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Südstaatler

Nachdem nun unter anderem mehrere Kollegen über die Statusmeldungen ("da ist ein 'e' zu viel") auf dem Display des Leergutautomaten gestolpert sind, musste ich es einfach hier aufnehmen. Der Trautwein-Automat kommt aus Ostfildern und im Süden ist nunmal der Ausdrück "Türe" gebräuchlich(er?). Dazu gibt es übrigens auch einen passenden Zwiebelfisch.


Apropos Blut

Der letzte Beitrag hat mich an einen Fall erinnert, der hier, noch einige Zeit bevor ich überhaupt mit diesem Blog begonnen habe, passiert ist:

Im Nachbarhaus prügelten sich zwei Männer. Mindestens einer der beiden war stark alkoholisiert und genau dieser Mann schafft es, hier in den Laden zu kommen und nach Hilfe zu fragen.
Ich erinnere mich nicht mehr an jedes Detail, aber er blutete aus einigen Stellen, unter anderem waren seine Lippen aufgeschlagen. Ich rief einen Krankenwagen herbei und während wir darauf warteten, fragte mich der Typ, ob er sich kurz bei uns waschen dürfte. Er drufte, dann in der Situation wollte ich ihm die Hilfe nicht verweigern.

Aber glaubt mir: Ich habe es sehr bereut, ihn auf die Herrentoilette gelassen zu haben. In seinem Suffkopp hat er das Blut echt überall hingeschmiert: Waschbecken, Armaturen, Fußboden, Wände, Spiegel, Handtuchspender, Mülleimer, Seife, einfach auf alles.

Das war richtig ekelig. :-(

Warum Frauen ihre Männer nicht zum Einkaufen zwingen sollten!

Nach meinem Blogeintrag Verkäufer --> Wahnsinn vom 17. September hat sich Blogleser Christian an einen Text erinnert, der schon recht lange durch's Web zu geistern scheint, den ich aber noch nicht kannte.

Viel Spaß. :-)
Nachdem Herr und Frau Ressel pensioniert waren, bestand Frau Ressel auf die Begleitung ihres Mannes bei ihren Einkaufsbummeln bei Karstadt. Unglücklicherweise war Herr Ressel wie die meisten Männer: er fand Einkaufen langweilig. Ebenso unglücklicherweise war Frau Ressel wie die meisten Frauen und liebte es endlos zu stöbern.

Jedoch - eines Tages bekam sie folgenden Brief von der Karstadt-Verwaltung:

Sehr geehrte Frau Ressel,

in den letzten 6 Monaten sorgte Ihr Mann leider für einigen Aufruhr in unserem Warenhaus. Wir können dies nicht länger tolerieren und sehen uns gezwungen, Ihnen beiden künftig Hausverbot zu erteilen. Die soweit rekonstruierbaren Vorfälle haben wir nachstehend aufgelistet. Sie sind durch Aufzeichnungen von Überwachungskameras und die Aussagen unseres Personals belegt:

1: 15. Juni : Nimmt 24 Schachteln Kondome aus dem Regal und verteilt sie wahllos auf die Einkaufswagen anderer Kunden.

2: 2. Juli: Stellt die Alarme aller Wecker in der Uhrenabteilung so ein, dass es alle 5 Minuten klingelt.

3: 7. Juli: Legt eine Tomatensaftspur bis zur Damentoilette.

4: 19. Juli: Verstellt ein "Vorsicht - frisch gewischt!" - Schild in eine mit Teppich ausgelegte Abteilung.

5: 4. August: Baut ein Zelt in der Campingabteilung auf und lädt andere Kunden ein, wenn sie Kissen und Decken aus der Betteabteilung holen.

6: 15. September: Als ihn ein Angestellter fragt, ob er ihm behilflich sein könne, beginnt er zu weinen und schluchzt: "Könnt ihr Leute mich
denn nicht einfach in Frieden lassen?!"

7: 23 September: Starrt in eine Überwachungskamera und benutzt sie als Spiegel zum Nasebohren.

8: 4. Oktober: Hantiert in der Sportabteilung mit einem Wettkampf-Bogen und fragt den Angestellten, ob man im Haus Antidepressiva bekommt.

9: 10. November: Schleicht durch die Abteilungen und summt dabei laut das "Mission Impossible"-Thema.

10: 3. Dezember: Versteckt sich in einem Kleiderständer und ruft, wenn eine Kundin in die Nähe kommt "Nimm mich! Nimm mich!"

11: 6. Dezember: Wirft sich bei jeder Lautsprecherdurchsage auf den Boden, nimmt eine fötale Haltung ein und ruft "OH NEIN! NICHT WIEDER DIESE STIMMEN!"

Und nicht zuletzt:

12: 18. Dezember: Begibt sich in eine Umkleidekabine, wartet eine Weile und ruft dann laut: "Hey! Hier ist das Klopapier alle!"

Hochachtungsvoll,

Karstadt Warenhausverwaltung

"Weltniveau am Kühlregal"

Shoppen rund um die Uhr, selbst mitten in der Nacht: Seit einer Woche ist das im Berliner Stadtteil Wilmersdorf möglich. Die Gewerkschaften sind nicht begeistert - die Kunden dagegen schon.
Mit diesen Worten beginnt der Artikel bei Spiegel-Online, in dem es um Berlins ersten 24-Stunden-Supermarkt geht.

Bei Begriffen wie "Weltniveau" hätte man aber auch mal zwischendurch an die anderen Läden im Lande denken können. ;-)

Vielen Dank an alle, die mir den Hinweis auf den Artikel geschickt haben.

Containern: G-8-Gegner bei der Nahrungsbeschaffung

Kurze Doku bei Spiegel-Online über zwei Studenten, die sich aus Müllcontainern bedienen, anstatt arbeiten zu gehen, um die gesparte Zeit in politische Projekte zu stecken...

Sicherlich werden, vor allem in den Filialbetrieben, viele Dinge weggeworfen, die noch essbar sind, aber nicht verkauft werden können. Die persönliche Ekelgrenze allerdings so weit herabzusetzen, sogar unverpackte Lebensmittel aus einem versifften Müllcontainer zu essen, ist krank.

http://www.spiegel.de/videoplayer/0,6298,18318,00.html

Dank an Gerold für den Hinweis.

Bienensterben könnte Lebensmittelkrise auslösen

Wenn das Bienensterben nicht bald endet, könnte es ernsthafte Folgen für die Nahrungsmittelversorgung in den USA haben. Bienen produzieren nicht nur Honig, sondern bestäuben auch mehr als 90 Gemüse- und Obstsorten. Äpfel, Nüsse, Avocados, Sojabohnen, Spargel, Broccoli, Sellerie, Kürbisse und Gurken dürften ohne Bienen rar werden. Auch süße Dinge wie Zitrusfrüchte, Pfirsiche, Kiwis, Kirschen, Blau- und Erdbeeren und diverse Melonensorten sind auf die Befruchtung der fliegenden Arbeiter angewiesen.
Mehr dazu bei Spiegel Online.

Lebenmittel teurer - Ich weiß ja jetzt schon, wer dann wieder (aus der Sicht der Kunden) Schuld hat... :-(

Demo gegen den Überwachungsstaat in Frankfurt

Oldschool hat's heute Morgen schon geschrieben. Spiegel-Online hat das Thema auch schon aufgegriffen und nun möchte ich die E-Mail, die (nicht nur) ich bekommen habe, auch noch veröffentlichen:
Um Ihre knappe Zeit nicht über Gebühr zu beanspruchen, komme ich gleich zum Punkt:

Diesen Samstag, 14.4.2007, findet in Frankfurt eine Demo gegen die ausufernden Überwachungspläne unserer Regierung statt.

Um mir Schreib- und Formulierarbeit zu sparen, hier zwei kleine Links:

http://www.vorratsdatenspeicherung.de/?/content/view/98/55/

http://www.vorratsdatenspeicherung.de/?/content/view/46/42/

In diesem Sinne dachte ich mir, was liegt näher, als auch die sog.
Blogosphäre für "die gute Sache" einzuspannen :-)

Es wäre nett, wenn Sie vielleicht einen kleinen Blogeintrag zur Demo fabrizieren könnten, und evtl. auch "Blog(roll)kollegen" auf die Aktion hinweisen würden. Denn Datenschutz geht uns bekanntlich alle an. Auch und gerade die Blogger, von denen ja einige gerne lieber anonym arbeiten.

Ich hoffe die eMail ist nicht zu dreist geworden, aber immerhin geht es wirklich um ein wichtiges Thema.

Danke für Ihre Unterstützung!
Okay, der Blogeintrag ist fabriziert. :-)

Kaufen Sie noch im Laden?

Dazu gibt es eine aktuelle Debatte bei ftd.de.

Denn der Internethandel boomt: Waren im Rekordwert von 10 Mrd. Euro werden die Verbraucher in Deutschland einer Umfrage zufolge in diesem Jahr online kaufen. Außer der Financial Times Deutschland beschäftigen sich heute auch die Frankfurter Rundschau , Golem, Spiegel online, die Welt und viele andere heute mit dem Thema Online-Handel.

Fernsehbericht?

Hat jemand gestern Abend Spiegel-TV gesehen? Da soll der Bericht über Flaschensammler Gerd gelaufen sein und auch unsere mißglückte Leergutannahme soll zu sehen gewesen sein. Wie peinlich. :-)

Es hat nicht zufällig jemand einen Mitschnitt der Sendung?

Der Spiegel-TV-Ausschnitt

Wer letzten Sonntag (oder in der Wiederholung am Montag Morgen) Spiegel-TV verpaßt hat, hat ab sofort die Chance, dies über YouTube nachzuholen. Hier ist der ganze Beitrag über Web 2.0, der am 15. Oktober auf RTL lief:



Und wer nur den Ausschnitt sehen möchte, der mir gewidmet ist, sollte sich das folgende Video ansehen.
Ohje. Wie ruppig ich doch bin, als ich den Ladendieb nach hinten ins Lager gescheucht habe. Aber das war nicht mehr kontrollierbar, da Ladendiebe bei mir nunmal einen extremen Adrenalinausstoß verursachen. Da kann ich gar nicht ruhig bleiben. Ich wundere mich sogar, wie ruhig ich wieder war, als sie mich beim Ausfüllen der Diebstahlsmeldung interviewt haben.



Hat jemand den Manitu-Kalender an meiner Bürowand erkannt? :-)

Bloggiges von gestern 2/5

Nach dem Fernsehbeitrag auf RTL Spiegel-TV hat mich gestern jemand von RTL angerufen, der an der Sendung Explosiv arbeitet. Er hat "unseren" Flaschensammler Gerd im Shopblogger-Beitrag am Sonntag Abend gesehen und fand den Typen einfach nur genial. Die offene und ehrliche Art und Weise, wie der Herr der Flaschen über seine "Arbeit" sprach, hatte ihn völlig fasziniert, so dass er gerne einen eigenen Beitrag über ihn drehen würde.

Ich hab' die Telefonnummer vom Explosiv-Mann mal an Gerd weitergeleitet. Ich bin mal gespannt, was daraus wird. Und wehe, wenn wir nicht in dem Beitrag erwähnt werden. Ohne den Markt, der fast jedes Leergut annimmt, in unmittelbarer Nachbarschaft, wäre sein Leergutsammelalltag deutlich anstrengender. :-)

SPIEGEL-Artikel

In den Kommentaren zum Blogeintrag "So'n Branchenbuch" hat sich inzwischen ein regelrechtes Diskussionsforum für Geschädigte entwickelt.

Im aktuellen SPIEGEL findet man auf Seite 72 den Bericht "Geflutete Briefkästen", der sich genau mit dem Thema "Mein Branchenbuch" beschäftigt.

Ich hatte damals ja auch so ein Schreiben mit dem Betreff "Eintragungsantrag / Korrekturabzug" bekommen. Zum Glück reagiere ich inzwischen sehr sensibel auf jegliche derartige Angebote, seit ich einmal vor Jahren auf ein "Stadtteilmagazin" reingefallen bin.

Nachtrag: Link hinzugefügt (Dank an hope), der Bericht ist jetzt online.