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Alte Picas-Futterlagerboxen

Bei Picas Tierfutter gab es nicht nur Leinen und Halsbänder zu kaufen, sondern tatsächlich auch Futter, vor allem für Hunde, aber auch Katzenfutter und alle anderen Heimtiere hätte nicht verhungern müssen.

Futter gab es bei uns nicht nur abgepackt in Dosen oder als Trockenfutter, sondern auch lose. Die einzelnen Zutaten wurden in dem kleinen Keller in einem großen Stapel an verschließbaren Schütten gelagert. Ob wir damals die Problematik mit übernommen hatten oder ob die vielen toten Motten im Keller von vergangenen Problemen zeugten, habe ich nie herausgefunden. Wir haben das System jedenfalls nicht weiter fortgesetzt und hatten diese Schütten damals beim Auszug mitgenommen.

Zunächst standen sie lange Zeit im Keller unseres Ladens in der Münchener Straße, wo sie bis zu unserem Auszug 2020 auch nicht weiter störten. Da ich die Behälter eigentlich ganz cool fand, hatte ich sie nicht weggeworfen, sondern noch ein paar Jahre bei uns in der Halle in einer der Garagen zwischengelagert.

Inzwischen fand ich sie gar nicht mehr so cool und stattdessen sogar inzwischen ausgesprochen ekelig und so haben wir sie (auf dem Foto ist nur ein Teil der Boxen zu sehen) nun doch mit beim Entsorgungsbetrieb mit auf den großen Sperrmüllhaufen gekippt.

Ist nicht schade drum, ist eine Erleichterung!


Die Schrotttour, ein Reifen und ein Haken

Die Aufräumarbeiten bei uns in der Halle gehen weiter. Diesmal hatten wir eine Tour mit Metallschrott geplant. Nachdem wir den Hänger richtig vollgeladen hatten, fuhr ich aus der Halle.



Während Ines alles abschloss, begutachtete ich noch einmal den Zustand der Ladung und hörte plötzlich ein ganz leises Zischen, das irgendwie diffus von unterm Anhänger herzukommen schien. Ines konnte es auch nicht richtig Orten, aber da genau unter dem Hänger zwei Schachtdeckel zu sehen waren, vermuteten wir, dass das Geräusch eventuell daraus kommen könnte.

Also fuhr ich zwei Meter vor. Das Zischen war immer noch unter dem Anhänger zu hören. Diesmal brauchen wir gar nicht so genau hinzusehen, um zu erkennen, was passiert war. Offenbar war uns beim Einladen ein solcher Regalhaken unter den Anhänger gefallen:



Den Haken haben wir auch mitgenommen, jedoch anders als geplant. Wir haben uns die beiden Enden in den Reifen gefahren, der nun von Sekunde zu Sekunde platter wurde.
Wir scheuten die Arbeit, den Hänger wieder auszuräumen und überlegten kurz, ob wir die knapp drei Kilometer bis zum Schrottplatz schaffen würden. Verantwortungsbewusst wie wir sind haben wir das natürlich dann doch nicht gemacht und das ganze Geraffel in der Halle wieder abgeladen.



Wir schafften es tatsächlich, einen Anhänger-Fachbetrieb zu finden, der uns spontan ein Komplettrad, also einen neuen Reifen mitsamt Felge, verkaufen konnte. Abholen, Reifen wechseln, Schrott wieder aufladen und ab zum Schrottplatz.

Unter anderem haben wir neben sehr viel Kleinkram auch ein paar Dinge entsorgt, die man hier schon aus dem Blog kannte. Zum Beispiel die Zeitungskiste von 2021, die wir zugunsten der rollbaren Truhe ausgemustert hatten. Und auch die defekte Salattruhe, die nun seit neun Jahren in der Halle vor sich hin verstaubte und längst entsorgt sein sollte. Der große Kasten ist der Schließfachschrank, den wir in Findorff im Einsatz hatten. Der war alt und gammelig, den wollte keiner mehr haben.

Es war "nur" 400 Kilogramm Altmetall, aber vor allem viele großvolumige Teile. So haben wir nun wieder etwas mehr Platz in der Halle, eine Wohltat! :-)