Totgeweihter Eddie
Einige der Anzeichen bei Eddie sahen einfach nur nach "alter Katze" aus: Müdigkeit und Appetitlosigkeit können bei einer fast 15 Jahre alten Katze auch einfach so mal auftreten.
Inzwischen wissen wir es leider besser: Unser Eddl hat wohl an beiden Nieren Lymphome und ist damit wohl totgeweiht. Im Ultraschall waren die Nieren dick und rund, laut Tierärztin im Endstadium, weshalb sie ihn am liebsten direkt eingeschläfert hätte. Da unser "Dicker", der gar nicht mehr so dick ist (und nie richtig fett war), aber noch trinkt und (wenig) frisst, bei uns ist, kuschelt und auch sonst nicht zu leiden scheint, sahen wir seine Zeit noch nicht gekommen. Wenngleich man ihm deutlich ansieht, dass es ihm nicht so gut geht. Nach menschlichem Ermessen hat er irgendwie einen traurigen Blick bekommen.
Ob man mit einer Krebsbehandlung noch was erreichen kann, werde ich morgen in Erfahrung zu bringen versuchen. Unsere Familienkatze darf noch nicht sterben und dafür würde ich zumindest alles versuchen.

Inzwischen wissen wir es leider besser: Unser Eddl hat wohl an beiden Nieren Lymphome und ist damit wohl totgeweiht. Im Ultraschall waren die Nieren dick und rund, laut Tierärztin im Endstadium, weshalb sie ihn am liebsten direkt eingeschläfert hätte. Da unser "Dicker", der gar nicht mehr so dick ist (und nie richtig fett war), aber noch trinkt und (wenig) frisst, bei uns ist, kuschelt und auch sonst nicht zu leiden scheint, sahen wir seine Zeit noch nicht gekommen. Wenngleich man ihm deutlich ansieht, dass es ihm nicht so gut geht. Nach menschlichem Ermessen hat er irgendwie einen traurigen Blick bekommen.
Ob man mit einer Krebsbehandlung noch was erreichen kann, werde ich morgen in Erfahrung zu bringen versuchen. Unsere Familienkatze darf noch nicht sterben und dafür würde ich zumindest alles versuchen.

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Kommentare
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Ich schon wieder am :
Ich musste im sehr nahen Umfeld mitbekommen, welche schlimmen Nebenwirkungen Chemotherapien beim Menschen haben, auch wenn sie das Leben verlängern.
Ein Mensch versteht aber, was er für sein Leiden bekommt und kann Entscheidungen treffen.
Wie aber willst Du einer Katze erklären, dass Du ihr das nur antust, um ihr noch etwas mehr Zeit zu schenken?
Behaltet ihn, solange er sein Dasein noch irgendwie genießen kann und macht dann, was nötig ist.
Tierärzte machen dafür auch Hausbesuche.
Bremerin am :
Bremerin am :
Nierenkoliken sind sehr schmerzhaft, ich habe mal einen schreienden Menschen ins Krankenhaus gebracht, der dachte, er stirbt
eigentlichegal am :
Aber tu ihm bitte einen Gefallen: Wenn die Tierärztin Einschläfern empfiehlt, dann kann man davon ausgehen, dass es das Beste für ihn wäre. So schwer es einem auch fällt, aber nicht los lassen zu können wäre egoistisch gedacht.
Klodeckel am :
Das einzig Gute am :
Ich schon wieder am :
Man liebt sein Haustier und trifft auf Tierärzte, die gerne nochmal etwas Geld verdienen möchten und auf ein Äquivalent zum Eid des Hippocrates, den es ja so für die Tiermedizin nicht gibt, gerne pfeifen.
Das muss nicht immer die Krebs-Chemo für zig1000e von Euros sein, die sich kaum jemand leisten kann und die auch nicht jeder Tierarzt anbietet.
Es reicht ja schon die völlig sinnlose OP für wenige 100 Euro an einem hochaggressiven bösartigen Tumor, bei der man das Rezidiv sofort nach Wundheilung schon wieder mit den Fingern tasten konnte und der nach keinen 2 Monaten an der OP-Stelle eine schwärende offene Wunde ergab.
Das ist uns genauso mit einem Hund passiert.
Wir haben dann das das Vertrauen zu unserem TA verloren und sind in eine sog. Tierklinik gefahren, das ist eine tierärztliche Gemeinschaftspraxis mit Unterbringungsmöglichkeiten und 24/365-Öffnungszeiten. Die gibt es überall in Deutschland. Eine Uni mit Fachbereich Tiermedizin geht aber auch. Dort trifft man kompetente Leute und erstaunlicherweise hielt die Beutelschneiderei sich in Grenzen:
Die haben uns ohne teure Untersuchung, und die bieten alles bis zum MRT an, sofort das Offensichtliche ins Gesicht gesagt, das sei ein hochaggressiver Tumor, die OP war und jede weitere wäre sinnlos. Bitte lassen Sie den Hund nicht weiter leiden.
Wir sind dem Rat gefolgt. Warum sind wir überhaupt hin: Weil uns das Verhalten das Tierarztes komplett verunsichert hat und wir ihm nicht mehr getraut haben.
Früher im Leben dieses Hundes waren wir auch schonmal mit ihm dort - er brauchte notfallmäßig eine OP, mit der wir fast zu spät dran waren - auch hier ein Fehler des damaligen behandelnden Tierarztes am Ort. Einen kleinen 4-stelligen Betrag und 24 Stunden später wurde er kerngesund mit Halskrause der Schande entlassen.
Der nächste Hund war dann gleich von Anfang an nicht gesund: Er hatte immer wieder Probleme mit den Nieren. Wir sind bei einem anderen ortsansäßigen TA mit ihm gewesen, der das immer wieder irgendwie mit Spritzen kuriert hat, bis auch das nicht mehr richtig half. Trotzdem haben sie immer irgendwie weitergepfuscht, das war weniger Geldgier als Unvermögen.
Wir sind also wieder zu besagter Tierklinik. Eine Untersuchung mit dem Ultraschall später hatten wir Gewissheit: Der Hund war nicht mehr zu retten und musste zu allem Übel höllische Schmerzen leiden, die er mehr schlecht als recht vertuscht hat.
Auch hier haben wir uns an den Rat gehalten.
Mein Rat an dieser Stelle und generell: Bei der Diagnostik durch einen fähigen TA würde ich nicht geizen.
Bei leidverursachenden Behandlungen mit mieser bis nicht vorhandener Prognose schon.
Wenn man klar sagt, dass man das Tier durch die Behandlung nicht zusätzlich leiden lassen will bei geringer oder keiner Aussicht auf tolle Erfolge, dann bekommt man schon den richtigen Rat.
Auch ein Beutelschneider wird einen nicht mutwillig falsch beraten, sondern versuchen, das ohne falsche Tatsachendarstellung auf die emotionale Schiene zu regeln.
Er wird nie sagen: Ich schneide da jetzt ein bißchen rum, und dann wird der Hund wieder gesund oder kann zumindest eine ganze Weile in gutem Zustand weiterleben.
Er wird sagen: Ja Sie werden ihm doch nicht die OP verwehren und ihn einfach so sterben lassen.
Damit wurde nicht gelogen und das Ziel erreicht. Er kann hinterher sagen, er hat nichts versprochen und nichts in Aussicht gestellt.
Ich schon wieder am :
Zu zweit hingehen und den Tierarzt auch wenns schwer ist auf eine faktenbasierte Aussage festnageln - und sich die Gefühlsduselei verbitten.
Dann rückt wahrscheinlich fast jeder mit der echten Einschätzung raus oder schickt einen bei Unvermögen genervt in eine Tierklinik.