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T€URO-Info (Wayback Machine)

Ein Text auf der alten harste-online-Seite. Ernsthaft: Ich habe keine Idee, woher dieser Text stammte. War der irgendwo kopiert oder abgeschrieben oder hatten wir uns den selber ausgedacht? Ich weiß es nicht mehr. Ich glaube aber, dass ich sowas heute gar nicht mehr auf die Website bringen und stattdessen lieber eine neutrale Position beziehen würde:

...und wieder einmal steht der Handel am Pranger!

Anscheinend fällt den Medienmachern nichts anderes und besseres mehr ein, als durch "Teuro"-Aktionen ihre eigenen Auflagen zu erhöhen. Dies geht so weit, daß sogar Telefonhotlines für Verbraucher eingerichtet wurden.
Es hat schon immer Preisabweichungen zwischen den einzelnen Vetriebssystemen gegeben. Der Discounter (wie beispielsweise die Firmen Aldi, Penny, Lidl, Netto) hat nun einmal eine völlig andere Kostenstruktur als ein Supermarkt wie der unsere. Der Discounter hat aber auch nur einen kleinen Teil des Sortimentes eines Supermarktes, und die vielen Serviceleistungen, die wir anbieten, fehlen weitestgehend.

Einmal wird von "Servicewüste" gesprochen, dann ist es wieder der "Teuro". Qualität, Frische, Service und ein großes Warenangebot haben ihren Preis. Unsere Preise sind fair und angemessen. Bedenken Sie auch, daß wir als letztes Glied in der Kette aus Produktion, Vertrieb und Handel alle Preisveränderungen am stärksten spüren. Gerade in letzter Zeit sind neben anderen Kostenfaktoren vor allem Rohstoff-, Treibstoff- und Personalkosten stark gestiegen. Diese Mehrkosten schlagen die Produzenten/Großhändler natürlich auf ihre Abgabepreise auf.

Wir denken, daß wir uns mit unseren Preisen durchaus sehen und uns daran messen lassen können. Achten Sie auf unsere "Discount-Preise" und vergleichen Sie selber...
Da wollte ich gerade mal Google bemühen, nach diesem Text zu suchen, um eventuell eine Quelle zu finden – und was finde ich? Dieses Blog, genauer: Einen Eintrag vom 10. August 2012.

Gnaaaaaaa… :-P

Das sind Schmerzen!

"Dann werde ich ggf. irgendwann mit den Konsequenzen leben müssen und in ein neues Schloss investieren."
Das waren meine Worte im Beitrag Schlüsselfertigkeiten (2) Ende März dieses Jahres.

Letzten Monat berichtete ich davon, dass meine Bank aufgrund eines Umzugs der Filiale sämtlich Schließfächer gekündigt hat. Dummerweise sind meine Schlüssel nicht mehr auffindbar gewesen, so dass ich schweren Herzens dem gewaltsamen Aufbruch der Box zustimmen musste. Das kostet knapp 300 Euro und war heute:



Während des Termins habe ich auch erfahren, wie die Schlüssel für die Schließfächer genau aussehen. Und wenn man jetzt auf dem Foto aus dem Beitrag von März noch mal genau hinguckt, fällt einem da was auf:



Und wenn man noch genauer hinguckt, nun, mein Schließfach hatte die Nummer 356.

Ich heul gleich. :-(


Hängengelassen

Mal eben die letzten Tage zusammenfassen:

Asian Home Gourmet: Hat sich nicht "bis Ende der Woche" gemeldet.

Fensterbauer: Hat nicht am Montag das Angebot geschickt.

Elektriker: Hat nicht in der letzten Woche die Rolle NYM geliefert.

Es ist so mühsam, den Leuten immer wieder hinterherrennen zu müssen. :-(

Pi²

Der Inhalt einer der Gießkannen, die wir für unsere Blumen benutzen, roch irgendwie sonderbar. Jedenfalls nicht nach Wasser und auch nicht nach "abgestandenem" Wasser. Eher streng und ekelig nach Urin.

Eine Kollegin hat den Inhalt der Kanne in eine Toilette geschüttet. Der Inhalt war irgendwie gelblich.

Sollte es wirklich so gewesen sein, bleibt noch eine Frage: WARUM?!

E Harste

Wie die Gestaltung der Werbung an meinem Laden letztendlich aussehen wird, steht noch in den Sternen. Auf jeden Fall hätte ich gerne irgendetwas grau hinterlegtes und keinen knallgelben Balken über dem Laden. Dann wird das Edeka-"E" auftauchen müssen und natürlich der Name, vermutlich im Standard-Zeichensatz, den die Edeka dafür gerne verwendet. Das könnte dann in die Richtung wie in diesem schnell zusammengeklickten Entwurf gehen.

Muss man sich ja auch erst mal dran gewöhnen …



Den oberen Entwirf hatte ich irgendwann mal irgendwie erstellt. Tatsächlich wird's eher darauf hinauslaufen, dass die graue Fläche schmaler wird und der "E-Block" optisch hervorgehoben wird, eher so wie auf dem folgenden Bild. Je mehr ich mich damit beschäftige, desto besser gefällt mir die Gestaltung und auch der neue Auftritt des Ladens. Aber bis das nun endgültig über dem Laden hängt, wird es wohl noch eine Weile dauern …



Nachtrag: Irgendwelche Tipps und Verbesserungsvorschläge könnt ihr natürlich hinterlassen. Nehmt aber bitte zur Kenntnis, dass das wirklich nur ein ungefährer Entwurf von mir war, um mal ein Gefühl davon zu bekommen, wie es aussehen wird. Die Details (Farbe, Maße, Proportionen etc.) entscheidet dann nächstes Jahr die Werbeabteilung der Edeka!

Überall erreicht man NIX!

Kack Brückentag. Ich hocke in der Firma (was mich nicht stört) und versuche, organisatorische Dinge mit Handwerkern und anderen Firmen zu regeln – und jede zweite Firma hat den Brückentag genutzt, nicht erreichbar zu sein.

Grmpf.

Aus einem Rückruf

Aus einem Warenrückruf:
Möglicher Verderb innerhalb MHD bei Unterbrechung der Kühlkette.
Das finde ich jetzt nur wenig überraschend. :-)

Die genauen Gründe, warum der Artikel (Um was es sich handelte, ist an dieser Stelle irrelevant!) aus dem Verkauf genommen wurde, weiß ich nicht. Als Begründung wurde "Sensorische Abweichung" (z.B. falsche Konsistenz) und eben auch der oben zitierte Satz genannt. Aber dass mit der Unterbrechung der Kühlkette das Haltbarkeitsdatum gekillt wird, sollte eigentlich keinen Rückrufgrund darstellen.

Ich frage nicht, ich wundere mich nur…

WH-Ware immer früher?

Hab mal (soweit möglich) anhand der Aufzeichnungen hier im Blog recherchiert, wann wir in jedem Jahr die ersten Weihnachtssüßwaren in den Laden gestellt haben:
2005: 7. September

2006: 6. September

2007: 14. September

2008: 4. September

2009: 10. September

2010: 10. September (lt. EXIF des Fotos)

2011: 9. September

2012: 5. September

2013: 6. September (lt. EXIF des Fotos)

2015: 2. September

2016: 31. August

2017: 5. September
Auch wenn es jedes Jahr von etlichen Kunden behauptet wird, es wird bei uns definitiv nicht "jedes Jahr früher" mit den Weihnachtssüßwaren. Wir bauen die Artikel immer in der ersten Hälfte des Septembers auf. Eben so, wie wir sie geliefert bekommen und dann natürlich auch Zeit und Muße haben, uns darum zu kümmern. :-)

006545674567

Es ging ein Anruf mit der Nummer 006545674567 hier ein. Ich ging zwar ran, meldete mich aber nur knapp mit meinem Nachnamen. Eine Anruferin plapperte in korrektem aber mit einem starken Akzent hinterlegten Englisch direkt los und wollte mich dazu bringen, bei einer Umfrage ein paar kleine Fragen einfach nur mit "Yes" oder "No" zu beantworten. Meine (konsequent auf Deutsch) gesprochene Frage, ob sie nicht der Einfachheit halber auf Deutsch sprechen könne, beantwortete sie mehrfach damit, dass es eine kleine Umfrage wäre und ich einfach nur mit "Yes" oder "No" zu antworten bräuchte.

Da fing ich an, ihr einfach die aktuelle Startseite dieses Blogs vorzulesen, ohne mich dabei unterbrechen zu lassen. Ich dachte mir, dass sie nichts versteht und vielleicht denkt, dass ich irgendwelche ernsthaften Inhalte vermitteln möchte. Nach knapp einer Minute hat sie dann kommentarlos aufgelegt. Sowas von unhöflich! Sie hätte sich ja wohl noch mal eben freundlich verabschieden oder mich zumindest vorher noch den Satz zu Ende sprechen lassen können. :-P

Bei Tellows ist die Nummer übrigens als "unseriös" bewertet. Die Kommentare dort sprechen wohl für sich… (Ab in die Sperrliste in der Fritzbox!)

Projektmanagement

Gerade auch im Zusammenhang mit dem gesamten Umbauprojekt taucht der Begriff "Projektmanagement" immer wieder auf. Ein Kollege schlug schon vor, einen "Projektmanager" einzustellen, auch hier in den Kommentaren werden immer wieder spezielle Anwendungen für solche Aufgaben verlinkt.

Auch wenn ich damit immer wieder auf ungläubige Gesichter stoße: Ich kann das auch ohne derartige Hilfsmittel. Wir reden hier von insgesamt rund 650m² Geschäftsräumen, die komplett mit einer neuen elektrischen Installation ausgestattet werden. Dazu kommen ein paar kleinere und größere Bauarbeiten (Abbruch Büro, neuer Notausgang, Fußboden etc.) und natürlich die komplett neue Ladenausstattung, mit den Hauptbereichen Kühlanlagen (inkl. der gesamten dafür notwendigen Infrastruktur), Kasse und Ladenregale – das alles mit dem jeweils dafür notwendigen Rattenschwanz an Arbeiten und dann natürlich alle Maßnahmen am liebsten größtenteils während der Öffnungszeiten.

Ich habe jederzeit jedes Detail dieser Baustelle im Kopf. Ich weiß, welche Firmen daran beteiligt sind, was das ganze kostet (inkl. alternativer Möglichkeiten), welche Arbeiten jeweils vorbereitend nötig sind und welche technischen Lösungen überhaupt umsetzbar sind.

Vertraut mir einfach. Dass sich das ganze Vorhaben ein paar Jahre hingezogen hat, lag an unterschiedlichen Faktoren und vor allem unterschiedlicher Interessen mehrerer beteiligter Parteien. Inzwischen ist alles geklärt und die Zeit, die momentan ins Land geht, hat einfach nur mit der Finanzierung der ganzen Sache und den letzten Details in der Planung zu tun.

Da ich das alles (zumindest vieles) unterm rollenden Rad erledigen möchte, gibt es natürlich keinen Zeitraum x, in dem der Umbau stattfindet.

Wir sind dabei! (Und das ist prima!)

Registrieren vs. "1-Click"

Ich brauchte dringend mal wieder neue Filtersäcke für unseren großen Werkstatt-Bodenstaubsauger. In einem Onlineshop habe ich welche gefunden, bei Amazon wären sie 1-2 Euro teurer gewesen, also wollte ich dem Shop eine Chance geben.

Also den Artikel in den Warenkorb gelegt, zur Kasse und … Ach, man muss sich da erst mal registrieren und ein Kundenkonto anlegen? Also den Tab wechseln und ein Mausklick auf "Jetzt mit 1-Click® kaufen" drücken.

Es ist so pervers einfach.

"Nearfood"

Die Begriffe "Food" und "Non Food" sind möglicherweise auch dem einen oder anderen geläufig, der nicht aus der Welt des Handels kommt. "Food" ist, und das kommt jetzt vermutlich wenig überraschend, alles Essbare. "Non Food" beschreibt "Handelswaren, die kein Lebensmittel im weiteren Sinn sind." (Zitat aus der Wikipedia).

Obwohl ich seit rund 25 Jahren mit dem Einzelhandel zu tun habe, ist mir erst vor ein paar Tagen ein weiterer Begriff begegnet: "Near Food" Häh?! Was heißt das denn jetzt? Mal recherchieren…

Kurz: Faktisch gehören diese Artikel zum Non Food.

Mit "Near Food" werden Artikel beschrieben, die irgendwie unmittelbar mit dem Thema "Essen" zu tun haben. Es gibt dabei aber keine klar definierte Grenze zwischen Food und Non Food, "Near Food" ist dabei quasi eine Grauzone, denn der Begriff kann sehr individuell ausgelegt werden.

Was ist denn jetzt "Near Food"? Echt? Keine Ahnung. Ich werfe mal zur Diskussion ein paar Begriffe aus unserem Laden in die Runde, die auf jeden Fall irgendwie mit "Lebensmittel" zu tun haben. Was meint ihr dazu? Braucht man dafür den Begriff "Near Food"?

· Spargelschäler
· Dosenöffner
· Spülmittel
· Einwegbesteck
· Küchenpapier
· Toilettenpapier
· Zigaretten
· Hundefutter
· Kerzen
· Kaffeefilter
· Topfschwamm
· Gefrierbeutel
· Teigroller
· Milchaufschäumer
· Kaffeemaschine
· Teelichte
· Alufolie
· Brennpaste
· Müllbeutel

Nicht mal mit viel Fantasie könnte ich diese Artikel dazu zählen:

· Zeitschriften (Hah, was ist mit Rezepten?)
· Besen
· Schere
· Fliegenklatsche (Okay … Je nach Kulturkreis evtl. doch.)
· Haarklammern
· Geschenkpapier
· Haarspray
· Feuerzeug / Streichhölzer
· Staubsaugerbeutel
· Deo
· Batterien
· Toilettenreiniger
· Glühlampen
· Katzenspielzeug
· Schreibwaren
· Mausefallen
· Insektenspray

Braucht man da wirklich einen dritten Begriff?