Er sieht es anders!
Kasse eins war besetzt. Dort warteten drei Kunden mit jeweils wenigen Teilen, es ging also schnell voran.
An Kasse zwei bekam gerade eine Bewerberin eine erste Kasseneinweisung. Es ging dabei nur um die Technik und die grundlegenden Handgriffe und Funktionen des Kassensystems. Die Kassenschranke war geschlossen, das "Kasse geschlossen"-Schild stand auf dem Förderband und zudem war auch gar keine Geldlade eingesetzt. Man hätte also sogar beim besten Willen nicht mal eben spontan kassieren können.
Ein weiterer Kunde näherte sich der Kasse. Die immer noch winzige Schlange war ihm wohl dennoch zu lang und so steuerte er geradewegs auf die zweite Kasse zu und wollte gerade seinen Einkaufskorb auspacken, als die Kollegin ihm freundlich mitteilte, dass die Kasse geschlossen ist.
Er ignorierte diese Aussage und packte die ersten Teile auf das Förderband, als die Kollegin ihm noch einmal sagte, dass die Kasse wirklich wegen einer Einweisung geschlossen ist und sie dort gerade nicht kassieren können. "Das sehe ich aber anders", widersprach der Kunde und räumte weiter den Einkaufskorb aus. Die Kollegin ignorierte ihn ab jetzt dabei und setzte das Gespräch mit der Bewerberin fort.
Nach einer Minute des vergeblichen Wartens sammelte er seine Sachen genervt wieder ein und ging zur anderen Kasse rüber, an der inzwischen nur noch ein Kunde vor ihm war.
An Kasse zwei bekam gerade eine Bewerberin eine erste Kasseneinweisung. Es ging dabei nur um die Technik und die grundlegenden Handgriffe und Funktionen des Kassensystems. Die Kassenschranke war geschlossen, das "Kasse geschlossen"-Schild stand auf dem Förderband und zudem war auch gar keine Geldlade eingesetzt. Man hätte also sogar beim besten Willen nicht mal eben spontan kassieren können.
Ein weiterer Kunde näherte sich der Kasse. Die immer noch winzige Schlange war ihm wohl dennoch zu lang und so steuerte er geradewegs auf die zweite Kasse zu und wollte gerade seinen Einkaufskorb auspacken, als die Kollegin ihm freundlich mitteilte, dass die Kasse geschlossen ist.
Er ignorierte diese Aussage und packte die ersten Teile auf das Förderband, als die Kollegin ihm noch einmal sagte, dass die Kasse wirklich wegen einer Einweisung geschlossen ist und sie dort gerade nicht kassieren können. "Das sehe ich aber anders", widersprach der Kunde und räumte weiter den Einkaufskorb aus. Die Kollegin ignorierte ihn ab jetzt dabei und setzte das Gespräch mit der Bewerberin fort.
Nach einer Minute des vergeblichen Wartens sammelte er seine Sachen genervt wieder ein und ging zur anderen Kasse rüber, an der inzwischen nur noch ein Kunde vor ihm war.
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Kommentare
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Johannes Tue am :
Nachteule am :
DerBanker am :
Immer eine gute Investition, den Konflikt durchzustehen, statt dem Kunden seinen Willen zu lassen, selbst, wenn das viel schneller ginge.
1. Das Arschloch kommt mit dem Benehmen durch.
2. Der Kunde ist geneigt, das Gleiche wieder zu veranstalten.
3. Kunden aus der Schlange könnten einen dafür anmotzen, dass man den Vordrängler bedient hat (natürlich erst lang, nachdem der weg ist).
4. Die Kunden in der Schlange, die das Schauspiel beobachten, könnten auf die Idee kommen, das auch auszuprobieren.
Habakuk am :
Klodeckel am :
Aufrechtgehn am :
Georg am :
Das Kassieren während der Öffnungszeiten an realer Position "auf dem Trockenen" zu üben, ist natürlich auch unvorteilhaft und führt zu Situationen wie z.B. auch bei Mitarbeitern, die an für den Kunden sichtbarer Stelle Pause machen (müssen).
Cosmo am :
Georg am :
Mal ein ganz einfaches Beispiel für dich: Es ist unvorteilhaft, wenn z.B. ein Busfahrer im in der Haltebucht abgestellten Fahrzeug Pause machen muss, beispielsweise weil es regnet und im Umfeld keine passenden Aufenthaltsmöglichkeiten vorhanden sind. Lass' dir gesagt sein, dass sich viele Leute in solchen Fällen auch bei 123 bunt blinkenden "PAUSE! NICHT EINSTEIGEN! LEERFAHRT! ZIEL: ABGRUND!"-Displayanzeigen und 456 Vorhängeschlössern je Tür nicht davon abhalten ließen, (im besten Fall) unentwegt zu klopfen und die Öffnungstaster nahezu zu planieren. Und das Szenario lässt sich nicht mal eben (wie Björns) örtlich und/oder zeitlich verlagern. Menschen bleiben Menschen und formal korrektes Verhalten genügt im Umgang mit Kunden eben häufig nicht.
Theo am :