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Neues Projekt in der Pfandbonspendenbox

Wir haben ab heute ein neues Projekt, für das Kunden ihre Pfandbons spenden dürfen. Diesmal in einer Sache, die mir persönlich sehr am Herzen liegt. Wie viele andere Tiere auch, sind Elefanten, vor allem die afrikanischen, stark gefährdet. Vor allem durch Wilderei werden täglich noch für Stoßzähne so viele Tiere durch Wilderer getötet, dass man das Ende dieser Spezies jetzt schon absehen kann, falls sich nichts ändert.

Dazu kommt ein weiteres Problem: Werden Muttertiere abgeschlachtet, bleiben die kleinen Elefantenbabies wortwörtlich hilflos zurück, wodurch es gleich zwei tote Tiere auf ein Paar Stoßzähne gibt. Werden die kleinen Tröter gefunden, kommen sie ins Elefantenwaisenhaus des David Sheldrick Wildlife Trust, wo sie aufgezogen und später wieder ausgewildert werden. Die Spenden aus der Box gehen an den REA e.V., über den sie vor allem an den Sheldrick Wildlife Trust weitergeleitet werden. Das sind beides keine zwielichtigen Tränendrüsen-Organisationen und ich wäre zutiefst enttäuscht, wenn ich mich da irren sollte.


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Kommentare

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Alexander am :

Bin mal gespannt was dabei rum kommt.
Finde es ziemlich abstrakt, für sowas zu spenden. Etwas lokales ist für mich da irgendwie "greifbarer".

PAX am :

Das sehe ich ähnlich. Gerade bei einem Nahversorger macht eine Spendenbox mit „Der Kindergarten drei Straßen weiter braucht ein neues Klettergerüst„ mehr Sinn, als das übliche „Rettet die Wale!„ (oder eben Elefanten). In Bremen ist auch eine Spendenbox für die die DGzRS immer gut, speziell älteres Klientel spendet da erfahrungsgemäß gerne.
Nichtsdestotrotz, ein valides Anliegen, ich wünsche viele Spenden.

TOMRA am :

Passend zu Ottifanten? :-O

Pierre am :

Würde mir auch wünschen, dass viel zusammen kommt, sehe es aber wie Alex und Pax, das lokale "umme Ecke" dürfte sicher immer noch den einen oder anderen Euro mehr ziehen, zumal man sich "sein" Ergebnis in 1,2 Jahren angucken bzw darüber lesen kann.
Nichtsdestotrotz ein gutes, wichtiges und richtiges Anliegen mit den Elefanten. Wünsche ein großartiges Ergebnis

Helmut am :

Spenden absetzen und USt-Differenz einstreichen. Auf Kosten der ahnungslosen Kunden. Ein lohnenswertes Geschäftsmodell 8-)

Michael Karl am :

Sollte es so sein, dann gönne ich ihm diese wegen des Mehraufwand. Regelmäßig leeren, nachzählen, korrekt verbuchen und Co sind auch Arbeit die keiner honoriert...

J D am :

Wenn man keine Ahnung, einfach mal...

Wie stellst du dir eigentlich vor, wie das läuft? Jeder Leergutbon, der von Kunden nicht eingelöst wird (da "gespendet") und rechnerisch Björn Harste zuzurechnen ist, ist ein außerordentlicher Ertrag, der auch entsprechend versteuert werden muss. Und ob sich diese Spende glaubhaft als Werbung absetzen lässt, ist durchaus fraglich. Wie Björn das tatsächlich buchhalterisch umsetzt, weiß ich nicht, aber ich gehe aktuell davon aus, dass formaljuristisch die Leergutbons unmittelbar an die HiOrg gespendet werden und diese sich die Gesamtsumme dann wiederum als Guthaben bei Björn auszahlen lässt.

Und im Gegensatz zu allen großen Spendenorganisationen zieht Björn von den Spenden nichts fürs Weiterleiten ab.

Helmut S. am :

Obiger Helmut war nicht ich.

Hier gibt's nichts abzusetzen und nichts zu versteuern. Rein buchhalterisch verhält es sich genauso, als wenn der Betrag an den Kunden ausgezahlt worden wäre. Nur dass das Geld nicht der Kunde bekommt, sondern der Spendenempfänger. Eine evtl ausgestellte Spendenquittung ließe sich auch schwerlich verbuchen, da ja keine dementsprechende Geldentnahme stattgefunden hat. Das Geld war Pfandentnahme und wurde wohl auch so gebucht, nehme ich an.

Hendrik am :

Ich denke nicht, dass Björn das macht, aber er muss das ganze ja nicht über das Unternehmen absetzen.

Schlechtmenshen würden das so machen:
Als Selbstständiger und Besitzer von Hauseigentum könnte man sich das Pfand an der Kasse selbst auszahlen (es kann niemand überprüfen, wem die Pfandbons ausgezahlt werden). Anschließend spendet man das Geld über das eigene Girokonto. (Man sollte das gesammelte Geld aber nicht einzahlen, sondern bar ausgeben, ansonsten könnte später einmal gefragt werden, woher die Einzahlungen auf das eigene Konto kamen.)

So kann man anschließend die Spende über die Einkommenssteuer deklarieren.

- Wäre halt nur doof in Björns Fall, weil er es öffentlich schreibt, dass er die Spenden über eine Pfandbox sammelt und für's Karma (ich glaube nicht daran) wäre es sowieso sch***. ;-)

Und wie geschrieben, diesen Weg gehen nur absolute Schlechtmenschen und Geizhälse. Ich zähle Björn einmal nicht zu dieser Gattung.

Markus Schaber am :

Ich habe persönlich schon zweimal die Elefanten-Aufzuchtstation in Nairobi besucht / besichtigt. Ich kann bestätigen, dass dort gute Arbeit gemacht wird, und denke, das Geld ist dort gut angelegt.

John Doe am :

Wäre interessant zu erfahren wieviel prozentuale Kosten Björn für Box, Buchhaltung, Werbung etc. abzieht.

Die Organisation ebenso, da kommt nicht mehr viel unten in Schwarzafrika an.

Ein regionales Projekt, zum Beispiel Unterstützung der AfD Ortsgruppe für Wahlkampf wäre nachvollziehbarer und hilft wirklich die Probleme, wie eben Corona Masken etc. zu beseitigen und wieder Ordnung in unser allerseits geliebtes Vaterland zu bringen.

Nicht der Andere am :

Ist doch klar, wie das läuft. Fischmarkt Neustadt zieht zwar nur 5% der Spenden für Box, Buchhaltung, Werbung etc. ab. Hinter den Kulissen werden aber nochmal 96% der Spenden als Lizenzgebühren an die Harste Very Limited plc., Luxembourg fällig. Pro zwei Euro, den die armen Elefanten selber zahlen, erhalten sie dann einen Euro für ihre Arterhaltung.

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