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Verwirrende E-Mail an mich und nicht an mich!

Mit dem Außendienstler eines Lieferanten bin ich per Du. Nachdem ich eine Frage an ihn hatte, bekam ich die folgende E-Mail, die bei mir für geringfügige Verwirrung hinsichtlich meines Kenntnisstandes bezüglich der Anzahl meiner Persönlichkeiten sorgte:

Gute Morgen Björn,

kannst Du das bitte klären und Herrn Harste informieren?
Ein Blick in die Kopfzeilen der Mail sorgen aber schnell für Entwirrung: Der angesprochene Björn bin nicht ich, sondern ein gleichnamiger Kollege des Außendienstlers, den derselbe um Rat gefragt hat.

Ich habe die Mail nur bekommen, da ich im CC mit drin stand.

Aber natürlich fühlt man sich in so einem Fall erst einmal direkt angesprochen … :-P

Streichholzschächtelcheneimerchen

Da ich keinen adäquaten Ersatz für die geklaute blaue Stapelbox finden konnte, und auch sämtliche Pappkartons irgendwie untauglich waren, steht nun auf dem Packtisch ein ausgemusterter Blumeneimer, in dem die alten SPAR-Werbezündhölzer nun wie in den vergangenen Wochen auch zum kostenlosen Mitnehmen bereitliegen.

Falls wieder jemand das Schild für sich so auslegt, dass der ganze Behälter gemeint ist, werde ich das selbstverständlich hier erwähnen, aber ich werde mich nicht darüber aufregen. Dies scheint mein absolut missverständliches Schild wohl zu implizieren, aber das Schild bleibt so und da uns der Vorrat an Eimern auch nicht so schnell ausgehen wird, ist das hier wohl jetzt die beste Lösung:


Der selbstauflegende Spam

Das Telefon klingelte, ich ging ran und meldete mich wie gewohnt.

Es folgte eine automatische Ansage. Irgendwas mit Pflegevorsorge und wenn man eine Pflegestufe hätte, soll man die Taste "1" drücken. Das Telefon lag mit Freisprecheinrichtung neben mir und ich sortierte ohnehin meinen Papierkram, so dass mich der Anruf keine Zeit gekostet hat. "Aber eure Zeit vergeude ich jetzt mal!", dachte ich mir und drückte die Taste 1.

Ich erwartete, in irgendeinem Callcenter zu laden. Stattdessen brach die Verbindung sofort ab und ich hörte nur noch ein monotones "Tut, tut, tut …"

Komisches Geschäftsmodell haben die. Davon kann man leben? :-)

Geschirr im Eimer

Wir haben ja schon einiges gesehen, aber dass jemand sein altes Geschirr hier in den Getränkereste-Eimer vor unserem Leergutautomaten entsorgt, war bislang noch nicht dabei …

Über die beiden leeren Konservengläser wundere ich mich dagegen nicht mehr.


Google-Löschungen-Mails = Spam!

Immer wieder bekomme ich Mails, in denen mir wie seriös auch immer geartete Unternehmen ihre Dienste anbieten wollen, "ungerechtfertigte oder negative Bewertungen auf Google löschen zu lassen.

Ich habe kein Interesse an solchen Löschungen, zumal ich selber mal "Opfer" einer solchen Löschung geworden bin. Ich hatte ein Unternehmen, mit dem ich wirklich schlechte Erfahrungen gemacht hatte, mit einem Stern bewertet und dazu auch einen wahrheitsgemäßen Text geschrieben. Diese Rezension ist nicht mehr online, hat der Besitzer des Unternehmens erfolgreich löschen lassen – zudem hatte ich relativen Aufwand damit, eine Stellungnahme für Google zu schreiben. Es ging eine Weile hin und her, die schlechte Bewertung ist nicht mehr online. Spätestens seit diesem Vorfall können mich diese Firmen mal an meinem Gesäß schlecken.

Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, diese Mail nicht nur zu ignorieren und in den Mülleimer zu schieben, sondern ich markiere sie als Spam. Zumindest über Google Mail besteht so nämlich die Chance, dass sie irgendwann generell als Spam erkannt und direkt bei Zustellung schon automatisch aussortiert werden. :-P

Digitale Kanäle

Ein Mann rief und erklärte mir, dass sie Neukundengewinnung und den Erhalt von Stammkunden durch digitale Kanäle forcieren würden und wenn ich fünfzehn Minuten Zeit hätte für einen Termin in der kommenden Woche, würde man mir das mal gründlich erklären.

Nach seiner Einleitung war ich genauso schlau wie vorher und so fragte ich ihn mal ganz direkt, was die denn nun überhaupt machen würden und was er mir anbietet. Er wiederholte den Text mit den digitalen Kanälen und der Neukundengewinnung und ich war so doof wie eh und jeh.

"Okay, erklären Sie mir mal eben in drei Sätzen, was Sie konkret machen und was sie mir gerade anbieten wollen. Vielleicht hilft mir das weiter", forderte ich ihn auf.

Er ratterte im Grunde wieder seinen Text runter, ergänze in den beiden anderen der geforderten drei Sätze noch, dass wir hier eine hohe Supermarktdichte um uns herum hätten und dass es doch schön wäre, wenn die Kunden vom Penny und vom REWE hier in der Nachbarschaft auch zu Hause mal an uns denken und dann zu uns kommen würden.

Auch nach dem Geschwurbel in drei Sätzen wusste ich immer noch nicht, was die Firma macht und was der Mann mir da überhaupt auch nur annähernd anbieten oder vorstellen wollte. Er wirkte irgendwo zwischen beleidigt und eingeschnappt und wollte noch wissen, ob ich nicht gerne mehr Kunden hätte, aber mein Entschluss stand fest: "Danke. Aber nein, danke. Ich habe wirklich kein Interesse" – und damit war das Gespräch dann auch zügig beendet.

Chew, Forrest, chew!

Ein Kollege, der gebürtig aus den USA stammt, stolperte über die veganen Kaugummis "Forest Gum", die wir nach mehreren Aufstellern inzwischen regulär im Sortiment haben. Er verspottete spontan den Namen "Forest Gum" und wandelte das berühmte Filmzitat aus dem Film "Forrest Gump" ab: "Gum, Forest, Gum!"

Wir kicherten wie Teenager, wobei für mich der Name der Kaugummis natürlich seit Jahren geläufig ist. Als ich schließlich noch ein "Chew, Forest, chew!" hinterherschob, brach der Kollege fast vor Lachen zusammen. :-)

(Ist für Außenstehende jetzt vermutlich weniger lustig als für uns in dem Moment.)


Das soll meine Unterschrift sein?

Dass Paketboten spätestens seit Corona ganz eigene Vorstellungen davon haben, wie Pakete abgeliefert werden sollten, hat inzwischen vermutlich schon jeder selber erlebt.

Ich staunte nicht schlecht, als ich den Ablieferbeleg von GLS sah. Zugestellt wurde das Päckchen bei uns in die Firma, angenommen habe offenbar ich die Sendung (die Anzahl der Björns ist bei uns relativ überschaubar), aber die Unterschrift sieht so überhaupt nicht nach "Björn" und schon gar nicht nach meiner aus.

Naja, die Wege der Paketdienste sind unergründlich und man kann ja wirklich froh sein, wenn die Bestellung überhaupt an der richtigen Adresse ohne Komplikationen abgeliefert wird.

Ablieferbeleg GLS

Dolce Gust… Oh, Augen!

Wir sind Gelegenheits-Kaffeetrinker. Ich hatte vor vielen Jahren mal von Saeco einen kleinen Kaffee-Vollautomaten für mein altes Büro gekauft, aber so ein Gerät ist nicht dazu da, alle paar Wochen mal eine Tasse zu brühen. Okay, zwei oder auch noch eine dritte, weil man gerade mal wieder dabei war – aber dafür sind die Maschinen nicht da. So wurden die Kaffeebohnen immer älter und älter und irgendwie haben wir die in den letzten Jahren gar nicht mehr benutzt und so steht sie hier auf dem Regal und verstaubt.

"Ich hab doch noch die kleine Dolce-Gusto-Maschine bei uns zu Hause stehen", fiel Ines vor ein paar Tagen ein, "damit könnten wir uns einzelne Tassen machen, wenn man mal Lust auf einen Kaffee hat."

So geschah es. Hinsichtlich der Kaffeekapseln sitzen wir ja an der Quelle und bislang produziert das Gerät ganz trinkbaren Kaffee.

BISLANG hatte das Gerät auch keine Augen. Dann kam unsere Tochter ins Büro und musste das natürlich unverzüglich ändern. Ich fühle mich jetzt von einem rot-schwarzen Pinguin beobachtet. ;-)


Kartonweise SPAR-Sammeltrucks

Mal wieder ein Gruß vom Aufräumteam I&B aus unserer Halle: Wir haben noch mehrere Kartons mit dutzenden unserer SPAR-Sammeltrucks im Maßstab 1:87 dort stehen. Ich hatte die vor vielen Jahren bei der möglicherweise letzten Möglichkeit über unsere SPAR-Großhandlung bestellt – und dann waren mir die Ideen ausgegangen, was man damit machen könnte.

Vielleicht haue ich mal ein paar bei eBay rein, mal gucken, was da passiert. Ansonsten hatte ich schon die Idee, sie hier zum Beispiel an einen Mindesteinkauf gekoppelt zu verschenken. Oder ich verkaufe sie hier für 10 Euro und spende die volle Summe an die Elefanten. Es gibt so viele Möglichkeiten …

Habt ihr noch ein paar Ideen? :-)




Rad ab!

Unsere Refood-Tonne haben wir nun seit weit über einem Jahr. Wobei wir nicht die eine Tonne haben, sondern bei den zweiwöchentlichen "Leerungen" bekommen wir immer eine leere, gereinigte Tonne, während der alte Behälter in vollem Zustand mitgenommen wird.

Als ich morgens zur Firma kam, lag dieses Rad hier auf dem Hof an der Stelle, an der immer die grüne Tonne steht. Der Kollege, der sie am Abend zuvor rausgestellt hatte, hat sich wohl noch gewundert, dass sich die Tonne nur so mühsam schieben ließ, aber wirklich gestört hat er sich daran wohl offenbar nicht.

Ich weiß auch nicht … das merkt man doch, oder?! :-O


Entsorgte Toner

Seit etlichen Jahren habe ich leere Toner- und Tintenpatronen gesammelt. Irgendwo hatte ich mal aufgeschnappt, dass es Firmen gibt, die solche Dinge ankaufen und daher jedes einzelne Teil akribisch archiviert. Ob man dafür noch Geld bekommen hätte oder nicht – auf dem Weg zur Containerstation hab ich mir die beiden Kisten ins Auto geladen und dort bei der Schadstoffsammelstelle abgegeben. Gab kein Geld, aber ich bin eine große Altlast los, was mir momentan bedeutend wichtiger ist.


Wer fremdelt mit der REWE?

Vor ein paar Tagen hielt mir eine Kollegin einen Bio-Camembert unserer Eigenmarke vor die Nase und forderte mich zu einem kleinen Suchspiel auf. Man achtet nicht gleich drauf, auch ich hatte mehr nach optisch deutlich auffälligeren Merkmalen gesucht, aber schließlich erschloss es sich mir …

Da hatte wohl der Praktikant bei den Milchwerken Oberfranken die falsche Rolle Etikettenpapier in die Verpackungsmaschine eingelegt. :-P

Erstaunlich, dass wir nur noch ein Exemplar davon vorrätig hatten. Aufgrund der "falschen" (Zumindest unserem Kassensystem unbekannten) Artikelnummer hätte zumindest irgendjemand mal zwischendurch feststellen müssen, dass der Käse an der Kasse nicht scanbar ist.

Zwischendurch hatte es auch die Edeka gemerkt und die Camemberts per Warenrücknahme aus den Läden nehmen lassen. Und nein, das war nicht die erste, zaghafte Andeutung darauf, dass hier nächste Woche ein REWE-Markt in der Gastfeldstraße zu finden sein wird. ;-)




XP-Lizenz

Auf einem alten PC aus der Firma, den ich beim Aufräumen in der Halle für den Elektroschrott bereitgestellt habe, war mir noch der Aufkleber mit dem Product Key einer "Windows XP Professional"-Version aufgefallen. Falls also noch jemand den unbändigen Drang verspürt, dieses tolle aber leider in die Jahre gekommene OS auf einem alten PC zu installieren – hier, geschenkt. ;-)