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Die Mindestbestellmenge von Ingwer-Shots

Ein junger Mann kam vor einer ganzen Weile in den Laden und stellte mir sein Produkt vor: Ingwer-Shots in kleinen Flaschen fürs Kühlregal. Inzwischen haben wir den Artikel schon lange nicht mehr im Sortiment, ich habe ihn nie wieder gesehen und weiß auch schon gar nicht mehr, wie die Firma und das Produkt hießen – aber die folgende Anekdote ist unvergessen.

Im Laufe des Gesprächs teilte mir der Vertreter mit, dass die Mindestbestellmenge für die Shots bei vier Kartons liegen würde. Wie groß die Kartons oder wie teuer die einzelnen Flaschen oder wie knapp die MHDs bemessen waren, weiß ich nicht mehr. Ich (Ingwer-Fan) wollte ihm eine Chance geben, sagte aber, dass ich nur zwei Kartons nehmen würde. Er zögerte und stammelte etwas davon, dass die Mindestmenge wegen der Versandkosten eingerichtet sei. Gut, das verstand ich natürlich. Schade.

Der Außendienstler wollte mir die Sache aber doch noch einmal schmackhaft machen und versuchte es mit dem Argument, dass ich seine Produkte aber ohne Wartezeit auf die Lieferung anbieten könne: "Ich hab die Ware im Auto, könnte ich sofort reinbringen."

Häh?! Was?! Wie?!

"Wo ist dann der Aufwand, wenn ich nur zwei Kartons nehme? Oder ist eure kleine Manufaktur ein Weltkonzern, der durch den fortschreitenden SAP-Einsatz über keinerlei Flexibilität mehr verfügt?"

Zähneknirschend ging es dann erstaunlicherweise doch – ich habe aber auch nie wieder etwas von dieser Firma gesehen oder gehört …

Sharing but not Caring

Vor ein paar Wochen war ein Außendienstmitarbeiter der Firma Share (oder auch einer Agentur, die Share im Portfolio hat) bei uns und hat die Produkte vorgestellt. Ich war etwas skeptisch, wollte ihm aber eine Chance geben.

So einigten wir uns auf einen kleinen Auftrag: Insgesamt fünf Kartons, 3x Riegel und 2x Linsenchips, wollten wir hier auf einem winzigen, schlanken Pappdisplay anbieten. "Und dann mal gucken, was passiert …" – eben. Probieren geht bekanntlich über studieren.

Die Ware kam einige Tage später, das Display war nicht dabei. Da ich die Visitenkarte vom Vertreter nicht mehr finden konnte (weshalb ich auf eine Agentur tippe, da ergibt sich nicht immer aus den Karten, für welche Produkte jemand zuständig ist), wollte ich zunächst noch ein paar Tage warten.

Das tat ich auch und nach einer Woche kam ein zweites Paket. Nicht das leere Display, sondern noch einmal die gleiche Ware wie zuvor. Nun hatten wir also entgegen der Absprache sechs Kartons Riegel und vier Kartons Linsenchips – aber kein Pappdisplay. Grmpf.

Aufgebracht versuchte ich nun, Share direkt kontaktieren. Eine Telefonnummer habe ich nicht gefunden, diese Information halten sie nämlich sehr sparsam zurück und auch im Impressum ist keine Telefonnummer angegeben. Ich schrieb eine E-Mail und bat darum, innerhalb von zwei Tagen einen Lösungsvorschlag abzuliefern, ansonsten würde ich die komplette Ware in einen Karton stecken und ihnen zurücksenden. Das Paket war schon gepackt und sollte zur Post, als mir einfiel, dass das fatal enden könnte. Die Abrechnung erfolgt über die Edeka (Übliche Vorgehensweise bei Streckenlieferanten, die Edeka begleicht die Rechnungen beim Lieferanten und zieht die Summe von mir ein) und falls die Rechnung oder beide Rechnungen nicht gestoppt würden, könnte ich auch noch meinem Geld hinterherlaufen.

So entschied ich, dass wir die Ware jetzt hier einfach ins Regal stellen und abverkaufen. Wenn der uns aber noch mal Ware anbieten möchte, muss der ganz kleine Brötchen backen.

(Inzwischen habe ich übrigens eine Telefonnummer bei den Infos zum Widerrufsrecht vom Onlineshop gefunden, aber ist mir jetzt auch wumpe.)


Der Weihnachtskatalog 2026

Endlich haben wir den Ordersatz für die Weihnachtssüßwaren in der kommenden Saison bekommen. Da er nun so spät erst ausgeliefert wurde, ist der Sendeschluss auch etwas nach hinten verschoben worden. Bis Ende des Monats haben wir Zeit, uns Gedanken darüber zu machen, was wir in diesem Jahr alles anbieten möchten.

Der Katalog ist wie gewohnt rund 250 Seiten dick und beinhaltet neben vielen gewohnten Klassikern ("laaaaangweilig") auch einige spannende neue Artikel, die wir ganz sicher bestellen werden. Mit Milka, Lindt und ähnlich kritisierten Produkten werden wir uns diesmal arg zurückhalten. Notfalls haben wir dann auch einfach mal weniger Ware als sonst im Angebot, daran wird sicherlich auch niemand sterben.


Gewinnpakete aus der Kinder-Fan-Shirt-Verlosung

Neben den Fan-Shirts, die wir hier für Einkäufe jenseits der 50 Euro verteilen, gab es von der Edeka Ende April / Anfang Mai auch eine Verlosung von 30.000 Kinder-Fanshirts, die an Schulen und Vereine verlost worden sind. Über 1250 Sets von jeweils 24 Shirts wurden verlost.

Da hatte ich nämlich gepennt, als uns die Fan-Shirts in Kindergrößen geliefert wurden. Die werden wir auch nicht in der Fan-Shirt-Verlängerung verteilen, denn in Wirklichkeit sind das nämlich die Gewinner-Shirts, die von drei Einrichtungen hier bei uns abgeholt werden können.

Zwei Schulklassen und ein Sportverein haben uns als "ihren" Markt in den Teilnahmeunterlagen angegeben und so stehen hier nun 3x24 Shirts zur Abholung bereit. :-)


Warten auf den Weihnachtskatalog 2026

Heute vor einem Jahr hielten wir den Katalog für die Vorbestellung der Weihnachtssüßwaren bereits (oder "auch erst") in den Händen, es war also auch nicht ganz so früh wie ich es gewohnt war.

Gestern hatte ich nämlich sogar schon den internen Kundendienst der Edeka angeschrieben. Als Antwort bekam ich die Info, dass die Ordersätze in den nächsten Tagen ausgeliefert werden sollen. Dann bin ich beruhigt. Meistens war ja schon Mitte Juni immer Sendeschluss für diese Artikel und das wäre mir dann doch etwas zu knapp für eine ordentliche Bestellung, zumal wir uns in diesem Jahr wohl mehr Gedanken als in der Vergangenheit machen werden.

Fan-Shirts in Kindergrößen

Mit der letzten Hauptlieferung hatten wir noch mehr Exemplare der Fan-Shirts bekommen, diesmal eine ganze Kiste voll in Kindergrößen. Mit dem Restbestand vom ersten Aktionstag haben wir also eine stattliche Menge dieser Shirts hier liegen.

Ich habe keine Ahnung, ob bei uns im Speziellen mal wieder alles anders als in anderen Edeka-Märkten ist, oder ob die Aktion generell ein Flop war. Auf jeden Fall weiß ich, dass die Ausgabe der Shirts streng reglementiert ist und auch weiterhin keine Staffelung (1 Shirt ab 50 Euro Einkauf, 2 Shirts ab 100 €, 3 ab 150 € usw.) erlaubt ist. Verkaufen (z.B. zum Sonderpreis über den Restetisch) dürfen wir sie auch nicht (was evtl. markenrechtliche Gründe mit dem DFB hat) – und so sehe ich uns schon mit dutzenden dieser T-Shirts, die wir irgendwie verwerten müssen. Einfach an Kunden verschenken hat auch nichts, das wäre ein Schlag in die Fresse für die, die beispielsweise extra viel bei uns gekauft haben, um so ein Fanshirt zu bekommen.

Vielleicht kommt ja noch intern ein Verwendungshinweis, ich bin gespannt … (Oder vielleicht werden wir sie ja auch alle morgen im Laufe des Tages los, so genau weiß das ja niemand.)


Winziger Restbestand

Die Fan-Shirt-Aktion wird am 3. Juni wiederholt. Wegen des großen Erfolgs der Aktion und vor allem wohl auch, weil in "einigen Märkten noch Restbestände" der Shirts stehen würden, gibt es einen zweiten Anlauf am kommenden Mittwoch.

Also keine Panik, wenn ihr keines der Shirts bekommen haben solltet, auch wir haben von gestern noch einen winzigen Restbestand übrigbehalten. ;-)


EDEKA & DFB Sammelkarten-Aktion

Seit dieser Woche und noch bis zum 27. Juni läuft die DFB-Sammelkartenaktion der Edeka. Pro 15 Euro Einkaufswert (Fußnote auf der verlinkten Seite beachten!) bekommt man eine Packung Sammelkarten gratis, die dazugehörigen Panini-Sammelalben könnt ihr im Edeka-Markt eures Vertrauens für 3,90 € käuflich erwerben.

Wenn man bedenkt, wie viele Duplos und Hanutas man früher essen musste, bis man endlich mal einen langersehnten Jürgen Klinsmann oder Lothar Matthäus dabei hatte, um das noch lückenhafte Album zu komplettieren … ;-)


Die erste Beschäftigung mit dem Jahresendfest

Während in einigen Läden noch die Osterware trotz Sonderpreisen wie Blei herumsteht, dürfen wir uns schon Gedanken über das Weihnachtsfest machen. Der Süßwarenkatalog ist noch nicht gekommen, aber wir können schon einen Blick in die vorbestellbaren Nonfood-Artikel werfen. Dekoartikel, Geschenkpapier, Lichterketten etc. können/müssen bis Mitte Juni bestellt sein.

Der ewige Kreis des LEH …


Brand-gefährlich

E-Mail einer Firma, die ihr Produkt vorstellen möchte.

1.: "[… ] bei der Sendung „Die Höhle der Löwen“ auf VOX vorzustellen."

2.: "[…] ist die erste Brand in Europa, […]"

Eigentlich war ich bei Punkt eins schon raus. Aber warum man in einem deutschen Satz nicht "Marke" schreiben kann, sondern krampfhaft englischsprachige Begriffe da reinfrickeln muss, ist mir unbegreiflich. Klingt das besser oder wichtiger? Nein, es klingt bescheuerter, so ist das!

Ein beliebiger Yogi-Tee-Aufsteller

In unserer letzten Bestellung bei einem unserer Lieferanten für Naturkostprodukte hatte ich in der E-Mail noch folgenden Satz geschrieben: "Wenn möglich, bitten wir um Lieferung eines Displays Yogi-Tea." Yogi-Tee läuft bei uns immer und die konkreten Sorten waren mir relativ egal.

Dass "ein Display" recht schwammig formuliert ist, wusste ich natürlich. Es gibt viele unterschiedliche Aufsteller in verschiedenen Sortierungen und Größen. Welches genau, war mir egal. Die Produkte verkaufen wir hier auf jeden Fall, daher lag meine Priorität darauf, überhaupt ein Display zu bekommen. Sollte sich der Mitarbeiter doch einen Artikel würfeln.

Am nächsten Tag klingelte hier in der Firma das Telefon, Anhand der Vorwahl erkannte ich bereits, wer da anrief. Statt wie gewohnt meldete ich mich einfach mich: "Ach, schickt einfach irgendein Yogi-Display, passt schon."

Den Gesichtsausdruck am anderen Ende der Leitung hätte ich zu gerne gesehen, denn genau deshalb hatte er angerufen. Wir konnten uns dann aber konkret auf einen bestimmten Pappaufsteller einigen. :-)

Palette statt Paketdienst

Ein Lieferant parkte seinen kleinen LKW vor der Tür, kam herein und kündige eine Palette an, die er gerne abladen würde. Ich weiß eigentlich immer ganz gut Bescheid, welche Lieferungen hier anstehen und auch, was davon wie geliefert wird. Irgendwas, dass auf einer Palette hier ankommen sollte, stand aktuell eigentlich nicht an – und so blähte sich das Fragezeichen im Kopf schlagartig auf Maximalgröße auf.

Nun, es waren Etiketten für unsere Warensicherungsanlage. Die kamen normalerweise immer in Kartons mit einem Paketdienst hier an, zumindest war das in den letzten über 20 Jahren so. Für diese kleine, knapp gefüllte Palette hat der Fahrer dann nicht einmal mehr seinen Hubwagen bemüht, sondern sie kurzerhand reingetragen. :-P


Elvis, die Fortsetzung

Nachdem wir nun trotz des ursprünglich großartigen Starts seit rund anderthalb Jahren kein Eis mehr von Elvis haben, kamen vor ein paar Tagen zwei Außendienstmitarbeiter der Firma zu uns in den Laden und waren ganz enttäuscht, dass wir deren Produkte gar nicht in der Tiefkühltruhe liegen haben.
Von der Vorgeschichte wussten sie nichts und sie gingen einfach davon aus, dass deren Eis bei uns einfach nur noch nicht den Weg ins Sortiment gefunden hätte.

Sie drücken uns eine Produktübersicht in die Hand und erklärten, dass alle acht Artikel bestellbar wären und auch auf Lager sein würden. Dem ist aber nicht so. Es sind derzeit sage und schreibe vier Artikel bei uns über das Großlager verfügbar und von uns bestellbar. Nur einer (!) davon gehört zu den vier Sorten, die überhaupt bei uns liefen. Die beiden stärksten Sorten sind nicht dabei und eine Einlistung ist auch nicht in absehbarer Zeit vorgesehen.

Was sollen wir mit Erdbeer- und Magosorbet, wenn die Leute nach "Franzbrötchen" (Zimt) und "Minze-Zartbitter" fragen?

Also bleibt es, wie es ist. Bis auf Weiteres kein Elvis-Eis mehr bei uns. Wir haben Elvis Bogicevic gerne unterstützt, aber als wir einfach noch alle Sorten bestellen konnten und hinterher dafür eine Rechnung bekamen, die ich direkt begleichen konnte, war es für uns wesentlich attraktiver. Aus seiner Sicht ist die Sache mit einer Lagerlistung bei der Edeka sicherlich großartig, aber der Spaßfaktor hat deutlich gelitten.