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Instagram 23. KW 2021

In dieser Woche (23/2021) hatten wir folgende Themen, inzwischen immerhin schon mit 323 Followern. :-D

- das Milchmalheur

- den Flaschenauswerfer als kurzes Video

- Ansicht des am LKW hängenden Einwegcontainers auf dem Hof, aus dem in einem dicken Schwall das gesammelte Regenwasser herausläuft. Da sind sicherlich auch Getränkereste dabei, aber die dürften nur einen winzigen Anteil daran haben.


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Netzwerkkabel in Pink

Um unsere beiden Netzwerkschränke zu verbinden, habe ich mir bei meinem bevorzugten Kabelhändler, dessen Name an ein landwirtschaftlich genutztes Lagergebäude erinnert, einen Haufen Patchkabel bestellt.

Eigentlich ist rosa überhaupt nicht meine Farbe, aber bei allen technischen Dingen finde ich es immer wieder cool. Setzt so schöne Akzente im ansonsten vorherrschenden Schwarz. :-)


3 Cent Pfand (Mehrweg)

Im Mülleimer vor dem Leergutautomaten lagen mehrere Flaschen "Tymbark". Es war genau die gleiche Sorte, wie in diesem Beitrag, sogar die EAN-Nummer war die selbe (5900334005625).

Erstaunlich war jedoch, dass diese mit "Pfand 3 ct" beschriftet waren. Entweder gibt es mehrere Serien davon oder eine der beiden Flaschen (meine oder die aus dem verlinkten Beitrag) ist älter und inzwischen wurde der Pfandwert von 1 auf 3 oder von 3 auf 1 Cent verändert.

Weiß da draußen jemand mehr darüber?


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LKW in der Seitenstraße

Dieses Bild ist bei unserer letzten Containerleerung in der Seitenstraße entstanden. Entgegen der Theorie in Form eines Plans mit eingezeichneten Kurvenradien, den ich vom Amt für Straßen und Verkehr mal gezeigt bekommen habe und in dem "problemlos" ein LKW in unsere Einfahrt fahren konnte, sieht die Praxis ganz anders aus.

Wenn die Autos völlig legal auf dem Parkstreifen (links im Bild) stehen, funktioniert das mit dem Laster nicht mehr. Ohne den großen Container würde es gerade noch klappen, aber wenn der Behälter hinten noch ein gutes Stück über den LKW hinaus hängt, passt es definitiv nicht mehr.
Das ist der Grund, warum wir alle paar Wochen dieses Drama mit der Blockade in Form unseres eigenen Anhängers, eines Autos und auch mal den Motorrollern eines Nachbarn (links gerade noch im Bild zu erkennen) auf uns nehmen.

Ein (meinetwegen auf ein kleines Zeitfenster mit wenigen Stunden pro Woche) beschränktes Halteverbot wäre der Hit, aber sowas bekommen wir nicht, da Lastwagen problemlos auf den Hof fahren können, auch wenn Autos dort parken. Sagt der Plan mit den eingezeichneten Kurvenradien.

Dieses Foto sagt was anderes:


Milchmalheur

Wo gehobelt wird, fallen Späne und wo Waren bewegt werden, fällt auch mal Ware herunter. Wenn es sich dabei um Flaschen oder Gläser handelt, und wir haben hier wirklich viele Produkte in Flaschen und Gläsern, ist der anschließende Einsatz eines Wischmops meistens kaum zu vermeiden.

Aber auch da gibt es unterschiedliche Herausforderungen:

Zerbricht eine Flasche Mineralwasser, reicht es (fast), die Scherben aufzusammeln. Der Rest trocknet praktisch rückstandsfrei von alleine. Um die Rutschgefahr zu bannen, trocknet man den Boden natürlich trotzdem hinterher.

Klare Spirituosen, zuckerfreie Limonaden und auch Bier sind problemlos wegzuwischen. Da klebt nichts und wenn es schnell gehen muss, reicht auch hier eine "Katzenwäsche" für den Boden.

Bei Essig muss man schnell sein und viel Wasser verwenden. Die hellen Spuren in den offenen Bodenplatten, bei uns in Form von Betonwerksteinen, sind sonst noch lange Zeit deutlich zu erkennen.

Bei Rotwein muss man schnell sein und viel Wasser verwenden. Die dunklen Spuren in den offenen Bodenplatten, bei uns in Form von Betonwerksteinen, sind sonst noch lange Zeit deutlich zu erkennen. Gilt auch für Rotkohl, rote Bete und ähnliche färbende Lebensmittel.

Konserven sind auch relativ problemlos aufzuwischen. Hat man die Stückchen eingesammelt (egal ob Erbsen, saure Gurken oder Würstchen), bleibt im Grunde nur noch Wasser übrig.

Honig ist schon eine Herausforderung. Wenn es flüssiger Honig ist, der sich, weil man den Bruch beispielsweise zu spät bemerkt hat, schon großflächig verteilt hat, wischt man daran eine Weile herum. Vorzugsweise mit heißem Wasser.

Öl ist eine Herausforderung. Profitipp: Katzenstreu drauf und immer wieder hin und her schieben, um alles aufzunehmen.

Und dann ist da noch Milch: Klebt nicht und ist relativ leicht aufzuwischen. Aber wenn man da nicht gründlich arbeitet, bleibt eine riesige Sauerei und wenn wenn noch Reste unter den Regalen oder sonstigen Möbeln verbleiben, kann das auch irgendwann zu einer Geruchsbelästigung werden. Natürlich zerbrechen Milchflaschen immer genau vor dem Kühlregal. Im Fall (pun intendet) dieser Biomilchflasche hatten wir etwas Glück und die Flüssigkeit blieb vor dem Kühlregal:


Der Flaschenauswerfer

In den letzten Tagen hat unser Leergutautomat immer wieder Flaschen umgeworfen. Das steigerte sich bis zu einer ausgesprochenen Lästigkeit, da der Tisch immer wieder mit umgefallenen Flaschen verstopfte:



Noch bevor ich den Kundendienst des Herstellers informieren konnte, bahnte sich gestern ein neuer Höhepunkt an, den ihr im Video sehen könnt. Der "Flaschenaufsteller" wollte gar nicht mehr so flüssig arbeiten und hat sich verklemmt, was das Timing versaut hat, und war teilweise sogar komplett blockiert. Jetzt hatten wir nicht nur umgefallene, sondern auch fliegende Flaschen.

Heute Morgen ging dann gar nichts mehr. Die beiden "Hände" zuckten maximal noch etwas hin und her, aber ihren Dienst hatten sie komplett quittiert. (Lob an Sielaff: Keine zwei Stunden später war ein Techniker hier und hat das Problem an den Lagern behoben!)


Totgegendert

Von einer Behörde habe ich eine E-Mail bzgl. Corona-Impfterminen für meine Mitarbeiter (Generisches Maskulinum) bekommen, in dem brav gegendert wird.

Zunächst werden in dem Schreiben die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu dem bekannten geschlechtslosen substantivierten Partizip "Mitarbeitende". Klingt nicht nur für mich holprig, ist aber okay. Erinnert an die berühmten Sätze, die man ohne persönliche Anrede mühsam formuliert, wenn man nicht weiß, ob man die Person siezen oder duzen soll.

Drei Sätze später wird die Belegschaft zu "MitarbeiterInnen" mit dem großen Binnen-I. Meinetwegen auch okay, wenn man das nur schreibt und nicht auch noch mit Schluckauf-Pause mitspricht.

Wiederum ein paar Sätze später wird's dann komplett merkwürdig: "… sollen Ihre MitarbeitenderInnen eigenständig einen Termin … "

MitarbeitenderInnen

Darauf einen Schnaps.

Stichwort "ekelig"

Ines und ich unterhielten uns mitten im Laden über ein Produkt, das wir gerade als Aufsteller hier stehen haben: Ferrero Küsschen in der Stracciatella-Sommerversion. Allgemeiner Konsens hier im Team: Übelst süß und dadurch nur wenig lecker. Wir konstatierten, dass es auch für ekelige Produkte Kunden geben muss, sonst würden sie ja nicht in den Handel gebracht werden.

Nur Augenblicke später hat uns ein Kunde nach Sülzkotelett gefragt.

Quod erat demonstrandum. :-)

Drei neue Kameras

Wir haben heute drei neue Kameras installiert und damit drei "Sicht-Lücken" geschlossen, die mich schon lange gestört haben. Die Gastronomie ist in Bremen wieder auf und hier in der Firma geht es seit dem wieder spürbar entspannter zu. Zeit, mal wieder was zu schaffen. :-) (In den nächsten Tagen machen wir auch wieder mit der Beleuchtung weiter. Mal fertig werden …)

Die erste Kamera blickt auf den Gang vor dem Keksregal. Der Bereich war bislang immer nur mit ganz viel Liebe und Hinstarren im Hintergrund einer anderen Kamera zu erahnen:



Diese Kamera hängt direkt über dem Eingang und guckt in den Laden. Die Gemüseabteilung an sich ist nicht so spannend, aber in die versteckte Ecke (Oberer Rand in der Bildmitte) im Anschluss an das kleine Kühlregal habe ich schon lange mal reingucken können wollen:



Auf dieser Kamera ist die Kasse und der Eingangsbereich zu sehen. Die Verpixelungen habe ich nachträglich eingefügt, da dort Kunden zu sehen waren. Die schwarzen Stellen werden dauerhaft von der Kamera unkenntlich gemacht. Unter dem schwarzen Streifen am rechten Bildrand könnte man durch das Fenster auf den öffentlichen Bereich vor dem Laden sehen und dort theoretisch Personen und z.B. Kfz-Kennzeichen filmen. In der Praxis ist da quasi nichts zu erkennen. Aber sicher ist ja bekanntlich sicher.

Unter dem dicken schwarzen Fleck zwischen den beiden Förderbändern sind die Kassenkräfte zu sehen verborgen. Die Kasse gilt als Dauerarbeitsplatz und darf daher nicht videoüberwacht werden:


Emoticons / Smileys in Kommentaren

Diesen Kommentar hatte TOMRA zu diesem Beitrag hinterlassen.

Es passiert nicht oft, aber eine Bitte habe ich in dem Zusammenhang: Die Blogsoftware kommt damit nicht klar, wenn ihr via copy&paste externe grafische Emoticons im Editor einfügt. Sie werden zwar (im Editor) angezeigt, ich bekomme sogar noch die Bestätigungs-E-Mail, aber gespeichert werden diese Kommentare nicht und sind verloren. In diesem Fall war die Arbeit eher gering, aber wenn jemand da einen richtig langen Text verfasst, wäre es vergebene Mühe.

(Betrifft natürlich nicht die intern angebotenen Smileys.)

Screenshot E-Mail-Benachrichtigung Kommentar mit Emoticon

Sind sehr beliebt!

Eine Kundin suchte "Blätterteig-Minis", gefrorene Blätterteig-Häppchen mit einer herzhaften Füllung. Die Dinger gibt es wohl hin und wieder bei ALDI. Ich hatte bis dato noch nie davon gehört und wir haben und hatten sowas auch noch nie im Sortiment.

Die Frau extrapolierte mal wieder von sich auf den Rest der Welt, ein häufig anzutreffendes Phänomen: "Die sollten sie unbedingt mit ins Sortiment aufnehmen, die sind sehr beliebt!"

So beliebt, dass in gut 21 Jahren jetzt immerhin eine Kundin danach gefragt hat. :-)

Demolierte Einzugseinheit

Vor ein paar Tagen war einem Kollegen bei der täglichen Reinigung unseres Leergutautomaten die (herausnehmbare) Einzugseinheit heruntergefallen. Dabei war eine der Führungen einer der beiden Rollen eines der beiden Förderbänder zerbrochen. Auf dem Bild ist gut zu erkennen, dass die Achse an der linken Außenseite in der Luft hängt.

Es gab zwar am nächsten Tag hin und wieder mal Probleme bei der Annahme, weil das Förderband immer wieder von der Rolle lief, aber immerhin hatten wir es nicht mit einem Totalausfall zu tun.

Der Sachschaden hielt sich letztendlich in sehr überschaubaren Grenzen: Das Teil ist komplett modular aufgebaut und lässt sich mit wenigen Handgriffen komplett zerlegen. Die Kunststoffhalterungen kann man einfach aus den Rohren herausziehen, nachdem man die Förderbänder entfernt hat. So brauchte nur ein wenige Zentimeter großes Plastikteil ausgetauscht zu werden, für die eigentliche Arbeit hätte es nicht mal einen Techniker gebraucht. Der Vorgang war zwar als Sache etwas ärgerlich, aber das Problem ist aufgrund der Bauweise des Automaten sehr leicht zu beheben gewesen: