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4 gebrauchte Kameras

Parallel zu der Kamera, die hier nun auf unserem Hof ihren Dienst erledigt, hatte ich bei kleinanzeigen.de auch ein paar gebrauchte Jovision-Kameras entdeckt. Drei Stück für 65 Euro. Eine vierte mit defektem Stecker gab es kostenlos als Ersatzteil oder zum Ausschlachten dazu.

Die Kameras kamen wie bestellt und sehen leider sehr viel ramponierter aus als die, die ich für die Außenwand bekommen hatte. Die Gebrauchsspuren und Beschädigungen aus dem (vermutlich) harten Alltag auf einem Bauernhof sind nicht zu übersehen. Verschmutzungen, ausgerissene Schraubenlöcher, eine abgebrochene und schon mal geklebt gewesene Halterung. Nichts, was nicht zu schaffen ist, aber "plug & play" sind diese Kameras nicht. Auf den ersten Blick auch schon wieder nicht aufgrund fest eingestellter IP-Adressen, die nicht mit unserem Netz hier kompatibel sind und auf den zweiten Blick auch nicht, weil sie passwortgeschützt sind. Die Zugangsdaten habe ich inzwischen aber vom Verkäufer nachgereicht bekommen.

Wenn ich in den nächsten Tagen Zeit finde, werde ich mich mal um die Kameras kümmern und gucken, wieviel damit noch anzufangen ist.



Hinsichtlich der Kamera mit dem "kaputten Stecker" war ich optimistisch, sie doch irgendwie gebrauchen zu können – bis zu dem Moment, wo ich sie testen wollte. Der Stecker besteht nämlich nicht nur aus einem Gehäuse für einen Netzwerkstecker, einen solche hätte ich wohl relativ problemlos selber wieder anbauen können, sondern beinhaltet eine Schaltung (vermutlich für die Stromversorgung via PoE) auf einer doppelseitig bestückten Platine. Die kommt aber einem Totalschaden gleich. Abgerissene Bauteile, durchgebrochene SMD-Bauteile, abgerissene Leiterbahnen – und der noch vorhandene Rest ist komplett korrodiert. Ich vermute mal, diese Kamera ist ein Fall für den Elektroschrott.

Aber ich werde zumindest noch versuchen, die heile Halterung der Kamera mit dem kaputten Stecker für die Kamera mit der kaputten Halterung zu verwenden. Mal gucken, was daraus wird …


Drei installierte Waschtischarmaturen

Nach (mit den üblichen betriebsbedingten Unterbrechungen) insgesamt rund anderthalb Stunden Arbeit war es geschafft: Alle drei berührungslosen Waschtischarmaturen waren getauscht. Die beiden in der Damen- und Herrentoilette, für die ich aufgrund der räumlichen Ähnlichkeit auch fast das selbe Foto hätte verwenden können, und der eine in der Backstube.

Alle funktionieren einwandfrei, man muss nicht mehrmals mit der Hand vor dem Sensor herumwackeln, bevor das Wasser fließt und es fließt auch kein Wasser raus, das nicht rausfließen sollte. Juhu. Damit ist die Baustelle erledigt. Hätte auch ein Sanitärfachbetrieb machen können, aber die kamen ja nicht in die Pötte …






Keller, Vorher, Nachher, Zwischenschritt

"Maschinenraum" … Früher [tm] standen dort die vielen Kältemaschinen, noch früher war die Technik noch viel wilder. Inzwischen sind die "Maschinen" auf die Pumpenstation für unsere Vento-Kühlregale und die beiden kompakten Quader mit der Technik für die beiden Kühlregale (auf den Bildern links im Vordergrund zu erkennen) reduziert.

Eigentlich soll da auch gar nichts anderes stehen. Zum einen ist das unnötige Brandlast und zum anderen möchte auch ab und zu der eine oder andere Handwerker an die eine oder andere Technik rankommen, ohne sich durch einen Haufen Zeugs wühlen zu müssen. Dann gibt es da noch ein großes Aber: Wir. Haben. Keinen. Platz. Also nimmt man die Fläche, die man hat und stellt sie voll.

Wie so oft passiert das mal eben schnell zwischendurch und die Dinge, die abstellen möchte, werden dann auch wortwörtlich nur abgestellt. Da wo es gerade passt und wenn es ohnehin keine Grundordnung gibt, macht es das nicht besser. Schon lange nicht mehr, aber noch während ich angefangen hatte, die beiden Lüftungsöffnungen zuzumauern, sah es da unten ziemlich wild aus:



Ein Regal steht auf beiden Bildern schon an der Wand hinter der Pumpenstation, ein weiteres soll noch folgen. Dort hinein kommen dann Kleinteile und Behälter. Unnötiges Material kommt weg, eine Werkbank als kleinen Arbeitsplatz möchte ich dort unten noch aufstellen und wenn ich irgendwann mal die Lüftungsöffnungen vollständig verputzt habe und die Wände weiß gestrichen sind, dann kommt an die Wand auch noch ein Regalsystem.

Bis dahin müssen aber noch alte Leitungen und Rohre demontiert werden, die aus Wänden und Decke gucken, alles irgendwie parallel zum Tagesgeschäft und mit dem Motivations-Damoklesschwert, dass das alles nicht zwingend notwendig für unseren Geschäftsbetrieb hier ist.

Aber, ja, es soll und muss gemacht werden, auch wenn es so schon deutlich besser aussieht. In einem nächsten Schritt kommt das Regal hinter der Pumpenstation erst einmal wieder weg, da dort die Zuleitung für die "Wall-Box" gelegt werden muss.


3 x Vigour Wasserhähne

Seit MONATEN (!) haben wir versucht, den Auftrag mit den drei Wasserhähnen an den Sanitär-Fachbetrieb abzugeben, mit dem wir in der Vergangenheit schon sehr viel gemacht haben.

Handwerksbetriebe haben viel zu tun (Luxusproblem) und wenig Zeit und weil ich das auch so im Kopf hatte, habe ich nicht alle paar Tage gedrängelt. Wir haben in Wochen gedacht. Nachdem kein Angebot kam, haben wir irgendwann mal nachgefragt, nach einer Weile kam ein Angebot, aber das war falsch / unvollständig. Dann hatte ich per E-Mail geantwortet, keine Reaktion, dann haben wir angerufen, dann kam irgendwann ein neues Angebot, das aber auch noch nicht korrekt war. Der mühsame Prozess, da auf einen Nenner zu kommen, zog sich Woche für Woche und inzwischen Monat für Monat in die Länge. Seitdem läuft auch das Rinnsal aus dem Wasserhahn im Damenklo.

Fresse voll: Ich habe mir jetzt die Fachhandels-Produkte von Vigour selber besorgt. Insgesamt drei automatische Waschtischarmaturen mit IR-Sensor, eine mit Batterie, zwei mit Netzteil, eine für den Anschluss an die Hochdruckleitung, zwei für den Betrieb an drucklosen Untertisch-Speichern.

Der Anbau ist für mich grundsätzlich eine unkomplizierte Kleinigkeit, aber dauert natürlich auch ein paar Momente und ist nicht mal eben zwischendurch zu erledigen. Heute werde ich es wohl nicht mehr schaffen, aber das alles kommt nun auch einen oder zwei Tage auch nicht mehr an.


Auf die nächsten sechs Telefonjahre

Vor knapp sechs Jahren hatte ich für die interne Kommunikation ein schnurgebundenes Telefon gekauft, das fest beim Kassentisch installiert ist. Durch (vermutlich) häufiges Herunterfallen war das Gehäuse des Hörers irgendwann gebrochen, was sich jedoch mit etwas Sekundenkleber reparieren ließ. Grundsätzlich funktionierte das Gerät ja schließlich noch.

Ich vermute, dass der Telefonhörer schlichtweg etliche Male heruntergefallen war oder dass im Allgemeinen recht lieblos mit dem Telefon umgegangen wurde. Knapp drei weitere Jahre später hält die einst von mir geklebte Stelle zwar immer noch bombenfest, aber Kommunikation ist quasi nicht mehr möglich. Irgendwas klappert ganz wild im Hörer und man hört nur noch mit starken Störgeräuschen, was der Angerufene einem sagt.

Nun habe ich kurzerhand ein gebrauchtes DL580 bei Ebay erstanden und habe nun nur den Telefonhörer mitsamt Kabel ausgetauscht. Dass nun alles wieder problemlos funktioniert, brauche ich vermutlich nicht extra zu erwähnen. ;-)

(Wenn ich im Frühjahr 2029 noch mal mit Sekundenkleber ran muss und das reparierte Teil dann bis 2032 hält, ist alles in Ordnung, damit kann ich leben …)


Kartonweise alte Buchungsunterlagen

Jeden Monat bekommt unser Steuerbüro nach wie vor einen etwa 20 cm dicken Stapel Papier zur Bearbeitung. Wenn es passt, fahre ich mit dem Fahrrad hin und nutze oft den Rückweg noch für eine Radtour nach Hause.

"Können Sie mal wieder mit dem Auto kommen?", fragte mich meine Sachbearbeiterin hoffnungsvoll und erklärte, dass sich schon wieder einiges angesammelt hätte, was abgeholt werden möchte. Klar, kein Problem. Zwei schwere Kartons und zwei Tüten haben so den Weg in die Halle gefunden. Dort werde ich die Sachen demnächst mal in Bananenkartons umfüllen und sie mit einem Datum versehen, dass zehn Jahre in der Zukunft liegt.


Installiert: Die neue Kamera zum Hof!

Da hängt sie nun ordentlich installiert an der Wand über der Lagertür:



Die Aussicht ist super und auch an der Qualität lässt sich nichts aussetzen. Alle Nachbarhäuser von unbeteiligten Dritten sind ordentlich geschwärzt und was das Gebäude und Gelände der Moschee betrifft – meine Nachbarn sind ausdrücklich damit einverstanden, dass ich deren Bereich mit überwache.

Hm, ich könnte die für den Zaunbau schnell verschobenen Betonschachtringe mit den inzwischen schon 21 Jahre alten Kirschlorbeerbüschen mal wieder ordentlich ausrichten. ;-)


E-Mail an den Zaunbauer

E-Mail an die Firma, die vor anderthalb Jahren unseren Zaun aufgestellt hat:

Im Laufe der Woche ist mindestens zweimal jemand darüber gestiegen und hat hier auf dem Gelände u.a. Leergut zu stehlen versucht.
Ist es technisch möglich, diese typischen 45-Grad-Ausleger anzubringen und diese mit Bandstacheldraht auszustatten?
Wenn ja, wieviel würde das etwa kosten?
Bin mal auf die Antwort gespannt.

Dass wir hier aufrüsten werden, ist jedenfalls beschlossene Sache.

Schild bestellt: Achtung Videoüberwachung!

Da das Thema Videoüberwachung Dritte nun nicht erst trifft, wenn sie unser Gebäude betreten, kommt nun ein entsprechender Hinweis fest an unseren Zaun.

Dieses Schild habe ich so fertig bedruckt aus Aluminium bestellt und werde es in den nächsten Tagen hier am Zaun befestigen:


Die neue Kamera für den Hof

Da ist sie ja auch schon. :-)

Obwohl offiziell als gebraucht verkauft, sieht sie aus wie neu und hat keinerlei Macken oder erkennbare Gebrauchsspuren.

Eine kleine Schwierigkeit gab es bei der Einrichtung der Kamera. Sie war dummerweise nicht auf DHCP, sondern fest auf einen IP-Adressbereich eingestellt, der mit 10.x.x.x anfing. Damit wurde sie mir zwar in unserem 192.168.x.x-Netz angezeigt, aber ich konnte nicht darauf zugreifen und folglich auch nicht die Konfiguration ändern. Also hatte ich kurzerhand meinen PC in den Netzwerkeinstellungen auf die Adresse der Kamera eingestellt. Damit gab es zwar keinen Zugriff mehr auf irgendetwas anderes als die neue Kamera, aber auf die kam ich auf diese Weise zumindest rauf. In deren Netzwerkeinstellungen DHCP aktiviert, alles wieder zurückgestellt – und schon hatte ich ein Bild. Juhu.

Nun muss sie nur noch an die Wand zum Hof und im Rekorder angelegt werden.


Neue Kassen in der nächsten Woche!

Die angekündigte neue Kassenhardware ist nun schon bald bei uns. Ich habe den Termin bekommen, in der übernächsten Woche Dienstag, also am 21. April, werden nacheinander alle drei Kassenarbeitsplätze umgerüstet.

Natürlich einer nach dem anderen, so dass wir immer noch immer zwei Kassen zur Verfügung haben. Eine davon ist zwar unsere Notkasse in dem kleinen Rolltischchen, aber das wird schon irgendwie klappen.

Da die neuen Geräte "All in One" sind, dürfte der Installationsaufwand deutlich geringer ausfallen, als es bei sämtlichen Systemen in der Vergangenheit der Fall war, was sich auch positiv auf die Zeit auswirken dürfte, die dafür benötigt wird. Richtig "All in One" geht nicht, Waage, Scanner und Bondrucker müssen immer noch extern angeschlossen werden, aber das ist heutzutage ganz zeitgemäß und unkompliziert mit USB zu lösen.

Weiter weiß ich jetzt auch nicht, die Akkus meiner Glaskugel sind leider gerade leer und ich hab ausgerechnet heute das Ladekabel dafür zu Hause vergessen. Habt also wie ich jetzt auch noch einfach zehn Tage Geduld. :-)

Versandbestätigung für die Außenkamera

Die Kamera, die den Hof im Blick haben soll, hatte ich gebraucht bei Ebay gekauft. Gebraucht deshalb, weil ich mit den Geräten von Jovision sehr gute Erfahrungen gemacht habe, die Firma aber augenscheinlich keine Kameras mehr herstellt. Der preisliche Vorteil war natürlich auch nett, allerdings nicht final ausschlaggebend für den Gebrauchtkauf gewesen.

Bin mal gespannt auf den "first View", wenn (und ob natürlich) sie installiert ist und hoffentlich die ersten Bilder liefert.

Wie praktisch, dann brauche mich am Schreibtisch sitzend nicht mehr schräg nach hinten zu drehen und aus dem Fenster zu gucken, wenn ich sehen möchte, was auf dem Hof los ist. :-P


Das Loch für das Netzwerkkabel

Für den Anschluss der neuen Kamera reicht ein simples Netzwerkkabel. Ein zusätzliches solches liegt inzwischen im Kabelkanal, der rund um unser Lager führt und wartet darauf, angeschlossen zu werden. Zunächst habe ich ein nach außen abschüssiges Loch in unsere Außenwand gebohrt. Mit einer geplanten Punktlandung bin ich genau auf Höhe des Kabelkanals rausgekommen, so dass ich das Netzwerkkabel nicht auch noch mit einem senkrechten Kabelkanal vertikal entlangführen muss.

Draußen kommt eine wasserdichte Verteilerdose hin, in der das Kabel in einem Keystone-Modul enden wird. Wie ich die fest an der Kamera angebrachten Stecker und Kupplungen so in die Dose bekomme, dass die Verbindung zumindest halbwegs regengeschützt ist, werde ich noch sehen.

Aktuell hängt die Strippe draußen noch aus der Wand, sobald ich das komplette Material zusammenbekommen habe, wird die Installation beginnen.

Dass beim Durchstoßen mit dem Bohrer der Putz von der Wand abgebröselt ist, ist zum Glück nur ein kosmetisches Problem. Etwas Gips anrühren und die Sache ist in ein paar Minuten erledigt.


Platz für die Kamera

Exakt in der Bildmitte, da wo sich die gedachten Diagonalen treffen würden, installieren wir in den nächsten Tagen eine weitere Kamera für unsere Überwachungsanlage – und damit die erste im Außenbereich. Sie wird den kompletten Zaun und damit auch das Gelände der Moschee mit der Zufahrt zu unserem gemeinsamen Grundstück im Blick haben. Nach den Ereignissen in den vergangenen Tagen sind wir alle sicher, dass derartige Vorfälle sich nämlich eher noch häufen werden und nicht die seltene Ausnahme bleiben werden.

Die Kamera kommt genau mittig über unsere Lagertür etwa auf zwei Drittel der Höhe zwischen Tür und Regenrinne und hat damit eine unverstellte Aussicht auf die Zuwegung.


Countdown: 1300

Heute sind es noch 1300 Tage bis zum Ende der kuriosen Konstellation mit den beiden Mietverträgen zwischen mir und der Edeka. Dabei wird an dem Tag gar nichts Aufregendes passieren. Es ist vermutlich so, als wenn man plötzlich 18 ist – man fiebert dem Datum entgegen und dann ist doch alles so wie am Tag zuvor …

1300 Tage. Andere sammeln Briefmarken, ich sammle Ziffern und Zahlen. Jede Hundertermarke in dieser Reihe ist ein kleines Souvenir für mich. :-)