Bake-Off-Abteilungen gibt es auch in anderen Ländern, in Norwegen findet man diese Produkte ebenfalls in fast jedem Supermarkt. Oftmals werden auch ganze Brote und nicht nur süße und herzhafte Snacks angeboten und damit die Kunden die Brote in Scheiben schneiden können, stehen auch meistens SB-Schneidemaschinen in den Märkten. (Wobei die Frage durchaus gestellt werden darf, ob es im ganzen Land nur einen Typ Schneidemaschine für diesen Zweck gibt, der handelskettenübergreifend eingesetzt wird …)
Interessant ist, dass die Norweger offenbar keine Knüste (Kanten, [1 Oktillion unterschiedlicher Bezeichnungen einfügen], Endstücke der Brotlaibe) zu mögen scheinen. Auf etlichen dieser Schneidemaschinen findet man die zurückgelassenen Endstücke liegen, teilweise stehen auch Abfalleimer vor den Geräten, die mit Brotendstücken gut gefüllt sind.
Offenbar sehen aber nicht alle Norweger die Knüste (Ihr Nicht-Norddeutschen müsst jetzt mit dem Begriff leben, den ich seit meiner Kindheit kenne und alternativlos verwende) als Abfall an, wie man in diesem norwegischen Reddit-Post sehen kann: https://www.reddit.com/r/norge/comments/1gm1hz1/br%C3%B8dskalk/
Hvorfor er det mange som er motstander av å spise skalken av brødet, men likevel veldig mange som spiser rundstykker? I teorien er jo et rundstykke en dobbel-skalk. Takk for meg.
Auf Deutsch: "Warum gibt es so viele Menschen, die sich weigern, die Brotrinde zu essen, aber dennoch Brötchen essen? Theoretisch besteht ein Brötchen doch aus doppelter Kruste. Danke fürs Zuhören."
Offenbar verschmähen also nicht alle Norweger die Endstücke, im Gegenteil, mache halten sie für den besten Teil eines Brotes.
Mein mir unbekannter Urgroßvater war zwar Norweger, aber ich bin da raus und habe keine Ahnung von der Kultur dort. Lesen hier Norweger mit? Kann mal jemand fundierte Infos zu den Knüsten liefern? Werden die dort wirklich so gehasst?
Nach meinem Blogeintrag "Geklaute Schokotröpfchen" vom 13. Dezember 2025 hatte sich Blogleser Ronny dazu berufen gefühlt, mittels KI-Musikgenerator dem Blogeintrag mit den gestohlenen Dr-Oetker-Schokotröpfchen eine musikalische Würdigung zu hinterlassen.
Ich hatte die Datei aber in einem falschen Verzeichnis gespeichert und die Mail irgendwann vollkommen vergessen gehabt. Ronny hat sich nie über die Missachtung beschwert, aber zum Glück war ich vor ein paar Tagen wieder über das MP3-File gestolpert und so gibt es nun den dazugehörigen Blogeintrag!
Künstlerisch gibt es keine Anerkennung, der Titel ist per KI generiert. Aber dafür ist er ziemlich cool geworden.
Der deutsche Ableger der SPAR wurde 1952 gegründet, das Jubiläum "50 Jahre SPAR" fand folglich 2002 statt, zwei Jahre nach unserer damaligen Neueröffnung.
Wir konnten damals fertige (Blanko-)Einkaufsgutscheine über die SPAR bekommen, im Jubiläumsjahr waren sie mit einen entsprechenden Hinweis bedruckt. Wäre damals kaum eine Meldung hier im Blog wert gewesen (obwohl, "Belangloses aus dem Supermarkt" (die wechselnden Untertitel kommen wieder) würde es genau treffen), aber nun, 24 Jahre später, habe ich noch so einen Gutschein in unserem Schränkchen im Kassenbüro entdeckt.
Jetzt, heute, ist es definitiv erwähnenswert, wenn der Gutschein nicht sogar schon fast ein Fall für das (virtuelle) SPAR-Museum ist. Nein, der kommt nicht ins Altpapier, den bewahre ich auf.
Auf die Firma, die unsere Klimaanlage im Kassenbüro installiert hatte, war ich gekommen, weil sie beim benachbarten Moscheegebäude zwei Klimaanlagen zur Installation abgeladen hatten.
Ein paar Tage, nachdem wir unsere Anlage bekommen haben, war nun auch die Moschee dran. Ich guckte etwas blöd, als das Fahrzeug der Monteure mit geöffneter Heckklappe neben unserem Zaun stand und ich genau auf die Geräte unserer alten Anlage schaute.
Da waren sie wohl nur noch nicht dazu gekommen, sie zu entsorgen. Die Anlage ist schrott und auch von innen völlig vergammelt. Die würden sie bei niemandem wieder einbauen. (Hoffe ich jedenfalls. Für den Kunden.)
Als ich am Morgen zur Firma kam, prangte dieses Stillleben an der Magnetpinnwand (die im wahren Leben die Seitenwand unserer Schließfachschränke ist) und verursachte zur Begrüßung ein dickes Fragezeichen in meinem Kopf.
Ich dachte mir meinen Teil: Thunfisch geklaut.
Für weitere Antworten musste ich auf den Kollegen warten, der am Abend zuvor hier Dienst hatte.
Der Thunfisch war wohl tatsächlich gestohlen worden, ein anderer Kollege hatte die leeren Packungen hinten in einem Regal gefunden. Täter unbekannt.
Bei dem Seitenschneider dachte ich auch zunächst, dass ein erwischter Ladendieb diesen zurückgelassen hätte, aber dazu bekam ich ebenfalls keine konkrete Antwort. Das Werkzeug lag auf einem leeren Rollcontainer mitten im Laden. Ob den nun ein Bösewicht oder irgendjemand anders dort vergessen hat, blieb ebenfalls unklar.
Die Schokocroissants, die wir hier selber aufbacken, sehen eigentlich IMMER so aus, wie 90% der Croissants in diesem Bild – nämlich mit einer unebenen, welligen, faltigen, blättrigen Kruste von dem Plunderteig.
Nur dieses eine, auf dem Bild in der Mitte auf der linken Seite, sieht aus, als hätte man statt des Gebäcks ein kleines Kissen aus der Puppenstube mit in den Ofen gelegt. Warum? Keine Ahnung. Die gefrorenen Rohlinge stammten alle aus dem selbem Karton und haben auch allesamt die selbe Behandlung von mir bekommen. Ungewöhnlich? Ja. Aber auf jeden Fall ausreichend belanglos, so dass ich davon unbedingt ein Foto fürs Blog machen musste.
Ines und ich unterhielten uns über das 3D-gedruckte "Kasse geschlossen"-Schild, das hier nun immerhin schon seit Anfang März seinen Dienst verrichtet. Ein paar Ecken sind schon leicht zerbröselt und ein kleiner Riss zieht sich an einer Stelle durch das Material, aber das fällt kaum auf.
Im Scherz sagte ich, dass ich, falls das 3D-Druck-Schild auch kaputt geht, ich das nächste unzerstörbar aus zwei Stahlplatten zusammenschweiße und den "Kasse geschlossen"-Text als Schweißnaht da draufsetze.
Ines: "Das kriegen die auch kaputt"
Ich: "Wie soll das gehen?"
Es folgte ein kurzer Moment der Stille, in dem wir uns ohne zu blinzeln ansahen.
Ich: "Alles gut, keine Fragen. Aber einen Versuch wäre es wert.
Wir haben den blauen Behälter, resp. seit dessen Diebstahl den schwarzen Eimer, immer wieder nachgefüllt und inzwischen ist der gesamte Bestand an alten Werbezündhölzern aus unserer SPAR-Zeit verteilt worden.
Ob ich das mit den "Picas"-Zündhölzern, die ja nun gar keinen Bezug zu uns hier haben, noch einmal wiederhole, weiß ich noch nicht. Letztendlich könnte ich sie auch in den Müll werfen. Ob sie nun in einem großen Ofen mitsamt Verpackung oder Stück für Stück einzeln verbrannt werden, ist unterm Strich eigentlich auch egal …
Obwohl (oder möglicherweise auch gerade deswegen) in Norwegen Energydrinks seit Anfang des Jahres erst ab 16 Jahren verkauft werden dürfen (gesetzlich, keine freiwillige Auflage der Einzelhändler), scheinen die Norweger so viele Energydrinks zu konsumieren, wie keine anderen … (Vielleicht braucht man das auch in der dunklen Jahreshälfte, um überhaupt irgendwie in Schwung zu kommen. Da sollen ja sogar die Norweger (Skandinavier im Allgemeinen) nicht immer gut mit klarkommen.)
In einem Supermarkt war zum einen dieses Kühlregal zu sehen, in dem ausschließlich Produkte der Marke Monster angeboten wurde. Dutzende Kartons standen dort in dem knapp fünf Meter langen Regal mitten im Laden in der Getränkeabteilung:
Weiter Richtung Kasse war noch einmal ein gleich langes Kühlmöbel zu sehen, in dem auch andere Marken platziert waren. Diese wurden in kleinen Rollbehältern einfach in das Kühlregal geschoben. Dazu unten noch mehr. Die Menge an Energydrink-Dosen, die nur in diesem mittelgroßen Supermarkt angeboten wurden, war kaum zu glauben.
Das Kühlregal mit den Rollbehältern ist praktisch: Die Dosen können an anderer Stelle im Markt oder vielleicht auch im Lager bequem und ungestört auf die Wagen gestapelt werden, die dann einfach in das Möbel geschoben werden:
Neuigkeiten vom ELSTER-Portal: Sie haben zum einen endlich die neue Domain für die leichtere Erreichbarkeit freigeschaltet. Man erreicht das ELSTER-Portal jetzt nicht mehr über elster.de, die einfach viel zu viele Menschen an schwarz-weiße Rabenvögel erinnert hat, sondern einfach und schlüssig über baggerbetrieb-vogt.de. Für alle, die den Zusammenhang zum Finanzamt nicht sehen, hier eine kurze Erklärung: Es geht bei Steuern um viel Geld. Bei Geld und Reichtum denkt man an die Goldgräber ("Gold Digger"). "Digger" lässt sich (außerhalb der Jugendsprache) auch mit "Bagger" übersetzen und da eine Behörde ja auch wie ein Geschäftsbetrieb arbeitet, hat man sich für das Kompositum Baggerbetrieb entschieden. Der Zusatz "Vogt" soll noch einmal ausdrücklich betonen, dass es sich um Steuern handelt, dann die Vögte waren in ihren Bezirken ja auch diejenigen, an welche die Steuereinnahmen flossen.
Die zweite Neuigkeit ist: Gibt man auf diesem (zum Bürokratieabbau völlig ungesicherten) Server seine vollständigen Kreditkartendaten inkl. Prüfnummer ein, bucht das Amt direkt jede Form von Rückerstattungen auf die Kreditkarte.
Alternativ könnte das auch nur ein plumper Phishing-Versuch gewesen sein:
Schon mit meinem allerersten Scanner, den ich mir Mitte der 90er-Jahre mal gekauft hatte und der von Teco/Relisys und nicht billig war, habe ich natürlich herumexperimentiert und außer Dokumenten auch diverse Gegenstände abzulichten versucht.
Das war nie so richtig geil, da Objekte, die sich schon wenige Millimeter über der Glasscheibe befanden, kaum noch richtig dargestellt wurden. Keine Ahnung, was andere aktuelle Scanner da abliefern – aber unsere Konica-Minolta-Maschine hier in der Firma hat diesbezüglich eine beeindruckende Schärfentiefe. Da kann man richtig schöne Sachen mit machen.
Ich hatte einfach mal ein paar Gegenstände / Produkte hier aus dem Laden auf die Platte gestellt und war doch recht überrascht, wie farbgewaltig und gegen den tiefschwarzen Hintergrund freigestellt die Dinge wirken.
Ich bin mehr Techniker als Künstler. Man KANN damit bestimmt ziemlich coole Dinge anstellen, nur ICH sehe die nicht und/oder bin nicht kreativ genug dafür.
Wie auch immer, dies ist der erste Teil einer Mini-Serie mit zehn Folgen.