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Unheilig

Nach unserem "heiligen Testballon" mit den Holy-Startersets sollte deren Verkauf darüber entscheiden, ob wir mal einen ganzen Aufsteller mit weiteren Produkten und auch den Startersets bestellen.

Den Testballon hatten wir Ende Mai gestartet.

Die drei Sets waren nach zehn Tagen verkauft.

Vom Vertreter habe ich nie wieder etwas gesehen oder gehört …

Neue Gestaltung Fensterplakate

Nachdem unsere Fensterplakate mit den Wochenangeboten seit ein paar Jahren so schön bunt und mit Produktabbildung sind, wurden sie offenbar im selben Atemzug mit der "Entfärbung" der O&G-Schilder zentralseitig überarbeitet.

Seit letzter Woche schon sehen die Plakate so aus wie hier beispielhaft (echte Angebote aus dieser Woche) dargestellt:



Produktabbildungen gibt es nicht mehr, da die Bezeichnungen der beworbenen Artikel aber unverändert klein gedruckt werden, muss man nun sehr genau hingucken, um herauszufinden, was da überhaupt beworben wird.

Ich finde es nicht gut. Vielleicht bin ich aber auch nur inzwischen zu alt für diese Branche und die Kunden im Jahr 2026 wollen einfach anders angesprochen werden. Ich als Kunde wüsste immer zuerst gerne, was da beworben wird. Das liegt aber vielleicht an meiner Werberesistenz, ich gucke mir auch im Grunde niemals die allwöchentlich ins Haus flatternden Handzettel von irgendwelchen Läden ab. Warum sollte ich? Wenn ich nichts brauche, hilft auch die Werbung nicht.

Aber da ticken andere Menschen eben vielleicht doch anders und da funktioniert das mit der Informationshierarchie nicht so wie bei mir.

Um die Plakate mal von links nach rechts durchzuarbeiten:

"AKTION 2,99" – "Interessant, wofür denn? Kann ich das gebrauchen? Mal gucken!"

"40 ExtraPunkte" – "Oh, wofür das denn? Das kaufe ich mir gleich!"

"MEHRWEG" – "Super! Welches Produkt, vielleicht brauche ich das sowieso gerade?"

"APP-ANGEBOT / APP-PREIS" – "Sehr gut, ich hab ja die App, mal kaufen!"

Da möchte die Edeka offenbar die unterschiedlichen Verkaufsmechaniken stärker bewerben als jeweils das einzelne Produkt. Offenbar geht es um:

· App-Nutzung steigern
· Payback hervorheben
· Mehrweg kommunizieren
· hohe Rabatte sichtbar machen

Aus Marketingsicht ist das natürlich schon nachvollziehbar. Aus Sicht eines Kunden (Aus MEINER Sicht eines Kunden), der einfach schnell erkennen möchte, was im Angebot ist, halte ich das jedoch schon für einen Rückschritt. Die bunten Schilder mit den Abbildungen waren einfach besser – aber das ist eben nur meine subjektive Meinung.

Vielleicht ist das nur Gewöhnungssache. Wie findet ihr die Umstellung?

Bedienthekenpass-Stempel

In den letzten Tagen endete die Aktion "Bedientheken-Pass" der Edeka. Der Pass war ein klassisches Bonusheft, in das man Stempel bekommen konnte, für jeden Einkauf ab 5 Euro an einer Bedientheke in einem Edeka-Markt hat man einen Stempel bekommen, waren die 10 Stempel voll, gab es zusätzliche 5 Euro Rabatt auf den nächsten Einkauf.

Wir haben zwar kein Bedientheke, sind aber eben doch ein Edeka-Markt und hatten deshalb auch zu Beginn der Aktion das Material bekommen – etliche dieser Pappkärtchen und eben auch eine Handvoll Stempel. Diese Stempel sind kleine Stempel von COLOP mit integriertem Stempelkissen, mit denen man einen etwa 1cm kleinen Kreis stempeln kann, in dem stellvertretend für die vier verschiedenen Bedientheken in einem Supermarkt ein Fisch, ein Brot, ein Stück Käse und mutmaßlich ein Stück Fleisch abgebildet sind.

Die Papierdinger sind egal, Altpapier. Aber um die Stempel finde ich es irgendwie schade. Nagelneu und nie benutzt wäre es eine schmerzhafte Ressourcenverschwendung, sie einfach so zu entsorgen. Andererseits: Was soll man damit anfangen? Selbst ein Kind wird die Dinger nach ein paar Stempelungen auf der heimischen Tapete langweilig finden …

(Da ich nicht weiß, ob sie nicht vielleicht doch bei einer neuen Aktion wieder benutzt werden sollten, werde ich sie schließlich doch in den Müll werfen und nicht verschenken. Das Missbrauchspotential wäre immens und ich werde mir nicht nachsagen lassen, das unterstützt oder gar provoziert zu haben.)


Die Mindestbestellmenge von Ingwer-Shots

Ein junger Mann kam vor einer ganzen Weile in den Laden und stellte mir sein Produkt vor: Ingwer-Shots in kleinen Flaschen fürs Kühlregal. Inzwischen haben wir den Artikel schon lange nicht mehr im Sortiment, ich habe ihn nie wieder gesehen und weiß auch schon gar nicht mehr, wie die Firma und das Produkt hießen – aber die folgende Anekdote ist unvergessen.

Im Laufe des Gesprächs teilte mir der Vertreter mit, dass die Mindestbestellmenge für die Shots bei vier Kartons liegen würde. Wie groß die Kartons oder wie teuer die einzelnen Flaschen oder wie knapp die MHDs bemessen waren, weiß ich nicht mehr. Ich (Ingwer-Fan) wollte ihm eine Chance geben, sagte aber, dass ich nur zwei Kartons nehmen würde. Er zögerte und stammelte etwas davon, dass die Mindestmenge wegen der Versandkosten eingerichtet sei. Gut, das verstand ich natürlich. Schade.

Der Außendienstler wollte mir die Sache aber doch noch einmal schmackhaft machen und versuchte es mit dem Argument, dass ich seine Produkte aber ohne Wartezeit auf die Lieferung anbieten könne: "Ich hab die Ware im Auto, könnte ich sofort reinbringen."

Häh?! Was?! Wie?!

"Wo ist dann der Aufwand, wenn ich nur zwei Kartons nehme? Oder ist eure kleine Manufaktur ein Weltkonzern, der durch den fortschreitenden SAP-Einsatz über keinerlei Flexibilität mehr verfügt?"

Zähneknirschend ging es dann erstaunlicherweise doch – ich habe aber auch nie wieder etwas von dieser Firma gesehen oder gehört …

Sharing but not Caring

Vor ein paar Wochen war ein Außendienstmitarbeiter der Firma Share (oder auch einer Agentur, die Share im Portfolio hat) bei uns und hat die Produkte vorgestellt. Ich war etwas skeptisch, wollte ihm aber eine Chance geben.

So einigten wir uns auf einen kleinen Auftrag: Insgesamt fünf Kartons, 3x Riegel und 2x Linsenchips, wollten wir hier auf einem winzigen, schlanken Pappdisplay anbieten. "Und dann mal gucken, was passiert …" – eben. Probieren geht bekanntlich über studieren.

Die Ware kam einige Tage später, das Display war nicht dabei. Da ich die Visitenkarte vom Vertreter nicht mehr finden konnte (weshalb ich auf eine Agentur tippe, da ergibt sich nicht immer aus den Karten, für welche Produkte jemand zuständig ist), wollte ich zunächst noch ein paar Tage warten.

Das tat ich auch und nach einer Woche kam ein zweites Paket. Nicht das leere Display, sondern noch einmal die gleiche Ware wie zuvor. Nun hatten wir also entgegen der Absprache sechs Kartons Riegel und vier Kartons Linsenchips – aber kein Pappdisplay. Grmpf.

Aufgebracht versuchte ich nun, Share direkt kontaktieren. Eine Telefonnummer habe ich nicht gefunden, diese Information halten sie nämlich sehr sparsam zurück und auch im Impressum ist keine Telefonnummer angegeben. Ich schrieb eine E-Mail und bat darum, innerhalb von zwei Tagen einen Lösungsvorschlag abzuliefern, ansonsten würde ich die komplette Ware in einen Karton stecken und ihnen zurücksenden. Das Paket war schon gepackt und sollte zur Post, als mir einfiel, dass das fatal enden könnte. Die Abrechnung erfolgt über die Edeka (Übliche Vorgehensweise bei Streckenlieferanten, die Edeka begleicht die Rechnungen beim Lieferanten und zieht die Summe von mir ein) und falls die Rechnung oder beide Rechnungen nicht gestoppt würden, könnte ich auch noch meinem Geld hinterherlaufen.

So entschied ich, dass wir die Ware jetzt hier einfach ins Regal stellen und abverkaufen. Wenn der uns aber noch mal Ware anbieten möchte, muss der ganz kleine Brötchen backen.

(Inzwischen habe ich übrigens eine Telefonnummer bei den Infos zum Widerrufsrecht vom Onlineshop gefunden, aber ist mir jetzt auch wumpe.)


Der Weihnachtskatalog 2026

Endlich haben wir den Ordersatz für die Weihnachtssüßwaren in der kommenden Saison bekommen. Da er nun so spät erst ausgeliefert wurde, ist der Sendeschluss auch etwas nach hinten verschoben worden. Bis Ende des Monats haben wir Zeit, uns Gedanken darüber zu machen, was wir in diesem Jahr alles anbieten möchten.

Der Katalog ist wie gewohnt rund 250 Seiten dick und beinhaltet neben vielen gewohnten Klassikern ("laaaaangweilig") auch einige spannende neue Artikel, die wir ganz sicher bestellen werden. Mit Milka, Lindt und ähnlich kritisierten Produkten werden wir uns diesmal arg zurückhalten. Notfalls haben wir dann auch einfach mal weniger Ware als sonst im Angebot, daran wird sicherlich auch niemand sterben.


Gewinnpakete aus der Kinder-Fan-Shirt-Verlosung

Neben den Fan-Shirts, die wir hier für Einkäufe jenseits der 50 Euro verteilen, gab es von der Edeka Ende April / Anfang Mai auch eine Verlosung von 30.000 Kinder-Fanshirts, die an Schulen und Vereine verlost worden sind. Über 1250 Sets von jeweils 24 Shirts wurden verlost.

Da hatte ich nämlich gepennt, als uns die Fan-Shirts in Kindergrößen geliefert wurden. Die werden wir auch nicht in der Fan-Shirt-Verlängerung verteilen, denn in Wirklichkeit sind das nämlich die Gewinner-Shirts, die von drei Einrichtungen hier bei uns abgeholt werden können.

Zwei Schulklassen und ein Sportverein haben uns als "ihren" Markt in den Teilnahmeunterlagen angegeben und so stehen hier nun 3x24 Shirts zur Abholung bereit. :-)


Warten auf den Weihnachtskatalog 2026

Heute vor einem Jahr hielten wir den Katalog für die Vorbestellung der Weihnachtssüßwaren bereits (oder "auch erst") in den Händen, es war also auch nicht ganz so früh wie ich es gewohnt war.

Gestern hatte ich nämlich sogar schon den internen Kundendienst der Edeka angeschrieben. Als Antwort bekam ich die Info, dass die Ordersätze in den nächsten Tagen ausgeliefert werden sollen. Dann bin ich beruhigt. Meistens war ja schon Mitte Juni immer Sendeschluss für diese Artikel und das wäre mir dann doch etwas zu knapp für eine ordentliche Bestellung, zumal wir uns in diesem Jahr wohl mehr Gedanken als in der Vergangenheit machen werden.

Fan-Shirts in Kindergrößen

Mit der letzten Hauptlieferung hatten wir noch mehr Exemplare der Fan-Shirts bekommen, diesmal eine ganze Kiste voll in Kindergrößen. Mit dem Restbestand vom ersten Aktionstag haben wir also eine stattliche Menge dieser Shirts hier liegen.

Ich habe keine Ahnung, ob bei uns im Speziellen mal wieder alles anders als in anderen Edeka-Märkten ist, oder ob die Aktion generell ein Flop war. Auf jeden Fall weiß ich, dass die Ausgabe der Shirts streng reglementiert ist und auch weiterhin keine Staffelung (1 Shirt ab 50 Euro Einkauf, 2 Shirts ab 100 €, 3 ab 150 € usw.) erlaubt ist. Verkaufen (z.B. zum Sonderpreis über den Restetisch) dürfen wir sie auch nicht (was evtl. markenrechtliche Gründe mit dem DFB hat) – und so sehe ich uns schon mit dutzenden dieser T-Shirts, die wir irgendwie verwerten müssen. Einfach an Kunden verschenken hat auch nichts, das wäre ein Schlag in die Fresse für die, die beispielsweise extra viel bei uns gekauft haben, um so ein Fanshirt zu bekommen.

Vielleicht kommt ja noch intern ein Verwendungshinweis, ich bin gespannt … (Oder vielleicht werden wir sie ja auch alle morgen im Laufe des Tages los, so genau weiß das ja niemand.)


Winziger Restbestand

Die Fan-Shirt-Aktion wird am 3. Juni wiederholt. Wegen des großen Erfolgs der Aktion und vor allem wohl auch, weil in "einigen Märkten noch Restbestände" der Shirts stehen würden, gibt es einen zweiten Anlauf am kommenden Mittwoch.

Also keine Panik, wenn ihr keines der Shirts bekommen haben solltet, auch wir haben von gestern noch einen winzigen Restbestand übrigbehalten. ;-)


EDEKA & DFB Sammelkarten-Aktion

Seit dieser Woche und noch bis zum 27. Juni läuft die DFB-Sammelkartenaktion der Edeka. Pro 15 Euro Einkaufswert (Fußnote auf der verlinkten Seite beachten!) bekommt man eine Packung Sammelkarten gratis, die dazugehörigen Panini-Sammelalben könnt ihr im Edeka-Markt eures Vertrauens für 3,90 € käuflich erwerben.

Wenn man bedenkt, wie viele Duplos und Hanutas man früher essen musste, bis man endlich mal einen langersehnten Jürgen Klinsmann oder Lothar Matthäus dabei hatte, um das noch lückenhafte Album zu komplettieren … ;-)


Die erste Beschäftigung mit dem Jahresendfest

Während in einigen Läden noch die Osterware trotz Sonderpreisen wie Blei herumsteht, dürfen wir uns schon Gedanken über das Weihnachtsfest machen. Der Süßwarenkatalog ist noch nicht gekommen, aber wir können schon einen Blick in die vorbestellbaren Nonfood-Artikel werfen. Dekoartikel, Geschenkpapier, Lichterketten etc. können/müssen bis Mitte Juni bestellt sein.

Der ewige Kreis des LEH …


Brand-gefährlich

E-Mail einer Firma, die ihr Produkt vorstellen möchte.

1.: "[… ] bei der Sendung „Die Höhle der Löwen“ auf VOX vorzustellen."

2.: "[…] ist die erste Brand in Europa, […]"

Eigentlich war ich bei Punkt eins schon raus. Aber warum man in einem deutschen Satz nicht "Marke" schreiben kann, sondern krampfhaft englischsprachige Begriffe da reinfrickeln muss, ist mir unbegreiflich. Klingt das besser oder wichtiger? Nein, es klingt bescheuerter, so ist das!