Und so sieht der Brüstungskanal im neuen Büro jetzt mit sämtlichen montierten Abdeckungen und Blenden aus. Es ist wirklich toll, sowas wachsen zu sehen.
Ein letzter Blick auf das alte Fenster in meinem neuen Büro. Das hässliche Ornamentglas werde ich ganz sicher nicht vermissen:
Zeitgleich kam ich hier eben mit den Fensterbauern in der Firma an, die natürlich direkt mit der Arbeit losgelegt haben. Hier seht ihr den Rahmen und die Einzelteile für mein neues Fenster:
Damit meine neue Bürotür überhaupt zu nutzen ist, habe ich kurzerhand eine hochwertige Haustür-Garnitur in Alu natur gekauft. Jetzt noch schnell anbauen und schon ist meine Tür fertig.
Wir haben uns mal die Mühe gemacht, die schwere Tür auszupacken und in die Zarge einzusetzen. Passt wunderbar. Jetzt fehlt nur noch eine vernünftige Drückergarnitur, dann ist auch diese Teilbaustelle erledigt:
Zwischendurch waren übrigens heute noch kurz die Elektriker da und haben die Leitungen auf unseren großen Verteiler aufgelegt und meine Installation im zukünftigen Büro auf Herz und Nieren gecheckt. Erkenntnis: Die Arbeiten wurden ordnungsgemäß und fachmännisch durchgeführt!
Jetzt muss ich den Brüstungskanal noch ordentlich verschließen, dann fehlen noch Tür, Fenster und Fußboden und dann kann ich umziehen.
Mit etwas Mörtel haben wir übrigens inzwischen erfolgreich die Stolperfalle bei der Eingangstür zu meinem zukünftigen Büro beseitigt. Bei der Türschwelle befindet sich jetzt eine kleine Schräge:
Da, wo einst mal ein Stück Mauer stand und sich nun meine zukünftige Bürotür befindet, gibt es noch eine kleine Stolperfalle in Form einer mehrere Zentimeter Estrich-Kante. Da werde ich mir etwas (feinkörnigen) Zementmörtel anrühren und eine kleine Schräge modellieren. Hat schon gereicht, dass die Leute in den vergangenen 12 Jahren immer in mein altes großes Büro gestolpert sind, weil wir nie dazu gekommen waren, den alten Abstandhalter am unteren Ende der Türzarge zu demontieren.
Um hier mal wieder trotz der Umbausituation ein wenig Normalität hineinzubekommen, haben wir nun erst mal wieder das grüne Schild "Leergutannahme hier" über der Lagertür aufgehängt. Zwar nicht mehr an zwei kleinen Ketten, sondern direkt mit doppelseitigem Klebeband an die Wand gepappt, aber so sieht es sogar besser aus als vorher.
Hätte mir eigentlich gestern schon auffallen müssen, als ich mein Material vom Elektriker geholt habe.
Ich brauchte natürlich nicht zwei Serienschalter, sondern zwei sogenannte Doppel-Wechselschalter. Sehen von vorne genauso aus, haben aber ein ganz anderes Innenleben. Ich bin ja faul und möchte meine Beleuchtung auch jeweils vom Schreibtisch aus an- und ausschalten können.
"Bevor dem langweilig wird", dachte sich die Feder der Schlossfalle in der Tür zu unserer "Brötchenküche", "breche ich einfach mal und lass den ollen Harste ein bisschen rackern."
Und so standen wir da und haben die Tür nicht mehr aufbekommen und auch mein Schlüsseldienst-Nachbar hatte keinen besonders hilfreichen Tipp für mich. So haben wir einfach auf der Innenseite der Tür (gab es noch einen zweiten, wenn auch unkomfortableren Zugang zu dem Raum) ein Stück vom Holz weggeschnitten und den Schnapper vor dort vorsichtig aufgeschoben.
Sieht zwar jetzt nicht so toll aus, ist aber a) im nicht für Kunden einsehbaren Bereich und b) soll die Tür mit dem Abriss dieser beiden Nebenräume ohnehin wegkommen. Also was soll's …
Info vom Bauunternehmer: Meine beschädigt gelieferte Bürotür bekomme ich 40 Prozent günstiger.
Das ist schon stattlich. Hoffen wir mal, dass sich diese ramponierte Ecke tatsächlich "wegguckt". (Vor meinem geistigen Auge sehe ich schon einen neuen Stammplatz für die Manitu-Jahreskalender. Allerdings könnte das doch etwas sehr eng werden, selbst wenn man den Rand und zusätzlichen Monat abschneidet. Die Kalender von Manuel sind ja nicht gerade klein.)
Eventuell bekomme ich vom Lieferanten einen Preisnachlass für meine ramponierte Tür.
Dadurch wird sie zwar auch nicht wieder schöner, aber erfahrungsgemäß ist hier in der Firma im harten Alltag sowieso alles in kürzester Zeit irgendwo angeschlagen.