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Noch im Rahmen (oder so ähnlich …)

Mit einer der letzten Lieferungen an Leerkisten, um unseren Überschuss an Bierflaschen entsorgen zu können, haben wir von unserem Getränkegroßhändler das hier bekommen.

Und da sollen wir jetzt Glasflaschen reinstellen und das Gesamtkunstwerk hinterher sicher auf eine Palette mit weiteren Kisten stapeln.

Wie gut, dass wir immer rollenweise Stretchfolie vorrätig haben …


Es kommen neue Bodenbeläge in Büro und Pausenraum!

Es ist beschlossen und beauftragt: Beide Räume, unser Kassenbüro (mitsamt der kleinen Treppe davor) und vor allem der Aufenthaltsraum bekommen neue Fußbodenbeläge und neue Fußleisten. Leider "nur" PVC, ich bin davon eigentlich kein Freund, aber es gab auch kaum gescheite Alternativen hinsichtlich Praxistauglichkeit hier in der Firma zu dem Material.

Es wird in beiden Fällen übrigens Stavanger Oak Brown werden. Im Büro war's mir egal, für den Aufenthaltsraum ist das ein angenehmer, warmer Holzton, der etwas Gemütlichkeit bringt.

Ich bin gespannt. :-)

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Geboxt

Eine Stammkundin stand in der Kassenschlange und geriet mit einem anderen Kunden aneinander. Was genau ursächlich für die Auseinandersetzung war, ist mir unbekannt. Ein Kollege sagte, der andere Kunde habe sie geboxt, in der Videoaufzeichnung sah es so aus, als hätte sie ihn versehentlich mit dem Einkaufswagen (wie kräftig auch immer) touchiert und er hätte nur reflexartig reagiert und sie dadurch weggeschubst. Im Nachgang ist das für einen Außenstehenden schwer zu beurteilen.

Die Kundin wollte sich noch bei mir beschweren, denn sie vertrat nach Aussage eines Kollegen die Ansicht, dass wir/die anwesenden Mitarbeiter sich einmischen und Partei hätten ergreifen müssen. Letztendlich dauerte die ganze Sache nur ein paar Augenblicke und was auch immer da passiert war, erwachsene Leute, die in der Lage sind, einzukaufen, sollten sowas auch selber regeln können. Notfalls hätten da ja noch Warentrenner und Sektflaschen auf dem Kassenband gelegen. Das wäre dann allerdings schon ein Grund für uns gewesen, einzugreifen. Notfalls tatsächlich auch durch einen Anruf bei der Polizei …

Ich bin ja immer froh, wenn sowas nicht eskaliert. Meistens gibt es innerhalb eines Supermarktes ja auch relativ wenig Konfliktpotential. Am häufigsten ist dabei aber tatsächlich das Gedränge und die Nähe in der Kassenschlange. Zu geringe Abstände, vor allem seit Corona, und mit einem Einkaufswagen von hinten angefahren werden sind definitiv die Top-Streitursachen.

"Was wäre, wenn der Laden …?" – die KI-Versionen | Folge 1

In diesem Blogeintrag vom 13. April 2024 ist ein simpler und nicht weiter überlegter Schnappschuss hier aus dem Laden zu sehen. Ich stand zum Zeitpunkt der Aufnahme vor einer der Tiefkühltruhen mit Kuchen und Torten und hatte durch den Hauptgang in Richtung Eingang geblickt.

Aus einer Laune heraus hatte ich ein paar Dinge mit dem Bildgenerator von ChatGPT ausprobiert und dazu war mir ausgerechnet und eher zufällig genau dieses Bild in die Finger gefallen. "Mach mal was draus", diktierte ich per Prompt – wichtig war dabei nur, dass die Perspektive und der Wiedererkennungswert möglichst erhalten bleiben sollten. Beim Rest durfte sich die KI frei austoben. Wir haben immer mehr ausprobiert und am Ende hatten wir sehr viele Bilder, die alle in einem Spektrum zwischen Kopfkratzen und stürmischer Begeisterung lagen. Ihr glaubt gar nicht, was man aus so einem profanen Supermarkt alles machen kann, wenn der limitierende Faktor nur die Vorstellungskraft ist.

Auch wenn die Bilder digital ohne menschliches Zutun entstanden sind, sind die Ergebnisse teilweise erschreckend beeindruckend. Inzwischen war mein Laden schon an Orten und in Zuständen, bei denen selbst die vermutlich entspannteste Gebäudeversicherung längst kapituliert hätte. ;-)

Das heutige Thema lautet: Bonbons


Frisch gekocht für die Mülltonne

Bei einer internen EDEKA-Veranstaltung stolperte ich über die Aussage, dass Muscheln vor ihrer Entsorgung abgekocht werden müssen. Bitte was? Damit keine Krankheitskeime in die K3-Tonne gelangen können? Schlagartig ploppte in meinem Kopf ein dickes Fragezeichen auf.

Wir haben keine Fischabteilung, einige größere EDEKA-Märkte dagegen schon. Entsprechend wenig hatte ich bislang mit den Eigenheiten des Muschelverkaufs und schon gar nicht der Muschelentsorgung zu tun. Aber warum sollte man etwas erst kochen, bevor man es wegwirft? Ich hatte so gar keine Idee und recherchierte zu Hause erst einmal.

Die Erklärung dafür ist jedenfalls ein ganz wunderbares Beispiel dafür, was passiert, wenn Lebensmittelrecht und Tierschutzrecht frontal aufeinanderprallen.

Frische Muscheln werden nämlich (meistens) lebend verkauft. Ein Teil der lebend angebotenen Muscheln wird heute in verschlossenen Verpackungen unter Schutzatmosphäre (mit Sauerstoff angereichert) verkauft und trägt ein Verbrauchsdatum. Ist dieses abgelaufen, darf die Ware nicht mehr verkauft werden – auch wenn die Muscheln darin noch leben.
Bei loser Thekenware gibt es nicht zwingend diese kalendarische Grenze. Sollen aber noch lebende Muscheln aus irgendeinem Grund entsorgt werden, müssen sie ebenfalls zuvor vorschriftsmäßig getötet werden.

Auf jeden Fall beschreibt das Verbrauchsdatum nicht nicht die verbleibende Lebenserwartung der Muschel, sondern den Zeitraum, in dem sie als sicheres Lebensmittel verkauft werden darf. Ist das Datum abgelaufen, darf der Händler sie nicht mehr verkaufen – selbst wenn sie noch ausgesprochen lebendig vor sich hinmuschelt.

Damit beginnt auch schon der zweite Teil des behördlichen Gesamtkunstwerks: Lebende Tiere dürfen nicht einfach in der Abfalltonne ersticken, vertrocknen oder auf irgendeine andere Weise langsam verenden. Nach der Tierschutz-Schlachtverordnung müssen Muscheln in stark kochendem Wasser oder in über 100 Grad heißem Dampf getötet werden.

Am Dienstag darf also der Kunde die Muschel kaufen, kochen und essen. Am Mittwoch lebt dieselbe Muschel noch immer, darf aber nicht mehr verkauft werden. Also muss der Händler sie kochen und anschließend wegwerfen. Natürlich ordnungsgemäß in die K3-Tonne.

So wird aus einem lebenden Tier zunächst ein Lebensmittel, danach unverkäufliche Ware und anschließend ein frisch zubereiteter Abfall …

Teelichthalter auf Leergutautomat

Irgendjemand hatte in den letzten Tagen eine Teelicht-Halterung auf dem Leergutautomaten platziert. Ob das nun Absicht war oder das Ding nur abgestellt und schließlich vergessen wurde, ließ sich nicht ermitteln.

Leider haben wir momentan keine LED-Teelichte mehr hier im Sortiment, sonst hätte ich die Halterung auch noch mit einer kleinen Lampe bestückt. :-)


Sehr große Rechnungen

Vom Plakatdruck stand der Druckertreiber bei uns am PC im kleinen Büro noch auf A3. Ohne daran zu denken, habe ich diverse Rechnungen der Edeka auf den Drucker geschickt – und guckte reichlich blöd, als ich den fast anderthalb Zentimeter dicken Papierstapel im A3-Format in der Ablage des Druckers vorfand.

Wäre das jetzt nur ein Exemplar gewesen, hätte ich mir vielleicht den Spaß gegönnt, sie so zum Steuerbüro zu geben. Aber ich wollte unsere FiBu-Sachbearbeiterin nicht unnötig foltern und hab den ganzen Kram noch einmal auf A4 ausgedruckt …


Aufsteller mit Vogelhäuschen

Für unsere gefiederten Kunden haben wir vor dem Winter ein paar neue Gewerbeimmobilien im Angebot. Freistehend, offene Bauweise, überdachter Gastronomiebereich. Die Lage bestimmt der Käufer, die Einrichtung besteht idealerweise aus Sonnenblumenkernen, Fettfutter und anderen Leckereien fürs Geflügel.

Der Aufsteller mit den Vogelhäuschen ist für uns eher ungewöhnlich, aber die Tiere haben es ohnehin schwer genug, da müssen wir einfach helfen. Außerdem passt das ja ganz gut: Hier wird ohnehin den ganzen Tag Futter verkauft. Nur müssen die zukünftigen Gäste dieser kleinen Buden weder an der Kasse anstehen noch ihre Einkäufe selbst bezahlen. ;-)

Dafür dürfen sie auf den Tisch kacken. Wenn das unsere übrigen Kunden anfangen, müssten wir allerdings noch einmal über das Konzept reden. :-P


FRoSTA "light"

Dass FRoSTA für bewusste und kalorienarme Ernährung steht, ist ja inzwischen weit bekannt. Aber hinsichtlich der Portionsgrößen übertreiben sie jetzt wirklich. Vor allem kritisiere ich, dass neben neun Erbsen, rund zwei Dutzend Reiskörnern, ein paar Bohnen- und Paprikafragmenten kein Stück Hähnchen in dieser Hähnchen-Paella zu finden war. :-P


Werbung aus der Nachbarschaft auf Brief?!

Mit der Tagespost kam auch ein Brief für Triton-Reisen hier an. Der Empfänger spielt hier für diesen Beitrag jetzt keine Rolle, viel mehr wunderte ich mich über die restlichen Aufdrucke auf dem Briefumschlag.

Dass die Umschläge bedruckt werden, ist klar. Dass es keine Mühe macht, mehr Informationen außer der Anschrift und der Briefmarke / dem QR-Code auf den Umschlag zu drucken, ist auch klar.

Was mich aber wirklich wundert: Warum ist da Werbung für die Fahrschule hier an der Ecke drauf? Das wird wohl kein Zufall sein und ganz sicher macht eine Fahrschule auch nicht in einem System Werbung, das bundesweit gestreut wird. Da das ganz sicher Geld kostet, wäre das bei allen Empfängern, die schon auch nur ein paar Kilometer von hier entfernt sind, vergeblicher Aufwand.

Ich vermute also, dass das irgendwie an Postleitzahlen oder sogar einzelne Straßen geknüpft ist. Kennt sich damit jemand aus und kann hier mal was dazu sagen? Ich will die Werbung nicht nutzen, aber ich finde das System und die Mechanik dahinter durchaus interessant! :-)


Nicht mein Tesla vor der Einfahrt

Es gibt schon so Leuchten unter den anderen Verkehrsteilnehmern. Dass es ein Tesla ist, den er oder sie dort so dämlich parkt, macht es auch nicht besser. Seit ein paar Tagen stellt hier jemand konsequent und immer wieder sein Auto so ab, dass etwa ein Drittel unserer Einfahrt damit blockiert wird.

Da passt zwar noch ein Auto durch, aber dass diese auch einen gewissen Wendekreis haben, sollte er gerade als Tesla-Fahrer wissen. (So geil die Autos von Tesla sind, sie haben einen Wendekreis wie ein Kreuzfahrtschiff – man merkt die USA-Herkunft der Fahrzeuge, wo Platz einfach keine Rolle spielt …)

In die Einfahrt REIN ist dann ja notfalls auch mit zwei Zügen zu schaffen, RAUS geht im Grunde gar nicht mehr, da wegen der rechts neben der Einfahrt legal parkenden Autos der Bogen auf die Straße überhaupt nicht mehr zu schaffen ist.

Mal gucken, ob es nun besser wird, nachdem ich "unseren" Ansprechpartner beim Ordnungsamt darüber informiert habe. Ich weiß ja, dass die Parksituation hier echt übel ist, aber Einfahrten zuparken ist dann auch nicht toll. Zumal morgen planmäßig auch mal wieder eine Containerleerung ansteht. Wenn man schon mit einem PKW hier nicht mehr reinkommt, wie soll das mit einem Achtzehntonner funktionieren?


Einkaufswagen in Hamburg

In Hamburg hatte Eric dieses künstlerisch nur bedingt wertvolle Arrangement gefunden. Wo genau, wusste er selbst nicht mehr, mutmaßlich "in der Nähe des Bahnhofs", wenn es einer von euch besser weiß, darf er oder sie eine genaue Ortsangabe gerne in den Kommentaren hinterlassen.

Zu sehen ist offenbar ein einzelnes Exemplar eines verwilderten Einkaufswagens in seinem natürlichen Lebensraum. Nachdem das possierliche Kerlchen vermutlich aus einem nahe gelegenen Supermarkt ausgebrochen waren, hat es sich schließlich an einem stillen Gewässer niedergelassen und dort erfolgreich der amphibischen Lebensweise angepasst.

Gut getarnt zwischen Algen und Entengrütze wartet das Wägelchen nun auf arglose Passanten. Vermutlich ernährt es sich von von Pfandflaschen, weggeworfenen Einkaufszetteln und vereinzelten Ein-Euro-Münzen, die noch in den Münzpfandsystemen an den Griffen stecken.

Wie der Wagen dort genau hingekommen sind, bleibt wie immer ungeklärt. Erfahrungsgemäß dürfte aber jemand zu faul gewesen sein, seinen Einkauf die letzten 300 Meter ohne fremdes Eigentum nach Hause zu tragen. Für den Rückweg reichte die Energie dann offenbar nicht mehr.