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Gepa-Schokolade für knapp 100 €

Kaffee, Tabakwaren, Alkohol, Kosmetik, Nüsse, Schokolade, alles bekannte Klauartikel, kennt man ja. Eigentlich waren bestimmte Produktkategorien meistens recht risikolos. Bio-Produkte hatten oft einen Sonderstatus, da es (früher) eher unbekannte(re) Marken waren und gerade auch die Artikel aus fairem Handel sind eigentlich nie wirklich das Ziel von den "Profis" (Beschaffungskriminalität) gewesen.

Aber auch da scheint sich einiges zu wandeln. Diese Sammlung an Gepa-Schokolade, die ein Täter in seinem Rucksack versteckt aus dem Laden schleppen wollte, hatte einen Verkaufswert von knapp einhundert Euro. Das tut schon richtig weh, zumal das auch Artikel mit einer eher knappen Spanne sind, unser Einkaufspreis bei der Schadenssumme also keine allzu große Rolle spielt:


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Comments

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Nachteule on :

Wie ist das eigentlich, wenn ihr einen Dieb erwischt, könnt ihr für beschädigte Produkte mit Hilfe der Polizei direkt Schadensersatz einziehen (soweit entsprechende Mittel vorhanden) oder müsstet ihr das Ganze per Zivilprozess euch zurückholen? Da stehen die Chancen mehr Geld an die Juristen zu zahlen wahrscheinlich deutlich höher als das, was man bei den Tätern real erzielen kann.

Nobody on :

Soweit kommt es noch das die Polizei direkt urteilt und vollstreckt, wohl zuviel Judge dredd geschaut? ;-) sie können natürlich menschlich einwirken, Rat geben… aber mehr ist da nicht drin, außer unrechtmäßiges Eigentum an den rechtmäßigen Eigentümer zurück zu geben.

Nachteule on :

Wenn der Staat schon versagt seinen nativen Aufgaben nachzukommen und Björn jeden Tag Opfer von Straftaten wird, und das in zunehmenden Maße, sollte es doch zumindest eine realistische Möglichkeit geben den Schaden zeitnah erstattet zu bekommen. Und nicht erst mehrere hundert Euro an Juristen zu zahlen, damit ein Gericht zwei Jahre später feststellt, dass mangels Maße beim Täter nichts zu holen ist.

Nobody on :

Nennt sich unternehmerisches Risiko, wenn er nicht will das Kunden Ware vor dem bezahlen in die Finger bekommen, dann muss er wohl auf Tante Emma umstellen. Wenn er glaubt das dies weniger lukrativ sein wird als das jetzige Konzept, dann muss er den Schwund hinnehmen/einkalkulieren. Und glaub mir, die Zahl der hungerleidenden Einzelhändler in Deutschland ob mit oder ohne Diebstahl, hält sich auch beim jetzigen Konzept der Selbstbedienung in Grenzen.

Andi on :

Hundert Euro bei nur zwanzig Tafeln? Ich kann die Sorten nicht erkennen, aber Tante Google wirft Preise zwischen 1,99 und 3,99 pro Tafel aus.

aufrechtgehn on :

Ich zähle (ohne die vermutlich aus Versehen mitgeklaute G&G-Tafel) 22 Tafeln. Bei den beiden ganz rechts mit der Aufschrift "Zartbitter" bin ich mir nicht sicher, weil die Mehrfach-Barcodes eher für ein Discountprodukt sprechen. Wenn ich aber im Zweifel von 22 Tafeln à 4* Euro das Stück ausgehe, komme ich auf 88 Euro. Großzügig aufgerundet also auf einen knappen Hunni.

*Ich habe noch in keinem Laden GEPA-Schokolade für weniger als 2,99 die Tafel gesehen. 1,99 wird ja mittlerweile zum Teil schon für unfaire, konventionelle Schokolade aufgerufen. Kann natürlich ein Aktionspreis sein, aber im Schnitt 4 Euro scheint mir durchaus realistisch zu sein.

TOMRA on :

Hat der sich mit den Gut & Günstig vergriffen?

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