Auf Anfrage von Chris_aus_B hier nun der wenig spektakuläre Vorgang, wie wir die Wanne mit den gecrunchten Einweggebinden aus dem Leergutautomaten in den großen Abrollcontainer kippen.
Der größte Vorteil dieser Technik ist die Tatsache, dass auch die ganzen Getränkereste gleich mit entsorgt werden, die sonst unten in der Wanne herumschwappen und an den Säcken haften oder auf den Fußboden laufen. (Im Video ist ab Sekunde 51 gut zu erkennen, wie die ganze Grütze da noch raustropft …)
Es klapperte und klapperte und klapperte. Ich kenne das Geräusch, das mich wie schon häufiger mal aus meinem Büro gelockt hat und so nahm ich diesmal direkt die Kamera mit auf den Weg …
Der Leergutautomat hat die Annahme jeglicher Gebinde komplett verweigert. Das Symptom war schnell entdeckt: Eines der kleinen Förderbänder im Annahmewerk bewegte sich nicht mehr. Die Ursache dafür offenbarte sich aber erst, nachdem ich das Annahmewerk aus dem Automaten ausgebaut hatte: Eine größere Scherbe hatte sich, wie auch immer sie dort hingelangt ist, unter dem Förderband verkeilt und nicht nur das Band, sondern gleich die komplette Antriebsrolle blockiert.
Das Stück Glas ließ sich zwar etwas mühsam, aber glücklicherweise ohne größere Komplikationen oder augenscheinliche Folgeschäden für das Transportband entfernen, so dass der das Gerät nach ein paar Minuten wieder voll einsatzfähig war.
Als wir gerade zur Firma kamen, gab es ein großes Malheur an der Kasse: Einer der Geldeinsätze ließ sich nicht mehr öffnen. Nach vielem Hin und Her mit der Hotline hatten wir es dann doch geschafft, die Fehlermeldung zu übergehen und die Kasse dazu zu bringen, den elektromechanischen Verschluss auszulösen.
Als wir den Deckel hochklappten, lüftete sich das Geheimnis: Meinem Mitarbeiter war unbemerkt ein Zehn-Cent-Stück neben das Geldtöpfchen und genau auf den Verschluss gefallen. Als er den Deckel zuklappte, rastete der Verschluss auf der anderen Seite zwar ein, links jedoch nicht. Das hatten wir in den vielen Jahren auch noch nie:
Im Drehkreuz auf dem Flaschentisch unseres Leergutautomaten steckte eine Flasche, die mit ihrem Hals weit aus der Mechanik herausguckte.
Falls sich das Bild für euch spontan nicht erschließt: Überlegt kurz, wie das Ding so drehen soll. Richtig: Gar nicht. Da steckt eine zweite Flaschen unten drunter und so geht erst mal gar nichts mehr. Wartungsfreundlich ist das so leider überhaupt nicht.