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Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 62)

Mit der neuen Beklebung an der Gemüsewaage gab es ja mal richtig Abwechslung. Ansonsten Ware packen, Getränke packen, Ware annehmen, Getränke annehmen, Papppresse ausleeren – der selbe Trott wie immer.

Das Zusammenstellen der Paletten im Außenbereich war so ein Überbleibsel aus meiner Zeit als Aushilfe. Da war das regelmäßig meine Aufgabe und wie selbstverständlich hatte ich auch weiterhin den Job hinter dem Haus erledigt.



Dienstag Morgen habe ich die Kisten und Kartons vom Gemüse-Packen vernichtet. Anschließend habe ich in der Obst+Gemüse-Abteilung gewischt und die Schilder kontrolliert.
Getränke- und Warenlieferung annehmen, vergleichen und ins Lager fahren. Anschließend habe ich die Mehrweg-Getränke gepackt und die Getränkebestellung gemacht.
Abends habe ich draußen die Paletten zusammengestellt und zum Schutz vor Diebstahl ins Lager gefahren.
Am Donnerstag habe ich die Ware angenommen und Getränke gepackt.
Ich habe die Gemüsewaage und den Tisch der Waage mit grünem Filz beklebt, damit diese ordentlicher aussehen und die Kunden keine Etiketten mehr (dauerhaft) darauf kleben können.



Bananen I

Bananen (auch Adams-, Paradies-, Pisangfeigen genannt) sind die Früchte der palmenähnlichen Pisangpflanze. Diese wohlschmeckenden Früchte werden hauptsächlich aus Westindien, aus Mittel- und Südamerika, den Kanaren aber auch aus Indien, Thailand und den Philippinen. Bananen schmecken eher süßlich mit schwacher, angenehmer Säure. Geerntet werden sie bekanntermaßen, wenn sie noch grün sind – also unreif. Bei Temperaturen zwischen 14° und 18° Celsius reifen sie dann nach.
Beim Genuss sollten die Früchte reif, aber auch noch noch fest sein. Vollreife Bananen erkennt man an den kleinen und großen braunen Flecken, die sich auf der gelben Schale bilden. Je größer die Flecken sind, desto fortgeschrittener ist … *

*) An dieser Stelle wurde der Text von mir kurioserweise mitten im Satz unterbrochen. Die Fortsetzung folgt in der nächsten Woche.

(Der Text neben dem Bild lautet: "Bananen kennt fast jeder. Sie gehören zu den beliebtesten exotischen Früchten, die bei uns auf dem Markt angeboten werden.")

Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 38)

War mir nie aufgefallen, dass das Thema "Gutschriften ausstellen" während meiner Ausbildung so oft vorkam. Erstaunlich, wie oft Kunden Produkte zurückgegeben oder reklamiert haben. Und immer der offizielle Weg über den Papierkram …

Nach meiner Ausbildung bekam ich offiziell das neu erschaffene Sternzeichen Gutschriftenaussteller mit dem Aszendenten Papppressenausleerer.



Ware annehmen (Pakete von U.P.S.)
Trinks-Hauptlieferung annehmen, vergleichen und ins Lager fahren-
Getränke-Bestellung (Einweg (Saft, Bier, Limonade …))
Leergut annehmen, Papppresse ausleeren, Kunden über Getränke (Saft) beraten.
Durchpacken der "Reste-Rollis".
Getränke packen, Gutschriften ausstellen.



Fruchtsäfte II.

Der Fruchtsaft muss in seinem Geschmack, seinem Aroma, seinem Duft und der Farbe identisch sein mit den Früchten, aus denen er hergestellt wurde. Fruchtsaft kann klar oder trüb sein. Klarer Fruchtsaft wurde gefiltert. Getrübt wird der Saft von den winzigen Fruchtfleisch-Teilchen, die im Saft schweben.
Unter der Angabe der Art und Menge des Zuckerzusatzes dürfen alle stark säurehaltigen Säfte (wie z.B. Zitronen- oder Johannisbeersaft) in bestimmten Mengen gesüßt werden.
Fruchtsäfte sind reich an Mineralstoffen, schmecken angenehm, erfrischen und löschen den Durst. Sie sind leicht verdaulich und liefern schnell Energie.

Neben dem Bild: Hier eine typische Saft-Tetra-Packung, wie sie bei uns im Laden verkauft wird. Man erkennt deutlich die einzelnen Angaben über den Inhalt der Packung.

Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 37)

Das Konzept, Saisonware auszupacken und als normale Artikel zu verkaufen, gibt es auch heute noch. Bei Hachez-Pralinen liegt zum Beispiel einfach nur ein saisonales Bild unter der Plastikfolie. Dieses kann man einfach herausziehen und dann sieht die Packung wieder ganz normal aus. Manchmal sind auch tatsächlich normale Kleinpackungen (Kinderriegel, Ü-Eier etc.) so größeren Umverpackungen zusammengefasst. Die kann man natürlich einfach zerlegen.



Am Dienstag habe ich zuerst zwei Gondelköpfe zu einem zusammengestellt. Die Waren, die ins Regal passten, habe ich dort auch einsortiert – den Rest habe ich ordentlich auf einer Palette gestapelt und dekorativ gestaltet.
Danach habe ich die (Einweg-) Getränke-Bestellung gemacht.
Gutschriften ausstellen, Papp-Presse ausleeren.
Mittwoch habe ich zuerst Tiefkühlkost gepackt.
Getränke auffüllen und leere Kisten aus dem Laden geholt. Abends habe ich die Ferrero-Produkte, die zu "Osterpackungen" zusammengepackt waren, zerlegt und einzeln ausgezeichnet und in die Regale gepackt.



Fruchtsäfte I.

Die reinen "Fruchtsäfte" bestehen zu 1005 aus Saft von reifen und gesunden Früchten. Sie sind also nicht verdünnt. Sie dürfen dürfen auch keine Farb-, Konservierungs- oder Aromastoffe oder sonstige chemische Zusätze enthalten. Haltbar gemacht werden dürfen sie ausschließlich physikalisch, das heißt durch Pasteurisieren.
Säfte werden entweder aus einer ("Apfelsaft"), zweien ("Pfirsich-Birne") oder mehreren (in der Regel "Multivitamin") Fruchtsorten hergestellt.
In der Regel wird das in Flaschen (Einweg- oder Mehrwegflaschen) oder Tetra-Paks abgefüllte Endprodukt aus Konzentrat hergestellt. Dieses Konzentrat ist kein "chemischer Sirup", wie viele Endverbraucher irrtümlicherweise denken, sondern der Original-Fruchtsaft, dem durch Erhitzen 50-80% des natürlichen Fruchtwassers entzogen wird. Diese Methode hat mehrere Vorteile. Zum einen verringern sich die Transportkosten, da pro "Liter" Saft weniger Gewicht transportiert werden muss, zum anderen ist auf diese Weise eine ganzjährige gleichbleibende Qualität gesichert, da sich der süße Sirup lange hält.

Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 36)

Bei uns im Lager gab es ein Regal, in dem abgelaufene oder beschädigte Waren zwischengelagert wurden, die dann immer mal in einer ruhigen Minuten für die Abschriften aufgeschrieben und entsorgt wurden. Das galt natürlich nicht für auslaufende oder sämtliche frischen oder kühlpflichtigen Produkte, aber ich erinnere mich noch gut an das Regal voller Bruch. Oft genug musste ich auch ran. Dann saß man immer mal 1-2 Stunden am Schreibtisch im Lager und hat die Listen gefüllt.



Am Dienstag Nachmittag habe ich die Getränke-Bestellung gemacht.
Am Mittwoch habe ich das Lager aufgeräumt, insbesondere das Regal für unsere Eigenbedarfs-Materialien, die "Bruchborte" (Das Regal in das verdorbene Ware kommt) und der Bereich über unserem Tiefkühlhaus.
Samstag habe ich die Reste meiner Getränke-Bestellung weggepackt.
Papppresse ausleeren, Leergut annehmen, Preise für Kasse suchen, Gutschriften schreiben, Kunden beraten.



Fruchtsaftgetränke

Sie werden aus Mineral- oder Trinkwasser, Zucker oder Süßstoff ("Diät-Fruchtsaftgetränk" zur Brennwertverminderung) und Fruchtsäften (Fruchtsaftkonzentrat), Fruchtnektar oder Fruchtsirup (Dicksäfte) hergestellt.
Fruchtsaftgetränke müssen nur einen sehr geringen Fruchtanteil aufweisen. Ein Apfelfruchtsaftgetränk muss mindestens 30% Fruchtgehalt haben, wie alle anderen Kernobst- oder Traubensäfte auch. Ein Orangensaftgetränk hingegen benötigt (wie alle aus Zitrusfrüchten bestehenden Fruchtsaftgetränke) nur einen Fruchtgehalt von mindestens 6 Prozent.
Fruchtsaftgetränke aus Zitrusfrüchten werden auch oft "Orangeade" oder "Zitronade" genannt.
Der Gehalt an Fruchtbestandteilen ist genau wie beim Fruchtnektar deutlich auf dem Etikett kenntlich zu machen durch den Hinweis "mit mindestens … % Fruchtsaft".

Beispiele:
- "mit mindestens 30% Apfelsaft"
- "mit mindestens 10% Orangensaft"

Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 35)

Der Azubi räumte auf und packte Ware. Bruch aufwischen war das Highlight der Woche. :-D

Zum zweiten Teil des "Fruchtnektar"-Fachberichts möchte ich aus heutiger Sicht und seit acht Jahren Vater anmerken, dass ich gesüßte Säfte nicht als "ideales Fruchtgetränk für Kinder" bezeichnen würde.



Leergut annehmen, Kunden beraten.
Am Montag habe ich die Kartons vom Gemüse-Packen gepresst. Danach habe ich noch die Einweg-Getränke durchgepackt. Bruch aufwischen. Am Nachmittag habe ich das Lager aufgeräumt, die Paletten ordentlich zusammengestellt und zusammengepackt.
Mittwoch habe ich Tiefkühlkost gepackt. Ware annehmen und vergleichen (Brot).
Konserven und Nudeln packen.



Fruchtnektar II.

Zum anderen gibt es Nektar aus Früchten, deren Saft man auch ohne Nachbearbeitung trinken kann. (Zum Beispiel Apfelsaft, Orangensaft, Pfirsichsaft). Bei ihnen beträgt der Mindest-Fruchtanteil 40-50%. Fruchtnektar, der lediglich aus Fruchtsaft (kein Fruchtmark) besteht, darf auch als Süßmost bezeichnet werden, sofern er aus Früchten besteht, deren Saft pur zum Trinken nicht geeignet ist. Auch beim Nektar sind, genau wie bei reinem Fruchtsaft, keinerlei chemischen Zusätze wie zum Beispiel Konservierungs- oder Farbstoffe erlaubt.
Durch den immer noch relativ großen Anteil von Vitaminen und Nährstoffen, aber den wesentlich süßeren, "weicheren" Geschmack als bei den Fruchtsäften ist Nektar ein Ideales Fruchtgetränk für Kinder.
Der Fruchtgehalt ist deutlich auf dem Flaschenetikett anzugeben: "Fruchtgehalt: mindestens … %"
Dieser Fruchtgehalt ist von Sorte zu Sorte unterschiedlich. Er errechnet sich aus dem Säuregehalt der verwendeten Frucht / Früchte.

Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 34)

Woche 34 meiner Ausbildung – alles ruhig, keine besonderen Vorkommnisse:



Kondensmilch, Getränke, Marmelade packen. Ware annehmen (Hauptlieferung, Brot).
Aufbauten im Laden aufgestellt: Ferrero (Süßigkeiten und Nutella), Kaffee als Gondelkopf.
Gutschriften ausgestellt.
Lager aufräumen.
Freitag habe ich mitgeholfen, die Tiefkühlschränke wieder komplett einzuräumen.
Leergut annehmen, Papppresse ausleeren, Preise für die Kasse suchen.
Samstag Mittag habe ich das Leergut gezählt.



Fruchtnektar I.

Die Säfte von sehr herben oder sehr sauren Früchten müssen trinkbar gemacht werden, damit man sie als "Getränk" einer großen Gruppe von Kunden anbieten kann. Deshalb werden sie mit Wasser, Zucker oder Süßstoff vermischt. So wird z.B. ein zu hoher Säuregehalt durch Verdünnen mit Wasser und ein zu geringer Fruchtzuckergehalt durch Zugabe von Zucker oder Süßstoff wieder ausgeglichen. Ein so nachbearbeiteter Saft wird als "Nektar" verkauft. Diese Bezeichnung ist für ein derartiges Getränk sehr beschönigend, wenn man bedenkt, dass "Nektar" ursprünglich der "ewige Jugend spendende Göttertrunk" war.

Der Mindestanteil an Fruchtsaft beträgt (je nach Fruchtsorte aus der der Nektar besteht) 25-50%. Der Fruchtanteil muss dabei angegeben werden. Es gibt zwei Sorten von Nektar. Zum einen gibt es Fruchtnektar aus Früchten, die ohne Verdünnung oder Zuckerzusatz nicht genießbar wären (Dazu gehören z.B. alle sehr sauren Früchte, wie zum Beispiel Sauerkirschen, Johannisbeeren).

Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 33)

Die 33. Ausbildungswoche verlief offenbar ohne nennenswerte Ereignisse. Ich durfte mich um den Hof und die Getränke kümmern, war eben "mein" Job schon immer gewesen …



Leergut annehmen, Papppresse ausleeren, Hof saubermachen.
Am Dienstag habe ich die Getränke gepackt (Trinks).
Ware annehmen (Brot – vergleichen)
Am Samstag Nachmittag habe ich mit Herrn #Stellvertretendermarktleiter die Leergutabrechnung gemacht.



Brause

Brausen sind, im Gegensatz zu den Limonaden, Getränke mit künstlichen Aromen. Daher kann man sie auch als "nachgemachte Fruchtsäfte" bezeichnen.
Es muss kenntlich gemacht werden, dass sie ganz oder teilweise künstliche Aromastoffe enthalten. Desweiteren bestehen sie aus Zucker, Süßstoff und (künstlichen oder natürlichen) Farbstoffen.
Brause könne ein "reines" Chemieprodukt sein. Daher dürfen auf dem Etikett auch keine Früchte abgebildet sein, um jede Verwechslung mit Fruchtsäften, Fruchtnektar, Fruchtsaftgetränken oder Limonaden auszuschließen.
Zwei der beliebtesten Geschmacksrichtungen dieser bei Kindern beliebten Getränke sind zum Beispiel Himbeer- und Waldmeister.

Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 31)

In dieser Woche hatte ich offiziell gelernt, die man die Mehrweg-Getränkebestellung macht. Zu der Zeit (und selbst noch viele Jahre jetzt in unserem eigenen Laden) hatten wir vom Getränkegroßhandel fertige Bestelllisten mit unserem Sortiment bekommen, in denen wir die benötigten Mengen notieren konnten und die dann telefonisch durchgegeben wurden. Seit ein paar Jahren bestellen wir im Grunde jede Ware mit unserem kleinen MDE-Gerät, auch die Aufträge bei einigen externen Lieferanten werden so über das System der EDEKA ausgelöst. SEHR praktisch.



Am Dienstag hat mir Herr #Marktleiter noch einmal kurz erklärt, wie man eine Bestellung macht. Nachdem wir ein paar Artikel zusammen aufgeschrieben hatten, sollte ich die restliche Getränkebestellung alleine fertigmachen. Abends habe ich die Ware hereingefahren, die vorne vor unserem Geschäft steht.
Reste Packen, Leergut annehmen.
Gemüse nachpacken und Gemüseabteilung aufräumen.



Limonade

Der Name "Limonade" stammt tatsächlich von der Limone oder Zitrone. Er kommt noch aus der "früheren Zeit", als einfach nur Zitronensaft mit Wasser verdünnt und gegebenenfalls mit etwas Zucker gesüßt wurde.
Im Grunde hat sich in der Herstellung und am Namen des Getränks wenig geändert. Auch heute noch bestehen Limonaden aus Wasser (Trinkwasser oder Mineralwasser), Zucker und Limonadensirup (Fruchtsirup, dem heutzutage auch noch Farb- und Aromastoffe und Genusssäuren zugesetzt werden (dürfen). Wird natürlicher Farbstoff zugegeben, muss der Hinweis "gefärbt" auf dem Etikett stehen. Künstliche Farbstoffe sind verboten.
Bei fruchttrüben Limonaden ("Limonade mit Fruchtsaft" – diese Kenntlichmachung ist Pflicht) ist ein bestimmter Mindestfruchtanteil vorgeschrieben, nämlich genau die Hälfte von Fruchtsaftgetränken: 3% bei Zitrusfrüchten, 15% bei Kernobst- und Traubensäften und 5% bei allen anderen Fruchtsorten.
Zu Limonade gehören auch "Cola", "Bitter Lemon" und "Tonic Water".

Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 28)

In dieser und der folgenden Woche hatte der Herr Azubi Urlaub. Verdient. Wer immer viel Masse bewegt (Ware, Getränke, Leergut), soll sich auch ausruhen. Zumal ich auch damals schon jemand war, der nie auf die Stunden geguckt und durchaus mal unbezahlt (deutlich) länger gemacht hat, als nötig.


Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 27)

Eine weitere Woche mit viel Zeit in der Getränkeabteilung. Warum ich mich beim Schreiben der Uhrzeit so verrenkt habe, kann ich beim besten Willen nicht beantworten. Aber mit dem Ladenschlüssel an der Tür herumhantieren vermittelte schon einen Hauch von Wichtigkeit. :-D



Tiefkühlkost packen. Anschließend habe ich in der Getränkeabteilung weiter die Preistafeln umgesteckt. Trinks nachpacken und die Reste auf einer Palette zusammengestapelt.
Getränke packen (einweg).
Abends habe ich in der Gemüseabteilung aufgeräumt und das Gemüse ausgeräumt.
Mittwoch Abend habe ich draußen die Paletten zusammengestellt und in den Laden gefahren.
Donnerstag habe ich um "1/2 7" ("18:30") Uhr die letzten Kunden verabschiedet und den Laden abgeschlossen.



Käseherstellung I.

Als erstes muss aus der pasteurisierten und homogenisierten Milch das Kasein ausgefällt werden. Geschieht dies durch Milchsäurebakterien, so erhält man Sauermilchkäse. Benutzt man zum Ausfällen Lab (Lab ist eine Substanz, die im Labmagen von Kälbern vorkommt), so erhält man Süßmilchkäse.
Wenn dieser Gerinnungsvorgang beendet ist, wird der Bruch (also das geronnene Kasein) zerschnitten, damit die Molke besser abfließen kann. Dies geschieht mit einer sogenannten Käseharfe (eine Art mehrschneidiges Messer). Anschließend wird der krümelige, fast geschmack- und geruchlose Bruch in Formen gefüllt. Durch Pressen fließt dann die restliche Molke ab.
Wenn die Käsemasse die erforderliche Festigkeit bekommen hat, wird sie aus der Form genommen und in ein Salzbad gelegt. Das Salz dringt in die Käsemasse ein, würzt sie und fördert die Haltbarkeit. Außerdem bildet sich die Rinde.
Nun lässt man den Käse reifen. Dieser Vorgang kann wenige Wochen, aber auch viele Monate dauern. Der Mensch kann diesem Reifeprozess leiten und lenken.
--> Käse 2

Lustige Strichcodes – 431 (a, b, c und d)

Die Schwartau-Etiketten wurden / werden in diesen Wochen auf ein neues Design umgestellt. In dem Zusammenhang haben die Strichcodes auch ein paar Verzierungen bekommen. Neben ein paar Gräsern finden sich auch immer die jeweiligen Früchte aus dem Glas wieder. Hier vier Beispiele:

3-Beeren-Konfitüre (Himbeeren, Erdbeeren, rote Johannisbeeren)



Waldfrucht-Konfitüre



Sauerkirsch-Konfitüre



Erdbeer-Konfitüre