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Einzug der Weihnachtsmänner

Bislang war es immer nur das "Herbstgebäck", aber seit dem Wochenende stehen nun auch bei uns die Weihnachtsmänner im Verkauf, zumindest schon mal der erste Teil. Da kommen aber noch mehr. Diesmal aber keine mit Werder-Bremen-Aufdruck und auch keine Weihnachtsmänner*innen. :-)


Lustige Strichcodes – 392

Fundstück auf einer Packung Kokos(nuss)milch unserer Eigenmarke "Ming Chu": Ein Strichcode, der so aussieht wie die Kokosmilch, die sich aus einer aufgebrochenen Kokosnuss von der einen Hälfte in die andere ergießt. Mir gefällt der. :-)


Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 12)

Wenn man nichts Spannendes für die Wochenberichte hat, schreibt man eben, dass man ans Telefon gegangen ist. :-)

Eine Palette mit "Negerküssen" aufgebaut. Damals hat man den Begriff noch etwas leichtfertiger verwendet, aber auch vor 25 Jahren habe ich zumindest schon so weit darüber nachgedacht, dass ich das Wort in Anführungszeichen geschrieben habe.

Was es mit dem "fatalen Irrtum" auf sich hat, der dazu führte, dass ich unsere Einsatzpläne neu schreiben musste, weiß ich (ganz ehrlich!) leider überhaupt nicht mehr.

Auf dem Fachbericht ging es um Eier (hatte etwas gedauert, bis ich gerade mein Wort "Likör" identifiziert hatte) und wieder gab es ein selbst gemaltes Bild von mir. Handarbeit mit Buntstiften, das wird sich in ein paar Wochen noch ändern.



In dieser Woche habe ich mehrere Telefongespräche angenommen ("Extra-Markt, Cramerstr – Delmenhorst. Björn Harste – Guten Tag …").
Dann habe ich die Eier-Bestellung telefonisch durchgegeben. Man braucht nur nacheinander die Artikelbezeichnung und die Stückzahl durchzugeben. z.B. "Gutshof Kl. A - II 20 mal"
Bei den Kassen habe ich eine "1/2" Palette mit "Negerküssen" aufgebaut und ausgezeichnet. Ware, die ins Regal paßte, habe ich gleich nachgefüllt.

Durch einen fatalen Irrtum meinerseits "durfte" ich die Personal-Einsatzpläne neu schreiben.



Eier

Eier (im Lebensmittelhandel ausschließlich Hühnereier!) werden vielseitig als Nahrungsmittel und als Zutat für viele Speisen verwendet. Man ißt sie gebraten oder gekocht. Man verwendet sie als Suppeneinlage (Eierstich), für Pudding, zum Panieren, für Nudeln, Likör u.v.m.
In der porigen Kalkschale liegen wohl geschützt der Eidotter und das Eiklar.
Der Dotter des frischen Eies ist kugelförmig und wird von einer elastischen Haut zusammengehalten. Es wird durch zwei spiralig gewundene Bänder (Hagelschnüre) in der Mittellage gehalten, so daß es im Eiklar schwebt und geschützt ist. Eier werden durch Güte- und Gewichtsklassen bestimmt. Die Güteklassen werden nach Größe der Luftkammer definiert:
Kl. Extra: 4 mm
Kl. A: 6 mm
Kl. B: 9 mm
Kl. C: >9 mm

Festgeklemmt im LgAtm

Als die Retter am Einsatzort eintrafen, entdeckten sie den Mitarbeiter im hinteren Bereich der Pfandgutautomaten. Dort klemmte er mit einem Bein zwischen zwei Förderbändern fest, wie ein Polizeisprecher sagte.
Ich habe so viele Fragen …

(Vor allem würde ich das Gerät gerne mal sehen. Die üblichen Anlagen bieten für derartige Unfälle eigentlich kein Potential. Es gibt aber natürlich unzählige Erweiterungsmöglichkeiten, vor allem auch für Getränkekisten. Die werden mit den kuriosesten Konstruktionen teilweise in andere Ebenen bewegt, um dann durch das gesamte Gebäude gefahren werden zu können.)

Lustige Strichcodes – 391

Fundstück von Honza auf dem Trio Mini-Donuts von Lidl: Ein Strichcode in Forms eines Kuchens auf einem Tortenständer, der mit der kompletten Frucht eines Kakaobaums dekoriert wurde. Etwas strange, aber okay. :-D

Vielen Dank auch für diese Zusendung.



Fast zeitgleich bekam ich auch von Susanne eine Variation dieses Strichcodes zugesendet. Hier auf einer Packung Windbeutel, statt mit einer Kakaobohne mit einer Blüte (Vanilleblüte?) dekoriert. Auch dafür natürlich vielen Dank.


Lustige Strichcodes – 390

Fundstück auf einem Glas mit getrocknetem Schnittlauch unserer Eigenmarke. Nicht direkt ein "lustiger" Strichcode, eher ein ungewöhnlicher: Das Muster wurde in zwei Ausrichtungen in dem Feld angeordnet, einmal von oben nach unten und einmal von unten nach oben lesbar. Dass das die Lesbarkeit für die Maschine erleichtert, bezweifle ich. Wenn die Striche vom Scanner erkannt werden, dann ist der Rest egal.

Viel mehr sieht das nach einer Laune des Grafikers aus, der das Etikett entworfen hat. :-)


Die ständigen Umbauten

Eine ältere Kundin war gerade etwas enttäuscht darüber, dass ihr gewünschtes Produkt nicht mehr wie gewohnt im Regal am Eingang sondern nun über den Tiefkühltruhen im hinteren Bereich des Marktes stand. Sie kommentierte die Situation mit den enttäuschten Worten, dass ja bei uns ständig alles umgebaut würde.

Ja, bei so einem 18-Jahre-Turnus kommt schon Hektik auf. :-P

Katzenkalender

Von unserem Display mit Kalendern aller Art hatte sich ein Stammkunde, der ein paar Jahre jünger als ich ist, einen Bilderkalender mit Katzenbabys genommen. Als er an mir vorbeiging, entschuldigte er sich förmlich bei mir. Totaler Kitsch und so, aber sooo süß. Musste er einfach mitnehmen.

Alles gut, dafür habe ich volles Verständnis. ;-)

(Nicht) Vergessene ec-Karte

Eine Anruferin vermisste nach dem Einkauf bei uns ihre ec-Karte. Die Hilfe bei der Suche war etwas mühsam, aber als sie mir am Ende des Telefongesprächs erklärte, dass sie bereits Mitte achtzig sei und es ihr aufgrund dessen auch gestattet sein müsse, auch mal etwas durcheinanderzubringen, stimmte ich ihr im Geiste zu.

"Habe ich zufällig meine ec-Karte bei Ihnen vergessen?"

Wahrheitsgemäß sagte ich ihr, dass ich von nichts wüsste, aber gerne im Büro nachsehen könne. Da lag aber nichts. Hilfsbereit bot ich an, in der Videoaufzeichnung nachzusehen. Danach wüssten wir vielleicht mehr und wenn es nur die Info ist, dass sie die Karte eingesteckt, evtl. in eine andere Tasche oder ein anderes Fach als ursprünglich, und wieder mitgenommen hat.

"Ich kann mal auf dem Video nachsehen. Wann waren Sie denn hier?"

"Gestern Nachmittag, so um 16 Uhr."

"Wissen Sie noch, an welcher Kasse Sie waren? Auf der linken Seite oder die Kasse direkt am Fenster?"

"Oh, das weiß ich gar nicht mehr."

"Kein Problem, das bekomme ich heraus. Woran erkenne ich Sie denn?"

"Graue Haare und Sonnenbrille, ich hatte eine hellrote Jacke an."

Ich versuchte es an unserer ersten Kasse, die im fraglichen Zeitraum vor allem geöffnet war. Da Leute erfahrungsgemäß selten die genaue Zeit in Erinnerung haben, suchte ich im Bereich von 15:30 bis 16:30 Uhr. Aber eine Kundin mit der Beschreibung war nicht zu erkennen.

"Eine genauere Uhrzeit haben Sie nicht oder vielleicht die Summe, die Sie bezahlen mussten?"

Die Uhrzeit hatte sie nicht, aber sie konnte mir sagen, dass sie etwas über 15 Euro bezahlen musste. Ich suchte in der Kassensoftware nach allen Bons zwischen 15 und 16 Euro, die im Zeitraum von 15 bis 17 Uhr entstanden waren. Sechs Stück gab es und so erkundigte ich mich bei der Kundin, was sie denn gekauft hatte. Ob da irgendwelche Artikel dabei waren, die nicht alltäglich sind wie Mehl oder Milch. Eine Dose Thunfisch war zwar nicht sonderlich exotisch, hätte mir aber als Identifizierungsmerkmal gereicht. Keiner der Bons, die mir angezeigt wurden, beinhaltete auch nur annähernd eine Fischkonserve. Ich dehnte die Suche auf den ganzen gestrigen Tag aus, aber kein einziger Einkauf, der Thunfisch enthielt, befand sich in der Höhe, die ich suchte.

"Ach …", fiel es der Kundin plötzlich ein, "ich war ja schon am Samstag bei Ihnen."

Ich suchte Samstag und fand ohne Schwierigkeiten den Einkauf in Höhe von 15,29 Euro um 16:40 Uhr im Kassensystem. Und auch die Videoaufzeichnung gab alles her, was ich wissen wollte. Eine offensichtlich ältere Dame mit hellroter Jacke bezahlte ihren kleinen Einkauf, zu dem auch eine Dose Thunfisch gehörte, mit einem 20-Euro-Schein.

Äh, Moment mal?

Sie erklärte es mir: "Bei Ihnen hatte ich bar bezahlt. Aber meine Karte ist weg und ich war unter anderem auch bei Ihnen im Geschäft. Dachte, ich frage mal nach, vielleicht war mir die Karte ja irgendwie aus dem Portemonnaie gerutscht."

War sie leider (oder zum Glück, je nach Standpunkt) nicht. So hatte die ganze Sucherei letztendlich nichts gebracht, aber immerhin war eine treue Kundin über den Service glücklich. Das ist ja auch schon mal viel wert. :-)

Kommissionsrückgabe mit Überraschung

Eine Kundin hatte für eine Feier eine größere Menge Getränke gekauft und wir hatten vereinbart, dass sie von dem Alkohol (Bier, Wein und Prosecco) die nicht benötigten Mengen zurückgeben darf. Dass sowohl die Wein- als auch die Prosecco-Flaschen Schraubverschlüsse haben, sorgte mit ihrer Wiederverschließbarkeit noch für großes Erstaunen.

Wir standen an der Kasse und ich war dabei, zusammen mit einem Kollegen die Gutschrift für die Ware zu erstellen. Plötzlich hatte ich aus dem Augenwinkel das Gefühl, dass in einer der Weinflaschen etwas weniger drin war als in der daneben. Erst deswegen sah ich näher hin und da offenbarte sich die große Überraschung, vor allem für die Kundin: Den größten Teil der Flaschen durfte sie wieder mitnehmen, da sie zwar alle zugeschraubt, aber eben auch angebrochen waren.

Kleiner Praxistipp: Nächstes Mal nicht alle Flaschen gleichzeitig hinstellen, wenn man sich die Möglichkeit offen lassen möchte, sie zurückgeben zu können. ;-)

Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 11)

Die elfte Woche wurde zumindest im Berichtsheft mal etwas interessanter: Ich durfte in einen anderen Markt fahren, um Kopien zu machen. (Damals waren selbst einfache Geräte deutlich weniger verbreitet als heutzutage. Selbst wir haben hier in der Neustadt inzwischen seit mehreren Jahren einen A3-Farbkopierer (-Drucker) stehen.

Auf dem Hof hatten wir damals hinter dem Gebäude einen 40-Fuß-ISO-Container stehen, den wir als Lager für Saisonware und Regalteile benutzt hatten. War sehr praktisch, wünsche ich mir für uns hier manchmal auch. Aber dauerhaft darf man sich so ein Teil eben nicht hinstellen.

Im Fachbericht gab es eine Neuerung: Es ist der erste Bericht, in den ich ein Bild gemalt hatte. Eine Kumquat von mir Buntstiften gemalt. Jetzt wird's bunt. :-)



Morgens habe ich mitgeholfen, das Gemüse zu packen. Anschließend habe ich die Reste vom Gemüsepacken entsorgt (Kartons in die Presse, Rollis und Paletten nach draußen, Abfälle in die Müllcontainer).
Fotokopien beim extra-Markt Hasporter Damm gemacht. Ein Paket zur Post gebracht.
Punica-Säfte nach Sorten geordnet auf eine Palette gestapelt und im Laden aufgestellt.
Einen Tisch aus dem Lagercontainer geholt.
Ware von draußen ins Lager gefahren.
Leergut annehmen, Gutschriften schreiben, Papp-Presse ausleeren.



Kumquats

(Zwergorangen)

Sie sind orangenfarben, in der Reife gelb, kirsch- bis pflaumengroß. Kumquats sind die kleinsten aller Zitrusfrüchte.
Sie wachsen in Trauben und werden aus Italien, Israel, vor allem aber aus Südost-Asien (südöstl. China, Japan) bezogen.

Die dünne Schale schmeckt würzig-süß (etwa wie Orangeat), das Fruchtfleisch dagegen sehr bitter-säuerlich. Kumquats werden nicht chemisch behandelt. Daher kann man sie nach dem Waschen unbesorgt mit der Schale essen.

Verwendet werden sie für Cocktails und Konfitüre aber auch als Beigabe zu den Mahlzeiten (Festessen).

Aufsteller Lebkuchenfiguren

Zu 90% sind wir bei den Weihnachtssüßwaren ziemlich konservativ. Bekannte Marken, bekannte Produkte. Das funktioniert einfach. Aber dennoch muss ich einfach jedes Jahr auch mal Artikel ausprobieren, die wir noch nie hatten, z. B. Panettone, Asbach-Pralinen, Candy Canes, Shortbread oder Früchtekuchen mit Whisky. Manche Artikel liefen gut, andere haben sich als Flop erwiesen.

In diesem Jahr haben wir uns mal an einen Aufstellern mit Figuren aus Lebkuchen herangewagt: Pfefferkuchenmänner und -Frauen, Sterne, Rentiere und noch ein paar andere Artikel sind darauf zu finden. Preislich sind die Sachen absolut im Rahmen finde ich: Die großen Figuren unten sind mit 2,99 € nicht in einer Preisklasse, bei der ich lange über den Kauf nachdenken würde.

Mal gucken, wie die laufen werden: