Skip to content

Leserfrage / Haftung bei SB-Kassen

Marcel hat mir eine E-Mail geschrieben:

Hallo Björn,

der letzte Blogeintrag zu SB-Kassen hat mich an eine Frage erinnert die mir schon monatelang im Kopf schwirrt:

[…]

Bei SB-Kassen wird ja mindestens zusätzliche Arbeit dem Kunden aufgebürdet. Wie sieht es jedoch mit der Verantwortung für ungescannte / falsch gescannte Artikel aus?

Hast Du Erfahrungswerte von Kollegen aus dem LEH oder gibt es Regelwerke z. B. der EDEKA wie zu verfahren ist wenn der Kunde durch Fehlbedienung / Unachtsamkeit / Vergesslichkeit z. B. einen Joghurt nicht scannt?

Marcel
Eigene Erfahrungen habe ich natürlich nicht, da wir keine SB-Kassen haben und wir auch nie welche bekommen werden. Ich bin kein Anwalt und weiß auch nicht, ob das geltendes Recht oder irgendeine Grauzone ist – aber auf jeden Fall wird in der Praxis normalerweise oder zumindest oft so vorgegangen: Hat der Kunde an einer SB-Kasse Artikel nicht bezahlt, wird das im Regelfall knallhart wie Diebstahl behandelt. "Nicht bezahlt" bedeutet dabei gleichermaßen entweder gar nicht erfasst oder eine zu geringe Menge eingegeben.

Bei falsch gescannten Artikeln, z. B. weil man mit der Artikelnummer oder den Bildern bei Gemüse oder Backwaren durcheinandergekommen ist, sollte man mit Augenmaß abwägen. Wie entscheidet man zwischen Mutwillen und einem Versehen? Wenn eine 90-Jährige Kundin mit schlechten Augen den falschen Artikel mit einem ähnlichen Produktbild gedrückt hat, wird man wohl nicht mit aller Härte durchgreifen.

Meine Meinung ist aber vermutlich tendenziell eher negativ. Ich finde SB-Kassen nicht gut, zumal sie sowieso oft genug wegen Personalmangel nicht geöffnet sind, was eigentlich schon eine Ironie sondergleichen ist. Ist vielleicht auch nur hier in Bremen und Umgebung so und in anderen Gegenden ist man da viel mutiger, ich weiß es nicht.

Ganz persönlicher Nachtrag zum Thema SB-Kassen, der jedoch nichts mit der Frage von Marcel zu tun hat: Wenn in einem Geschäft nur SB-Kassen angeboten werden, es also keine Möglichkeit gibt, von einem Mitarbeiter abkassiert zu werden, und ich dennoch mit Kontrollen und Bonscanner-Schranke nicht als vertrauenswürdig behandelt werde, hat mich der Laden zum letzten Mal gesehen.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Bernd am :

Ich finde, dass die juristische Betrachtung sehr interessant ist.

Wenn an der Bedienkasse die Kassenkraft einen Fehler macht und zu wenig kassiert, ist der Kunde unschuldig.

Bei SB-Kassen wird wiederum alles dem Kunden überlassen, die Arbeit, den technischen Umgang mit dem Gerät, sowie die volle Verantwortung.

Der kleinste Fehler führt zur Anzeige. Ich sehe eine Menge Fehlermöglichkeiten, die nicht zwingend immer mutwillig sind, aber wiederum so gewertet werden können.

Im Grunde hat die SB-Kasse für den Kunden nur Nachteile. Arbeit + juristische Fußangeln, fein raus ist wiederum der Betreiber.

Meine persönliche Meinung:
Ich nutze SB-Kassen nur, wenn ich wenig Artikel habe und die SB-Kasse auch Bargeld nimmt. Ansonsten lasse ich lieber kassieren.

Cliff am :

Die beiden Supermärkte, die für mich am einfachsten und schnellsten zu erreichen sind (ein Rewe und ein Netto), haben (noch) keine SB-Kassen.
Würden SB-Kassen eingeführt, mindestens eine "Bedienkasse" wäre aber noch vorhanden, würde ich die Kasse mit Personal benutzen, auch wenn die Schlange länger ist.
Wären nur noch SB-Kassen vorhanden, müsste ich überlegen, ob es mit vernünftigem Aufwand möglich ist den Laden in Zukunft zu meiden.

Fabi am :

Ich kann das mal in kurz für einen Edeka beantworten, für den ich gearbeitet habe und auch die SB-Kassen betreut habe.
In den meisten Fällen gab es Bedienfehler bei Obst und Gemüse, da viele Artikel sowohl als Wiege aber auch als Stückartikel hinterlegt waren. Ob es nun Absicht ist den Artikel "Bundkarotten" als Wiegeartikel "Karotten" einzugeben (wobei man hier meist nicht mal spart) oder auch ein helles Brötchen als andere Sorte Schnittbrötchen einzugeben ist sehr fraglich.
Auch kam es oft vor, dass Kunden eine Kiste Wasser / Bier nicht als Kiste sondern als 12 oder 20 etc. Einzelflaschen eingaben. Dann hat natürlich die leere Kiste gefehlt. Unterm Strich haben Sie aber trotzdem mehr bezahlt, da Einzelflasche teurer als Kistenpreis.
Viele konnten aber sowieso die Kasse nicht ohne zusätzliche Betreuung bedienen.
Leergut / Alkohol etc. gab es nur nach Bestätigung durch Marktpersonal. Barzahlung war nicht möglich, haben aber viele auch vorher nicht gelesen und es musste doch an die normale Kasse gewechselt werden. Gewicht der Artikel falsch hinterlegt und die Kasse ging auf Störung. Falschen EAN erwischt (z.B. Grußkarten, Zeitungen, Umkartons) und die Kasse ging auf Störung und so weiter. Da kamen so wenig durch ohne das ein Mitarbeiter nochmal zumindest grob den Einkauf überflogen hat, dass das eigentlich kein Problem war. Und hat man doch mal jemand erwicht wurden keine Schritte dagegen unternommen, nur aufgefordert, dass vergessene zu bezahlen.

Nobody am :

Ich meide die Kassen auch konsequent, egal wie lang die Schlange an der normalen Kasse ist. Und zwar genau aus den genannten Gründen. Mir wird Arbeit und Verantwortung aufgebürdet die ich nicht machen/haben will. Und das ohne Gegenleistung.

Ist ähnlich wie Parkhäuser/Parkplätze die die schrankenanlage zu Gunsten von Kennzeichenerkennung eknsparen, also genau wissen wie lange man da ist/war, aber verlangen das man vorab nen Parkschein zieht… also kalkuliert man großzügig und zahlt zu viel, vollkommen unnötig da umgekehrt minutengenau der Strafzettel kommt wenn man sich verschätzt hat. Ekelhafte Art… solche Parkhäuser und Parkplätze nutz ich nicht.

Mitleser am :

Ja und dazu kommt noch bei solchen Parkplätzen, verlierst du das Ticket, musst du trotzdem fett Strafe zahlen, obwohl ja eigentlich nachweisbar ist, wie lange du da gestanden hast.

sarc am :

Hab mir da als Kunde noch nie wirklich Gedanken drum gemacht. Wenn mir was komisch vorkommt frag ich, wenn ich nen Fehler würde ich jetzt ne unbürokratische Korrektur erwarten. Wenn das als Diebstahl gewertet würde (und nicht etwa mir erst mal Vorsatz nachgewiesen werden muss) würde das doch für schlechte Laune sorgen.

Ich find den Zeitgewinn aber auch nicht so pralle. Eigentlich nur weil die Schlangen normalerweise deutlich kürzer sind. Aber es ist super umständlich, gerade wenn alles gewogen wird. 10 Packungen Nudeln gekauft, alle einzeln scannen und ablegen, suuuper. Auch Getränkekisten sind mega nervig in meinem Laden (erst "Kiste" auswählen, dann die Flasche scannen, sonst ist direkt ein Mitarbeiter gefragt...).

Aber mein Standardladen hat auch Handscanner zum Mitnehmen. Die sind wirklich ein Gamechanger, weil ich da direkt alles einpacken kann. Zahlen und raus ist dann wirklich super schnell. Da hätte ich als Betreiber aber deutlich mehr Bammel, dass was eingesteckt wird.

DigiTalk am :

Genau das habe ich auch, was du im letzten Abschnitt schreibst. Bei uns sind es zwei REWEs, die auch Handscanner und die RWEW-App anbieten. Ich scanne immer schon beim Einkauf mit der App, dann spare ich dreifach Zeit:
- Ich muss nicht wieder alles auspacken (egal ob SB-Kasse oder Band mit Personal)
- Ich muss nicht alles wieder einpacken (was bei einem schnellen Mitarbeiter Stress wird)
- Die Schlangen sind kürzer oder gar nicht vorhanden und ich kann direkt auch mit dem Handy zahlen, das ich sowieso schon in der Hand habe.
Gerade bei meinen Drei-Wochen-Großeinkäufen während Corona (drei große Trasportboxen voll im Wagen gestapelt) hat das unglaublich viel Zeit gespart.

Nobody am :

Finde ich auch nicht schlecht, aber nur wenn man wenig genug im wagen hat um alles im Blick zu haben. Theoretisch kann dir einer was aus dem Wagen nehmen was du dann schön bezahlst, oder es legt einer was in deinen Wagen und du bist der Dieb ohne es zu wissen. Beides nicht so prall.

sarc am :

Ich glaub zwar nicht unbedingt an das umfassend Gute im Menschen, aber zumindest nicht dass einer destruktive Aktionen bringt ohne was von zu haben. Der kriegt das ja wahrscheinlich nicht mal mit falls was passiert. Und der müsste wissen dass ich mit Handscanner unterwegs bin, sonst ist die Aktion ja völlig sinnlos.

Ich packe auch alles immer direkt zusammen, da fällt das nochmal einfacher auf.

Nobody am :

Ist selten böse Absicht… ABER, unsere Kids haben auch schon den Einkaufswagen verwechselt und irgendwem nen Büffelmozzrella untergeschoben etc… und auch ich habe erst im letzten Moment bemerkt das ein Wagen gar nicht unserer war. Und das Leute bei irgendwelchen Sonderangeboten etwas aus dem Wagen nehmen wenn sie selber nichts bekommen haben, ist mir auch schon passiert…

Problem ist nicht das Versehen, sondern das du der Verantwortliche bist.

Mitleser am :

Wenn alles einzeln gewogen wird, kannst du teilweise nicht mal verschiedene Brot/Brötchen in einen Beutel packen, das ist dann einfach nicht vorgesehen

Klodeckel am :

Eine gute Bekannte von mir hat (nach ihrer glaubwürdigen Schilderung unbeabsichtigt) einen Artikel zu wenig an der SB-Kasse gescannt und wurde daraufhin vom Hausdetektiv festgehalten. Strafanzeige und Hausverbot waren die Folge. Nachdem sie bei der Geschäftsleitung hartnäckig um Verständnis für ihren "Fehler" gebeten hatte, wurde ihr als langjähriger guter Kundin zumindest das Hausverbot nachträglich erlassen. Die Anzeige wurde später auch eingestellt.

Ich persönlich werde niemals eine SB-Kasse nutzen, wo mögliche Bedienfehler zu einer Strafanzeige führen können.

Ich schon wieder am :

Ich mag SB-Kassen auch nicht. Man macht nur die Arbeit vom Kassierer. Nun hat mein stammsupermarkt aber dero 12!!! und nur noch 2 normale Kassen. An 2 SB-Kassen kann man Bargeld loswerden. Einmal habe ich das Los gezogen und wurde zur Kontrolle ausgewählt. Ich habe ihm meinen recht großen Einkauf mit den Worten bitteschön zur Kontrolle überlassen. Er hat lustlos ein bisschen in den Wagen und auf den Kassenzettel geschaut und dann den Zufallsgenerator neu gestartet. Naja.
zum Thema Anzeige: man muss wohl schon einen gewissen Vorsatz nachweisen können, sonst ist spätestens beim Staatsanwalt Schluss. Wie ohnehin so oft. Aber ich habe mir da nie einen Kopf gemacht. Bei unübersichtlich großen Einkäufen gehe ich sowieso an die normale Kasse.
Hier in meiner Gegend scheint es gut zu laufen mit dem self checkout. Sogar Lidl, Rossmann und netto haben welche, Lidl hat sogar aufgerüstet. Nur norma und Aldi trauen sich noch nicht.

bli am :

Ich kaufe häufig bei Walmart ein und bevorzuge die dortigen SB-Kassen. Versehentlich kann man dabei keinen Artikel ungescannt einpacken. Jeder gescannte Artikel wird auf einer Plattform abgelegt, und wenn das Gewicht nicht paßt, dann macht die Kasse Ärger. Obst und Gemüse kann man über Namen, Bild oder vierstellige Artikelnummer (wenn man sie kennt) auswählen. Das geht ziemlich fix.

Die SB-Kassen bei Lidl, Edeka oder Rossmann: gruselig, kundenunfreundlich, schlecht durchdacht.

nicht der andere am :

Du kaufst "häufig bei Walmart ein"?! Habe jetzt erstmal das Kommentardatum gegenchecken müssen, hätte mich ja in Blog oder Zeit oder Wahn verfranst haben können. Aber vielleicht verfügst du ja über eine Zeitmaschine. Für alle anderen hat Walmart vor nun schon 20 Jahren Deutschland überheblich, gescheitert und kleinlaut wieder verlassen.

bli am :

Ja, Walmart hat damals den deutschen Markt völlig falsch eingeschätzt und ist auf die Fresse gefallen (Südkorea dito). Aber was hat das mit den SB-Kassen zu tun (die es vor 20 Jahren übrigens noch nicht gab)? Die bei Walmart sind trotzdem recht brauchbar. Sie machen ja nun nicht alles falsch.

Mitleser am :

Da wird man wohl die ersten Gerichtsurteile abwarten müssen, wie da so entschieden wird, aber ich wäre da auch eher für mit Augenmaß vorgehen.

Moritz am :

Die besten SB-Kassen im Einzelhandel hat meiner Meinung nach immer noch Rewe.
Ich liebe die Dinger und hatte noch nie Probleme. Weder muss man Alkohol freischalten lassen (zumindest nicht in meinen Filialen), ich hab in ca. 2 Jahren Einkäufen genau zwei Mal Hilfe gebraucht, weil ich etwas versehentlich doppelt gescannt hatte. Man muss nicht alles einzeln scannen, sondern kann mehrere Dinge in der Hand halten und direkt nacheinander scannen ohne ablegen zwischendurch. Und stichprobenartige Kontrollen habe ich in meinen beiden Rewes noch nie gesehen.

Die schlimmsten SB-Kassen sind die bei Kaufland. Da kommt eigentlich niemand ohne einen Eingriff des Personals durch.

Filialkasper am :

Bei Lidl kannst du den falsch gescannten Artikel selber löschen. Auch PLU Eingabe ist möglich dann muss man nicht auf die blöden Bilder suchen und tippen.

Filialkasper am :

Walmart existiert in 18 Ländern!
Ich habe da auch schon dieses Jahr mehrfach eingekauft.

JP95 am :

SB-Kassen können den Vorteil haben, dass es schneller geht, wenn sie keiner nutzt und damit die Wartezeit weg fällt.

Der Vorteil wird aber wieder zunichte gemacht
- wenn man auf winzigen Bildern z.B. Backwaren suchen muss und sich die Bildreihenfolge ständig ändert (Aldi Süd).
- wenn man beim falsch scannen das Personal holen muss (beides Aldi Süd).

Der rechtliche Aspekt war mir echt nicht so bewusst, aber ich prüfe vor der Bezahlung, ob die gescannten Preise und Anzahl korrekt sind.

Wie in der Vergangenheit bereits geschrieben meide ich die SB-Kassen bei Edeka und Rewe, weil ich trotz Master-Abschluss wohl zu blöd bin um einen Fertig-Salat zu scannen und die Kasse meint "falscher Artikel" und ich dann in einem Deadlock feststecke (Kasse macht erst weiter, wenn der abgepackte Salat das richtige Gewicht hat) und es natürlich kein Personal da ist, was helfen könnte. Oder wenn der Scanner beim Ausgang den Kassenzettel nicht scannt. Ich kenne die Läden entsprechend soweit und wenn es keine Alternative gibt, meide ich das Geschäft einfach. Beim Edeka gehe ich einfach in die Getränkeabteilung und bezahle dort klassisch beim Menschen.

Fair wäre es wenn man zumindest einen Preisnachlass bekommt, weil man die Arbeit vom Personal mit macht und für die ganzen rechtlichen Probleme.

eigentlichegal am :

"Der Vorteil wird aber wieder zunichte gemacht
...
- wenn man beim falsch scannen das Personal holen muss (beides Aldi Süd)."

Wird bei Aldi Süd denn auch der SB-Kunde bei Problemen als König angesehen, um den sich das Personal sofort kümmert und dafür alles andere stehen und liegen lässt?
Beim Lidl vor Ort hat sich rumgesprochen "Bei mehreren geöffneten Kassen mit gleich langen Schlangen niemals Kasse 1 wählen."
Kasse 1 ist nämlich gleich neben den SB-Kassen und sobald es ein Problem gibt springt die Kassiererin sofort auf und hilft. Da kann die mitten im Scan- oder sogar Bezahlvorgang sein: Der normale Kunde an der normalen Kasse muss warten. SB-Kunde hat Vorrang.
Mit "einfach nicht benutzen" könnten einem die SB-Kassen ja eigentlich egal (der Name ist Programm) sein, aber so muss man sich dann doch über sie ärgern.

JP95 am :

Hängt stark von den Läden ab:

Aldi Süd in Darmstadt und Hornbach in Darmstadt haben je einen Mitarbeiter für alle SB-Kassen. Wenn ein Kunde ein Problem hat, wird ihm schnell geholfen. Aber sobald mehrere Leute Probleme haben, dann dauert das mal etwas länger.

Edeka in Großostheim hat gar keinen Mitarbeiter für die Kassen. Man kann per Schaltfläche einen Mitarbeiter rufen, der gefühlt erst von Zuhause anreisen muss, so lange wie der immer braucht.

DM in Darmstadt hat auch keinen Mitarbeiter für die Kassen. Gibt keine fehleranfällige Waage oder Tür, wo man den Kassenzettel scannen muss.Man kann selbst doppelt gescannte Artikel löschen lassen, von daher gut. Aber wenn trotzdem was ist, kann ein Mitarbeiter gerufen werden, der wie bei Edeka ewig braucht, um zur Kasse zu gehen.

Ich habe den Ort mit dazu geschrieben, da es je nach Laden anders ist: Ich war kürzlich im Aldi in Aschaffenburg. Da gibt es SB-Kassen auch ohne Personal, entsprechend nervig wird das, wenn du da Probleme hast.

Randalf am :

Ich mag am liebsten die Läden, bei denen ich die Ware mit einem Handscanner (oder bei Edeka dem EasyShopper) direkt selbst scannen kann. Da nehme ich dann einen Einkaufskorb mit in den Wagen, die Waren kommen direkt dort rein, kurz bezahlen (das geht dann bei unserem Famila sowohl an der SB-Kasse als auch an einer normalen Kasse) und fertig. Das aufwendige Umpacken und die Warterei an der Kasse entfallen komplett.

Kontrollen sind hier inzwischen selten geworden, die gab es am Anfang viel häufiger. Offenbar eine ehrliche Gegend. Einmal hatte ich einen Artikel zu viel gescannt, da gab es natürlich keinen Stress.

Hätte ich einen vollen Einkaufswagen, bei der Kontrolle wird festgestellt, dass ein Artikel fehlt, und die würden deshalb dann Stress machen, hätte mich der Laden auch ohne Hausverbot aber das letzte Mal gesehen.

Randalf am :

Wobei der EasyShopper unbrauchbar ist, wenn man selbst keinen Einkaufskorb dabei hat. Am besten ist das System mit an den Wagen steckbaren Handscannern, dass ich von Famila und einigen niederländischen Supermärkten kenne.

Horst-Kevin am :

Im Supermarkt darf meines Wissens ja nicht jeder Mitarbeiter an der Kasse arbeiten, und das wird wohl seine Gründe haben. Dass man von Kunden erwartet, dass sie die Arbeit problemlos übernehmen, ist – sagen wir mal – optimistisch.

Sicher gibt es offensichtliche Fälle von „absichtlich nicht bezahlt“. Aber schon wenn ein Kunde den Artikel am Scanner vorbeizieht, während der Scanner der Nachbarkasse piept, finde ich es schwer, ihm daraus einen Strick zu drehen, dass er den Artikel dann einpackt.

Wie wenig man sich da auf intelligentes Handeln verlassen kann, sieht man schon an den Blogbeiträgen hier, die besonders originell verräumte Ware zeigen.

Ich schon wieder am :

Hier gehts auch öfters um Betrug an der SB-Kasse:
https://www.youtube.com/watch?v=4vjn-An3XL4

Nur registrierte Benutzer dürfen Einträge kommentieren. Erstellen Sie sich einen eigenen Account hier und loggen Sie sich danach ein. Ihr Browser muss Cookies unterstützen.

Die Kommentarfunktion wurde vom Besitzer dieses Blogs in diesem Eintrag deaktiviert.

Kommentar schreiben

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
BBCode-Formatierung erlaubt
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.
Formular-Optionen