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Erledigt: Umbaudarlehen

Unterm Strich ändert sich auf den Konten nichts: Die Umbuchung vom Geschäftskonto auf das Darlehenskonto zum Jahresende bewirkte exakt keine Saldenveränderung.

Aber.

Aber!!!

Aber das war die letzte Rate des Darlehens in Höhe von 200.000 Euro, mit dem wir einen Teil der umfangreichen Umbaumaßnahmen 2018 finanziert hatten. Tut gut, dass es weg ist und jetzt nur noch das Immobiliendarlehen für das Gebäude hier läuft. Aber auch da steht eine Neuplanung an, denn die Zinsbindung fällt nun nach zehn Jahren weg (auch schon wieder so lange her …) und da müssen wir eine Anschlussfinanzierung finden. Eine Viertelmillion, um die Restsumme abzulösen, habe ich gerade nicht unterm Kopfkissen liegen. Aber ein Immobiliendarlehen stresst mich nicht, da steht ja ein reeller Wert gegenüber, während unsere Ladeneinrichtung inzwischen nicht mehr annähernd so viel wert ist, wie wir damals bezahlt haben.


Taube auf der Heckscheibe

Aus dem Augenwinkel bemerkte ich eine Bewegung bei meinem Auto. Irgendetwas ruckte dort immer rhythmisch hin und her. Bei genauerer Betrachtung war es nur eine Taube, die dort auf der Heckklappe saß und möglicherweise Schnee gepickt hat, um ihren Wasserhaushalt wieder aufzufüllen.


Aufrunden bitte … Summe 2025

Es ist für ein ganzes Jahr nicht viel Geld, aber auch im letzten Jahr sind mit der "Aufrüsseln" "Aufrunden"-Funktion ein paar Euro für die Elefantenprojekte des David Sheldrick Wildlife Trusts zusammengekommen.

Das ist nicht viel Geld, aber es ist Geld und daher freue ich mich auch darüber. Vielen Dank an alle, die sich auf diese Weise an dem Projekt beteiligt haben und auch zukünftig beteiligen werden.

Es könnte vermutlich mehr sein, aber vielen unserer Kunden fällt das "Stimmt so!" erst nach dem Bezahlvorgang ein und dann haben wir keinen Zugriff mehr auf diese Funktion im Kassensystem, so dass die Münzen dann in der allgemeinen Trinkgeldkasse landen.


Sonderpreis: 66 Cent

Fundstück von Stephan während seines Einkaufs (nicht bei uns): Ein Puddingdessert zum Sonderpreis von 66 Cent, während am Regal noch der ursprüngliche Preis von 55 Cent zu lesen ist.

Rechtlich ist das natürlich nicht zu beanstanden. Restposten beinhalten oftmals seltener werdende Stücke und für Raritäten werden normalerweise höhere Preise gezahlt, das regelt der Markt eben so. Als es noch 120 Mona-Lisa-Gemälde gab, kam auch noch keiner auf die Idee, dafür Millionen aufzurufen. ;-)

Wieviel die Kunden nun tatsächlich bezahlen mussten, blieb ungeklärt …


BeWerbung und LebensLauf

Ein junger Mann hatte sich bei mir beworben, aber mit seinen Bewerbungsunterlagen konnte ich überhaupt nichts anfangen. Es waren zwei Dateianhänge BW (Bewerbung) und LL (Lebenslauf) in seiner E-Mail zu finden, deren Dateinamen beide auf ".pages" endeten und sich weder im Browser noch mit einer anderen Software hier auf meinem Windows-Rechner öffnen ließen.

Nach kurzer Recherche war klar, dass das Apple-Dateien sind, die sich mit spezieller Software öffnen oder umwandeln lassen, falls man sie außerhalb der Apple-Welt benutzen oder einsehen möchte. Da ich mit Apple so gar nichts zu tun habe, blieb mir nur ein Weg: Den Bewerber anschreiben und darum bitten, dass ich die Unterlagen in einem anderen Format bekomme.

Für den Fall, dass jemals wieder .pages-Dateien bekommen sollte, weiß ich jetzt jedenfalls gleich, was ich da vor mir habe …


Manitu-Kalender 2026

Selbstverständlich habe ich auch in diesem Jahr wieder den Wandkalender von Manitu hier in beiden Büros und auch im Pausenraum aufgehängt. Die Kalender haben eine vernünftige Größe und Farbgestaltung, so dass sie seit Jahren schon mein favorisierter Jahresplaner sind. So sehr, dass ich dafür gerne auch das Porto für den Versand investiere. :-)



Mit im Karton lag ein Zettel mit Produkt-Informationen. Diese Info entspricht sicherlich der EU-GSPR, aber lässt einen schon stutzen. Wenngleich diese Informationen inzwischen Vorschrift sind, bekommt man sie nun wirklich nicht immer mitgeliefert und gerade bei einem bedruckten Bogen Papier wirkt das schon sehr, sehr schräg. So schräg, dass gefühlt schon ein Hauch Zynismus hinsichtlich dieser Gründlichkeit mitschwingt. Unter der Prämisse wäre unter den Warnhinweisen vielleicht noch der Hinweis angebracht, dass man sich an der scharfen Kante schneiden kann. ;-)


Alles im Eimer, vor allem Folie

Man kann die Folie, die beim Verräumen der Ware angefallen ist, auch einfach in die zum Verkauf bereitstehenden Eimer stopfen (und dort erfolgreich vergessen), statt sie hinten im Lager in den Sack für Folie zu stopfen.

Diese Vorgehensweise hat aber eigentlich nur Vorteile: Als Mitarbeiter spart man Zeit und der Arbeitgeber dadurch Geld, die Entsorgungskosten werden verringert, was wiederum Geld spart – und nicht zuletzt bekommt der Kunde, der nur einen profanen, pinken Eimer kaufen wollte, noch eine kostenlose Draufgabe, mit der er beim Betreten des Ladens doch niemals gerechnet hätte.

Also eine echte Win-Win-Win-Situation. :-)


Der Vorteil der Sperrliste in der Fritzbox

… man muss sich nicht mehr mit solchen Idioten herumschlagen.

Aber da die Betrüger immer mal die Telefonnummer verändern, kommen sie doch immer wieder durch. Praktisch ist ja, dass alleine schon die Erwähnung der Guthabenkarten die betrügerische Absicht entlarvt. Witzigerweise ruft ganz oft der selbe Typ an, den wir inzwischen schon an seiner kratzigen Stimme erkennen. "Hallo, hier ist technische Abteilung. Sie müssen bei Telefonkarten etwas überprüfen …"

Nee, muss ich bestimmt nicht. ;-)


Kanalrohrstummel mit Klebeband

Nachdem wir Ende September das Kanalrohr in unseren Maschinenraum auf der Rückseite der Wand gekappt und dabei auch die schwarze Gummimuffe versetzt hatten, hatte ich die Maschinenraum-Seite des Rohrs mit Gewebeklebeband abgedichtet, damit keine Ratten aus dem Rohr krabbeln.

Im ersten Moment dachte ich, dass ich mir das Klebeband auch hätte sparen können. Das Rohr guckt auf der anderen Seite der Wand ein gutes Stück über dem Boden aus der Wand und hat keine Verbindung mehr zum Kanal. Aber wer weiß, was hier in den Katakomben alles kreucht und fleucht und doch irgendwie den Weg in den Maschinenraum gefunden hätte. Brr.

Nee, so ist schon ganz gut und wenn nach der Inventur wieder etwas mehr Zeit für allgemeine Aufgaben übrig ist, werde ich mich auch um die noch ausstehenden Maurerarbeiten im Keller kümmern – und dann auch dieses Stück Rohr entfernen und das Loch mit Steinen verschließen.


Winterwunderland Innenhof

Dass es so stark schneit (und bei dem Begriff "stark" werden einige aus anderen Regionen jetzt auflachen) ist für Bremen doch eher ungewöhnlich. Und selbst wenn mal ordentlich Schnee runterkommt, verwandelt der sich meistens schnell wieder in grauen Matsch.

Der Weg heute früh hierher ging noch relativ geschmeidig, wie ich später nach Hause komme, wird sich zeigen. Mit dem neuen Auto mit Allradantrieb und Traktionskontrolle wird das vermutlich besser klappen als mit dem alten Diesel, aber spannend wird es trotzdem.

Pah, ich lass mir doch nicht von ein paar Wasserkristallen sagen, wie ich zu fahren habe. :-P


Etwas Schnee in und um Bremen

Obwohl Schneechaos angekündigt ist für heute und wir alle Sorge hatten, nicht oder nur sehr erschwert zur Firma kommen zu können, haben der Kollege aus der Frühschicht und ich es dennoch pünktlich geschafft.

Aber es hat ja auch erst vor wenigen Stunden angefangen zu schneien. Ich habe momentan noch keine Angst, aber mein Mitarbeiter ist schon sehr besorgt, nicht wieder nach Hause kommen zu können.

Wenn die Räumdienste ihren Job im Laufe des Tages erledigt haben werden, falls sie überhaupt gegen den Schnee ankommen, sollte das eigentlich kein Problem werden. Ich bleibe einfach mal optimistisch.

Flucht mit einem Korb voller Ware

Die vier Pakete Jacobs-Kaffee, die dieser nette Herr mit Basecap auf dem Kopf und Schnupftuch vor dem Gesicht (Verpixelung hätte ich mir eigentlich sparen können) neben anderen Produkten hier herausgetragen hat, lösten erfolgreich den Alarm der Warensicherungsanlage aus.
Bis die Schrecksekunde bei allen anwesenden Mitarbeitern überwunden war, hatte der Mann schon auf seinem unmittelbar vor der Tür bereitgestellten Fahrrad die Flucht ergriffen.

Entwendet hat der Dieb übrigens ein recht ungewöhnliches Sammelsurium an Produkten. Neben den eingangs erwähnten vier Pfund Kaffee hatte er eine 10er-Schachtel Kinder-Milchschnitte, mehrere Packungen Feingebäck / Küchlein von Milka, eine Flasche Duschgel, eine kleine Packung Waschmittel und ein paar Äpfel mit dabei. Ach, ja, klar – den Korb hat er natürlich auch mitgehen lassen …

Also alles wie immer hier bei uns.


Doofe Frage

Es ist schön, die Leute immer wieder mit belanglosen Kleinigkeiten zum Lachen bringen zu können. Eine Kollegin und ich unterhielten uns mitten im Laden, als ein Kunde auf uns zusteuerte: "Ich hab mal eine doofe Frage, haben Sie gelbe Säcke?"

Ich grinste: "Das ist ja mal eine doooofe Frage!"

Die Kollegin lachte und da der Herr mit der Antwort wohl ebenfalls am wenigsten gerechnet hatte, stieg er ebenfalls von Herzen lachend mit ein.

Er bekam natürlich postwendend die freundliche Info, dass er die einfach auf Anfrage bei uns an der Kasse bekommen kann.

Sowas kann man natürlich nicht bei jedem Kunden bringen. Wenn man die Leute aber schon als Kunden kennt oder aber zumindest vom Typ her abschätzen kann, ob sie den Witz verstehen werden, kann man mit sowas den Alltag schon mal etwas auflockern …