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Wenig Speicherplatz

Der kleine PC mit seiner 500GB-Festplatte kommt ab und zu mal wortwörtlich an seine Grenzen. Aus irgendeinem Grund schreibt die Software, mit der ich auf die Kameras zugreifen kann und die das Life-Bild aus allen Kameras darstellt, ununterbrochen ein Logfile. Diese Datei wächst und wächst und wächst, auf meinem Hauptrechner hier ist sie derzeit "nur" 146 GB groß, aber hier läuft diese Anwendung auch nicht mehr ganz so oft, als auf dem kleinen PC, der in der Woche im Grunde sechs Tage ununterbrochen seinen Job erledigt. Nacht schalte ich immer nur den Bildschirm aus.

Alle paar Wochen gibt es dann mal die folgende Fehlermeldung. Anwendung beenden, im Dateimanager das Logfile löschen und weiter geht es. Ist kein Hexenwerk, aber war beim ersten Erscheinung des Fensters schon irritierend:


Aufgebohrte Spendenbox

Seit Ende November ist der Schlüssel unserer Elepfandspendenbox verschwunden. Nachdem die Box irgendwann so voll war, dass man kaum noch Bons hineinstopfen konnte, hatte ich den Behälter zugeklebt und auf die digitale Spendenfunktion verwiesen.

Da wir aber immer wieder Kunden haben, die etwas verloren mit dem Bon in der Hand dastehen und das Geld gerne spenden würden, habe ich die Box nun auf die harte Tour wieder aktiviert, Mit Akkuschrauber und Metallbohrer habe ich kurzerhand das alte Schloss aufgebohrt und die Box geleert, etwas über 53 Euro waren dort noch in Bons drin gefangen.
In weiser Voraussicht hatte ich damals das Schloss unserer alten (zerstörten) Acryl-Box aufbewahrt und das passte ganz prima auch in die rote Box rein, so dass sie ab sofort wieder voll funktionsfähig.

So, und jetzt werden noch Wetten angenommen, wie lange es dauern wird, bis ich den verlorengegangenen Schlüssel, der zum eben aufgebohrten Schloss passt, wiederfinden werde. :-P


NVR-Absturz

Ich wollte "mal eben schnell" was im Livebild unserer Videoanlage nachsehen und öffnete die NVR-Anwendung hier auf meinem PC im Büro. Die Software startete, aber auf die Kamerabilder wartete ich vergeblich. Ich wollte unbedingt wissen, ob ein Kunde an der Kasse einen bestimmten Artikel bezahlt, aber die Sekunden verstrichen und die Ansicht blieb grau. Plötzlich poppte die Fehlermeldung von Windows mit dem Hinweis auf, dass NVR nicht reagiert. Danke, das habe ich auch selber gemerkt.

Da es jetzt auch egal war und der Kunde (war ehrlich, wie ich später in der Aufzeichnung am Rekorder überprüft habe) ohnehin weg war, witterte ich zumindest noch einen Blogeintrag und machte einen Screenshot von der Fehlermeldung. So hat der Absturz wenigstens noch einen positiven Nebeneffekt gehabt … :-P


Pappe, Wasserhahn, Sensor

Damit nicht jeder an den (immer noch undichten) Wasserhahn in unserer Backstube herumfummelt, hat ein Kollege einen kleinen Zugriffsschutz gebaut, der den Sensor abdeckt. So läuft das Wasser nicht ständig, aber er muss auch nicht unter der Spüle die Eckventile immer vor Arbeitsbeginn auf- und anschließend wieder zudrehen.

Pragmatische Lösungen nach Art von Uwe, aber nicht von ihm. :-P


Aufregender Sonntagmorgen

Heute Morgen um 8:05 Uhr riss mich mein Handy aus dem Schlaf. Am anderen Ende der Leitung war ein Mitarbeiter der Leitstelle, die unsere Alarmanlage überwacht, und teilte mir mir, dass im Edeka-Markt in der Gastfeldstraße ein Einbruchalarm vorliegen würde. Die Polizei sei informiert und fährt auch zum Objekt.

Keine 25 Minuten später war ich dann auch vor Ort. Die Polizei hatte bereits alles begutachtet, aber es waren keine Einbruchspuren zu entdecken. Den Alarm ausgelöst hatte einer der Bewegungsmelder im Eingangsbereich. Da ein umgefallener Besen auf dem Fußboden lag, mutmaßte einer der Beamten, dass das wohl der Grund für den Alarm gewesen sein könnte. War es jedoch nicht, der Besen lag schon die ganze Nacht dort. Und auch eine andere Unregelmäßigkeit war zum Alarmzeitpunkt nicht in der Videoaufzeichnung zu erkennen. Es sah alles ganz normal aus, vielleicht hat aber auch der Melder eine Macke. Ad hoc kann ich es nicht sagen, aber es könnte einer derjenigen sein, die dort schon seit Anfang an hängen, also über 25 Jahre. Wenn da irgendwelche elektronischen Bauteile etwas altersschwach geworden sind, sollten wir den Bewegungsmelder definitiv austauschen, sonst dürften solche Überraschungsanrufe sich in nächster Zeit häufen.

Also ging es schnell wieder nach Hause.



Normalerweise gibt es die schönen Winterimpressionen ja immer nur beim Fahrradfahren, aber die fast völlig autofreie B75 stellte heute früh noch ein schönes Fotomotiv dar.
Ich schwöre, dass das aus technischer Sicht ein Farbfoto ist. ;-)


Erledigt: Umbaudarlehen

Unterm Strich ändert sich auf den Konten nichts: Die Umbuchung vom Geschäftskonto auf das Darlehenskonto zum Jahresende bewirkte exakt keine Saldenveränderung.

Aber.

Aber!!!

Aber das war die letzte Rate des Darlehens in Höhe von 200.000 Euro, mit dem wir einen Teil der umfangreichen Umbaumaßnahmen 2018 finanziert hatten. Tut gut, dass es weg ist und jetzt nur noch das Immobiliendarlehen für das Gebäude hier läuft. Aber auch da steht eine Neuplanung an, denn die Zinsbindung fällt nun nach zehn Jahren weg (auch schon wieder so lange her …) und da müssen wir eine Anschlussfinanzierung finden. Eine Viertelmillion, um die Restsumme abzulösen, habe ich gerade nicht unterm Kopfkissen liegen. Aber ein Immobiliendarlehen stresst mich nicht, da steht ja ein reeller Wert gegenüber, während unsere Ladeneinrichtung inzwischen nicht mehr annähernd so viel wert ist, wie wir damals bezahlt haben.


Manitu-Kalender 2026

Selbstverständlich habe ich auch in diesem Jahr wieder den Wandkalender von Manitu hier in beiden Büros und auch im Pausenraum aufgehängt. Die Kalender haben eine vernünftige Größe und Farbgestaltung, so dass sie seit Jahren schon mein favorisierter Jahresplaner sind. So sehr, dass ich dafür gerne auch das Porto für den Versand investiere. :-)



Mit im Karton lag ein Zettel mit Produkt-Informationen. Diese Info entspricht sicherlich der EU-GSPR, aber lässt einen schon stutzen. Wenngleich diese Informationen inzwischen Vorschrift sind, bekommt man sie nun wirklich nicht immer mitgeliefert und gerade bei einem bedruckten Bogen Papier wirkt das schon sehr, sehr schräg. So schräg, dass gefühlt schon ein Hauch Zynismus hinsichtlich dieser Gründlichkeit mitschwingt. Unter der Prämisse wäre unter den Warnhinweisen vielleicht noch der Hinweis angebracht, dass man sich an der scharfen Kante schneiden kann. ;-)


Der Vorteil der Sperrliste in der Fritzbox

… man muss sich nicht mehr mit solchen Idioten herumschlagen.

Aber da die Betrüger immer mal die Telefonnummer verändern, kommen sie doch immer wieder durch. Praktisch ist ja, dass alleine schon die Erwähnung der Guthabenkarten die betrügerische Absicht entlarvt. Witzigerweise ruft ganz oft der selbe Typ an, den wir inzwischen schon an seiner kratzigen Stimme erkennen. "Hallo, hier ist technische Abteilung. Sie müssen bei Telefonkarten etwas überprüfen …"

Nee, muss ich bestimmt nicht. ;-)


Kanalrohrstummel mit Klebeband

Nachdem wir Ende September das Kanalrohr in unseren Maschinenraum auf der Rückseite der Wand gekappt und dabei auch die schwarze Gummimuffe versetzt hatten, hatte ich die Maschinenraum-Seite des Rohrs mit Gewebeklebeband abgedichtet, damit keine Ratten aus dem Rohr krabbeln.

Im ersten Moment dachte ich, dass ich mir das Klebeband auch hätte sparen können. Das Rohr guckt auf der anderen Seite der Wand ein gutes Stück über dem Boden aus der Wand und hat keine Verbindung mehr zum Kanal. Aber wer weiß, was hier in den Katakomben alles kreucht und fleucht und doch irgendwie den Weg in den Maschinenraum gefunden hätte. Brr.

Nee, so ist schon ganz gut und wenn nach der Inventur wieder etwas mehr Zeit für allgemeine Aufgaben übrig ist, werde ich mich auch um die noch ausstehenden Maurerarbeiten im Keller kümmern – und dann auch dieses Stück Rohr entfernen und das Loch mit Steinen verschließen.


E 33

Aus der Bedienungsanleitung eines unserer Kühlgeräte hier im Laden. Die Liste der auf dem Display des Steuergeräts darstellbaren ist auf die reine Kurzbeschreibung beschränkt, die Info soll wohl vor allem einem Servicetechniker weiterhelfen.

Bei mir sorgt der Hinweis auf die "zu niedrige Überhitzung" jedenfalls so in dieser Formulierung und ohne weiteren Kontext für Belustigung. Das erinnert ja schon an "zu hoher Kontostand" (Bankberater fangen an, einen ungesunden Jagdinstinkt nach Geld zu entwickeln) oder "zu geringe Apokalypse" (Zombies gucken Netflix und erscheinen nur noch Werktags zwischen 18 und 21 Uhr) …