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Kakao-Kekse

Wir haben heute einen Karton mit den neuen "Nesquick Kakao-Keksen" geliefert bekommen. Noch während er im Lager stand, leerte sich der Karton zusehends. Verschiedene Kolleginnen und Kollegen haben gleich einige der Tüten für sich selber gebunkert.

Ich habe zwischendurch noch mit mir selbst eine Wette abgeschlossen, ob der Karton tatsächlich noch im Laufe des Tages leer und die Ware verkauft wird, bevor sie überhaupt den Weg ins Regal finden konnte, aber den Gefallen haben mir die lieben Mitarbeiter dann doch nicht getan. Zum Glück hielt sich der Wetteinsatz in Grenzen. ;-)


Lustige Strichcodes – 788

Fundstück von Ines auf den Protein-Wraps (Weizen-Tortillas) unserer Eigenmarke: Ein gefüllter Wrap mit Paprika und Tomate.

Wenn man sie mal im wahren Leben auch so prall füllen und dann schön wickeln könnte, ohne dass sie irgendwo aufreißen. :-P


Gesicherter Limoncello

Etwas doof geguckt hatte ich ja zugegebenermaßen schon, als ich die mit unseren Flaschenzippeln gesicherten Limoncello-Flaschen hier im Regal entdeckt habe. Ich kann mich nicht erinnern, dass davon schon jemals (auch ohne Sicherung) eine geklaut wurde und beim Preis von 2,79 ist das nun auch weder der Stoff, den sich Alkoholiker für den Eigenbedarf einsacken, noch das Zeug, dass zum Weiterverkauf entwendet wird.

Warum die gesichert sind? Das kann nur die berühmte Macht der Gewohnheit gewesen sein. Karton auf, Sicherungen dran, fertig. Notwendig ist es bei uns bei eigenmarken-Käse und Milka-Schokolade, aber bei diesen Flaschen hätte ich nun keine Bauchschmerzen, sie ohne jegliche Sicherung hier im Laden anzubieten. :-)


Andere Länder, andere Läden – 002

Ich wusste, dass des die Durian (aka Stinkfrucht aka Kotzfrucht) gibt, nicht zuletzt von diversen Auftritten im Dschungelcamp, aber in einem Laden hatte ich sie auch noch nie gesehen. Bis zum Besuch eines Asia-Shops in Holland, wo ein ganzer Haufen von diesen Früchten tiefgefroren angeboten wurde.

Schlimmer als der Geruch dürften die Stacheln sein, die sind nämlich richtig fies.


Raumspray mit MHD

Auf der Toilette sitzend fiel mir auf, dass die Raumspray-Dosen unserer Eigenmarke mit aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdaten versehen sind.

MHD. Auf Raumspray.

Meinetwegen, wenn das irgendeine gesetzliche Vorgabe ist – aber wetten, dass es Leute gibt, die das Zeug danach wirklich wegwerfen.

Was für eine unnötige Verschwendung, wenn auch nur in der Theorie …

Andere Länder, andere Läden – 001

Seit Herbst letzten Jahres haben wir ein paar Sorten Tiefkühlpizza der noch recht jungen Marke Crosta Mollica im Sortiment. Wer sie noch nicht kennt, aber Pizza mag, sollte sie unbedingt mal probieren.

Leider bei uns (zumindest über unser Edeka-Großlager) nicht bestellbar ist die Sorte "Bosco", die mit Champignons, Trüffeln und geröstetem Knoblauch belegt ist. in Rotterdam lagen diese in einer Filiale von Albert Heijn in der Tiefkühltruhe. Warum dürfen die Holländer so geile Tiefkühlpizza haben und wir müssen uns mit Margherita und Salami langweilen? :-(


Rabatt?

Bei uns passiert das eigentlich kaum. Manche Kunden fragen, wenn sie "größere Mengen" kaufen, ob sie es günstiger bekommen können, aber das ist selten. Wobei die Definition von "größere Mengen" in den Augen mancher Betrachter eben auch schon mehr als zwei Stück sind.

Hatte den Cartoon irgendwann mal im www entdeckt. So funktioniert es bei uns natürlich nicht, dass Preise unmittelbar kalkuliert haben, hat man doch eher bei Posten oder großen/teuren Einzelprodukten. Ich fand das Bild dennoch blogbar. :-)


Etiketten am Protein-Snacks-Aufsteller

Derzeit haben wir ein Display mit unterschiedlichen Protein-Snacks von Gofitness-Nutrition hier im Markt stehen.

Die Artikel sind nicht weiter erwähnenswert (der von mir probierte "Pancake" mit Pistazien-Füllung hat mich leider auch nicht zu weiteren Tests motiviert), aber als eine Kollegin die Preisschilder an dem Aufsteller befestigt hat, musste ich schmunzeln. Mein erster Gedanke, den ich auch spontan laut aussprach: "Das sieht aber scheiße aus."

Es folgte ein demonstrativ entnervter Gesichtsausdruck, gefolgt von der Frage, wie ich das denn gemacht hätte.

Ja, wie hätte ich denn? Den Text überkleben wäre auch blöde gewesen. "Nee, hätte ich wohl auch so gemacht", antwortete ich lachend, "sieht aber trotzdem scheiße aus." Die Ware steht jetzt so im Laden. :-P

Auf dem Foto in der Perspektive von vorne kam mir beim Schreiben dieses Beitrags der Gedanke, dass wir die Preisschilder ja ganz wunderbar auch jeweils an die aufgeklappten Deckel der einzelnen Kartons hätten kleben können. Aber da hätte die Preise in den unteren drei Fächern niemand entdeckt, da man ja nur in den wenigsten Fällen genau von vorne in die Fächer hineinschaut.


Kündigungsgrund

Ein Sachbearbeiter aus dem Steuerbüro, mit dem wir seit Jahren zusammenarbeiten, hat seinen Job gekündigt. Wir kennen uns seit Jahren und darum hatten wir zum Abschied noch einmal telefoniert. Als er mir erklärte, dass ist der Job "zu stressig" ist, bin ich vor Scheck fast lachend vom Stuhl gefallen.

Wir reden da gerade wohlgemerkt von Finanzbuchhaltung. :-)

Zwiebeliges Walnuss-Feigen-Brot

Fundstück in unserer Plakatdrucksoftware, in die sich mal wieder ein falsches Produktbild auf das Plakat zu einem Artikel geschlichen hat. Das gäbe aber ein Hallo, wenn die Kunden sich auf ein knuspriges Walnuss-Feigen-Brot freuen würden und stattdessen nur in eine olle Zwiebel bissen.

Oder jetzt neu: Das Walnuss-Feigen-Zwiebel-Brot. Mild im Abgang mit Tränenpotential. ;-)


Die Mail an das Sielaff SiVario Team

Hier trudelte eine etwas ungewöhnliche E-Mail ein. Adressiert war sie an bjoern@harste.info, angesprochen wurden der oder die Empfänger mit "Guten Tag Sielaff SiVario Team" – die E-Mail kam mir folglich schon nach den ersten fünf Wörtern mehr als sonderbar vor.

Ich zitiere mal in Ausschnitten:

[…] ich bin auf eurer Webseite aufmerksam geworden und habe gesehen, dass ihr Robotik- und Handling-Systeme für industrielle Anwendungen realisiert. Der Fokus auf effiziente und sichere Automatisierung wirkt sehr überzeugend.

[…]

Wir bei […] beschäftigen uns intensiv mit Rust als moderner, speichersicherer Ergänzung zu C/C++ sowie mit KI-Coding-Agenten wie Copilot für die Softwareentwicklung. In unseren Trainings zeigen wir Entwicklerteams praxisnah, wie sie Rust im Umfeld von Embedded- und Systems-Programmierung einsetzen können und wie sie KI-Agenten in ihren bestehenden Entwicklungs-Workflow integrieren können, ohne die Kontrolle über den Code zu verlieren.

Nutzt ihr in eurem Entwicklungsteam bereits Rust, C/C++ oder KI-Agenten wie Copilot in der Softwareentwicklung, oder habt ihr darüber nachgedacht, solche Technologien in eure Automatisierungssoftware einzusetzen?

Wenn das Thema für euch interessant ist: Wäre ein intensiver Crashkurs für euer Entwicklerteam noch vor Anfang des neuen Jahres, also innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen, eine Option? […]
So lautet meine Antwort:

Moin,

vielen Dank für die E-Mail, als Antwort gibt es einen kleinen Hinweis aus der Praxis: Bevor man anderen das effiziente Arbeiten mit Rust, C++ oder allgemein irgendwelchen KI-Agenten beibringen möchte, sollte man erst einmal sicherstellen, dass man eine ganz normale E-Mail an die RICHTIGE Firma senden kann.

Ich bin NICHT Sielaff, ergo schon gar nicht das Sielaff SiVario Team, ich verkaufe keine Leergutautomaten und stelle sie auch nicht her. Ich besitze so ein Gerät und berichte zeitweise in meinem Blog darüber. Aber nehmen Sie sich die Verwechslung nicht allzu sehr zu Herzen, ich wurde von einer Amtsrichterin auch schon für das Sozialgericht Bremen gehalten – nur, weil ich in einem Blogeintrag darüber berichtet hatte.

Aber wenn Sie möchten, kann ich Ihnen gerne einen Workshop anbieten: "Grundlagen der digitalen Kommunikation: Wie man das Adressfeld richtig nutzt." (Crashkurs, 5 Minuten) Erst die, danach die Rust-Schulung. ;-)

Einen passenden Ansprechpartner finden Sie bestimmt hier: https://sielaff.de/impressum
Es tut mir Leid, ich MUSSTE es einfach tun. :-)

MFG: Johny

Wir hatten vor vielen Jahren mal einen Kollegen namens Johny im Team. Das ist inzwischen rund 14 Jahre her, aber nun trat er bei mir unfreiwillig privat noch einmal in Erscheinung. Er hatte sich damals nämlich ein paar stabilere Holzkisten hier im Lager für sich privat zurückgestellt und entsprechend beschriftet, aber nach seiner Kündigung hier vergessen. Nachdem die Kisten dann noch eine ganze Weile (möglicherweise auch ein paar Jahre) herumstanden, weil sie einfach niemanden gestört hatten, nahmen wir sie mit nach Hause, um aus ihnen Brennholz für den Kaminofen zu machen.

Zusammen mit anderem Holz lagen nun auch die Teile dieser Kisten einige Jahre in unserem Brennholzlager und bei diesem Brettchen musste ich einfach vor der feierlichen Einäscherung noch ein Erinnerungsfoto machen. Damit sind wir nun endgültig geschiedene Leute. :-P