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Anonymer Brief in der Tagespost

Dieses Schreiben kam heute anonym mit der Post hier an.

Ich habe keine Ahnung, wer den Brief verfasst hat. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass sich nur wenige oder vielleicht sogar nur eine Einzelperson dort hochtrabend als "wir, die Bürger dieses Stadtteils" bezeichnet haben oder hat. Wenn der oder die Verfasser Kunden von mir sind, sollten sie mich eigentlich gut genug kennen, um nicht mit Phrasen wie "Davon raten wir Ihnen jedoch dringend ab." und Forderungen auf mich eindreschen zu müssen. Ich glaube, auf einer Umgänglichkeits-Skala von 1-10 stehen mir mindestens und ohne Übertreibung 12 Punkte zu.

Da ab morgen die Maskenpflicht hier in Bremen wegfällt und ich sowieso nicht vorgehabt habe, diese Verpflichtung via Hausrecht durchzusetzen, war das Schreiben ohnehin unnötig. Dafür können sich dann die Leute vom anderen Ende der Skala über Kunden und Mitarbeiter ohne Maske beschweren …

Anonymer Brief vom 31. März 2022

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Kommentare

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kiter am :

Dieses Machwerk ist wahrscheinlich von den gleichen Leuten, die mit den Nazis zusammen "Spaziergänge" machen.

B. Sucher am :

...oder von den gleichen Leuten, die der NPD in die Hand arbeiten, deren Job machen, indem sie die Erinnerung an das 3. Reich und seine Gräueltaten durch völlig unpassende Vergleiche verwaschen, auslöschen wollen.

Fragen Sie mal Jugendliche "Was ist ein Nazi?"!
Da kriegen Sie Antworten wie "Der wählt AfD!" oder "Der mag keine Ausländer!" etc - kaum jemand verbindest "Nazi" noch mit Rassenlehre und Holocaust, Vernichtungsfeldzug gen Osten, Verfolgung von Schwulen und Ziganen etc.

Reife Leistung von Ihresgleichen!

Habakuk am :

Das ist irgendein vereinzelter Covidiot, der sich wichtig machen will, mit Sicherheit keine Gruppe von Kunden. Möglicherweise wohnt er noch nicht mal in Bremen.

Ich bin zwar absolut auch der Meinung, dass man zukünftig auf die Eigenverantwortung beim Maskentragen in Gebäuden setzen sollte, aber noch dämlicher als in diesem passiv-aggressiven Schreiben, das zu allem Überfluss auch noch anonym verschickt wurde, hätte man es wirklich nicht formulieren können.

Nobody am :

Ablage Rund und fertig. Anonyme Briefe… wie tief kann man sinken?
Ganz ehrlich, ich finde es nicht gut dieses hektische Maßnahmen einführen und abschaffen, etwas mehr Ruhe und Planung würde nämlich dazu führen das man die Wirksamkeit von Maßnahmen bewerten könnte. So wie es in Deutschland gemacht wird, kann man in dem Chaos nicht ableiten was die beste Wirkung hat.
Wir für unseren Teil werde so lange Maske tragen wie der Staat uns in eine Isolation oder Quarantäne zwingen will, wenn einer positiv ist bzw. ein Haushaltsmitglied positiv ist. Wenn wir alles in die Normalität überführen wollen, dann bitte auch einfach mit normaler Krankschreibung und Ermahnung des Arztes, wie es bei jeder Grippe der Fall wäre.

Mitleser am :

QUOTE:
etwas mehr Ruhe und Planung würde nämlich dazu führen das man die Wirksamkeit von Maßnahmen bewerten könnte.


Haha, das ich nicht lache, dafür hatte man jetzt nun fast zwei Jahre Zeit.

Micha am :

Da würd ich aus Spass mal am Montag das Maskenschild an die Tür pappen

Wer fordert und nicht mal die Eier hat seinen Namen zu nennen, darf gern abtreten.
Reden gern, aber bitte mit Gesicht.
Anonymes Geschwurbel gibts im Netz genug.

Raoul am :

Das ist, ebenso wie die Kommentare unter dem Artikel zuvor, ein schönes Beispiel für die Grabengesellschaft, die sich mittlerweile gebildet hat (und die medial erzogen wurde: Siehst Du nicht ein, dass man das Eis nicht im Stehen essen darf, bist Du ein Nazi, so der völlig unironische Tenor der Schundblätter Süddeutsche & Zeit).

Ehrlich gesagt bewundere ich es irgendwie auch, wie man es durch diese Hetzkampagnen sogar geschafft hat, die sonst eher freiheitsliebenden Anhänger der Antifa zu großen Teilen zu instrumentalisieren.

Das Schreiben ist aber auch in doppelter Hinsicht für den Müll: Zum Einen erreicht man damit eher das Gegenteil (ich zumindest würde, wäre ich unentschlossen, dann sagen „jetzt fickt euch, ab sofort kommen mir nur noch Leute mit zwei Masken in den Laden“) - wäre dies möglich. Denn, Punkt zwei: Diesen Leuten fehlt jegliches Rechtsverständnis. Ein Laden, der für den allgemeinen Durchgangsverkehr geöffnet ist, darf niemanden ausschließen, wenn es die rechtliche Grundlage nicht hergibt. Und diese gibt es nicht mehr. Da gilt kein Hausrecht. Niemand kann damit so einfach Maskenpflicht „erzwingen“. Nicht umsonst beklagt sich unsere Landesregierung, dass sie niemanden so einfach weiter knechten können und „appellieren an Freiwilligkeit“.

Ein Supermarktbetreiber wurde beispielsweise gerichtlich verpflichtet, jemanden wieder in den Laden zu lassen, der seinen Leergutautomaten angespuckt hat (nein, kein Witz). Es hieß, die Tat rechtfertige kein Hausverbot (im Gegensatz zu Diebstahl beispielsweise).

B. Sucher am :

"Zum Einen erreicht man damit eher das Gegenteil (ich zumindest würde, wäre ich unentschlossen, dann sagen „jetzt fickt euch, ab sofort kommen mir nur noch Leute mit zwei Masken in den Laden“) - wäre dies möglich."

Leider weiss man nie, ob nicht genau das das Ziel des Schreibens war. Sog. "false flag"s sind heute im Standardrepertoire aller Lager.

Silvan Theiß am :

Bei solchen Briefchen kommt eher der Trotz bei mir durch. Bin gespannt wie viele von den Leerdenkern sich darüber echauffieren wenn die jemanden treffen der Maske trägt.

Molli am :

Aus Berlin liest man heute überwiegend Berichte wie: "Bei xxx war niemand ohne Maske." oder "Bei yyy habe ich nur einen Kunden ohne Maske gesehen." Auch Maskengegner posten Videos mit erstaunten Kommentaren wie "Ich bin der Einzigste ohne Maske hier." ("Einzigste" ist hier richtig.) - Entsprechend denke ich, dass die Einzelhändler ganz entspannt die Regeln hätten aufrecht erhalten können und dass sich der weitaus größte Teil der Kunden damit sicherer fühlen würde. Nun wird sich ein kleiner, lauter Haufen feiern und Mitarbeiter wie Kunden unnötig gefährden (denn wir wissen ja: wichtig ist, dass beide Seiten Maske tragen - sonst deutlich weniger Schutz.)

Johnny Doof am :

Habt ihr nicht einen geboosterten, genesenen Mitarbeitenden, der ab morgen erstmal jeden potentiell Einkaufenden ohne Maske herzlich zur Begrüßung ordentlich umarmt und dabei etwas hustet und schnieft? :-P

Max Backstolz am :

Also wir haben uns heute erst einmal alle fest umarmt und gegenseitig in der Gruppe angeniest! War das schön! :-D
So nach 2 Jahren endlich mal wieder :-D :-D

Norbert am :

Nach so einem Brief würde ich jetzt erst recht per Hausrecht weiter auf Maske bestehen. Sollen sie sich doch spalten, das wirst Du beim Umsatz nicht merken.

Ermittler am :

Wusste gar nicht, dass du Mafiosi als Kunden hast. Klingt fast nach "Schönes Geschäft haben Sie da, wäre schade, wenn wir da nicht mehr einkaufen könnten."

Hans am :

Komischer Schreiben, aber wenigstens ordentlich gegendert! So wie es sich gehört. Ich frage mich, warum man als Verfassender nicht wartet, ob die Regel überhaupt aufrecht erhalten wird.

Supporthotline am :

Na wenn das mal keine Vorlage für eine Maskenpflicht per Hausrecht ist. Alleine nur, um dieses anonyme Arschloch zu ärgern. 8-)

Wuffduff am :

Was für ein armer Feigling, der nicht den Arsch in der Hose hat, namentlich zu seiner Meinung zu stehen und sich zusätzlich noch hinter einer angeblichen Gruppe verstecken muss.

XenonX3 am :

Was für Lappen :-D

sebbo am :

Ich würde ja fast drauf wetten: Einzelperson, ungeimpft, wählt keine "Altpartei".

B. Sucher am :

Solche gendern nicht.
"Einkaufenden" ist ein deutlicher Hinweis auf andere Urheberschaft.

TheK am :

Oder soll danach aussehen… Aber so, wie viele der verquerten fast einen Herzkasper bekommen, wenn jemand gendert wäre das eine erstaunliche Leistung. Und dann noch ohne gröbere Rechtschreibfehler *staun*

Raoul am :

Hier muss ich den Schreiber des Pamphlets dummerweise in Schutz nehmen: „Einkaufenden“ (sie tun es in diesem Moment) passt. Einkäufer wäre sinngemäß etwas anderes. Abgesehen davon wird auch ansonsten korrekt von Bürger/Kunden gesprochen.

Nicht der Andere am :

Die haben in ihrer aufgebauschten Pluralitätsunterzeichnung was vergessen: "Eine Gruppe geimpfter, genesener, ungeimpfter, ungenesener, jedenfalls überlebt habender Bürger, Kunden und Nichtkunden. Wir sind auch ausdrücklich befugt und beauftragt, für zwischenzeitlich verblichene Mitstreiter die Fahne weiter hoch zu halten! Mask Up!"

TheK am :

dran sterben tat doch für einen echten Leerdenker eh nie einer; das waren alles nur Schauspieler, die es übertrieben haben. Und überhaupt, wenn einer krank wird, dann liegt's bestimmt an der bösen Impfung…

Georg am :

Da drückt jemandem der Aluhut zu sehr aufs Köpfchen :-O

Spätestens im Herbst gehts eh wieder Los mit FFP2 Pflicht

CaptainTrend am :

bei dieser dreistigkeit hätte ich erst recht das hausrecht genutzt und eine maskenpflicht beibehalten. wielange? mindestens 4 wochen, um zu zeigen, wer hier das sagen hat und den forderungen dieser gruppe "NEIN" zu sagen

CP am :

Das ist ja grds. ein Wunsch, den man nicht aus Angst vor Repression anonym äußern muss. Mit etwas freundlicherem Tonfall und einem Namen hätte sowas vmtl. mehr Effekt als ein "Drohbrief ohne Drohung".

Manfred am :

Also solch eine anonyme Forderung kommt ganz sicher aus einer ganz bestimmten Richtung. Das würde mich (neben den aktuellen Infektionszahlen) nur noch mehr darin bestärken, weiter auf Masken zu bestehen. Was denke diese Leute sich nur?
Besonders in einem eher beengten Supermarkt ohne große Abstände wären Masken sicher weiter vorerst sinnvoll.

M. Wagner am :

So schnell kann es gehen: Gestern wollten es noch heroische Corona-Rebellen und Freidenker sein, die sich gegen das korrupte Tyrannensystem auflehnen - und heute verschicken sie Drohbriefe um Beschlüsse der Regierung durchzusetzen.

Man könnte fast meinen es ging nie um Feiheit und Demokratie.
Tja.

B. Sucher am :

Ihnen ist bewusst, dass Jeder so einen Brief schreiben kann? "Einkaufenden" deutet z.B. auf eine andere Urheberschaft hin.
Es wäre nicht der erste gefakete Drohbrief mit dem Ziel das Klima anzuheizen und den Gegner zu leasten.

joerch am :

So ein Brief wäre für mich (abgesehen vom normalen Menschenverstand) Grund die Maskenpflicht im Laden beizubehalten.

John Doe (ein anderer) am :

Ich frage mich seit zwei Jahren, ob die Pandemie der geistigen Gesundheit mancher Mitbürger so sehr zugesetzt hat, oder ob es damit vorher schon nicht gut bestellt war und die Probleme in dieser Sondersituation nur deutlich zu Tage treten.

Chris_aus_B am :

Beides, wahrscheinlich. Aber meist schon vorher, zumindest im allgemeinsprachlichem Sinne. Im medizinischen Sinne sind die allermeisten vermutlich geistig gesund (leider?!?).

Supporthotline am :

Wenn es tatsächlich mal eine Gefahr für die Demokratie gibt, wie z. B. die anlasslose Vorratsdatenspeicherung, Videoüberwachung an allen Ecken, Kennzeichenscreening, usw. usw. usw. usw, hört man von den Leuten GAR NICHTS! Keiner von denen geht dann auf die Strasse. Keiner posted seine Empörung, keiner startet eine Petition.

Aber WEHE man muss eine Maske tragen, damit das Gesundheitssystem nicht zusammenbricht, GOTT BEWAHRE! DANN IST KRIEG!

Da ich aus dem Nachtleben komme, kenne ich so einige Gestalten. Je mehr die sich in der Vergangenheit ihr Hirn weggedrogt haben, desto militanter reagieren sie auf die Maskenpflicht.

Hinzu kommt, dass es wissenschaftlich erwiesen ist, dass Covid das Hirn schädigen kann. Wenn das beides aufeinander trifft, kann es nicht gut ausgehen.

Dazu kommt natürlich noch der psychologische Effekt, dass Leute Angst vor einer unsichtbaren Gefahr haben und sich ihr hilflos ausgeliefert fühlen und somit - teils abstruse - Erklärungen und Ausreden dafür suchen.

Schlaubi Schlumpf am :

April April?
Den Blogeintrag hat Björn doch nicht umsonst am 1. April veröffentlicht...

Ich bins nur am :

Ich bin mir sicher, so gut wie kein Geschäft wird bezüglich maskenpflicht mehr machen als es muss. Ein Appell, doch weiterhin freiwillig Maske zu tragen, ist bei einigen wohlfeil.
Aber man hat es doch schon bisher gehasst, den Sheriff spielen und die maskenpflicht durchsetzen zu müssen.
Und es kam zu nicht wenigen gefährlichen Situationen.
Keiner wird sich das weiterhin antun.
Ansonsten wird wie vorhin angesprochen eine von der mehrheitsgesellschaft tolerierte Diffamierung abweichender Meinungen und Einschätzungen bleiben: wer sich nur einen Hauch kritisch zu den Maßnahmen oder der Darstellung der Situation äußert, ist Leerdenker, schwurbler, covidiot oder gleich ein nazi. Sehr schön hat hier auch linksaußen gezeigt, dass sie keinen Deut besser sind als rechtsaußen.
Es mögen bitte wieder normale Zeiten kommen. So kann man doch nicht auf Dauer leben!

Dude am :

Während überall die Masken fallen, ist dank Corona der Krankenstand so hoch, dass hier im Krankhaus Patienten abgewiesen werden und die Kita zu hat.
Vielen Dank für die Freiheit, bald ist dann alles zu. Aber nicht wegen Lockdown-Maßnahmen, sondern weil wir eine Krankheitswelle habe.
Aber Maske in Innenräumen mit hohen Publikumsverkehr schränkt ja die Freiheit soooo sehr ein... :-(

ich bins nur am :

Doch. Maske in Innenräumen schränkt extrem ein.
Zum einen wenn man sie lang (und dann selten korrekt) tragen msus.
Es ist ja nicht nur die Maske, sondern das ewigwährende schlechte Gewissen:
Soll ich meinen Hallensport noch machen, der wieder knapp erlaubt ist oder bin ich dann auch ein Corona-Leugner?
Verzichte ich zur Sicherheit auf alle nicht nötigen sozialen Kontakte in Innenräumen? Verschimmle ich im Homeoffice?
Und immer mehr Menschen geht es wie mir:
Sie sind geimpft.
Sie haben dann trotzdem Corona bekommen mit mehr oder weniger Symptomen.
Sie haben dann einfach keinen Bock mehr, sich darüber einen Kopf zu machen, wem sie es warum schuldig sind die unausweichliche nächste Infektion mit Maske tragen und sozialer Selbstkasteiung hinauszuschieben.
Mit Maßnahmen, die spätestens seit Omikron nicht mehr so richtig fruchten, weil es einfach zu ansteckend ist.

Panther am :

So ist es. In allen (weit verstreuten) Regionen, wo ich regelmäßig tätig bin, wurden selbst Angebote der Grundversorgung erstmals (!) sehr spürbar heruntergefahren oder ganz gestrichen. Das gab es auch nur annäherungsweise in dem Umfang weder zu "Lockdown"-Hochzeiten noch irgendwann dazwischen. Und das auch und gerade, weil sich die Dauer der zugrundeliegenden Arbeitsunfähigkeiten immer und immer wieder verlängert und kaum mehr als ein paar Tage verplant werden können.

... Hauptsache, schön bequem die bitterböse Maske weglassen dürfen, sich "ungeschützt" & ungetestet treffen dürfen und die Mitarbeiter wieder ins Büro zwingen. "Komisch", dass das von den Leugnern so gern propagierte freiwillig praktizierte Verantwortungsbewusstsein offensichtlich keinen Anklang findet.

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