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Könnte hängen. Soll aber wohl nicht …

Es gibt Dinge im Alltag, die sind eigentlich selbsterklärend. Zum Beispiel so ein Mülleimer / Papierkorb mit zwei speziell geformten Löchern am oberen Rand.

Man könnte vermuten, dass diese Löcher nicht aus dekorativen Gründen dort angebracht wurden, sondern einen gewissen praktischen Nutzen verfolgen. Etwa, dass man den Mülleimer nach dem Leeren wieder an die genau dafür vorgesehenen Schrauben oder Haken hängt.

Man könnte auch annehmen, dass es bei der Tätigkeit des Aufhängens eine gewisse Rolle spielt, in welcher Ausrichtung man es versucht.

Nun sind unsere beiden Exemplare in den Toiletten derzeit eher bodennah im Einsatz. Funktional ist das zweifellos – der Müll in Form von (überwiegend) benutzten Papierhandtüchern findet weiterhin zuverlässig seinen Weg hinein. Allerdings wurde das ursprüngliche Konzept des Herstellers in einer bemerkenswert kreativen Weise vollkommen neu interpretiert.

Ich möchte an dieser Stelle natürlich ausdrücklich und vollkommen emotionsfrei betonen, dass es sich hierbei nicht um einen Fehler handelt, sondern um einen alternativen Lösungsansatz.

Einen, der sich mit minimalem und kaum erwähnenswertem zusätzlichen Aufwand sogar noch leicht optimieren ließe. Aber jeder, wie er es für richtig hält …


Blick in die Sonne

Dass die Sonne mal direkt in unsere Kamera zum Hof scheint, ist wohl nicht zu vermeiden. Interessant aber, was da an Artefakten entsteht: Bunte Streifen in verschiedenen Farben, dazu noch ein typischer Linseneffekt, der sich irgendwie strahlenförmig ausbreitet.

Macht aber alles nichts, denn tagsüber hat die Kamera fast keine Relevanz. Nur bei Nacht wird es spannend, aber da blendet die Sonne ja meistens nicht. :-P


Irrenanstalt

Welcher Kollege oder welche Kollegin auch immer dieses Schild hier neben der Tür zum Aufenthaltsraum angebracht hat, kann ich leider nicht sagen. Ein Name steht nicht dabei.

Nach eingehender Prüfung musste ich feststellen, dass das Schild weder sachlich falsch noch irreführend ist. Es wurde daher vorläufig nicht von mir entfernt.

In meiner Rolle als Betriebsleitung weise ich jedoch darauf hin, dass das Schild keine konkrete Personengruppe meint. Jeder Mitarbeiter ist frei, sich persönlich davon angesprochen oder beleidigt zu fühlen. ;-)

(Besucher werden gebeten, diese Warnung ernst zu nehmen! Insbesondere zwischen 6 und 22 Uhr ist jederzeit mit spontanen Diskussionen über Leergut, Bestellmengen, Lagerordnung, Pfandbons, Sonderangebot, Neuplatzierung und im Allgemeinen die korrekte Verräumung der Ware zu rechnen.)


Unfreiwilliger Fokus

Unser Laden ist fast vollständig videoüberwacht. Die Ladenfläche sowieso, aber auch einige Bereiche der Lager- und Nebenräume. Das ist alles rechtlich in Ordnung und völlig DSGVO-konform und wird einmal jährlich von unserem Datenschutzbeauftragten gecheckt. Dieser Datenschutzbeauftragte ist auch nicht irgendjemand, der einfach dazu benannt wurde, weil wir jemanden brauchen, sondern eine ausgebildete Fachkraft der Edeka.

Videoüberwachung am Arbeitsplatz: In den Aufzeichnungen ist zwangsläufig jeder mal irgendwie zu sehen. Während der Arbeit läuft man hier herum, das ist nicht zu vermeiden. Allerdings gibt es hier auch Tätigkeiten, die an einem sogenannten Dauerarbeitsplatz stattfinden. Das sind räumliche Bereiche, in denen man relativ beständig tätig ist und nicht hin und her läuft. Dazu gehört zum Beispiel die Kasse und da soll man eben nicht permanent im Fokus der Kamera sitzen oder stehen.

Da unsere Arbeitsplätze an der Kasse aber auf mehreren Kameras direkt oder indirekt zu sehen sind, haben wir nach Vorgabe mit unserem Datenschutzmenschen dafür gesorgt, dass diese Arbeitsplätze eben nicht mehr, bzw. nur noch eingeschränkt zu sehen sind. Wer bei uns in der Kasse arbeitet, ist im Normalfall auf den Aufzeichnungen nicht dauerhaft zu erkennen, dafür sorgen schwarze Maskierungen in den Einstellungen der Kameras.

In der Praxis sieht das Ergebnis manchmal etwas kurioser aus: Der Kopf mit dem Gesicht verschwindet hinter einem dicken schwarzen Balken, aber diese Beschneidung lenkt die Aufmerksamkeit genau dorthin, wo sie eigentlich garantiert nicht landen sollte. Der Kopf ist verschwunden, aber der Bildausschnitt betont deutlich mehr, als es geplant war. Dort, wo man unverfängliche Anonymität herstellen wollte, hat man einen Körperteil hervorgehoben, der nun wortwörtlich ein "herausragendes" Merkmal darstellt.


Süßkartoffel mit Schwänzchen

Das hier ist vermutlich die seltsamste Süßkartoffel, die ich je gesehen habe. Süßkartoffeln sind zwar generell etwas länglicher geformt als normale Speisekartoffeln, aber dass sie mit so einem sich schlängelnden Schwänzchen ausgestattet sind, habe ich auch noch nicht gesehen.

Vermutlich gewinnt diese das Rennen zum Suppentopf. ;-)


Fan-Shirt-Verlängerung

Nach den beiden Aktionstagen gibt es nun noch eine weitere Runde für die Fan-Shirts: Marktindividuell kann die Aktion noch auf unbestimmte Zeit ("Solange der Vorrat reicht") fortgesetzt werden.



Diese Möglichkeit werden wir natürlich auch nutzen. Diese Plakat haben wir schon vielzählig hier im Markt aufgehängt, nun fehlen bei uns nur noch die Kunden, die diese Shirts haben möchten. Es bleibt bei der Vorgabe 50 € Einkaufswert (exkl. nicht rabattierbare Artikel), aber ich glaube, dass wir noch eine ganze Weile diese Bekleidungsstücke hier verteilen werden. Wir haben nämlich immer noch eine ganze Kiste voll:


Containerabholung durch die Kamera zum Hof

War ja klar, dass ich früher oder später auch auf diese Idee kommen würde. :-P

Das Auto steht hier immer noch. Irgendwie mag ich mich nicht so recht von dem Benz trennen, immerhin hat der mich nun fast 20 Jahre begleitet, aber andererseits wird er nicht besser, wenn er hier auf dem Hof herumsteht. Hach …


Knastaussicht auf den späten Frühling

Diese Aussicht ist wohl der Grund, warum ich meistens bei mir die Plissees am Fenster geschlossen halte und dazu noch mit dem Rücken zum Fenster (und dem Blick zur Tür, darum ging es mir) am Schreibtisch sitze.

Es gibt wohl deutlich attraktivere Ansichten … :-P


PS: Ich habe Herpes

Eine Kollegin kam etwas irritiert ins Büro: "Guck mal, ich hab die hier bekommen und auf fast allen Flaschen ist so ein scheiß Aufkleber drauf. Wer macht sowas? Ich krieg die aber auch nicht ab, die kleben da so fest drauf …"

Der Aufdruck sieht aus aus der Nähe betrachtet wirklich so aus, als wäre es ein Aufkleber. Aber es ist ein Aufdruck, das könnt ihr mir glauben, und auch das unappetitliche Postskriptum ist ein fester Bestandteil der Flasche. Das ist dann wohl Humor à la True Fruits:


Bestellt über die SPAR-Großhandlung

Beim Auspacken der alten Leuchtstoffröhren sind mir auf einem der Kartons noch diese beiden Aufkleber aufgefallen: Colli-Etiketten, wie sie früher sowohl bei meinem Ausbildungsbetrieb (Extra) als auch bei uns bei der SPAR im Großlager verwendet wurden.

Im Grunde trug jedes Versandstück / jeder Umkarton, der aus dem Lager in die Märkte ging, so einen Aufkleber. So auch zumindest einer dieser fünf alten Kartons mit Leuchtstoffröhren. Die vorgegebenen Beschriftungen auf den Etiketten waren pink, was zu "unseren" Schildern passen würde. Die wesentlichen Informationen fehlen leider:



ABER: Manchmal (wann und warum diese gedruckt wurden, kann ich nicht sagen), waren Aufkleber dabei, auf denen einfach nur die Kundennummer in großen Zahlen stand, die wie ASCII-Art aus den jeweiligen Ziffern zusammen gesetzt war. Auch hier ist nicht mehr viel zu erkennen, aber unsere alte SPAR-Kundennummer lautete 033251 (hier mal im Blog erwähnt), wobei die abschließende Eins nur eine Prüfziffer war. Die eigentliche Kundennummer lautete "03325" und dass die beiden großen Ziffern rechts auf diesem Etikett eine Zwei und eine Fünf sind, macht die Sache eindeutig: Diese Leuchtstoffröhren sind nicht wie im oben verlinkten Beitrag von heute Morgen vermutet eine Altlast von Tengelmann, sondern ich hatte sie offenbar tatsächlich irgendwann selber mal bei uns über die Großhandlung bestellt.

Das nur mal für die Akten. ;-)


Ein halber Kracher

Bei mir im Büro steht seit Jahren eine Dose mit den "Krachern" von Maoam, die ich immer wieder mal mit Ware aus dem Regal oder auch mit Sondersorten auffülle.

In all den Jahren hatte ich noch nie einen kaputten Kracher dabei, aber in einer Tüte mit der Fußball-WM-Edition lag ein halbes Kaubonbon. Die andere Hälfte fehlte.

Pech für alle Fußballfreaks: Das war nämlich das diesjährige Orakel für die deutsche Mannschaft. Die bringt diesmal nur die halbe Leistung und fliegt daher im Halbfinale raus. Oder vielleicht auch schon in der ersten gespielten Halbzeit des ganzen Turniers. Also macht euch vorsichtshalber nur noch die halbe Hoffnung, dann fällt die Enttäuschung am Ende auch nur halb so groß aus. Mir als bekennender Fußballapathiker ist das sowieso alles komplett egal. :-P


Quackquack!

Tauben haben wir hier reichlich, aber dieses Pärchen war mal ein seltener Besuch hier auf dem Innenhof. Da reicht schon eine olle Pfütze, um die Wasservögel anzulocken. :-)


Drohnenflug im Laden – Mai 2026

Vor etwas mehr als einem Jahr hatte ich mir mal die kleine DJI "Neo" Drohne gekauft und habe damit ein paar Bilder hier aus dem Markt erzeugt.

Dass das Drohnenfliegen sich durch diesen kleinen Scherz ein knappes Jahr später doch noch zu einem echten Hobby entwickeln würde, hätte ich damals noch nicht gedacht. Inzwischen ist die Steuerung sehr viel smoother geworden, man lernt ja dazu. Mein Traum ist, irgendwann mal im Acro-Modus richtig hier durch die Gänge zu fegen, aber bis dahin wird es noch eine Weile dauern.

In einem Jahr sehen wir uns an dieser Stelle wieder, mal gucken, was ich dann für (hoffentlich spektakulärere) Bilder liefern kann. :-D