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Clan Campbell

In der vorletzten Woche hatte ein Vertreter eine große und zwei kleine Flaschen Whiskey (Blended Scotch) der Marke "Clan Campbell" bei uns zurückgelassen. "Ist gelistet, könnt ihr bestellen", was ich auch tat. Einen Platz in der Vitrine hatte ich an der richtigen Stelle frei (direkt neben Johny Walker, auch ein Blended Scotch) und mit 12,99 € pro Flasche ist der Clan Campbell auch eher im unteren Preissegment verortet.

Eine der kleinen Flaschen hatte ich mit nach Hause genommen und selber mal verkostet. Bei Amazon und auf anderen Plattformen wird der Whisky im Grunde überall mit deutlich über vier Sternen bewertet – ich fand schon den Geruch unangenehm und habe nach dem Probieren den Rest vom Glas im Ausguss versenkt. Uuuah, aber die Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden. Dafür gibt es bestimmt auch Leute, die einen Glenmorangie oder (ich geb's ja zu) einen Jameson (aber nur zum Mixen) unlecker finden. :-)

Ich wollte die Bestellung zuerst noch stoppen, aber nun haben wir ihn doch hier stehen. Vielleicht freut sich ja der eine oder andere Kunde darüber. Kennt ihr den Clan Campbell und habt eine Meinung dazu?


Ein Display Citronella-Kerzen

Seit ein paar Tagen haben wir ein Display mit den unterschiedlichsten Kerzen mit Citronella-Duft (Zitronengras)

Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass die Artikel nicht laufen, aber da kann ich auf keine Erfahrungswerte zurückblicken. Giftfreier Schutz vor Mücken sollte aber doch eigentlich im Trend sein …


99 ml

Fundstück auf einem Ingwer-Shot von True Fruits. WARUM packen die da nur 99 ml in eine Flasche, statt glatte 100? Erlaubt ist es ja, aber warum entscheidet sich ein Hersteller für so eine Füllmenge? Nur weil man es kann? Oder damit darüber gebloggt und gesprochen wird? (Glückwunsch, das war jetzt erfolgreich.)

Frei nach Asterix: Die Spinnen, die Bonner!


kukki Cocktails

Ich wollte sie zwar nie haben*, aber nun sind sie bei uns zu bekommen: Die Cocktails von kukki, zumindest drei Sorten (Caipirinha, Mochito & Sex on the Beach), findet ihr ab sofort bei uns in der Tiefkühltruhe.

Ja, in der Tiefkühltruhe! Die Flaschen werden mit der TK-Ware ausgeliefert, der Inhalt ist gefroren und sie werden auch tiefgekühlt verkauft. Das funktioniert, weil der Inhalt eingefroren wird, bevor der Kronkorken auf die Flasche kommt. (Darum steht wohl auch auf den Flaschen, dass man sie nach dem Auftauen nicht wieder einfrieren soll, das könnte Scherben und unnötige Sauerei im heimischen Tiefkühlschrank verursachen.)

Erster Test von Ines: Erstaunlich lecker.

Mal gucken, wie viele Kunden uns in der nächsten Zeit panisch mitteilen werden, dass da jemand gefüllte Flaschen in die Tiefkühltruhe getan hat. :-)

*) Ich habe die Cocktails nicht bestellt und es hat sich auch keine Kollegin gefunden, die dafür verantwortlich war. An einen vertauschten Artikel glaube ich nicht, dann hätten wir nicht gleich drei verschiedene Sorten sondern nur maximal eine bekommen, also könnte es eine zentralseitige Zuteilung gewesen sein. Sowas kommt mal vor.


Was wollt ihr denn?

Im Juni startet die Fußball-WM, überall werden Produkte passend zu diesem Thema ausgerollt. Ich bin eigentlich überhaupt kein Fan mehr von derart thematisierten Artikeln, zumal die bei uns erfahrungsgemäß nicht nennenswert besser, wenn nicht sogar schlechter, als die unfußballisierten, regulären Produkte laufen.

Nur bei den Maoam-Krachern musste ich einfach zuschlagen. Die laufen bei uns wirklich immer – und in den schwarz-rot-gelb gestalteten Tüten ist sogar eine Sorte drin, die man ansonsten nicht findet: Schwarze Johannisbeere.

Und NOTFALLS verleibe ich mir die nach und nach selber ein. Dauert natürlich eine Weile, aber ich würde sie früher oder später schaffen. Also falls sie zum Ladenhüter werden sollen, würde ich es nicht zugeben. ;-)


Nistkästen-Aufsteller

Ich weiß nicht so recht, was mich geritten hatte, diesen Aufsteller mit insgesamt 24 verschieden gestalteten Vogelhäuschen / Nistkästen für 9,99 € pro Stück zu bestellen.

Derartige Artikel laufen bei uns eigentlich eher schlecht, aber ich wollte dem Produkt eine Chance gebe – und natürlich vor allen den Singvögeln, die es immer schwerer haben …


Aufsteller Snyder's Pretzel Pieces

Nach diesem Erfolgserlebnis sind die Bretznstüggn doch leider irgendwann wieder ausgelistet worden und so haben wir sie seit Ewigkeiten schon nicht mehr im Sortiment.

Nun hatte ich aber die Gelegenheit, einen Aufsteller mit vier verschiedenen Sorten via Vorbestellung über unsere Großhandlung zu bekommen und musste natürlich zuschlagen. Statt 1,89 € für 125 Gramm liegt der Kurs jetzt bei 2,29 für eine Tüte mit nur noch 110 Gramm Inhalt, was immerhin einer Preissteigerung von knapp 38 % entspricht. Aber gut, da sind nun auch schon neun Jahre dazwischen, das relativiert wohl einiges, wenn man Inflation und Lohnentwicklungen in der Zeit berücksichtigt.

Probiert habe ich sie jetzt noch nicht wieder, wenngleich eine Tüte "Jalapeno" schon bei uns zu Hause liegt. Wenn der Geschmack noch so gut wie eh und je ist, ist das mit dem Preis wohl noch verzeihlich.


Die ersten "MAMAs" auf dem Restetisch

Es ist übrigens so weit: Die ersten Packungen vom "MAMA"-Aufsteller liegen nun mit überschrittenem MHD zum Supersonderpreis bei uns auf dem Restetisch. Die anderen Sorten halten noch ein paar Monate, aber die sehe ich im Geiste auch schon allesamt mit roten Aufklebern.

Synonym zum Ausspruch "Save early, save often" aus den alte "Larry"-Spielen sollte man rechtzeitig Artikel reduzieren, um die Möglichkeit eines Totalverlusts zu reduzieren. Andererseits will man natürlich den eigentlichen Verkaufspreis so lange wie möglich mitnehmen – eine Gratwanderung, die einen immer wieder einholt.

Gedankenspiel: Würden wir die Produkte wirklich besser verkaufen, wenn wir sie zwar noch auf dem Aufsteller belassen, aber sie jetzt schon beispielsweise auf 50 Cent pro Packung reduzieren, also die Hälfte des ursprünglichen Verkaufspreises? Ich sage, dass das nicht so ist.


Der nicht so gut laufende Collab-Aufsteller

Der Aufsteller mit den Collab-Drinks aus Island steht nun seit rund drei Monaten hier auf der Fläche. Verkauft haben wir schon ein paar Dosen, aber man kann nicht sagen, dass die Produkte sich hier zum Renner entwickelt haben.

Mit derartigen Erwartungen war ich zwar auch nicht an die Sache rangegangen, aber nachdem mir das Produkt immer wieder mal begegnet war, dachte ich, dass das Risiko nicht allzu groß sein dürfte. Das war aber wohl der berühmte Satz mit x, denn die Dosen setzen sich nicht ab, sondern Staub an.

Noch kommen wir mit den MHDs nicht in Konflikt, das wird erst im Herbst interessant. Die Dosen mit der kürzesten Laufzeit halten immerhin bis Oktober, die anderen bis November. Mal gucken, was bis dahin noch von der Ware übrig sein wird …


Die Reste vom Osterfeste '26

Nach nur drei Tagen haben wir nun aus den beiden großen Gittertischen und den noch verbliebenen beiden Aufstellern einen einzigen Tisch gezaubert. Reduziert laufen die Saisonsüßwaren bekanntlich immer, aber so ist das natürlich nicht vorgesehen gewesen.

Ich rege mich nicht auf, das gehört dazu und nächstes Jahr können wir dann mit anderen Mengen und Artikeln bis zum Ellenbogen ins Klo greifen. :-P


Oh, Mama!

Auch knapp drei Monate später hat sich der Aufsteller mit den MAMA-Nudelgerichten nicht nennenswert verkleinert. Es ist unfassbar, dass die Artikel diesmal so gar nicht laufen wollen. Wie gesagt, vor wenigen Jahren noch habe ich teilweise quer durch die unterschiedlichen Marken gleich mehrere Aufsteller gleichzeitig von Ramen und Nudelgerichten hier auf der Fläche stehen gehabt und man konnte zusehen, wie sie leerer wurden.

Bei den kleinen MAMA-Tütchen scheint irgendwie ein Warnhinweis dranzuhängen, den ich nicht sehen kann. Dumm ist nur, dass wir da diesmal sogar schon langsam mal die Haltbarkeitsdaten genauer im Blick behalten sollten. Ich denke, da werden wir in den nächsten Tagen mal mit einer dezenten Preisreduzierung anfangen …

(Wenn das nicht der Ladenhüter des Jahres wird, dann weiß ich auch nicht.)


Reduzierte Ostersüßwaren 2026

Das war's. Alles reduziert und die Aufsteller sind aufgelöst.

Memo an uns selber (mit vielen Fotos): Nächstes Jahr definitiv weniger Ostersüßwaren bestellen. Es sind zwar nicht enorme Massen (in absoluten Zahlen), die übrig geblieben sind – aber in Relation zu den relativ geringen Mengen, die wir ohnehin nur bestellt hatten, ist es eben schon eine ganze Menge.


Beginn der Reduzierung der Ostersachen

Der ideale Zeitpunkt, an dem man anfängt, die Saisonsüßwaren zu reduzieren, ist ziemlich schwer zu treffen. Beginnt man zu früh, verschenkt man den Ertrag an die Leute, die die Produkte auch zum regulären Preis gekauft hätten. Beginnt man zu spät, wollen Kunden die Produkte unter Umständen gar nicht mehr haben. Eierlikör-Marzipan geht auch nach dem Fest, Schokoladenosterhasen tun sich da schwerer.

Diesen Zeitpunkt zu erkennen, erfordert etwas Erfahrung – und natürlich muss man auch die aktuelle Situation vor Ort bewerten. Wir haben nun doch schon zwei große Gittertische aufgebaut und zwei Kollegen beginnen in diesen Minuten damit, bereits die ersten Artikel zu reduzieren. Die vorhin bereits erwähnten Kinder-Joy-Doppelpacks, aber auch ganz viele Artikel von Milka und, der weiße Aufsteller ist unten auf dem Bild zu sehen, die Massen an Niederegger-Marzipan. Die Preise haben es leider in sich und bei über 10 Euro für eine Packung Marzipan-Happen entscheiden sich viele dann eben doch für andere Produkte.


Not so much Joy mit Kinder Joy

Eigentlich laufen (oder liefen bisher) die Ostersüßwaren ganz okay. Es sind bei Weitem nicht solche Massen gewesen, wir wir in der (Vor-)Weihnachtszeit hier raushauen, aber darauf nehmen wir ja schon bei der Bestellung Rücksicht und halten uns entsprechend zurück.

Mit einem Artikel sind wir aber in diesem Jahr wohl gewaltig auf die Fresse gefallen: Zweierpacks "Kinder Joy" von Ferrero – da steht noch fast der komplette Aufsteller hier auf der Fläche. Noch haben wir noch gar nichts von den Osterartikeln reduziert, aber zur Schadensbegrenzung werden wir damit wohl noch im Laufe des Tages anfangen und nicht bis nach den Feiertagen warten.

Memo: Nächstes Jahr noch weniger bestellen. Dass das Thema Ostern hier bei uns so schlecht funktioniert, ist echt erstaunlich. War aber an diesem Standort schon immer schwach und ein mühsames Geschäft …


Snack-Box-Nachschlag

Im Gegensatz zu den sehr kompakt ausgeführten Lunchables (hier sieht man eine geöffnete Packung) sind die Gutfried-Snack-Boxen etwas großflächiger gestaltet. Ob für mehr Sichtbarkeit im Regal oder um mehr Schein als Sein abzubilden, kann ich nicht beurteilen – aber bei solchen Verpackungen bleibt ein deutlich schaler Beigeschmack übrig. Und das liegt in dem Fall mal nicht an den Schmelzkäse-Sandwich-Scheiben …

(Okay, reine Packungen mit Wurst- und Käse-Aufschnitt sind auch flach ausgeführt, aber da bietet sich das meistens so an. Die kompakte Lunchables-Dose, in der Wurst und Käse einfach pragmatisch übereinandergestapelt liegen, wirkt aber im Gegensatz zu diesem Produkt deutlich ehrlicher.)