Fundstück von "Mo Calypse" in einem "E"-Markt. Ein Tippfehler kann ja mal passieren, aber fällt einem denn beim Ausdrucken des Schildes nicht auf, dass da glatt 20% der Wörter fehlen?
(Ich gehe zumindest mal stark davon aus, dass es eigentlich "Non-Food-Artikel" heißen sollte.)
Eine Plastiktüte voller Bierflaschen stand unmittelbar neben unserer Lagertür. Es war kein/e Kunde/Kundin in der Nähe und auch im Laden wirkte niemand so, als wenn die Tragetasche noch von Interesse sei. Aber woher kommt sie? Ich schaute mir die Videoaufzeichnung aus dem Leergutraum an, mit unerwartetem Ergebnis:
Eine mir nicht bekannte Kundin hatte die Tasche dort abgestellt, nachdem sie mehrere Minuten hinter einem Flaschensammler gewartet hatte, der den Automaten eine ganze Weile beansprucht hat. Statt darum zu bitten, dass er sie mal vorlässt oder auch nur einen meiner der in der Zeit mehrmals vorbeilaufenden Mitarbeiter anzusprechen, stellte sie ihre Leergutsammlung einfach neben der Tür ab, setzte ihren Einkauf fort, bezahlte und verließ den Laden. Da die Tüte dort schon rund eine halbe Stunde herumstand, war die Frau natürlich auch schon längst aus dem Geschäft verschwunden und folglich nicht mehr aufzufinden.
Den Bestand im Laden und Onlineshop doppelt zu führen, letzteren sogar mit abgezählten Mengen, war eigentlich eine gute Idee. In der Praxis ging der Schuss aber nach hinten los, da viele Sorten online fast gar nicht laufen, während hier im Laden im Grunde das gesamte Sortiment zwar langsam, aber doch immerhin kontinuierlich gewälzt wird. Ich wollte eigentlich das Problem mit den Nachlieferungen in den Griff bekommen, aber so war's nun auch nicht das sprichwörtliche Gelbe vom Ei.
Weil's so eine Quälerei war, gibt es im Shop momentan fast gar keine Zotter-Sorten. Was haltet ihr von einem Hinweis bei den Zotter-Artikeln im Shop, dass die Verfügbarkeit unterschiedlich ist und es zu einer Nachlieferungen (im Zeitrahmen von max. 2-3 Wochen) kommen kann? Das Hauptproblem sind dabei übrigens die Haltbarkeitsdaten. Die sind für eine Lagerhaltung des fast vollständigen Zotter-Sortiments mit "nur" ein paar Monaten ohnehin schon relativ knapp. Dazu kommt, dass ich sie bei einer Restlaufzeit von unter einem Monat am liebsten gar nicht mehr verschicke – der Geschmack ist dann nämlich meistens kein "Erlebnis" mehr.
So gab es nun wieder einmal dutzende Tafeln zum Sonderpreis hier im Laden. Das ist meistens kein Verlust, sondern nur "entgangener Gewinn", aber muss ja trotzdem nicht sein:
Ab morgen Abend ist der "Discounter an der Ecke" für immerhin sechs Wochen geschlossen. Die haben offenbar einen großen Umbau vor, bevor wir auf unseren großen Umbau zusteuern, der auch im Bereich Juni/Juli stattfinden sollte.
Sechs Wochen… Mal gucken, wie wir die Zeit erleben werden. Für alle ortsunkundigen Leser: Besagter Penny-Markt ist mit gerade mal ca. 100 Metern Entfernung mein nächster Mitbewerber.
Vielen Dank an Benjamin, der diesen geschlossenen "SPAR"-Markt in Wilhelmsfeld, einem kleinen Luftkurt im Odenwald, direkt um die Ecke von Heidelberg, gefunden hat. Ob das überhaupt jemals ein offizieller SPAR-Markt war? Das Logo sieht nämlich nicht "verdammt alt", sondern einfach nur "selbstgemacht" aus. Egal wie, es ist auf jeden Fall auch im weiteren Sinne ein "SPAR"-Markt. Also:
Bis eben war es nämlich möglich, als unregistrierter Kommentator einen der registrierten Benutzernamen zu verwenden – einfach durch Auffüllen mit beliebig vielen Leerzeichen, die in der Ansicht hinterher aber wieder automatisch zu jeweils einem Leerzeichen zusammengekürzt wurden.
Das hatte doch in den letzten Tagen für einige Verwirrung gesorgt, zumal ein paar Witzbolde sich eine Kommentarschlacht unter vorhandenen Benutzernamen geliefert haben.
Ihr könnt also jetzt ganz offiziell unregistriert kommentieren (Der Spamfilter leistet ganze Arbeit!) oder euch auch einen bestimmten Nutzernamen via Registrierung sichern.
Vielen Dank an Steffi, die mir dieses Foto eines begehbaren Kiosks kleineren SPAR-Marktes in London in der Nähe der Charing Cross Station zugeschickt hat.
Wenn ein Kunde wie Quasimodo herumläuft und mit sich selber redet kann es auch einfach nur sein, dass er sich unter seiner Kapuze ein Handy zwischen Ohr und Schulter eingeklemmt hat.
Das mich Kunden mit einer "ganz heiklen" Reklamation ansprechen, kommt gar nicht mal so selten vor. In der Regel sind es dann doppelt oder zu viel abgebuchte Kartenzahlungen, die sie auf ihrem Kontoauszug entdeckt haben.
Natürlich gehe ich jeder einzelnen Reklamation gründlich nach, aber zum Glück klären sich die allerallerallermeisten Fälle zu meinen Gunsten auf: Meistens haben die Kunden schlichtweg vergessen, dass sie (oder Partner/in) hier einkaufen waren oder dass sie noch neben dem Einkauf Bargeld mitnahmen. Oder, auch das ist schon vorgekommen, sie haben innerhalb kurzer Zeit zweimal eingekauft und in beiden Fällen kam die selbe krumme Summe dabei heraus.
Natürlich kann es auch passieren, dass meine Mitarbeiter/innen mal einen Fehler machen, meistens eine zu viel gedrückte Taste bei der Eingabe der Summe in das ec-Terminal, aber das ist zum Glück tatsächlich eher die Ausnahme.
Hier wieder einmal einer der beinahe unzähligen SPAR-Märkte in Österreich. Diesen hier hat Blogleser Sebastian in St. Anton am Arlberg entdeckt und dabei (dankeschön!) natürlich gleich an mich gedacht.
Perfektes Timing: Im Büro unter Kollegen einen Insiderwitz erzählt und im richtigen Moment lachte draußen eine kleine Gruppe "Partyvolk" lautstark los, als ob sie es gehört (und verstanden) hätten.