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Pappe, Wasserhahn, Sensor

Damit nicht jeder an den (immer noch undichten) Wasserhahn in unserer Backstube herumfummelt, hat ein Kollege einen kleinen Zugriffsschutz gebaut, der den Sensor abdeckt. So läuft das Wasser nicht ständig, aber er muss auch nicht unter der Spüle die Eckventile immer vor Arbeitsbeginn auf- und anschließend wieder zudrehen.

Pragmatische Lösungen nach Art von Uwe, aber nicht von ihm. :-P


Aufregender Sonntagmorgen

Heute Morgen um 8:05 Uhr riss mich mein Handy aus dem Schlaf. Am anderen Ende der Leitung war ein Mitarbeiter der Leitstelle, die unsere Alarmanlage überwacht, und teilte mir mir, dass im Edeka-Markt in der Gastfeldstraße ein Einbruchalarm vorliegen würde. Die Polizei sei informiert und fährt auch zum Objekt.

Keine 25 Minuten später war ich dann auch vor Ort. Die Polizei hatte bereits alles begutachtet, aber es waren keine Einbruchspuren zu entdecken. Den Alarm ausgelöst hatte einer der Bewegungsmelder im Eingangsbereich. Da ein umgefallener Besen auf dem Fußboden lag, mutmaßte einer der Beamten, dass das wohl der Grund für den Alarm gewesen sein könnte. War es jedoch nicht, der Besen lag schon die ganze Nacht dort. Und auch eine andere Unregelmäßigkeit war zum Alarmzeitpunkt nicht in der Videoaufzeichnung zu erkennen. Es sah alles ganz normal aus, vielleicht hat aber auch der Melder eine Macke. Ad hoc kann ich es nicht sagen, aber es könnte einer derjenigen sein, die dort schon seit Anfang an hängen, also über 25 Jahre. Wenn da irgendwelche elektronischen Bauteile etwas altersschwach geworden sind, sollten wir den Bewegungsmelder definitiv austauschen, sonst dürften solche Überraschungsanrufe sich in nächster Zeit häufen.

Also ging es schnell wieder nach Hause.



Normalerweise gibt es die schönen Winterimpressionen ja immer nur beim Fahrradfahren, aber die fast völlig autofreie B75 stellte heute früh noch ein schönes Fotomotiv dar.
Ich schwöre, dass das aus technischer Sicht ein Farbfoto ist. ;-)


Erledigt: Umbaudarlehen

Unterm Strich ändert sich auf den Konten nichts: Die Umbuchung vom Geschäftskonto auf das Darlehenskonto zum Jahresende bewirkte exakt keine Saldenveränderung.

Aber.

Aber!!!

Aber das war die letzte Rate des Darlehens in Höhe von 200.000 Euro, mit dem wir einen Teil der umfangreichen Umbaumaßnahmen 2018 finanziert hatten. Tut gut, dass es weg ist und jetzt nur noch das Immobiliendarlehen für das Gebäude hier läuft. Aber auch da steht eine Neuplanung an, denn die Zinsbindung fällt nun nach zehn Jahren weg (auch schon wieder so lange her …) und da müssen wir eine Anschlussfinanzierung finden. Eine Viertelmillion, um die Restsumme abzulösen, habe ich gerade nicht unterm Kopfkissen liegen. Aber ein Immobiliendarlehen stresst mich nicht, da steht ja ein reeller Wert gegenüber, während unsere Ladeneinrichtung inzwischen nicht mehr annähernd so viel wert ist, wie wir damals bezahlt haben.


Manitu-Kalender 2026

Selbstverständlich habe ich auch in diesem Jahr wieder den Wandkalender von Manitu hier in beiden Büros und auch im Pausenraum aufgehängt. Die Kalender haben eine vernünftige Größe und Farbgestaltung, so dass sie seit Jahren schon mein favorisierter Jahresplaner sind. So sehr, dass ich dafür gerne auch das Porto für den Versand investiere. :-)



Mit im Karton lag ein Zettel mit Produkt-Informationen. Diese Info entspricht sicherlich der EU-GSPR, aber lässt einen schon stutzen. Wenngleich diese Informationen inzwischen Vorschrift sind, bekommt man sie nun wirklich nicht immer mitgeliefert und gerade bei einem bedruckten Bogen Papier wirkt das schon sehr, sehr schräg. So schräg, dass gefühlt schon ein Hauch Zynismus hinsichtlich dieser Gründlichkeit mitschwingt. Unter der Prämisse wäre unter den Warnhinweisen vielleicht noch der Hinweis angebracht, dass man sich an der scharfen Kante schneiden kann. ;-)


Der Vorteil der Sperrliste in der Fritzbox

… man muss sich nicht mehr mit solchen Idioten herumschlagen.

Aber da die Betrüger immer mal die Telefonnummer verändern, kommen sie doch immer wieder durch. Praktisch ist ja, dass alleine schon die Erwähnung der Guthabenkarten die betrügerische Absicht entlarvt. Witzigerweise ruft ganz oft der selbe Typ an, den wir inzwischen schon an seiner kratzigen Stimme erkennen. "Hallo, hier ist technische Abteilung. Sie müssen bei Telefonkarten etwas überprüfen …"

Nee, muss ich bestimmt nicht. ;-)


Kanalrohrstummel mit Klebeband

Nachdem wir Ende September das Kanalrohr in unseren Maschinenraum auf der Rückseite der Wand gekappt und dabei auch die schwarze Gummimuffe versetzt hatten, hatte ich die Maschinenraum-Seite des Rohrs mit Gewebeklebeband abgedichtet, damit keine Ratten aus dem Rohr krabbeln.

Im ersten Moment dachte ich, dass ich mir das Klebeband auch hätte sparen können. Das Rohr guckt auf der anderen Seite der Wand ein gutes Stück über dem Boden aus der Wand und hat keine Verbindung mehr zum Kanal. Aber wer weiß, was hier in den Katakomben alles kreucht und fleucht und doch irgendwie den Weg in den Maschinenraum gefunden hätte. Brr.

Nee, so ist schon ganz gut und wenn nach der Inventur wieder etwas mehr Zeit für allgemeine Aufgaben übrig ist, werde ich mich auch um die noch ausstehenden Maurerarbeiten im Keller kümmern – und dann auch dieses Stück Rohr entfernen und das Loch mit Steinen verschließen.


E 33

Aus der Bedienungsanleitung eines unserer Kühlgeräte hier im Laden. Die Liste der auf dem Display des Steuergeräts darstellbaren ist auf die reine Kurzbeschreibung beschränkt, die Info soll wohl vor allem einem Servicetechniker weiterhelfen.

Bei mir sorgt der Hinweis auf die "zu niedrige Überhitzung" jedenfalls so in dieser Formulierung und ohne weiteren Kontext für Belustigung. Das erinnert ja schon an "zu hoher Kontostand" (Bankberater fangen an, einen ungesunden Jagdinstinkt nach Geld zu entwickeln) oder "zu geringe Apokalypse" (Zombies gucken Netflix und erscheinen nur noch Werktags zwischen 18 und 21 Uhr) …


Countdown: 1400

Heute sind es noch 1400 Tage bis zum Ende der kuriosen Konstellation mit den beiden Mietverträgen zwischen mir und der Edeka. Dabei wird an dem Tag gar nichts Aufregendes passieren. Es ist vermutlich so, als wenn man plötzlich 18 ist – man fiebert dem Datum entgegen und dann ist doch alles so wie am Tag zuvor …

1400 Tage. Zwischen Weihnachten und Neujahr zählen die meisten Leute ja nur Kalorien. Ich zähle lieber Tage. :-)

Zugeklebte Pfandspendenbox

Die Schlüssel für unsere Elepfandspendenbox sind immer noch nicht wieder aufgetaucht. Auch nach inzwischen mehreren Wochen habe ich sie nicht zufällig irgendwo liegen sehen, wo sie nicht liegen sollten und natürlich habe ich vorsichtshalber noch einmal den Schlüsselschrank und sämtliche in Frage kommenden Behälter durchsucht – nichts!

Aber eigentlich können die Schlüssel nicht verschwunden sein und so bin ich momentan noch nicht bereit, die Box gewaltsam aufzubrechen oder das Schloss aufzubohren. Da sie aber in den Wochen immer voller und voller wurde und auch Nachstopfen mit einem länglichen Gegenstand immer schwieriger wurde, habe ich jetzt die Box zugeklebt und hoffe auf rege Beteiligung bei der Spende über die Spendenfunktion des Automaten.

Los, sagt's mir, wo sind die Schlüssel?


Staub zwischen Schaufenster und Packtisch

Während ich zu mir nach hinten in mein Büro lief, sprach ich ununterbrochen vor mich hin, dass ich noch eine Aufgabe notieren muss. Mir war aufgefallen, dass sich im Laufe der Zeit einiges an Staub und Dreck in dem Bereich hinter unserem Packtisch und der Schaufensterscheibe, vor der dieser teilweise steht, angesammelt hatte. Da das ein Bereich ist, den man auch von vorne nicht sofort wahrnimmt, wollte ich das auf keinen Fall vergessen.

"Hinter Packtisch reinigen, hinter Packtisch reinigen, hinter Packtisch reinigen …", murmelte ich die ganze Zeit leise in meinen redensartlichen Bart und ohne mit Ines, die im Büro auf ihrem Platz saß, ein Wort zu sprechen, schnappte ich mir einen Notizzettel und notierte dort "Hinter Packtisch reinigen (Fensterseite)!"

Während ich schrieb, sagte Ines, dass ich ihr mal nicht sagen soll, was ich da notiert habe. "Ich hab da nämlich gestern ein Foto von einer Stelle gemacht, da muss unbedingt mal einer saubermachen!", sagte sie hinter meinem Rücken und nachdem ich meine Notiz vollendete hatte, drehte ich mich um und guckte auf dieses Foto:



Das ist wohl der Grund, warum wir nun seit fast 19 Jahren ein Paar und davon seit 12 Jahren glücklich verheiratet sind: Wir sind einfach ein gut funktionierendes Team und denken und handeln oft sehr ähnlich. (Aber ohne, dass wir zu einem Organismus zusammengewachsen sind und die selbe blaue Windjacke tragen, während wir auf dem Tandem durch die Gegend radeln …)

Spontan klatschten wir die Hände in der Luft zusammen (es müsste "high-fiveten" oder so als Verb geben :-) ) und freuten uns wie Bolle, als wir uns gegenseitig Notiz und Foto zeigten. Erstaunlich, dass wir im Abstand von nur einem Tag, Ines hatte ihr Foto gestern schon geknipst, den selben Einfall hatten.

Wirklich erstaunlich, weil der Schmutz von außen auf den ersten Blick nur mühsam auszumachen ist. Wenn es draußen hell ist, spiegelt die Scheibe, wenn es dunkel ist, ist es auch unterm/hinterm Packtisch dunkel.

Aber gut, darum kümmern wir uns in den nächsten Tagen:


Wenn es beim Klempner klemmt …

Obwohl es nun schon auf den Tag genau zwei Wochen her ist, dass ein Mitarbeiter vom Installateurbetrieb sich unsere drei Armaturen hier angesehen hat, warten wir immer noch auf ein Angebot.

Nach einem kurzen Anruf eben ist nun klar, dass wir auch noch etwas länger warten müssen. Die Anfrage ist beim Großhändler gestellt worden, aber so kurz vor Weihnachten und auch zwischen den Jahren ist überall nur Notbetrieb. Es wird also noch eine Weile dauern, bis sich hier etwas ergibt.

Abwarten und Tee trinken. Alternativ Leitungswasser, davon kommt ja derzeit genug aus dem Wasserhahn auf der Damentoilette gelaufen …

Fliesen im Herrenklo

Als wir hier vor über 25 Jahren eingezogen waren, hatten wir das frisch angemietete Objekt neu gestrichen bekommen. Ein Malereibetrieb (damals von der SPAR organisiert und beauftragt, von mir bezahlt) ging hier damals irgendwann im Laufe der vierwöchigen Zeit zwischen Schlüsselübergabe und Neueröffnung durch und hat nicht nur im Verkaufsraum die Wände und die Decke gestrichen, sondern auch das Lager und die Nebenräume mit einem neuen Anstrich versehen.
Ich hatte damals sehr viel andere Dinge im Kopf, als mich um das letzte Detail bei der Abnahme der Malerarbeiten zu kümmern. Erst viel später fiel mir auf, dass die Maler hier sehr viel geschludert haben und auf den Toiletten z.B. fröhlich über die Kanten der Fliesen gestrichen hatten.

Normalerweise guckt man sich diese Kanten nie an, aber wenn man auf dem Herrenklo am Urinal steht und beim Pinkeln gelangweilt in der Gegend herumblickt, fällt der Blick schon auf diesen Bereich, da die Fliesen in ca. 1,50 m Höhe aufhören – also genau im Sichtbereich.

Über 25 Jahre habe ich diese Stellen gesehen und jedes Mal war es auch schon wieder vergessen, wenn ich von der Toilette kam:



Nur vor ein paar Wochen, da hat es mich plötzlich irre gemacht. Jedes Mal, wenn ich mal musste, stand ich da und habe mich mehr über diese scheiß übergemalten Fliesen geärgert. Keine Ahnung, warum es mich plötzlich gestört hat (liegt es am Älterwerden?), aber ich habe den Anblick nicht mehr ertragen.

Ein Kollege durfte dann in einer ruhigen Stunde mit Spachtel und Topfschwamm bewaffnet der Farbe auf den Pelz rücken. Wandfarbe auf Wasserbasis lässt sich ja auch nach Jahren noch problemlos und Rückstandsfrei entfernen, vor allem natürlich von Fliesen.

Endlich wieder in Ruhe Wasser lassen ohne inneren Unfrieden. :-)


Hallo, Drucker …

… WAS IST DEIN PROBLEM???

Wie soll man so arbeiten können? Es ist nicht annähernd unterhaltsam, mehrseitige Dokumente vor dem Zusammenheften erst einmal in die richtige Reihenfolge zu sortieren und irgendwie wieder in Form biegen zu müssen. :-(


Ausgepacktes Nikolauskostüm

Unser großartiges Nikolaus-Kostüm hängt an 364 Tagen im Jahr hier in einem Wäschesack in unserem Garderobenschrank. Da die Länge des roten Umhangs jeden handelsüblichen Wäschesack übersteigt, müssen wir es zumindest einmal gefaltet einpacken.

Das klappt aber ganz gut, der Samtstoff nimmt einem dieses nicht übel und um die letzten Falten zu beseitigen, hängt das Kostüm hier nun schon seit ein paar Stunden bei mir im Büro ausgepackt an einem Bügel, um wieder richtig in Form zu kommen.

Um 17 Uhr geht es los.


Die Wasserhühnerschar

Aus Hygienegründen haben wir an den drei Handwaschbecken kontaktlose Armaturen installiert. Alle drei machen derzeit Kummer.

1. Backstube:
Nach nun gut sieben Jahren hat die kleine Armatur am Handwaschbecken in unserer Backstube ein Problem. Mutmaßlich (telefonische Glaskugelnutzung durch Fachbetrieb) ist eine Dichtung kaputt, so dass Wasser aus dem Inneren der Armatur herausläuft und langsam die Arbeitsplatte flutet.

2. Herrentoilette:
Die Armatur von KWC, die dort erst seinem Jahr ihren Job erledigt, ist zwar nicht kaputt, ist aber, wie die in der Backstube, batteriebetrieben und nicht mit einem Netzteil ausgestattet. Da die Armatur in der Toilette um ein zweistelliges Vielfaches häufiger benutzt wird, kann ich dort alle paar Wochen eine neue Batterie einsetzen. Natürlich nicht die 0815-Standardzellen hier aus dem Laden, sondern Fotobatterien vom Typ DL223, die immer ein paar Euro pro Stück kosten. Das alleine wäre noch zu verschmerzen, wenn der Deckel bei der KWC-Armatur sich problemlos öffnen ließe – man muss ihn aber immer mit einem spitzen Gegenstand hochhebeln und ich bin ganz sicher, dass der Ingenieur, der sich das ausgedacht hat, nicht von häufigen Batteriewechseln ausgegangen war.

3. Damentoilette:



Ich weiß nicht, wie alt die Armatur am Handwaschbecken in der Damentoilette bereits ist, aber die hat einige Jahre hinter sich. Seit Ewigkeiten fehlt schon der kleine Hebel, mit dem man die Temperatur einstellen kann (wie sowas abbrechen kann, ist mir ein Rätsel), so dass die Temperatur maximal mit dem Temperaturregler am Untertischgerät (Heißwasserspeicher) justiert werden kann. Steht seit langer Zeit schon auf einem angenehmen lauwarm, das ist also kein Problem.
Im Laufe der Zeit war die Armatur irgendwie verkalkt, so dass der schöne Wasserstrahl inzwischen zu einem plätschernden Wasserspeier verkommen ist, auch damit könnte man leben.
Seit gestern ist auch da offenbar eine Dichtung kaputt (oder Kalk hat den Verschluss zugesetzt), so dass, in der Animation nur mühsam zu erkennen, permanent ein dünnes Rinnsal aus dem Hahn fließt. Das war nun endgültig der Augenblick für mich, auch da einen neuen installieren zu wollen.

Heute Nachmittag habe ich einen Termin mit dem Installateur, der unter anderem die Armatur in der Backstube reparieren soll. Bei der Gelegenheit kann der gleich mal die beiden Waschtischarmaturen auf den Toiletten auf Netzteil-betriebene, neue Armaturen umrüsten. Das Geld investiere ich und dann ist hoffentlich für die nächsten Jahre mal endgültig wieder Ruhe.