Einer der beiden Aufsteller mit den "Smarties"-Variationen von Ritter Sport ist inzwischen aufgelöst, der andere ziemlich leer. Die unterste der drei Ebenen ist bereits geräumt und eher zufällig fiel mir auf, dass jemand dort drei Packungen mit jeweils drei Flaschen Sekt in Pikkolo-Flaschen deponiert hat.
Auch mit der Videoaufzeichnung ließ sich leider kein Urheber für diese kleine Zeitbombe ausmachen. Vielleicht hatte einer meiner Mitarbeiter sie dort gut gemeint deponiert, weil das Regal voll war, vielleicht wollte auch wirklich jemand aus voller Absicht provozieren, dass wir auf diese Weise Bruch produzieren – ich weiß es nicht. Ziemlich sicher ist, dass die Packungen dort gut getarnt waren und beim schwungvollen Verrücken des Aufstellers mit großer Sicherheit auf den Boden gefallen und zerbrochen wären.
Ein an einen Poller "angeschlossenes" Fahrrad. Da wir das in München Perlach gesehen haben, ist die Chance groß, dass das Rad am nächsten Tag immer noch da steht.
Von der GEZ Vom "Beitragsservice" haben ein Schreiben in den Markt in der Gastfeldstraße bekommen: Ich soll doch mich doch bitte anmelden oder eine bereits verwendete Beitragsnummer angeben. Letzteres habe ich mir erspart, die schaffen es ja erfahrungsgemäß ohnehin nicht, die Parallele zwischen den wie auch immer gearteten Adressen zu erkennen.
Aber sie sind zum Glück nur doof, aber nicht unfreundlich und so ließ sich die Sache innerhalb von zwei Minuten mit einem kurzen Anruf klären.
(Und immer noch bin ich dafür, diese Einrichtung abzuschaffen!)
Keine Ahnung, seit wie vielen Jahren genau – aber es sind schon einige, seit denen ich für die komplette Firma (also beide Läden) meinen Rundfunkbeitrag bezahle. Vor einer Weile trudelte im Markt in der Münchener Straße das übliche Anschreiben ein: Man solle sich bitte anmelden oder ggf. mitteilen, unter welcher Beitragsnummer dort bereits gezahlt wird. Letzteres tat ich dann und habe den Vordruck ausgefüllt und kurzerhand per Fax zurückgeschickt.
Dazu kam in den letzten Tagen eine Antwort:
Sie geben an, dass der Rundfunkbeitrag für Ihre Betriebsstätte bereits unter der Beitragsnummer xyz gezahlt wird.
Für dieses Beitragskonto ist ein ander Inhaber mit einer abweichenden Adresse angemeldet. Eine Anmeldung der Betriebsstätte auf den Namen Ihrer Firma können wir nicht feststellen. Deshalb haben wir diese unter der Beitragsnummer abc zum 01.02.2019 angemeldet.
Mein erster Gedanke: Hakt's bei denen?!
Die Sache ließ sich dann mit einem kurzen und erstaunlich netten Anruf klären. Die richtige Hausnummer für den Markt in der Münchener Straße lautet 66-72, in meinem vorhandenen Eintrag ist aber nur die Hausnummer 66 eingetragen, weshalb der Datensatz nicht zugeordnet werden konnte.
Ich bin mir inzwischen ziemlich sicher, dass das komplette Verhalten (und der deshalb seit Jahrzehnten bestehende Missmut) dieses Gebühren-Molochs mit Hanlons Rasiermesser ganz einfach zu verstehen ist: "Never attribute to malice that which can be adequately explained by stupidity."
Im Mülleimer vor dem Leergutautomaten fand ein Kollege eine Cola-Flasche, deren originales Etikette mit den beiden Aufklebern einer Club-Mate-Flasche überklebt waren. Haha, dachte ich, wieder ein Dummer, der eine unbepfandete Flasche auf diese Weise versilbern wollte. Dabei erkennt der Automat doch bei Mehrwegflaschen (wie bei Club Mate) die Flaschenform und nicht das Etikett. "Stell mal da hin, das kommt später noch ins Blog", sagte ich.
Als ich mir die Flasche zwischendurch mal genauer ansah, fiel mir auf, dass es sich bei der Flasche um eine offiziell mit 25 Cent bepfandete und mit DPG-Logo bedruckte Colaflasche handelt.
Wenn da jemand versucht hat, auf diese Weise den Automaten zu "überlisten", hat er sich nur selber betrogen.
(Eine weitere Erklärung, um Dummheit oder böse Absicht mal auszuschließen: Vielleicht hat jemand diese Flasche tatsächlich genutzt, um darin die Mate zu lagern oder transportieren (z.B. dort hin, wo Glasflaschen verboten sind) und hat dann mit den übereinander geklebten Etiketten vom Leergutautomaten eine Abfuhr bekommen und die Flasche ohne weitere Diskussion weggeworfen.)
Die Frau, die im Sommer letzten Jahres Käse geklaut hatte, war wieder bei uns im Laden.
Ein Hausverbot zu missachten oder vielleicht zu vergessen – okay …
Den Hinweis eines Kollegen, dass man hier nicht mehr rein darf, nicht nur zu ignorieren, sondern auch noch so lange siegessicher mit großer Klappe im Laden zu bleiben, bis die angerufene Polizei kommt und einen hinaus begleitet – dämlich, dämlich, dämlich!