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Bauschaum als Verputz-Basis

In einige der Löcher hier in der Decke, wo der Putz aufgrund der früheren Wasserschäden schon regelrecht abgefallen war, haben unsere Maler mit Bauschaum präpariert. Nicht vollflächig, aber in dünnen Streifen, damit der neue Verputz und die Gewebematten besser halten.

Obwohl wir einen gelernten Maler in der Familie haben, ist mir die Technik komplett neu. Ich kann das also nicht annähernd präzise im breiten Spektrum zwischen Pfusch und Genialität verorten. Andererseits ist es ja bekanntlich nicht dumm, wenn es funktioniert und in so einem Altbau muss man ja ohnehin immer irgendwie improvisieren. ;-)


Pilz oder Bauschaum

Als ich mit dem Fahrrad die Nordstraße entlangfuhr, fiel mir ein Baustumpf im Straßenbegleitgrün auf. Ich registrierte den Anblick zwar, fuhr jedoch weiter und grübelte dann doch noch eine Weile darüber, was ich nun genau gesehen hatte. Nach etwa 100 Metern drehte ich um und betrachtete den Baustumpf mal genauer.

Ich konnte mich zunächst einfach nicht entscheiden, ob das ein Pilz oder eine Ladung Bauschaum war, die ich dort gesehen hatte. Bei genauerer Betrachtung offenbarte sich, dass es auch in diesem Fall wieder ein Schwefelporling gewesen sein dürfte:


Bauschaumfüllung

So sieht unsere alte Außensirene (aka "Optisch-Akustischer Signalgeber") übrigens von innen aus. Das Ding ist nicht nur "ein bisschen" mit Bauschaum besudelt, wie man ursprünglich hätte vermuten können – nein, das Gehäuse ist ungelogen vollständig (!) mit dem Schaum verfüllt. Das Gerät war sogar so extrem mit dem Schaum zugekleistert, dass unser Alarmanlagentechniker sehr große Mühe hatte, das Gehäuse überhaupt von der an der Wand festgeschraubten Grundplatte zu lösen!