Mit einer der letzten Lieferungen an Leerkisten, um unseren Überschuss an Bierflaschen entsorgen zu können, haben wir von unserem Getränkegroßhändler das hier bekommen.
Und da sollen wir jetzt Glasflaschen reinstellen und das Gesamtkunstwerk hinterher sicher auf eine Palette mit weiteren Kisten stapeln.
Wie gut, dass wir immer rollenweise Stretchfolie vorrätig haben …
In diesem Blogeintrag vom 13. April 2024 ist ein simpler und nicht weiter überlegter Schnappschuss hier aus dem Laden zu sehen. Ich stand zum Zeitpunkt der Aufnahme vor einer der Tiefkühltruhen mit Kuchen und Torten und hatte durch den Hauptgang in Richtung Eingang geblickt.
Aus einer Laune heraus hatte ich ein paar Dinge mit dem Bildgenerator von ChatGPT ausprobiert und dazu war mir ausgerechnet und eher zufällig genau dieses Bild in die Finger gefallen. "Mach mal was draus", diktierte ich per Prompt – wichtig war dabei nur, dass die Perspektive und der Wiedererkennungswert möglichst erhalten bleiben sollten. Beim Rest durfte sich die KI frei austoben. Wir haben immer mehr ausprobiert und am Ende hatten wir sehr viele Bilder, die alle in einem Spektrum zwischen Kopfkratzen und stürmischer Begeisterung lagen. Ihr glaubt gar nicht, was man aus so einem profanen Supermarkt alles machen kann, wenn der limitierende Faktor nur die Vorstellungskraft ist.
Auch wenn die Bilder digital ohne menschliches Zutun entstanden sind, sind die Ergebnisse teilweise erschreckend beeindruckend. Inzwischen war mein Laden schon an Orten und in Zuständen, bei denen selbst die vermutlich entspannteste Gebäudeversicherung längst kapituliert hätte.
Irgendjemand hatte in den letzten Tagen eine Teelicht-Halterung auf dem Leergutautomaten platziert. Ob das nun Absicht war oder das Ding nur abgestellt und schließlich vergessen wurde, ließ sich nicht ermitteln.
Leider haben wir momentan keine LED-Teelichte mehr hier im Sortiment, sonst hätte ich die Halterung auch noch mit einer kleinen Lampe bestückt.
Vom Plakatdruck stand der Druckertreiber bei uns am PC im kleinen Büro noch auf A3. Ohne daran zu denken, habe ich diverse Rechnungen der Edeka auf den Drucker geschickt – und guckte reichlich blöd, als ich den fast anderthalb Zentimeter dicken Papierstapel im A3-Format in der Ablage des Druckers vorfand.
Wäre das jetzt nur ein Exemplar gewesen, hätte ich mir vielleicht den Spaß gegönnt, sie so zum Steuerbüro zu geben. Aber ich wollte unsere FiBu-Sachbearbeiterin nicht unnötig foltern und hab den ganzen Kram noch einmal auf A4 ausgedruckt …
Dass FRoSTA für bewusste und kalorienarme Ernährung steht, ist ja inzwischen weit bekannt. Aber hinsichtlich der Portionsgrößen übertreiben sie jetzt wirklich. Vor allem kritisiere ich, dass neben neun Erbsen, rund zwei Dutzend Reiskörnern, ein paar Bohnen- und Paprikafragmenten kein Stück Hähnchen in dieser Hähnchen-Paella zu finden war.
Teil zehn: Kein fulminantes Finale, sondern sogar das schwächste Bild der ganzen Reihe. Die Bananen kommen leider gar nicht so richtig zur Geltung. Die Krümmung macht's halt mühsam:
Eine der Rattenköderstationen hier auf dem Hof. Wenn die Kollegen da noch mehr Zigarettenkippen hinwerfen, könnte man eine Wette starten: Sterben die Ratten zuerst am verwendeten Gift in der Box oder bekommen sie doch noch Lungenkrebs?
Dieses kleine Schild stand in einem SPAR-Markt in Norwegen vor einem komplett leeren Regalplatz. Auf Deutsch übersetzt sagt es: "Dieser Artikel ist leider bei unserem Lieferanten ausverkauft."
Ob das "ausverkauft" für "temporär nicht lieferbar" oder knallhart "Produktion eingestellt" steht oder ob es auch in Norwegen langfristige Lieferengpässe wegen der berühmt-berüchtigten Preisverhandlungen hiesiger Handelsketten gibt, ist nicht überliefert.
Aber schön, so muss der Kunde nicht immer wieder ins leere Regalfach gucken und sich dabei denken, dass der Laden zu doof für die Bestellung ist.
Natürlich nur, sofern das Schild überhaupt gelesen wird.
Seit Anfang an, also seit inzwischen über 26 Jahren, haben wir gemietete Arbeitskleidung im Einsatz. Anfangs etwas verspielter, dann irgendwann unsere roten Westen und seit einigen Jahren die schwarzen Westen.
Worüber ich nie nachgedacht habe: Stehen bei den Unternehmen, die solche Mietbekleidung anbieten, eigentlich irgendwelche KistenWannen Container für die (zumeist eher wertlosen) Fundsachen in der Arbeitskleidung, die durch unaufmerksame Mitarbeiter wieder zum Waschen zurückgesendet wird?
Ich denke da vor allem an die üblichen Materialien, die man immer so in den Taschen hat: Kugelschreiber, Packmesser, Feuerzeuge, Zigaretten, Notizblock, Preisschilder, Kleingeld, aber vielleicht auch Schlüssel, MDE-Geräte, Handys (die dann natürlich auf jeden Fall zurückgehen sollten).
Liest hier zufällig jemand mit, der in einer solchen Firma arbeitet (gibt ja sehr viele davon) und kann dazu mal was sagen? Ich weiß aus der jahrzehntelangen Praxis, wie schnell solche Gegenstände als Tascheninhalt mit in der Wäsche landen, daher finde ich den Gedanken mit dem großen Behälter gar nicht so abwegig.
Als ich mich auf der Website der DEVK für das Kundenportal registrieren wollte, stolperte ich über das Eingabefeld für das Geburtsdatum. Das fand ich irgendwie putzig.
Ich hatte ja auf mein Bild mit den "spontan" auf dem Löffel gefrorenen Nudeln mehr Reaktionen erwartet, aber was kommt so eine Kälte auch mitten in den Sommerferien, wenn niemand zum Kommentieren da ist …
War natürlich nicht echt, wenngleich die Nudeln auf der Gabel tatsächlich gefroren waren. Wie? Nun: Ich hatte ein paar Tüten der Ladenhüter-Mama-Nudelsuppen geöffnet, eingeweicht und schließlich so mit einer Gabel ausgestattet im Tiefkühlraum drapiert, bis der ganze Kram durchgefroren war. Das Auftauen ging schneller, ich hatte bei mir im Büro keine drei Minuten, bis der Nudelstrang mit der Gabel so weich war, dass sie klappernd auf den Schreibtisch kippte.
Aber zumindest sah das Ergebnis etwa so aus, wie ich es haben wollte und mehr Experimente dieser Art braucht es nun auch nicht mehr:
Ein großer Fußbodenaufkleber rund um eine Kühltruhe mit Grillfleisch und Bratwürstchen in einem Supermarkt in Norwegen. Da bekommt der Ausdruck "Der Boden ist Lava!" eine ganz neue Bedeutung.
Okay, in diesem Fall ist es keine Lava sondern nur glühende Holzkohle, aber so fällt die Grillstimmung wenigstens schon beim Vorbeigehen auf:
E-Mail von einer Firma, die Google-Bewertungen löschen möchte:
Schöne Grüße nach Bremen,
die 30 negativen Google-Bewertungen bei EDEKA-Markt Björn Harste sind weiterhin online. Diese zum Beispiel:
„Sucht euch lieber einen guten Edeka."
Solange sie dort steht, liest sie jeder Interessent mit.
Ohne Erfolg entstehen Ihnen keine Kosten. Bleibt die Bewertung stehen, zahlen Sie nichts.
In 2 Minuten sehen Sie kostenlos, was sich löschen lässt: [… URL gelöscht]
Beste Grüße
[…]
Ihr Online-Ruf – Wir schützen Ihren Ruf
Guten Tag Herr […],
vielen Dank für Ihr Angebot. Ich lasse die Bewertungen lieber stehen. Manche sind erkennbar im Ärger geschrieben, und auf Kritik kann ich öffentlich antworten. Die Leser können sich dann selbst ein Bild machen.
Ein Hinweis im Google-Profil, dass Bewertungen gelöscht wurden, würde auf mich deutlich unseriöser wirken als ein paar schlechte Bewertungen.
Ein makelloser Sterne-Durchschnitt um den Preis eines sichtbaren Löschhinweises wäre also ein eher kurioser Beitrag zu meinem "Online-Ruf".
Ich habe daher kein Interesse an Ihrem Angebot und bitte Sie, von weiteren Anfragen dazu abzusehen.