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Lustige Strichcodes – 824

Vor vielen Jahren hatte ich hier mal den Strichcode einer Packung Spekulatius der Marke Coppenrath gezeigt. Nun war mir auf den "Choco Cookies" des selben Herstellers dieser Strichcode aufgefallen.

Ähnlich? Ja. Identisch? Ja … iiiin. Grundsätzlich ist es wohl das selbe Motiv, das dort verwendet wurde. Schön finde ich aber, wie ein paar winzige Anpassungen an die leicht geänderten Striche aufgrund einer anderen Artikelnummer vorgenommen worden sind:


Hab 'ne Serie!

Beim Abrechnen einer Kasse fiel mir auf, dass einige 5-Euro-Banknoten, die sich hintereinander in dem Geldpaket befanden, noch so schön neu aussahen. Bei genauerer Betrachtung stellte sich zu meiner Überraschung sogar heraus, dass sie alle über fortlaufende Seriennummern (UA2247467115 bis UA2247467187) verfügen. Nicht gut zum Begleichen von Lösegeldforderungen, aber zumindest mit Blogpotential. :-)



Eigentlich hatte ich vor, die Banknoten auf dem Bild freizustellen und den grünen Hintergrund (aka Schreibtischunterlage) zu entfernen oder zumindest etwas farbneutraler zu gestalten. Weder Photoshop Elements noch Paint Shop Pro ließen sich dazu motivieren, das Bild zu bearbeiten, selbst ein versuchter Workaround, das Bild aus kleinen Teilstücken via Copy&Paste zusammenzufrickeln, endete erfolglos. Daher gibt es nur die verkleinerte Version aus meinem Bildbetrachter.




Übervolle Energy-Dose

Dass verbeulte oder zusammengedrückte Dosen leicht mal übervoll wirken, hat vermutlich jeder schon gesehen. Bei dieser Dose Monster, die absolut unversehrt aussah, haben sie in in der Abfüllung wohl etwas zu gut gemeint. Nach dem Öffnen stand die Suppe direkt bis deutlich über den Deckel.

Das hatte ich so auch noch nie:


Ihr Putzfrau

Eine Kundin hatte noch eine Frage zu einem Artikel, den ihr eine Kollegin im Regal gezeigt hatte. "Ich hätte Sie jetzt gar nicht deswegen gestört, aber ihre Putzfrau ist da nicht mehr in dem Gang", entschuldigte sie sich bei mir.

Ich guckte vermutlich nicht nur leicht irritiert. "Unsere Putzfrau hat seit seit heute früh 9 Uhr Feierabend, die sollte da gar nicht gewesen sein. Mit wem haben Sie denn da gesprochen?"

"Doch, doch, die ist aber jetzt schon zur Kasse gegangen."

Unsere Perle kommt doch nicht zum Einkaufen am Nachmittag zu uns, dafür wohnt sie zu weit weg. Das Fragezeichen in meinem Kopf wurde noch ein Stückchen größer.

Inzwischen war ich mit der Kundin zu besagtem Gang gegangen, in dem ein Wischeimer und ein paar Lappen lagen. Da wurde mir einiges klar. Sie hatte nicht mit unserer Putzfrau geredet. Die Frau dort ist zwar auch am (Regale) putzen, aber primär arbeitet sie bei uns als Kassiererin und das Auswischen der Regale war nur ein Job für die Zeit, wenn gerade keine zweite Kasse benötigt wurde. ;-)

Öööööööl!

Auf dem Tisch bei uns im Lager standen seit dem Vormittag einige Flaschen Livio-Öl, deren Haltbarkeitsdaten leider hier im Regal abgelaufen waren. Kommt in den besten Familien vor und um die Haltbarkeit des Öls soll es hier gerade aber gar nicht gehen.

Eine Kollegin stand genau vor dem Tisch und trank aus einer Flasche. Selbe Größe wie die Ölflaschen, gelber Deckel und auch der Inhalt war irgendwie gelblich. Ich zuckte zusammen: "Du verarschst mich?! Du säufst doch da gerade nicht das Öl?!"



Nein, tat sie natürlich nicht. Es war eine Flasche "Spritzer"-Limonade unserer Eigenmarke. Aber ihr müsst schon zugeben, vom Etikett mal abgesehen (das ich natürlich kaum erkennen konnte, da die Kollegin die Flasche ja auch irgendwie festhalten musste) kann man den Öl- und Limoflaschen eine gewisse Ähnlichkeit nicht absprechen. :-)


Was bei Licht nie auffällt …

… sind beispielsweise Spinnwebfäden, die quer vor der Kamera hängen. Ich habe mir die Kameraansicht bei eingeschalteter Beleuchtung genauestens angesehen, aber dieser einzelne Faden ist selbst beim besten Willen und Augen zusammenkneifen nicht zu erkennen. Nur bei Dunkelheit, wenn die Kamera ihr UV-Licht für die Nachtsicht aussendet, dann macht sich das dünne Fädlein bemerkbar.

Solange die Kamera nicht von einem dicken Spinnennetz eingewoben ist, sehe ich da momentan keinen Handlungsbedarf. Weitermachen. :-)


Frisch hier!

Die letzten Tütchen der reduzierten MAMA-Nudelgerichte hatte ich für mich gebunkert, denn ich wollte sie auch irgendwie mal probieren. Da es heute für einen Tag Mitte Juli ziemlich kühl ist, dies wird noch durch das trübe Wetter und den Wind unterstützt, dachte ich mir, das wäre der richtige Zeitpunkt, um sich die Nudeln mal heißzumachen. Von Innen wird einem bekanntlich am schnellsten warm.

Ich hatte mir gerade einige der Nudeln auf die Gabel geschaufelt, als ein Kollege zu mir ins Büro kam, der einige Dinge wissen wollte. Ich hielt mit der vollen Gabel in der Hand inne und hielt sie mit den aufgeladenen Nudeln mehrere Minuten über die Schüssel. Nachdem das Gespräch beendet war, wollte ich mit inzwischen eiskalter Hand weiteressen, aber so einfach war das gar nicht.

Ich will ja nicht sagen, dass es hier kalt ist, aber …


Neues Display mit Einbau: 329,99 €

Ich war gegen Mittag kurz in der Firma, um ein paar Sachen zu holen. Bei meiner obligatorischen Runde durch den Laden, man könnte es auch abwertend als "Kontrollgang" nennen, hab ich irgendwie meinen Fuß blöde aufgesetzt, war nach außen weggeknickt und innerhalb einer Sekunde lag ich auf dem Boden.

Dem Sprunggelenk geht es gut, aber meinem Google Pixel 8 Pro, das ich die ganze Zeit in der linken Hand hielt und beim Aufprall mit Kraft auf den Boden geschlagen habe, hat es das Display zerbröselt. Das war in der Form nun eine Premiere für mich, denn ich habe noch nie bei einem Smartphone ein kaputtes Display gehabt. Finde ich aber rückwirkend lustig, wie mein erster Blick nach dem Sturz meinem Handy galt. :-D

Zum Glück habe ich einen sehr kompetenten Fachbetrieb hier in unmittelbarer Nachbarschaft, der das Gerät wieder hinbekommen hat. Da Jamin in seiner Werkstatt aus Qualitätsgründen nur Originalteile verbaut, kamen knapp 330 Euro zusammen. Das tat dann gleich ein zweites Mal weh …


50 Euro und der Kassenbestand

Als ich die Kasse einer Kollegin abrechnen wollte, ergab sich, dass sie auf den Cent genau laut Software eine Differenz 50 Euro zu wenig in der Kasse hat. Das war schon ungewöhnlich, denn eigentlich ist sie unser unangefochtener Champion hinsichtlich stimmender Kassen. Da es am einfachsten ist kontrollierte ich zunächst, ob ich alles richtig eingegeben habe. Kann ja mal vorkommen, dass man die falsche Zeile erwischt, vor allem wenn nicht alle unterschiedlichen Banknoten in der Abrechnung vorhanden waren. Tippt man dann zum Beispiel die Anzahl fünf bei den 10ern und nicht bei den 20-Euro-Banknoten ein, hat man ganz schnell exakt 50 Euro zu wenig. Aber ein Eingabefehler war es nicht. Wir zählten also noch einmal alles gründlich nach, aber es war keine Differenz zu finden.

"Hast du irgendwie Geld gewechselt oder habt ihr euch heute Morgen beim Kleingeld rausgeben vertan?", fragte ich, aber die Kollegin verneinte beides. Die Kollegin ging mit Bauchschmerzen in den Feierabend, aber in mir gärte es noch. So guckte ich nach, wer die Kasse zuletzt vor ihr hatte.

Der Kollege, der den Kasseneinsatz am Abend zuvor hatte kassiert eigentlich auch sehr sauber, aber ich erfuhr, dass er aufgrund vieler Bargeldauszahlungen nicht den vollen Betrag unseres normalen Kassenbestands (500 Euro) in den Einsatz legen konnte. Daher waren nur 450 Euro darin. Das wäre auch kein Problem gewesen, wenn die Schichtleitung eine entsprechende Notiz hinterlassen hätte.

Aber selbst ohne diese Notiz hätten die beiden Kollegen am Morgen beim gemeinsamen Zählen der Kasse (Vier-Augen-Prinzip) das Fehlen der 50 Euro auffallen müssen. Da aber 60 Millionen Menschen nicht richtig Ostdeutsch können, hat der Kollege, der die Ansagen der Kollegin aus dem Osten in den Taschenrechner eingetippt hat, an einer Stelle nicht 46 €", sondern "96 €" verstanden. Dummerweise glich dieses Missverständnis exakt die Fehlmenge im Kasseneinsatz aus, so dass niemandem der Fehler aufgefallen war, da er in dem Moment einfach niemandem auffallen konnte.

So viel Aufregung, aber zum Glück keine echte Differenz. :-)

Glubschi-Schnecke

Lass das SPAR-Kind eine Weile unbeaufsichtigt ins Büro und der alte Tesafilm-Abroller wird mit zwei aufgeklebten Augen kurzerhand zur Schnecke gemacht. ;-)


Weinbergschnecke

Als wir zur Halle fuhren, kroch diese Weinbergschnecke (leider nur eine "gefleckte Weinbergschnecke", also eine invasive Art ) gerade quer über die große Scheibe der Eingangstür. Ich ließ sie zunächst sitzen, aber als Ines und ich ein paar Minuten später wieder wegfahren wollten, musste ich die Schnecke doch umquartieren, da sie mittlerweile halb oben auf der Kante der Tür saß.

Ich ließ sie auf ein großes Blatt eines Ahornbaumes kriechen, um sie nicht hochheben zu müssen (Immer dran denken: Kriechende Schnecken nicht am Gehäuse greifen und vom Boden abziehen, dabei könnt ihr sie sich verletzen!) und quartierte sie um. Natürlich nicht, ohne noch ein Foto von diesem stattlichen Exemplar zu knipsen. :-)


Samstäglicher Intelligenzverlust

Wie jeden Samstag Vormittag hab ich die Elepfandspendenbox ausleert. Während ich die einzelnen Bons mit dem Windows-Taschenrechner am PC zusammentippte, klingelte mein Handy. Ich ging ran und wir telefonierten ein paar Minuten, während derer ich die Leergutbons weiter in den Taschenrechner eintippte.

Wie üblich schredderte ich die Bons hinterher in meinem Aktenvernichter und weil ich ja fertig war, schloss ich den Taschenrechner wieder und wir setzen den Anruf fort.

Nach dem Telefongespräch wollte ich nun die Summe in meine Tabelle eintragen, aber da ich den Rechner bereits geschlossen hatte, war da auch keine Summe mehr.

Großes Kino …

Ich weiß noch, dass das etwas über 10 Euro waren. 12, vielleicht 13, auf jeden Fall stand vorne noch eine 1 – und das schon mit dem wie üblich von mir privat verdoppelten größten Bon der Woche, der sich diesmal auf 1,45 € belief.

Ich trage jetzt glatte 20 Euro ein, ich denke, das ist mehr als fair.

Der verworfene ToiPa-Kopierer-Firlefanz

Immer wieder begegnen einem Videos im Web, in denen Leute mit ihren Kopierern Dinge "vervielfältigen" (also zumindest so tun), die über Drucksachen hinausgehen: Haustiere, Bierflaschen, Geldscheine, Lego, Bierflaschen, Alltagsgegenstände und natürlich Bierflaschen.

Während der Corona-Zeit, als es kaum noch Toilettenpapier zu kaufen gab, wollte ich sowas auch mal machen. Toilettenpapierrolle oben rauf, Pandemie-Vorrat unten raus. Dass ihr dieses Video nie zu sehen bekommen habt, ist leicht zu erklären: Ich hatte es nie geschafft, das mal vorzubereiten.

Anekdote dazu: Ich wollte daraus in der Folge eigentlich sogar zwei Videos machen. Es sollte eine Weile später ein neues kommen, wo die Toilettenpapierrollen schwarz gefärbt aus dem Drucker fallen. Die Erklärung dazu sollte lauten, dass ein Softwareupdate durch den Hersteller das Kopieren von Klopapier äquivalent zum Kopieren von Banknoten verhindern möchte. Auch dieses Video habt ihr logischerweise nie zu sehen bekommen.

Da es nun seit Jahren Toilettenpapier wieder sorgenfrei und in ausreichender Menge zu kaufen gibt, verschwindet die Idee zu den beiden Clips nun endgültig im Orkus, nachdem die kleine Notiz dazu nun seit Anfang 2020 hier herumlag.

Aber ich wollte es hier nur noch einmal erwähnt haben. ;-)

Wunder der Natur

Es ist lange her, dass Leute hier bei uns im Rahmen des Projekts Bookcrossing alte Bücher im Laden deponiert haben.

Daran musste ich jedenfalls wieder denken, als ich dieses Buch im Toilettenpapier-Regal entdeckt habe. Neugierig geworden guckte ich mir die Videoaufzeichnung an. Nein, es ist kein Bookcrossing-Teilnehmer. Eine Kundin hatte das Buch in der Hand, bei der Hygienepapier-Suche hatte sie es kurz ins Regal gelegt und dort schließlich vergessen. Da Ines zufällig mit ihr geredet hatte wissen wir, dass die Frau, die kein Deutsch sprach, nur als Touristin unterwegs und schon gar nicht hier aus der Gegend war.

Wie alt der Fotoband nun genau ist, kann ich nicht sagen, aber die Adresse des Verlags ist noch mit der alten (vierstelligen) Postleitzahl angegeben, das Buch ist also wohl mindestens 33 Jahre alt. Die Seiten sind noch gut erhalten, riechen tun sie wie ein mindestens 33 Jahre altes Buch …