Es gibt schon so Leuchten unter den anderen Verkehrsteilnehmern. Dass es ein Tesla ist, den er oder sie dort so dämlich parkt, macht es auch nicht besser. Seit ein paar Tagen stellt hier jemand konsequent und immer wieder sein Auto so ab, dass etwa ein Drittel unserer Einfahrt damit blockiert wird.
Da passt zwar noch ein Auto durch, aber dass diese auch einen gewissen Wendekreis haben, sollte er gerade als Tesla-Fahrer wissen. (So geil die Autos von Tesla sind, sie haben einen Wendekreis wie ein Kreuzfahrtschiff – man merkt die USA-Herkunft der Fahrzeuge, wo Platz einfach keine Rolle spielt …)
In die Einfahrt REIN ist dann ja notfalls auch mit zwei Zügen zu schaffen, RAUS geht im Grunde gar nicht mehr, da wegen der rechts neben der Einfahrt legal parkenden Autos der Bogen auf die Straße überhaupt nicht mehr zu schaffen ist.
Mal gucken, ob es nun besser wird, nachdem ich "unseren" Ansprechpartner beim Ordnungsamt darüber informiert habe. Ich weiß ja, dass die Parksituation hier echt übel ist, aber Einfahrten zuparken ist dann auch nicht toll. Zumal morgen planmäßig auch mal wieder eine Containerleerung ansteht. Wenn man schon mit einem PKW hier nicht mehr reinkommt, wie soll das mit einem Achtzehntonner funktionieren?
Dass die Moschee-Besucher nicht mit Autos kommen und den Hof blockieren sollen, meinten meine Nachbarn bei ihrem Einzug Anfang 2025 durchaus genau so. Das ziehen sie auch konsequent durch und wir hatten auch noch nie wirklich Stress mit den Leuten, weil alles zugeparkt ist und wir nicht rein- oder raus kamen. Und
wenn mal einer blöde irgendwo parkt, wird sich sofort darum gekümmert.
Als ich gestern am Feiertag kurz in der Firma war, musste ich erst einmal das Tor öffnen und dem Leitkegel mit dem Halteverbot-Schild zur Seite räumen, als ich auf den Hof fahren wollte. Sie achten wirklich darauf, dass die Masse da nicht mit Autos angerollt kommt. Finde ich wirklich gut – und die Nachbarn aus der Seitenstraße übrigens auch.
Ich kann es nur immer wieder sagen: Es sind tolle und liebe Nachbarn und machen es so viel besser als ihre Vorgänger.
Unsere Nachbarn von der somalischen Moschee hatten dieses Plakat für ein gemeinsames Grillfest am vergangenen Sonntag aufgehängt. Darauf angekündigt wurden Gegrilltes, Getränke, Spielstationen, ein Quiz und allerhand Überraschungen. Eine ausgesprochen nette Veranstaltung also. Das "C+C" steht dabei übrigens für "Casariye iyo Cilmi", stammt aus dem Somalischen und bedeutet übersetzt so viel wie "Nachmittagssnack und Wissen" (oder "Kaffee & Bildung").
Etwas überraschend war allerdings für mich die Illustration auf dem Plakat: Sechs fröhliche Kinder spielen gemeinsam – aber kein einziges davon ist schwarz.
Natürlich muss auf dem Plakat einer somalischen Moschee keine amtlich festgelegte Quote somalisch aussehender Kinder erfüllt werden – aber ausgerechnet auf dem hauseigenen Aushang für ein somalisches Gemeinschaftsfest eine ganze Gruppe ausschließlich hellhäutiger Kinder abzubilden, ist zumindest bemerkenswert.
Das Motiv wirkt aber ohnehin sehr nach dem Werk einer Bild-KI. Vermutlich lautete die Vorgabe schlichtweg "fröhliche internationale Kindergruppe" oder so ähnlich. Daraufhin hat das Programm einmal großzügig in die weltweite Symbolbildkiste gegriffen – und dabei ausgerechnet die Region vergessen, um die es bei der Veranstaltung ging.
Diversität war also offenbar schon von den Machern des Aushangs bestellt worden, Somalia wurde dabei nur leider nicht mitgeliefert.
Die große Hitze ist nun wohl vorbei, aber hier ist mal wieder zu sehen, warum ich in den letzten Wochen immer etwas Wasser in den Schlaglöchern hier auf dem Hof stehen hatte: Es ist ein
beliebter Zwischenstopp für die Vögel, die kurz etwas trinken oder auch mal zwischendurch ein kleines Bad nehmen.
Das müsste man noch mal optimieren (Vogeltränke, Brunnen, was weiß ich …), zumal die Löcher sowieso mittelfristig dringend mal aufgefüllt werden müssen, damit nicht noch mehr kaputt geht.
Gestern stand ich an einer Ampel in der Nähe eines Lidl-Marktes hier in Bremen und da ich sowieso generell immer sehr aufmerksam bin und aus persönlichem Interesse vor allem auch auf technische Dinge achte und mir da im Speziellen natürlich auch alle Themen mit Bezug zu Supermärkten auffallen, guckte ich zu dem großen Rückkühler an der Rückwand des Gebäudes.
Während ich so guckte, fiel mir irgendwie ein sich bewegender Schleier auf, der meine Neugierde weckte. Beim Näherkommen erkannte ich, dass sie die Kühlanlagen offenbar mit einem Rasensprenger zusätzlich gekühlt haben.
Wir haben unsere Kühlanlagen ja auch schon bei großer Hitze
mit einem Gartenschlauch unterstützt, aber das hier toppte das noch locker in Sachen Kreativität.
Ihr müsst etwas genauer hingucken, es fällt nicht sofort auf:
In
dieser Pressemitteilung werden wir zwar nicht erwähnt, aber einerseits ist das alles in unserem unmittelbaren Umfeld passiert, andererseits waren hier bereits durch das Blog
bekannte Personen involviert und dann waren wir durch den Vorfall tatsächlich auch noch unmittelbar betroffen.
Dass der Typ in einer Spendenbox im Flur der Moschee herumgeangelt hat, wurde mir von den Leuten bei der Moschee auch schon mitgeteilt, ansonsten hatten wir damit nichts zu tun und ich habe auch keine Ahnung, was da im Detail passiert ist.
Aber: Bei uns im Laden hatten die Kollegen an dem Abend gerade gegen 21:30 Uhr einen Ladendieb gestellt. Nach einer längeren Wartezeit fuhr schließlich um etwa Viertel nach Zehn ein Streifenwagen vor und hielt direkt vor unserer Tür in zweiter Reihe auf der Gastfeldstraße an. Mit Blick auf den eigentlich längst begonnenen Feierabend wollte der anwesende Kollege die Beamten bei uns reinlassen, aber die rannten direkt auf die andere Straßenseite und kümmerten sich zunächst alleine und schließlich noch mit hinzugerufenen Kollegen um den Typen aus der Pressemitteilung.
Eine Dreiviertelstunde später waren wir dann endlich dran …
Im Trakt mit den Nebenräumen bei uns an der Lagerhalle hatten im Laufe der Zeit diverse Lampen ihr Leben ausgehaucht. Da ich ohnehin gerade zwei neue Leuchten in den beiden Toilettenräumen installiert hatte, nahm ich den Tag zum Anlass, auch den Rest endlich wieder in Ordnung zu bringen.
In den Fluren war das alles kein Problem, nur für die Deckenleuchte im großen Büroraum unten brauchte ich drei Kerzenlampen mit E14-Gewinde. Sowas hatte ich natürlich nicht herumliegen – aber nur wenige Autominuten entfernt ist ja ein Edeka-Markt. Dort bin ich hingefahren und fand nach einiger Suche tatsächlich in einem Regal eine mit acht Artikeln recht überschaubar aufgestellte Auswahl an Glühlampen:
Kerzenlampen waren zwar dabei, aber als 25W-Äquivalent waren sie mir viel zu dunkel und so kaufte ich sie nicht. Ganz in der Nähe gibt es noch einen REWE-Markt, dort hatte ich zunächst gar keine Glühlampen gefunden. Eine von mir gefragte Mitarbeiterin zeigte mir schließlich deren Auswahl: Immerhin 11 verschiedene Produkte, darunter auch "40W"-Kerzenlampen. Juhu, so konnte ich die Deckenleuchte wieder vollumfänglich zum Leuchten bringen.
Ich staunte aber schon, dass in den beiden großen Märkten die Auswahl an Leuchtmitteln so überschaubar war. Ich weiß nicht, wie viele verschiedene Artikel es von der "ja!"-Eigenmarke der REWE gibt, aber die kleine Auswahl in dem Edeka fand ich wirklich enttäuschend. Es ist ja nicht so, dass es von unserer Eigenmarke keine Auswahl an Glühlampen gibt. Wir in unseren kleinen Laden haben immerhin 24 (!) verschiedene Artikel im Sortiment. Ich finde,
damit muss man sich nun wirklich nicht verstecken:
In einem Kaufland-Markt hat Ines unter anderem diese beiden Packungen "Blox Fruits"-Kuscheltiere entdeckt. So ein Plüschdings kostet 15 Euro und dementsprechend hat Kaufland sie mit Warensicherungen versehen.
Die helfen nur gar nichts, wenn die Leute die Schachteln aufreißen und die Viecher einfach ohne die vor Diebstahl aber nicht vor Öffnung gesicherte Verpackung mitgehen lassen. Die beiden Bilder stehen hier übrigens nur stellvertretend, augenscheinlich war der
gesamte Bestand dieser Ware in dem Markt geklaut worden. Weiter hinten im Regal lagen noch etliche genauso geöffnete Schachteln …
Unsere neuen Nachbarn (Nicht mehr ganz so "neu" nach inzwischen über anderthalb Jahren) sind nicht nur nett, sondern sie verwöhnen uns auch regelmäßig mit hier nebenan der Küche zubereitetem Essen. Manchmal mit
Hühnchen auf Reis, aber mit aller Regelmäßigkeit mit
Sambusas, dreieckigen und mit Hackfleisch gefüllten Teigtaschen mit schwankendem Schärfegrad.
Die sind sehr lecker (und bestimmt unendlich kalorienreich (das eine ergibt sich aus dem anderen …)) und finden hier bei uns im Team immer reißenden Absatz. Wir haben (soweit ich weiß) nur einen Kollegen, der da nicht gerne zugreift. Eigentlich verkaufen sie diese Snacks an Moscheebesucher, aber wir werden regelmäßig so verwöhnt. Echt lieb.
(Aber es ist ja nicht nur ein Nehmen, im Rahmen unserer Möglichkeiten
geben wir ja auch.
Die Reste
des Gebäudes, in dem sich bis vor ein paar Monaten noch die Billard Galerie befunden hat, sahen heute früh so aus. Da es aus der Richtung unentwegt rumpelt, dürfte sich das bis heute Abend erledigt haben, zumindest als erkennbare Gebäudestruktur.
Bis das Grundstück für den Neubau der Studentenwohnungen vorbereitet ist, dürfte es noch einige Zeit dauern. Da war ein Garagenhof und wer weiß, was an Altlasten in dem Boden zu finden sein wird.
Aber wenn die Hütte erst einmal steht, dürfte uns das einige neue Kunden bringen, ist ja auch nicht so schlecht – wann auch immer das sein wird.
Denkt immer an eure gefiederten Freude. Das Geflügel freut sich über Trinkwasser bei solchen Temperaturen, damit es etwas gesitteter wird, stelle ich gleich aber noch eine Schüssel auf den Hof.
Gestern schon und auch heute wieder haben wir die Schlaglöcher hier auf dem Hof mit Wasser gefüllt. Bei den aktuellen Temperaturen sind immer wieder Vögel hier, die daraus trinken und diese Chance möchten wir ihnen nicht nehmen …
DAS ist mal Wetter da draußen.
Mit den Betreibern der Moschee kommen wir wirklich gut zurecht, mit den Besuchern hatten wir auch noch keine Probleme, aber es sind nicht nur helle Kerzen darunter. Einer hat zum Beispiel sein E-Bike (Pedelec) nicht nur bei uns am Zaun, sondern direkt an eines der Tore angeschlossen.
Während er beten war, musste einer meiner Kollegen da durch, zum Glück ebenfalls nur mit dem Fahrrad, so dass es für ihn reichte, das Tor nur ein wenig zu öffnen. Hätte jemand mit dem Auto rein oder raus gemusst, wäre es blöder gewesen. Gut, das hätte man auch lösen können, indem man das Fahrrad anhebt und mitsamt Tor bewegt, aber das wäre vermeidbarer Aufwand gewesen.
Der Eigentümer des Rades hätte natürlich auch rauskommen und sein Fahrrad losschließen können. Aber der war wie gesagt mitten im Gebet. Mir hat mal jemand gesagt, dass "Gebet unterbrechen"
haram sei. Bei dem Klientel der "alten" Moschee war es häufiger und seit weit über einem Jahr gar nicht mehr notwendig, aber ich hatte mir irgendwann angewöhnt, den Leuten zu sagen, dass rücksichtsloses Parken auch haram ist. Das hat immer wieder für erstaunlich verständnisvolle Blicke gesorgt.
Auf dem Hof, etwa zwei Meter hinter dem Zaun, lag ein einzelner Plastikschuh. Er sah aus wie einer von Crocs, ob es ein Original oder irgendeine Kopie war, kann ich nicht sagen. Aber wieso lag der da?!
Wieso?
Weil spielende Kinder auf dem Nachbargrundstück sich den etwas zu schwungvoll zu- und damit in hohem Bogen über unseren Zaun geworfen haben. Nun liegt er natürlich schon längst wieder auf der anderen Seite des Zaunes.