r.i.p., Frau Holst
Ende Dezember 2005 bekam erst ich ein Schreiben von einer damaligen Richterin am Sozialgericht Bremen und anschließend dieses Blog einen erheblichen Run durch die vielen Reaktionen in den Medien und vor allem der Blogosphäre. Nach der anfänglichen Schrecksekunde durch den Holzhammer-Brief von Frau Holst war es aber dennoch unglaublich beeindruckend, wie man plötzlich überall erwähnt wurde und für Interviews und Berichterstattungen gefragt war. So eine Aufmerksamkeitsvielfalt war durchaus Balsam auf die Seele des Bloggers. Die angedrohten gerichtlichen Schritte erfolgten nie, ebenfalls bekam ich keine wie auch immer geartete Entschuldigung oder eine ähnliche Reaktion. Die Sache verlief sich einfach im Sande.
Das ist nun fast 20 Jahre her. Kann man sich kaum vorstellen. Ist aber so.
Vor ein paar Tagen musste ich aus irgendeinem Grund an die ganze Angelegenheit denken und überlegte, was denn wohl aus der Frau Richterin geworden ist. Nun: Frau Holst war später zur Direktorin des Sozialgerichts Bremen aufgestiegen und ging schließlich 2016 in den Ruhestand. Davon hatte sie jedoch nicht mehr viel, denn am 3. August 2018 verstarb sie vollkommen unerwartet. Möge sie in Frieden ruhen.
Das ist nun fast 20 Jahre her. Kann man sich kaum vorstellen. Ist aber so.
Vor ein paar Tagen musste ich aus irgendeinem Grund an die ganze Angelegenheit denken und überlegte, was denn wohl aus der Frau Richterin geworden ist. Nun: Frau Holst war später zur Direktorin des Sozialgerichts Bremen aufgestiegen und ging schließlich 2016 in den Ruhestand. Davon hatte sie jedoch nicht mehr viel, denn am 3. August 2018 verstarb sie vollkommen unerwartet. Möge sie in Frieden ruhen.
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Kommentare
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Der_Abschalter am :
Nö. Das war 2005.
Björn Harste am :
Thorsten am :
eigentlichegal am :
Planlose Richter, abgezockte Anwälte (ich sag nur Gravenreuth) und jeder drohte gerne mit der juristischen Keule oder ließ gleich abmahnen, wenn er etwas im Netz fand, das er für sich beanspruchte. War schon ein wilder Westen.