Gestern Nachmittag war ich ein paar Stunden in der Firma (mit dem Rad natürlich, man sieht es auch in den Aufnahmen in der Nähe der Kasse stehen) und habe insgesamt eine halbe Stunde Videomaterial mit der kleinen DJI Neo produziert.
Viele Aufnahmen wiederholen sich irgendwie, aber das ist bei unserer Marktgröße nun auch nicht allzu verwunderlich. Es gibt einige Baustellen, die noch erledigt werden müssen – die beiden abgerissen Halterungen eines Lichtbands müssen wieder befestigt werden, ein paar Kabelkanäle müssen noch neu an der Decke verlegt werden und die Brüstungskanäle an den Außenwänden müssen teilweise noch mit Abdeckungen versehen werden. Aber uns hetzt ja niemand dabei.
Die Drohe lässt sich, falls man nicht einen der unterschiedlichen Automatik-Modi nutzen möchte, total einfach mit der App vom Smartphone im manuellen Modus steuern. Selbst ohne große Übung war die Bedienung total simpel – das war gestern wohlgemerkt überhaupt das erste Mal, dass ich das Gerät verwendet habe.
Die Szene mit der Drohne im Spiegel vom Vorschaubild ist in dem Video übrigens auch zu sehen, habe ich an den Schluss in die Outtakes verfrachtet. Da findet sich auch mein gescheiterter Versuch, durch den Leergutautomaten zu fliegen.
Als der mit einer Warensicherung versehene Räucherlachs hinter der Kasse den Alarm der Warensicherungsanlage auslöste, tat der Mann so, als hätte er noch etwas vergessen, flitzte schnell in den Laden und entledigte sich der Packung wieder. Dumm nur, dass das nicht nur von zwei Kollegen unmittelbar beobachtet wurde, es war auch hinterher eindeutig in der Videoaufzeichnung zu erkennen, wie er den Fisch wieder aus seiner Jacke zog.
Auch eindeutig zu erkennen war, wie er ihn zuvor eingesteckt hatte. Perfekt in Pose genau vor der Kamera stehend hatte er die Packung in seiner Jacke verschwinden lassen. Unter lautstarkem Protest ließ er die folgende Prozedur zur Personalienfeststellung für die Anzeige über sich ergehen. Lautstark deshalb, weil er uns mehrfach versicherte, mehrere hundert Euro dabei zu haben, deshalb sicherlich nicht klauen zu müssen und die Packung nur in Gedanken in die Tasche gesteckt hatte.
Ein Mann hat sich mehrere Dosen Bier in seine Umhängetasche gesteckt und hat sich dabei auch nicht von den beiden Kundinnen stören lassen, die mitten während seiner Tat an ihm vorbeigelaufen waren.
Im Vergleich zu anderen Diebstählen nur ein eher kleinerer Schaden, aber dennoch ärgerlich und letztendlich ein weiteres Puzzlestück zu einem großen, schmerzhaften Ganzen.
Ein Mann lädt diverse Tafeln der Marken Milka und Ritter Sport in seine mitgebrachte Einkaufstasche um und verdeckt diese hinterher noch mit einem Kleidungsstück.
Vor einer Weile hatte mir Blogleser Roland mal ein paar Bilder und ein kurzes Videos aus dem "Steinberger"-EUROSPAR-Markt in Neunkirchen (Niederösterreich). Dort hatten (Oder haben immer noch? Konnte ich leider nicht herausfinden …) neben den normalen Einkaufswagen auch einige spezielle Wagen im Einsatz, die mit einem Monitor ausgestattet sind, auf dem pausenlos aktuelle Angebote und Einkaufshinweise abgespielt werden. Das System scheint also nicht wie die "Easy Shopper" der Edeka eine mobile Selbstscanning-Kasse zu sein, sondern es werden einem augenscheinlich nur Angebote präsentiert.
Was haltet Ihr davon? Würdet ihr so einen Wagen bevorzugt nehmen und nach Angeboten Ausschau halten oder lieber einen klassischen Wagen, der einen nicht auch noch zusätzlich beschallt?
Ist da mal jemand in der Nähe? Gibt es das System noch? (Die Mail von Roland war von 2022, ist also zugegebenermaßen nicht mehr ganz tagesaktuell. )
Nachdem der Mann sein Tütchen Gummibären bezahlt hatte, bat er noch darum, 200 Euro von 10-Euro-Noten in 50er gewechselt zu bekommen. Wenig überraschend war, dass es zunächst nur 19 Scheine waren und nach einem erstaunten "Kann doch gar nicht, oh, da ist er ja..." vermutlich nur noch die Hälfte des Geldes den Weg zurück zu meinem Mitarbeiter gefunden hat.
Zum erneuten Nachzählen kam er erst gar nicht mehr. Als er zum Zählen ansetzte, forderte der Mann die Scheine zurück und verließ eilig den Laden
Bei uns gilt nun seit ein paar Tagen ein generelles Verbot, an der Kasse Geld zu wechseln. Wir sind keine Bank und darüber wird sich niemand beschweren.
Der erste oder einer der ersten PC-Lautsprecher, die ich im Büro im Einsatz hatte, war von der Marke Trust. Irgendwann aus akustischen oder technischen Gründen ausgemustert, lag das Set nun seit vielen Jahren in einer Kiste bei uns in der Lagerhalle herum. Dieser graue Quader, der wohl den Subwoofer darstellen sollte, bestand aus einem Material irgendwo zwischen Spanplatte und Presspappe, also einem ähnlich hochwertigen Werkstoff wie sündhaft teure Ikea-Möbel.
Die Jahre und die Luftfeuchtigkeit sorgten schließlich dafür, dass der Lautsprecher nur noch von der grauen Kunststoffbeschichtung zusammengehalten wurde …
Zwei uns nicht bekannte Männer betraten den Laden, gingen direkt zu den Molkereiprodukten und ließen innerhalb weniger Augenblicke einen kompletten Karton Butter (mitsamt der Pappe, also nicht nur den Inhalt) in ihrem Rucksack verschwinden. Während einer noch einen kleinen Alibi-Einkauf tätigte, verschwand der mit dem Rucksack bereits auf Nimmerwiedersehen …
Der ewige Kampf ums Überleben bei uns. Wir können aber nun auch nicht jeden Artikel aus dem Sortiment verbannen und auch nicht jeden Artikel sichern. Ein Sicherungsetikett kostet zwar "nur" ein paar Cent, aber wir verwenden davon buchstäblich tausende – und da läppert es sich schon zu einer stattlichen Summe zusammen.
Der komplette Titel des Videos lautet: "I TRIED A FOOD CHALLENGE IN A PACKED SUPERMARKET WHICH HAS NEVER BEEN BEATEN!"
Tatsächlich hat der "Professional Eater" BeardMeatsFood diesmal mitten in einem SPAR-Markt vor den anwesenden Kunden und Mitarbeitern sein Werk vollendet und ein XXXL-Baguette in 20 Minuten gegessen. Den Markt gibt es wirklich und ist hier bei Google Street View zu sehen.
Wer solchen Fressorgien nichts abgewinnen kann, sollte sich den Clip besser nicht angucken, allen anderen wünsche ich viel Spaß. Ich musste vor allem dabei lachen, als er sich abschließend noch wie selbstverständlich den Nachtisch einverleibt hat.
Der Mann kam nicht so weit, wie er wollte. In dem kleinen Videoschnipsel sieht man nämlich mich von links nach rechts im Hintergrund durch den Hauptgang laufen und dabei war mir der Typ schon mit den Händen beim Nutella aufgefallen.
Aber nicht nur mir war der Typ aufgefallen, wir ihm am Ausgang abwartend leider auch. Misstrauisch geworden hatte er die Ware wieder ausgepackt und wollte dann den Laden einfach so verlassen. Da das alles sehr schnell gehen musste und er augenscheinlich keine Ware in der Jacke hatte, natürlich nicht, diese stand ja bei den Konserven, ließen wir ihn einfach so laufen.
Vielleicht hat diese Begegnung ihm ja gereicht, um zukünftig hier nicht wieder zu klauen.
Schupps, da verschwinden mal eben ein paar Tüten Nüsse in der Umhängetasche der jungen Frau. Noch zur zusätzlichen Tarnung den schwarzen Pulli obendrüber, Tasche zu und ab dafür …
Die Farbe ist noch nass, daher sieht der Anstrich auf dem "Nachher"-Bild noch so extrem scheckig aus, aber selbst damit ist der Vergleich zum Zustand vor ein paar Stunden noch kaum zu fassen:
So geschmeidig läuft das mit dem Sprühgerät. Wie von Zauberhand wird aus der grauen Decke eine weiße Decke. Es reicht auch eine einzige Farbschicht, dafür ist die um ein Vielfaches dicker als man für einen durchschnittlichen Anstrich ansetzt.
Dort, wo schon Farbe drauf ist, kommt derzeit auch schon wieder die Folie ab. Wenn die Handwerker nicht zusammenbrechen, immerhin sind die hier schon seit 22 Uhr zugange, werden sie / wir das jetzt an einem Stück durchziehen.
(Video ohne Ton, weil wir uns die ganze Zeit unterhalten hatten …)
Wirkt schon reichlich surreal unser Laden, wenn man alles so in Folie verhüllt erlebt. Daraus ergibt sich auch eine ganz eigenartige Stimmung. Schon irgendwie faszinierend. Hier seht mal einen kleinen Videorundgang, entstanden ist das Video etwa vor einer halben Stunde, also vier Uhr morgens am 19. Januar 2025: