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Fairer Deal mit der Moschee

Vor ein paar Tagen, als das mit dem Schnee erst anfing, waren zwei der älteren von der benachbarten Moschee am Schneeschippen. Sie hatten einen Kollegen von mir erwischt, der gerade auf der Rampe war und er hatte ihr Anliegen so verstanden, dass ich mich daran (finanziell) beteiligen soll, immerhin ist das unser gemeinsame Fläche. Wir haben zwar ein Wegerecht über das Grundstück unserer Nachbarn, aber von mir Geld haben zu wollen, fände ich schon etwas happig, um nicht dreist zu sagen. Immerhin überqueren wir die Fläche wenige Male pro Tag, wirklich nutzen tun sie die Betreiber und Besucher der Moschee. Als Parkplatz, Treffpunkt oder auch als erweiterte Gebetsfläche.

Da wir uns aber gut verstehen, ging ich hin und fragte noch einmal persönlich nach. Es ging überhaupt nicht um Geld, sie hatten nur gebeten, wenn sie die Fläche räumen, und zwar auch bis an unser Tor ran, ob ich mich mit Streumaterial wie Salz oder Granulat beteiligen würde. Klar, das mache ich gerne und ich denke, dass das ein durchaus fairer Deal ist. Immerhin mussten wir im vergangenen Jahr fast noch nie darum kämpfen, hier vom oder auf den Hof fahren zu können.

Combi --> REWE

Die Mitbewerber-Gerüchteküche war übrigens wahr. inzwischen ist der Combi-Markt (Hier ist bei Google Street View zu sehen) seit rund zwei Wochen geschlossen.

Schon schwirren die neuen Gerüchte durch den Äther: "Da kommt ein REWE rein."

Aber auch dieses Gerücht ist wahr, im Sommer soll im frisch renovierten Gebäude ein REWE-Markt entstehen. Noch einer hier in der Neustadt, damit fällt der REWE/EDEKA-Quotient für diesen Stadtteil noch wieder eine Nummer größer aus.

Aber wir SEH-Kaufleute haben alle hier eine friedliche Koexistenz und kennen uns untereinander, niemand tut dem anderen weh, alles gut. :-)

Taube auf der Heckscheibe

Aus dem Augenwinkel bemerkte ich eine Bewegung bei meinem Auto. Irgendetwas ruckte dort immer rhythmisch hin und her. Bei genauerer Betrachtung war es nur eine Taube, die dort auf der Heckklappe saß und möglicherweise Schnee gepickt hat, um ihren Wasserhaushalt wieder aufzufüllen.


Winterwunderland Innenhof

Dass es so stark schneit (und bei dem Begriff "stark" werden einige aus anderen Regionen jetzt auflachen) ist für Bremen doch eher ungewöhnlich. Und selbst wenn mal ordentlich Schnee runterkommt, verwandelt der sich meistens schnell wieder in grauen Matsch.

Der Weg heute früh hierher ging noch relativ geschmeidig, wie ich später nach Hause komme, wird sich zeigen. Mit dem neuen Auto mit Allradantrieb und Traktionskontrolle wird das vermutlich besser klappen als mit dem alten Diesel, aber spannend wird es trotzdem.

Pah, ich lass mir doch nicht von ein paar Wasserkristallen sagen, wie ich zu fahren habe. :-P


Etwas Schnee in und um Bremen

Obwohl Schneechaos angekündigt ist für heute und wir alle Sorge hatten, nicht oder nur sehr erschwert zur Firma kommen zu können, haben der Kollege aus der Frühschicht und ich es dennoch pünktlich geschafft.

Aber es hat ja auch erst vor wenigen Stunden angefangen zu schneien. Ich habe momentan noch keine Angst, aber mein Mitarbeiter ist schon sehr besorgt, nicht wieder nach Hause kommen zu können.

Wenn die Räumdienste ihren Job im Laufe des Tages erledigt haben werden, falls sie überhaupt gegen den Schnee ankommen, sollte das eigentlich kein Problem werden. Ich bleibe einfach mal optimistisch.

ReFood-Tonnen aus der Nachbarschaft

Seit knapp einem Jahr haben wir auch eine grüne Mülltonne von ReFood, in der wir Lebensmittelabfälle entsorgen können. Unsere Tonne steht immer hier auf dem Hof und wird von uns an den Abfuhrtagen an die Straße gestellt und später holen wir die neue Tonne rein. "Neue" deshalb, weil sie nicht wie in der klassischen Müllabfuhr geleert, sondern gegen einen gereinigten Behälter ausgetauscht werden.

Vor ein paar Wochen schon fielen mir diese beiden grünen Tonnen auf der anderen Straßenseite auf. Ich dachte zunächst, dass die zum Dönerladen dort gehören, aber wochenlang hat sich niemand darum gekümmert. Die Tonnen bewegten sich langsam hin und her, standen mal hier, mal dort und kamen plötzlich auch über die Straße. Zunächst standen sie an der Straßenecke, dann wanderten sie in unsere Richtung und blieben hier vor unseren Stadtmusikanten stehen.

Kurz vor Weihnachten bekam ich einen Anruf vom Ordnungsamt Bremen. Am liebsten hätte die Anruferin wohl die Sache so gelöst, dass der mutmaßliche Urheber (also ich) die Tonnen entfernt. Aber da war ich raus, unsere Tonne stand auf dem Hof und wenn sie nicht ermitteln könne, zu welchem Betrieb die eigentlich gehören, sollte sie doch mal direkt bei ReFood anfragen und das melden. Wenn die nichts wüssten, wer dann?

Am nächsten Tag kam ein anderer Mitarbeiter des Ordnungsamts hier herein und wollte wissen, was es mit diesen Tonnen auf sich hat. Sondernutzung Gehweg etc. pp. uswusf. Ich zuckte mit den Schultern und sagte wahrheitsgemäß, dass das nicht mein Problem ist und ich daran auch nichts ändern kann und werde, da es nicht nur nicht mein Problem sondern vor allem auch nicht meine Tonnen sind.

Der Mann bedankte sich für die Auskunft und zog wieder ab.

Am nächsten Tag waren die beiden Tonnen weg.

Ich habe keine Ahnung, wie es dazu kommen kann, dass diese Behälter anscheinend herrenlos hier herumstanden. Es ist eine kostenpflichtige Leistung, die man dort bucht. Das zum einen. Aber die Tonnen werden voll gegen leer bei der Abholung getauscht. Wenn man als Auftraggeber dafür bezahlt, möchte man die Tonnen doch auch nutzen können und sie nicht der Allgemeinheit als allgemeine Mülleimer zur Verfügung stellen. Aber selbst das klappt, wie man auf dem Bild unschwer erkennen kann, in dieser Stadt nicht. Im Mindset vieler Menschen scheint es zu reichen, seinen Müll in die Nähe eines beliebigen, mülltonnenförmigen Behälters zu werfen, um aus der Verantwortung raus zu sein …

Gebete hinter der Wand

Unsere neuen Nachbarn ("neu", die sind da nun auch schon seit rund einem Jahr in dem Moscheegebäude ansässig), sind wirklich umgänglich. Wir haben keinen nennenswerten Stress mit rücksichtlosen Moscheebesuchern, die uns am Befahren und vor allem Verlassen des Grundstücks hindern und das menschliche Miteinander stimmt auch. Man grüßt sich gegenseitig und redet auch mal nachbarschaftlich miteinander, statt in zwei Parallelwelten nebeneinander her zu leben.

Auf der anderen Seite meiner Bürowand ist ein großer Raum im Erdgeschoss des Nachbargebäudes. Als wir die Besichtigung gemacht hatten, waren da ein paar Jugendliche drin und hatten ihren Spaß an einem Tischkicker. Der ganze Raum hat wohl rund 40 Quadratmeter und diente mutmaßlich als Aufenthaltsraum für die Kids.

Ob unsere neuen Nachbarn den Raum generell intern umgewidmet haben oder aus Platzgründen ab und zu mal bei den Gebeten zusätzlich nutzen, vermag ich nicht zu sagen. Aber die Gebete sind teilweise so laut, dass ich sie bei mir inzwischen schon fast mitsprechen kann.

Amen.

Bauschutt vor dem Nachbarhaus

Die Behälter mit dem "vergessenen" Bauschutt hatte ich vor über einem Monat bereits von unserem Hof entfernt und neben die Garageneinfahrt des Hauses gestellt, an dem die Arbeiten von dem Maurer durchgeführt worden sind. Dabei hatte ich sogar eine Anwohnerin angetroffen, die der dort zuständigen Hausverwaltung Bescheid sagen wollte.

Mehr als einen Monat später steht das Gelumpe dort immer noch herum, inzwischen war einer der Eimer sogar umgefallen und der Haufen verteilt sich in der Einfahrt. Stört sowas niemanden? Offenbar nicht – aber das Problem, dass sich in Mietshäusern niemand so richtig zuständig fühlt, kenne ich ja von unserem eigenen Gebäude hier. Wobei ich hier bei uns die eine Hälfte es Beirats der Hausgemeinschaft bin und mich um sowas längst mal notfalls selber gekümmert hätte.


Klar kann man da parken …

Endlich wieder Slalomtraining auf dem Gehweg! Danke an den Hobby-Parkkünstler (ohne DH-Kennzeichen, ein Wunder!), der den Passanten heute diese sportliche Extraeinheit spendiert hat.

In Wirklichkeit wollte der Autofahrer nur nett sein und den Schrittzählern der Fußgänger damit noch zu einen kleinem zusätzlichen Schubser in Richtung 10.000 verhelfen. :-P


Das SB-Kassen-Ätz-Erlebnis

Beim Thema SB-Kassen bin ich selber nicht ganz sicher, wie ich sie finden soll:

– Aus Unternehmer-Sicht, sind sie ein bequemer Weg, ohne viel Personalaufwand weitere Kassenplätze zur Verfügung zu stellen.

– Aus (allgemeiner) Kundensicht sind sie eigentlich eine Frechheit, da nicht nur mal wieder Arbeit auf die Kunden abgewälzt wird, sondern man auch noch oft genug wie ein potentieller Ladendieb beäugt wird. Abgesehen davon brauchen die Kassen oft genug Betreuung, wenn irgendwas klemmt, ein Artikel nicht scanbar ist, oder Entscheidungen getroffen werden müssen, die einen Mitarbeitereinsatz erfordern, beispielsweise Alterskontrollen. Außerdem ist es oft genug so, dass an den SB-Kassen wenig los ist und der aufpassende Mitarbeiter an einer Bandkasse eingesetzt wesentlich schneller wäre.

– Aus persönlicher Kundensicht bin ich meistens ein Freund von SB-Kassen. Oft sind sie weniger frequentiert als die anderen Kassen und da ich selber im Suchen und Finden von Strichcodes an der Ware und im allgemeinen Umgang mit Technik fixer bin als der durchschnittliche Kunde, beschleunigen SB-Kassen meine persönlichen Einkäufe ungemein, gerade bei nur wenigen Teilen.

Aber …

… vorgestern bei Hornbach, da hätte ich echt reinschlagen können. Ich war an einer SB-Kasse, erledigte alles, verstaute den Kassenbeleg in meinem Portemonnaie, belud meine Arme mit dem eingekauften Geraffel und hielt an einer Hand noch einen Farbeimer – um dann vor einer geschlossenen Schranke zu stehen.

"Sie müssen Ihren Kassenbon scannen", erfuhr ich von der Aufpasserin.

Also habe ich alles abgestellt, das Portemonnaie aus der Jackentasche geholt, den Bon rausgesucht, den Barcode am in die Schranke integrierten Scanner gescannt, alles schnell durch die Schranke bugsiert und auf der anderen Seite dann wieder Bon und Portemonnaie weggepackt und danach den nun auf dem Boden liegenden Einkauf mühsam wieder eingesammelt.

Liebe Einzelhandelsunternehmen, wenn ihr wollt, dass eure Kunden die SB-Kassen auch benutzen, dann gebt euren Kunden nicht sogar dann das Gefühl, unnötige Störenfriede und nicht willkommen zu sein, wenn sie schon EURE Arbeit machen! :-(

swb-Monteure auf dem Hof

Aufgrund der kleinen Trafostation, die sich hier im Hof befindet, haben auch die Stadtwerke (swb wie Wesernetz) einen Schlüssel für das Tor zu unserem Hof.

Seitdem der Zaun steht, war noch nie jemand von denen hier, zumindest hatte ich es ansonsten bislang noch nie selber mitbekommen. Ist schon irgendwie komisch, wenn plötzlich mehrere fremde Autos auf den Hof fahren und niemand von uns das Tor aufgeschlossen hat.


Nahrungsversorgung durch die Nachbarn

Die netten Nachbarn von der Moschee hatten vorhin mal wieder Mitleid mit uns, weil hier bei uns im Supermarkt die Versorgung mit Essbarem ja bekanntlich immer etwas schwierig ist, und haben uns ein paar Teller von ihrem Huhn mit Reis und Salat gebracht.

Ja, es schmeckt(e) so gut wie es aussieht. :-)


Tabak im Aufsteller

In einem Kaufland-Markt hatte Ines vor der Kasse einen Aufsteller entdeckt, auf dem sich die Ware befand, die ich bei uns als niemals derartig platzieren würde: Tabak. Genauer gesagt waren es die 90g-Gramm Beutel "West Yellow Volumentabak", einer kostet immerhin 25 Euro.

Es waren zwar Warensicherungsetiketten angebracht, mit deren Kabeln die Tabakbeutel stramm zusammengebunden waren, aber ich hätte richtig Sorge, diese Ware mitten im Laden stehen zu lassen. Ob nun eine Packung oder der komplette Inhalt des Displays den Alarm auslöst, spielt keine Rolle. Wenn der Täter es schafft, zu flüchten, ist der Schaden ganz schnell im oberen dreistelligen Bereich.

Ausgerechnet Tabak. Nienieniemals würde ich den so platzieren:


So frei und kein Laster in Sicht

Für die regelmäßige Containerleerung hatten wir mal wieder ein paar Tage zuvor den Anhänger auf den Parkstreifen in der Seitenstraße gestellt. Am Morgen war ausnahmsweise mal alles frei. Zwei Autos vor dem Hänger und sogar ein Fahrzeug auf der rechten Fahrbahnseite waren weggefahren und so hatten wir die Chance genutzt und die Fläche mit unseren Leid Leitkegeln zu blockieren. Da wäre es diesmal nicht nur weniger krampfig gewesen, mit dem LKW hier reinzukommen, man hätte sogar fast schon mit einem Sattelzug die Kurve schaffen können.

Nachdem wir ein paar Stunden gewartet hatten, normalerweise sind wir am Vormittag dran mit der Leerung, haben wir mal herumtelefoniert. Dass der LKW gegen 15 Uhr kaum noch kommen würde, war mir schon fast klar. Die Enttäuschung wurde bestätigt, als ich die Info bekam, dass der LKW an dem Tag aufgrund technischer Probleme gar nicht mehr kommen würde.

Schade. Da ich die Hütchen nämlich nicht über Nacht draußen stehen lassen wollte, waren die Parkplätze schon kurz nachdem ich das Foto geknipst hatte wieder belegt. Am nächsten Tag standen ebenfalls noch Autos dort, aber da unser Entsorgungsunternehmen eben nicht mit einem Sattelzug sondern doch nur mit einem profanen zweiachsigen 18-Tonner kommt, passte es wie immer natürlich trotzdem …