Mein altes Büro ist vollständig mit einer Vliestapete mit einem Wischtechnik-Dekor in angehauchten mediterranen Farbtönen tapeziert. Das werden wir so nicht mit in den neuen Raum übertragen.
Im neuen Büro werden die Wände weiß (mit Rauhfasertapete) und eine Fläche soll (solange sich der Plan, den ich jetzt gerade im Kopf habe nicht ändert) mit einer grauen Vliestapete optisch abgesetzt werden. Hier mal der Blick durch die noch nicht eingebaute neue "Tür" an die betroffene Wand. Ich persönlich find's gut und schließlich muss ich da ja die meiste Zeit draufgucken.
Bevor einer was sagt: Das pinke Malerband wird selbstverständlich noch durch ein knallgrünes Frogtape ersetzt, ist ja klar.
Gleich habe ich übrigens einen Termin mit einem Designer und Grafiker unserer Edeka-Zentrale, mit dem ich die zukünftige farbliche Gestaltung hier im Markt, aber auch den Werbeauftritt nach außen und grob schon mal die Dekoelemente und Grafiken hier im Laden besprechen werde.
Ist nicht ganz unwichtig, dass wir da langsam mal zu einem konkreten Punkt kommen, da hier ja nun ab Mitte September die erste Wand angefasst und (zumindest stellenweise) neu verputzt wird – und hinterher notwendigerweise einen neuen Anstrich benötigt, der natürlich sinnvollerweise schon in der offiziellen zukünftigen Farbe erfolgen sollte.
Fertig gestrichen.
Auch diesmal gilt: Wenn es trocken ist, ist die Wand auch gleichmäßig weiß. Und dann können wir endlich die Kleiderstange (und übergangsweise einen unserer alten Mitarbeiterspinde) dort unterbringen.
Damit ist dann der Weg frei für den Einbau der zukünftigen Tür (inkl. Mauerdurchbruch) für mein neues Büro.
Der zweite Anstrich für die Seitenwand unseres Lagerraums ist in Arbeit. Ich will jetzt nicht sagen, dass das SPAR-Kind das alleine gemacht hat, aber auf jeden Fall war die Kleine sehr motiviert.
Sieht jetzt natürlich noch etwas scheckig aus, aber das liegt vor allem daran, dass die Farbe auf dem Foto noch ganz frisch und nicht getrocknet ist. Andererseits muss die Wand auf jeden Fall noch einen zweiten Anstrich bekommen, damit die weiße Farbe anständig deckt.
Das ist wohl die Richtung, in welche die farbliche Gestaltung der Wände hier im Laden gehen wird: Die Wände werden einen Sandton bekommen, es wird da wohl auf den Caparol-Farbton Palazzo 210 hinauslaufen. Nur die Wand hinter der Gemüseabteilung soll dunkelgrün werden. Vermutlich noch dunkler als unten abgebildet, denn ich würde gerne die Gestaltung aus dem Laden übernehmen, die wir vor zwei Jahren in Italien gesehen hatten. Es wird natürlich eine vollständig grüne Wand werden und nicht nur ein kleines Feld. Ich hatte das nur für mich mal zusammengebastelt, um die Wirkung der Farben besser beurteilen zu können.
Wie genau die Schriftzüge an den Wänden bezüglich Farbe, Größe oder Effekte aussehen werden, steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest – aber eine Sache steht für mich jetzt schon fest: Die dafür verwendete Schriftart soll Bank Gothic sein, da ich die einfach nur genial finde – und unser Edeka-Grafiker auch, weshalb sie schon in ein paar anderen Läden ebenfalls für gestalterische Elemente zu finden ist.
Bis Montag sollte die Wand durchgetrocknet und dann gleichmäßig rot sein. Feierabend für heute. Hat leider aufgrund der Trocknungszeit für den Voranstrich länger gedauert als geplant.
Die Maler haben sich durch den Laden durchgearbeitet und sind inzwischen in den Nebenräumen angekommen. Damit das Lager vernünftig gestrichen werden konnte, war es notwendig, einmal alles wegzuräumen. So leer hat man den Raum später nie wieder gesehen.
Die Bilder sind übrigens mit einer normalen digitalen Kompaktkamera gemacht worden. Das war also keine Weitwinkelaufnahme, nein, das Lager ist so groß.
Über den Malereibetrieb, der hier damals die Farbe an die Wände geschmiert hat, kann ich mich heute noch jeden Tag erneut aufregen. Das ist damals leider im Umbaustress untergegangen – aber normalerweise hätte ich die Rechnung nicht bezahlt, solange noch Wandfarbe an sämtlichen Lichtschaltern und Steckdosen klebt. Die haben so unglaublich schlampig gearbeitet. Fürchterlich.
Blick in mein heutiges Büro. Damals noch Fleischkühlraum.