung der alten Kassenhardware kümmern. Bildschirme, Scanner, PCs, Drucker, Kabel und Kleinkram sind mehr oder weniger ordentlich verpackt hier auf einem Rollbehälter im Lager zwischengeparkt und warten auf die Abholung.

"Früher" hätte ich die Teile vermutlich zum Basteln und Experimentieren behalten, vor allem natürlich die Laserscanner :-) – aber bevor die wieder jahrelang irgendwo herumstehen und dann von mir entsorgt werden, können sie auch direkt weg. Fühlt sich komisch an, ist aber die sinnvollere Entscheidung.

(Mindestens ein solcher Scanner steht nämlich aus unserem geschlossenen Markt in Findorff ebenfalls noch und mit dem selben Hintergedanken an Basteleien bei uns in der Halle herum – und verstaubt dort fröhlich seit sechs Jahren … )


JETZT haben wir neue Kassen

Die Umrüstung auf das neue Kassensystem wurde zwischendurch noch ein- oder sogar zweimal verschoben.

Gestern war es nun endlich so weit. Die neue Technik ist vor allem deutlich schlanker, als die alte mit einem ausgewachsenen PC als zentrale Einheit, die irgendwo im Kassentisch untergebracht und mit unterschiedlichen Arten von Datenkabeln mit den verschiedenen Peripheriegeräten verbunden waren. Nun haben wir einen All-In-One-PC, der sich kaum bemerkbar mit im Bildschirm versteckt. Alle Geräte sind über einen Hub sternförmig mit USB-Kabeln miteinander verbunden, so wie es aktuell der Stand der Technik ist.

Nur beim Umbau war etwas schiefgegangen. Wir brauchen selten mehr als drei Kassen und so hätte der Techniker bequem eine Kasse nach der anderen umrüsten können und alles wäre fein gewesen. Dummerweise war er zwischendurch hinsichtlich der Softwareinstallation an einer der Kassen zu optimistisch und hat bereits die nächste Kasse irreversibel (Kabel abgeschnitten …) demontiert, während die eine Kasse noch installierte. Dummerweise wollte die dritte Kasse auch nicht so und so standen wir rund eine Stunde mit nur einer Kasse da, an der sich die genervten und wütenden Kunden zu einer langen Schlange gestaut haben. Das wäre vermeidbar gewesen. :-(



Die Software ist noch fast die selbe oder sieht zumindest noch fast genauso aus. Hätten wir keinem Mitarbeiter erzählt, dass wir neue Kassen haben, hätten es viele vermutlich gar nicht bemerkt. ;-)

Monitor, Scanner, Drucker, alles wieder da. Das spannendste Update sind wohl die neuen Scanner. Kein Laser mehr, der aufgefächert den Strichcode beleuchtet und dessen Reflexionen von einem Fotosensor erfasst werden, sondern ein modernes Gerät mit Bildsensor, der neben klassischen Strichcodes auch beispielsweise QR-Codes dekodieren und diese auch von reflektieren Oberflächen (Handydisplay) erkennen kann.


Das Folien-und-Putzhilfen-Regal (Zustand: ALT)

Nachdem wir das Regal mit dem Einweggeschirr neu gebaut hatten, war das Regal rechts davon die nächste offene Baustelle.

Dieses Regal beinhaltet "Haushaltsfolien" (Gefrierbeutel, Alufolie, Backpapier etc.), Müllbeutel aller Art, Putzutensilien wie Schwämme und Tücher, Handschuhe und noch ein paar andere nicht näher definierte Artikel wie Pflanzendünger, destilliertes Wasser, Fliegenklatschen, die wir einfach nirgendwo sonst hätten unterbringen können.

Das Regal war schon seit längerer Zeit eine Baustelle, zumal wir auch nach einem Streit (Preisverhandlungen) zwischen der Edeka und Melitta einige Artikel nicht mehr im Sortiment hatten. Dann kam der Umbau mit dem Kerzen- und Einweggeschirrregal dazu und schon rutschte dieses Regal vom Status "sollten wir mal machen" auf "muss unbedingt gemacht werden".

Wenn alles klappt, kommen mit der heutigen Warenlieferung etliche neue Artikel mit, die ich entweder heute noch oder aber auf jeden Fall im Laufe der Woche noch im Regal unterbringen und dabei eine vernünftige Platzierung bauen werde. Ich mache drei Kreuze, wenn das Thema erledigt ist!


Sicher gelagerte Leuchtstoffröhren

So stehen die alten Leuchtstoffröhren hier nun sicher auf dem Hof unter einer der Laderampen. So verpackt können wir sie bei Gelegenheit bequem zu zweit ins Auto laden und zur Schadstoffsammelstelle bringen.

Momentan nutzen wir natürlich das (mehr oder weniger) gute Wetter, um wieder nach Möglichkeit täglich mit dem Fahrrad zur Firma zu fahren. Aber wenn wir mal wieder mit dem Auto hier sind, wird es passieren …


Dutzendfach alte Leuchtstoffröhren

Im Laufe der Jahre haben wir viele, viele alte Leuchtstoffröhren hier angehäuft. Zwischendurch habe ich immer mal wieder welche zur Schadstoffsammelstelle gebracht, aber alleine fünf Kartons mit jeweils 25 Röhren lagen hier noch im Kriechkeller neben dem Eingang. Ich weiß daher nicht einmal, ob die überhaupt von mir sind oder ob das sogar noch ein Überbleibsel aus den Zeiten vor mir hier ist, also von Kaiser's oder Tengelmann. Dazu kommen noch ein paar Dutzend Röhren, die hier überall und vor allem auch im Keller herumstehen, die definitiv von mir sind. Es sind insgesamt bestimmt knapp 200 Röhren.

Momentan bin ich dabei, alle auszupacken, die Röhren müssen nämlich ohne Verpackung an der Sammelstelle abgegeben werden, und den gesamten Bestand an alten Leuchtstoffröhren ordentlich zusammenzutragen und sicher und vernünftig zwischenzulagern.

Ein langweiliger und dreckiger Job, aber irgendjemand muss ihn ja machen …


"Ist doch mehr als ich wollte …"

Schon immer hatten wir Einkaufskörbe auch mitten im Laden stehen, da uns schon sehr früh aufgefallen war, dass es eben immer und immer wieder Kunden gibt, die ohne Korb oder Einkaufswagen losziehen und sich dann doch mehr und mehr Artikel einpacken, bis es irgendwann unhandlich wird.

Die Idee dazu, dieses Angebot derart zu beschriften, hatte ich vor Jahren mal als Bild aus einem anderen Edeka-Markt bekommen. So lange lag das Projekt hier auf Halde, aber nun habe ich es endlich mal umgesetzt. :-)


SB-Waage, Ebay?

Ich habe auch noch unsere alte SB-Gemüsewaage in der Halle stehen. Das Ding war mal teuer, ist eine richtig gute von Mettler-Toledo und hat in dem Dreivierteljahr von unserer Eröffnung bis zur Umstellung auf Scannerkassen mit Check-Out-Waagen immer brav ihren Job gemacht.

Keine Ahnung, ob es dafür noch einen Abnehmer gibt. Ist eben schon ein sehr spezieller Anwendungsfall. Ich würde sie auch längst mal bei Ebay reingestellt haben, wenn ich den Papierkram noch wiederfinden würde. Wir hatten lange Zeit einen dicken braunen Umschlag herumfliegen, wo das Handbuch und ganz viele Einleger für das Tastenfeld drin waren. Ich hoffe, dass ich den nicht irgendwann mal als "kann weg, braucht man nie wieder" entsorgt habe, Das wäre schade.


Wartung Presse, Eins die Dritte!

Papppressenman war erneut hier.

Er vermutete, dass er mangels Füllstandanzeige einfach zu viel Hydrauliköl in den Tank gefüllt hatte. Dadurch hatte sich während der Pressvorgänge zu viel Druck aufgebaut, so dass das Öl durch die Belüftungsöffnung des Tanks herausgedrückt wurde.

Hoffen wir, dass er damit Recht hatte und wir nicht wieder einen Katzenstreuhaufen unter dem Aggregat aufschütten müssen. Aber da die Erklärung sehr plausibel klang und vermutlich nicht irgendwo plötzlich eine ungewollte Undichtigkeit aufgetreten ist, sollte das Problem diesmal wirklich gelöst sein.

Fast weg: Der alte Backofen

Na, ob bei der Ebay-Auktion mit unserem alten Backofen auf den letzten Drücker noch irgendwelche spannenden Momente zu erwarten sein werden?

Ist mir aber auch ehrlich egal, es ging mir dabei definitiv nicht ums Geld. Freut mich, wenn sich darüber noch jemand freut und ein grundsätzlich funktionsfähiges Gerät nicht unnötig entsorgt wird.

Schön ist natürlich, dass er auf diese Weise abgeholt wird und ich ihn nicht auf den Anhänger verfrachten und selber zum Recyclinghof bringen muss – aber das ist natürlich nur ganz zufällig ein positiver Nebeneffekt für mich. ;-)

Das Hin und Her mit unserer Ballenpresse

So ganz geheilt hatte der Techniker unsere Presse offenbar nicht. Wieder tropfte Öl aus der Einheit mit Motor und Hydrauliksystem, diesmal war es nicht nur mehr als in den letzten Tagen, nein, es spritzte auch noch knapp einen Meter weit in Tropfen durchs Lager. Die Spur ist im Bild von dem Katzenstreuhaufen in die untere rechte Ecke verlaufend zu erkennen.

Anfang der Woche soll der Technikus erneut kommen. Bin mal gespannt, was er als definitive Ursache für diese Leckage ausfindig machen kann …


Presse, entölt und sauber!

Der Techniker war gestern tatsächlich noch da und hat dafür gesorgt, dass unsere Papppresse kein Hydrauliköl mehr verliert. Die Ursache war zu einfach, der Decke vom Öltank war nicht richtig zugeschraubt. Der Druck beim Betrieb der Presse hat dann schließlich dafür gesorgt, dass das passierte, was hier passierte.

Nachdem der Tank fachmännisch verschlossen und die Ölspuren mitsamt Katzenstreu beseitig waren, hatte ich dieses Foto geknipst. Gedanke: "So sieht das jetzt aus, so kann es bleiben."



Was ich gedacht habe, denkt ihr jetzt vermutlich auch: Das kann NICHT so bleiben. Wie sieht denn das aus? Meine Güte, das ist eine Papppresse im Lager eines Supermarktes, Umgeben von Leergut. Aber trotzdem!

Und darum sieht sie jetzt SO aus und so kann es wirklich bleiben:


Katzenstreu gegen Öl von der Presse

Jaja, kaum ist nach ein paar Jahren des erfolgreichen Pressens ein Techniker an der Maschine gewesen, sabbert sie Hydrauliköl aus dem Antriebsaggregat. Gleich nachdem ich das bemerkt (und natürlich (Blogger …) zuerst ein Foto gemacht) habe, schnappte ich mir einen Sack Klumpstreu und habe es im betroffenen Bereich neben unserer Presse verteilt.

Die entstandenen Spuren sind damit fast vollständig wieder verschwunden, neuerlich heruntertropfendes Öl wird von der Streu direkt aufgenommen. Ein Techniker war immer noch nicht da, aber mir wurde zugesagt, dass er heute noch kommen soll.

Ich bin da gleichermaßen ge- wie entspannt und warte einfach ab.