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Keine Zeit!

Der LKW für die Abholung unseres Einwegcontainers war ungeplant heute schon hier. Wir waren nicht darauf eingestellt, denn eigentlich sollte die Abholung erst am Dienstag stattfinden. Besonders viel Platz war auch nicht rund um unsere Einfahrt, nur eine Parklücke zwischen zwei Autos hätte dem LKW eventuell reichen können, um genug Platz zum Rangieren zu haben, um in unsere Einfahrt zu kommen.

Während der LKW die 50 Meter Rückwärts hier im Schneckentempo in die Seitenstraße rangierte, kam ein Kleinwagen an und parkte in genau diese Lücke ein. Mein vorsichtiges Klopfen am Fenster, als der Fahrer zum Einparken ansetzte, ignorierte dieser.

Nachdem er eingeparkt hatte und aussteigen wollte, sprach ich ihn an und bat ihn darum, in eine ein paar Meter weiter gelegene Parklücke auf der anderen Straßenseite umzuparken. "Ich hab keine Zeit!", sprach er und lief weg.

Danke für nichts, du Arsch. Damit war die Chance, hier in die Einfahrt zu kommen, komplett erledigt und der Lastwagen fuhr wieder davon. Kostet ja auch alles kein Geld.

Weiße Masse

Bei den Produkten auf dem "Go Fitnesse"-Aufsteller hatte eine Kollegin in der Zutatenliste der Protein-Waffeln einen etwas skurrilen Eintrag gefunden: Weiße Masse.

Bleibt die Frage ob "Weiße Masse" eine offizielle Bezeichnung im Lebensmittelrecht ist, die so da in der Zutatenliste stehen darf (darf ganz offenbar) oder ob solche eigenen Bezeichnungen erlaubt sind, wenn die korrekte Aufschlüsselung dahinter zu finden ist. Weiß da jemand mehr?

Andererseits … Weiße Masse, graue Schmiere, schwarze Materie – alles so monochrome Substanzen, mit denen keiner so genau in Kontakt kommen möchte. ;-)


Links 795

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Die abgerissenen Milka-Sicherungsetiketten

Ein Mann nahm sich mehrere große Tafeln Milka-Schokolade aus dem Regal und ging damit in den Chips-Gang. Dort riss er die Warensicherungsetiketten von der Schokolade, ließ diese achtlos auf den Boden fallen und steckte sich die Tafeln schließlich in seine Umhängetasche.

Dass er auf eines der abgerissenen Etiketten getreten war, so dass dieses an seinem Schuh kleben blieb, sorgte leider nicht dafür, dass er beim Verlassen des Ladens doch noch überraschenderweise den Alarm der Warensicherungsanlage auslöste.

Aufgefallen war der Diebstahl mehrere Stunden später, da die Ansammlung von herrenlosen Warensicherungsetiketten auf dem Fußboden einen schon misstrauisch werden ließ …


Lustige Strichcodes – 784

Diesen Strichcode voller Blumen hat Blogleser Henning auf einem Blumenstrauß bei Aldi entdeckt. Mit der angedeuteten Schicht Erde sieht es so aus, als wenn der Strichcode ein Blumenkasten oder -Kübel wäre.

Vielen Dank für die Zusendung. :-)


Gefriergetrocknete Früchte von Frudist

Seit ein paar Tagen haben wir die Trockenfrüchte von Frudist im Sortiment. Derzeit "nur" auf einem Aufsteller und ohne feste Platzierung, aber mal gucken, was daraus wird.

Kennengelernt hatten wir die Produkte vor ein paar Wochen auf einer kleinen Messe. Getrocknete Früchte, gerade auch Erdbeeren, sind nicht zuletzt durch KoRo in letzter Zeit immer wieder angesagt. Aber diesmal hatte sogar ich einen "Wow"-Moment. Ganze Früchte, die sogar in getrocknetem Zustand hinsichtlich Farbe und Textur wie frische Erdbeeren aussahen. Hammer. Frudist hat mit einem selber entwickeltem Verfahren ein einzigartiges Ergebnis geschaffen. Wir waren so begeistert, dass wir die Artikel unbedingt mal bestellen mussten. Selbst wenn sich die Erdbeeren (und Himbeeren, Äpfel und Birnen) hier nicht zum Renner entwickeln sollten, wollte ich diese Chance nicht ungenutzt lassen.

Die Gläser waren mit eigentlich gar nicht primär für den Verkauf gedacht, aber so sieht man zumindest mal die Ware. Wenn das nicht überzeugt, dann weiß ich auch nicht weiter …


Viele Blumen vorm Valentinstag

Läden mit eigener Blumenabteilung oder einem vorgelagerten Blumenladen werden über die "kleine" Auswahl lachen, für uns war die Anzahl an Schnittblumen, die ich vor dem Valentinstag bestellt hatte, schon außergewöhnlich groß. Die Kollegen lachten schon über mich: "Da brauchen wir zu Montag wohl keine zu bestellen, da können wir die ganzen Reste reduzieren."

Hah! Denkste! Von dem ganzen Blühgemüse war sage und schreibe ein Strauß übriggeblieben. Und das vermutlich auch nur, weil der in einem der Eimer stand, die wir hier aus Platzgründen auf der Fensterbank untergebracht hatten, wo sie etwas untergegangen und daher von der breiten Masse nicht beachtet worden waren. Wir hatten ihn zwar abends noch in den Blumenwagen vor der Kasse gestellt, aber da wollte ihn dann auch niemand mehr haben.


Frischkäsewerferin

Eine ältere Frau mit Rollator wollte oder vermutlich eher konnte sich nicht oder nur mühsam bücken und hat daher einen Becher körnigen Frischkäse, den sie aus dem Kühlregal genommen hatte, in den Korb ihrer fahrbaren Gehhilfe werfen wollen.

Körperliche Gebrechen kann man niemandem vorwerfen, aber wenn sie den Käse erst genommen, dann halbwegs gezielt und dann erst fallengelassen hätte, wäre ich weniger erbost gewesen. Stattdessen hat sie, wie man in dem animierten Schnipsel sehen kann, den Becher genommen und in einer schwungvollen Handbewegung in den Korb geworfen.

Wobei nun der Ausdruck "in den Korb geworfen" nicht ganz passt. Der Becher flog dran vorbei, prallte auf dem Fußboden auf und blieb aufgeplatzt vor dem Kühlregal liegen. Dort ließ die Frau ihn auch, sagte auch nicht netterweise bei einem Mitarbeiter Bescheid, nahm sich einen anderen Becher und ging weiter. Stunden später entdeckte ich den demolierten Plastikpott halb ausgelaufen auf dem Boden …

Nicht (nur) deswegen, auch wegen anderer Merkwürdigkeiten hätte die Frau eigentlich längst ein Lokalverbot bei uns haben müssen. Sie hat sich auch schon einmal eine Banane genommen und diese im Laden gegessen (macht man nicht, aber okay) und hat die Schale dann hinter die Ware ins Keksregal geworden (macht man wirklich nicht, daher nicht okay). "Ich war habe keine Banane gegessen", versuchte sie sich damals herauszureden, aber das hatten wir da mit mehreren Kolleginnen und Kollegen gesehen. Sie darf trotzdem noch bei uns einkaufen, aber mögen tut sie niemand so richtig. Verstehe ich gar nicht. :-P


Porridgeriegel

Seit ein paar Tagen haben wir Porridge auch als Riegel in zwei unterschiedlichen Sorten im Angebot. Bestellt hatte diese Produkte meiner Meinung nach niemand mutwillig, also haben wir sie mutmaßlich durch eine zentralseitige Zuteilung bekommen.

Immerhin hat nicht eine Kollegin oder ein Kollege dieses Produkt begeistert angestrahlt, die Reaktion glich eher einem kollektiven Augenverdrehen. Das Modeprodukt Porridge wird ja nun immer wieder als vergoldete Haferflocken verspottet. Ob man die jetzt wirklich als Riegel gebraucht hat? Aber lassen wir die Kunden entscheiden. Laufen sie ab oder werden wir sie ununterbrochen nachbestellen? Ich werden vielleicht berichten, falls "Easy Going Porridge" nicht sang- und klanglos und von mir unbeachtet hier wieder verschwinden wird.


Privileg

"Ihr arbeitet hier zusammen?" Gemeint waren Ines und ich. "Schlägt man sich da nicht gegenseitig die Köpfe ein? Ich könnte das nicht …"

Sowas in der Art haben wir schon etliche Mal zu hören bekommen.

Aber wir sehen das ganz anders: Es ist ein Privileg, mit demjenigen zusammenarbeiten zu können, den man im Leben am meisten mag.

Wir sind ein Team und leben nicht nur miteinander, sondern können auch prima miteinander arbeiten. Und wenn wir mal unterschiedlicher Meinung sind, haben wir bislang immer einen Kompromiss gefunden, mit dem beide einverstanden sind.

5 Jahre Sielaff Sivario

Kaum zu glauben, aber unser Leergutautomat ist nun schon seit fünf Jahren bei uns im Einsatz. Es tut mir wirklich Leid, dass der Unterhaltungswert nicht so groß ist wie bei den alten Trautwein-Geräten und ich wenig über ihn berichte, aber unser Automat läuft einfach. Er macht im Grunde keine Probleme, wenn wir Totalausfälle in der Zeit hatten (die so rar sind, dass ich sie nicht zählen oder mich überhaupt ad hoc an einen solchen erinnern kann), wurden sie auf jeden Fall immer schnellstmöglich und nachhaltig erledigt ohne dass es mehrere Nachbesserungen oder nur halbherzige Lösungen gab.

Durch die deutlich wartungsfreundlichere Konstruktion als bei unseren alten Automaten sieht auch das Innenleben auf der Kundenseite noch fast wie neu aus und besteht nicht aus irgendwelchen Dreck-Getränkereste-Krusten, garniert mit Haaren und Kronkorken.

Die Maschine ist einfach absolut top und wenn irgendjemand von euch selber einen Supermarkt betreibt und gerade vor der Überlegung steht, einen Rücknahmeautomaten anzuschaffen – ich würde auf jeden Fall wieder und ohne überhaupt darüber nachdenken zu müssen ein Gerät von Sielaff kaufen!

PS: Für diese Lobhudelei bekomme ich das nächste Gerät günstiger.

PPS: Leider nicht.

PPPS: Hey, Sielaff, zwinkerzwinker … ;-)

Stromverbrauch 2025

Man merkt, dass sich hier technisch kaum was ändert und sich offenbar sogar minimale jahreszeitliche Schwankungen innerhalb eines Jahres wieder relativ gut ausgleichen.

Die Jahresabrechnung für 2025 kam gerade von Lichtblick per Post und weist aus, dass wir hier im vergangenen Jahr 192.869 kWh verbraucht haben. Das sind zwar ein paar hundert Kilowattstunden mehr als im Vorjahr, aber bei nur vier Promille Abweichung kann man wohl sagen, dass wir grundsätzlich beim gleichen Wert wie im Vorjahr liegen.

Gekostet hat uns der Strom übrigens etwas über 52.000 Euro. Das ist stattlich.

Lustige Strichcodes – 782

Noch ein "Sweet Corner"-Strichcode, den ich von Honza bekommen habe. Dieser hier befindet sich auf der Packung mit "Cola Lemon Flavour Lolliepops", kugelrunde Lutscher mit Cola-Zitronen-Aroma.

Ob sich auch herzförmige Lutscher in der Packung befinden, ließ sich nicht ermitteln. Ich glaube aber, dass das nur künstlerische Freiheit des Verpackungsdesigners war. ;-)


Wir benötigen neue Kassenhardware

Zentralseitige Info aus der IT-Abteilung: Die bei uns aktuell eingesetzte Kassenhardware befindet sich im Status "End of Life" und wird seitens des Herstellers nicht mehr supportet. Damit die Kassentechnik hier im Markt die Voraussetzungen für die neue Kassensoftware erfüllt, ist ein entsprechender Austausch notwendig. Mal wieder. Wie oft wir hier neue Kassenhardware bekommen haben, kann ich schon gar nicht mehr zählen.

Mit dem Austausch der reinen Kassen-PCs ist es natürlich nicht getan. Wir brauchen auch neue Scanner, Waagen, Kundendisplays und den ganzen Firlefanz drumherum (Halterungen, Kabel, Verteiler etc.) – kurz: Alles neu. Aber die neuen Kassen sind chic, es handelt sich um die POS-215 von 4POS, bei denen Bildschirm und Computer in einem eleganten Gehäuse stecken. Die Verkabelungen werden augenscheinlich nur mit USB vorgenommen und dürften hinterher sehr viel übersichtlicher als bisher sein. Unter der Prämisse sollte man sich auf die neue Hardware freuen.

Dieser Austausch geschieht natürlich nicht aus reiner Nettigkeit, sondern muss von den Einzelhändlern bezahlt werden. Bei uns beläuft sich die Summe auf knappe 8000 Euro netto, die dann auch noch mal eben außerplanmäßig investiert werden muss. Wenn die Hardware dann wieder wenigstens acht Jahre hält, ist eigentlich alles gut. Wer weiß, was hier in acht Jahren ist. Ich habe zwar eine Idee, in der ich sogar eine nicht unwichtige Rolle spiele, aber dazu schreibe ich irgendwann mal mehr.