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Cutter: 50 Cent

Die Cutter haben inzwischen mitsamt Angebotsschild ihren Weg auf einen Aktionsplatz hier im Laden gefunden.

Ob wir sie loswerden? Früher oder später bestimmt. Der Trost ist, dass die Teile kein Haltbarkeitsdatum haben und nachdem sie nun seit Jahren in der Halle eingelagert herumlagen, können sie auch noch ein paar Wochen oder Monate bei uns im Laden überstehen und darauf hoffen, von irgendjemandem gekauft zu werden. Klar bekommt man die online auch günstiger – aber ob ich jetzt 50, 20 oder 10 Cent auf der Schild schreibe, wird vermutlich bei niemandem die Kaufentscheidung beeinflussen.

Mal gucken, wie lange wir uns damit nun herumschlagen. ;-)




Kartenbetrug: Schuss ins Blaue

Eine Kriminalpolizei hier aus Norddeutschland hat auf der Suche nach einem Betrüger, der offenbar Kreditkartendaten erschlichen und damit fleißig eingekauft und sich vor allem Geld via Cashback auszahlen lassen hat, auch bei mir angefragt.

Es ging gar dabei allerdings gar nicht um einen konkreten Vorfall, der bei uns stattgefunden hat. Der oder die Täter war/en wohl hier im Umkreis unterwegs, denn wenigstens einer dieser Fälle wurde angezeigt, und nun bestand die Hoffnung, dass er vielleicht auch bei uns gewesen ist und es nun Videobilder von ihm oder ihnen gäbe.

Die Anfrage war also eigentlich nur ein Schuss ins Blaue. Die Anfrage lautete, ob wir überprüfen könnten, ob ein einschlägig auffälliger Einkauf innerhalb eines etwa anderthalbstündigen Zeitfensters bei uns stattgefunden hat. Ich überprüfte, konnte aber keine Auffälligkeiten feststellen, was ich der Polizei auch mitteilte. Wäre ein interessanter Vorfall dabei gewesen, hätte natürlich dringendes Interesse an dem Bildmaterial bestanden.

Und wer jetzt wissen will, was auffällig gewesen wäre: Maximale Cashback-Summe, also 200 €, gerne auch zweimal unmittelbar hintereinander, jeweils begleitet von einem Alibi-Einkauf irgendeines wertvollen Artikels, meistens Guthabenkarten oder Zigaretten. Das wäre auch nicht das erste Mal gewesen, dass solche Betrüger sich hier im Laden genau so verhalten.

Der Weihnachtskatalog 2026

Endlich haben wir den Ordersatz für die Weihnachtssüßwaren in der kommenden Saison bekommen. Da er nun so spät erst ausgeliefert wurde, ist der Sendeschluss auch etwas nach hinten verschoben worden. Bis Ende des Monats haben wir Zeit, uns Gedanken darüber zu machen, was wir in diesem Jahr alles anbieten möchten.

Der Katalog ist wie gewohnt rund 250 Seiten dick und beinhaltet neben vielen gewohnten Klassikern ("laaaaangweilig") auch einige spannende neue Artikel, die wir ganz sicher bestellen werden. Mit Milka, Lindt und ähnlich kritisierten Produkten werden wir uns diesmal arg zurückhalten. Notfalls haben wir dann auch einfach mal weniger Ware als sonst im Angebot, daran wird sicherlich auch niemand sterben.


Geh doch zu Netto! (Aber nicht mit unserem Alkohol!)

Ein Mann kam mit einer leeren "Netto"-Einkaufstüte zu uns in den Laden und legte vier Flaschen Alkohol hinein. Dann wollte er einfach an der Kasse vorbei aus dem Laden gehen, nicht einmal den üblichen Alibi-Einkauf versuchte er dabei.

Weiter als bis zum Ende des Kassentischs kam er jedoch nicht, da die an den Flaschen angebrachten Sicherungen den Alarm der Warensicherungsanlage auslösten.

Der junge Mann aus der Drogenszene war so perplex, dass er gar nicht erst einen Fluchtversuch unternahm. Es folgte die übliche Routine aus Anzeige und Hausverbot …


Süßungsmittel, kalorienarm

Ein Freund hatte mir vor einer Weile dieses Foto aus dem Urlaub in Griechenland geschickt, wo er ganz erfreut festgestellt hatte, dass die Tanna (aka SPAR) dort noch lebt.

Als Beweis schickte er mir dieses Bild einer Packung Süßstofftabletten der dortigen SPAR-Eigenmarke. Etwas spät verbloggt, aber danke für die Zusendung. :-)


BANANE.

Ich bin ja nun nicht so der große Bananenfreund, aber manche Fakten kann man einfach nicht ignorieren. Legt man mir einen Apfel und eine Banane hin, würde ich den Apfel nehmen. Bananen-Milchshake ist okay, gebackene Bananen kann ich nicht ausstehen, aber mit Bananen in Schokolade (Frisch auf dem Jahrmarkt oder die Süßware von Casali) könnte ich mich totfressen.

Wie auch immer – Bananen sind DAS Super Food schlechthin. :-)


Hunderte Cutter im Karton

In der Halle stand im Lagerbereich noch ein großer Karton herum, der an einer Seite schon aufgerissen war. Der Inhalt: Cutter ("Cuttermesser"), hunderte davon in verschiedenen Farben.

Die hatte ich irgendwann und irgendwo mal als Sonderposten bestellt, um sie mit im Onlineshop anbieten zu können. Der Shop hat sich erledigt und so werden wir die Messer nun in den nächsten Tagen hier bei uns im Supermarkt anbieten … (Aber nicht in 6er-Karten, sondern einzeln. Aber dazu später mehr.)


Eieiei …

Durchs Lager waberte ein unangenehmer Duft, der an Verwesung erinnerte. In einer bestimmten Ecke wurde es intensivier, aber richtig lokalisieren konnten Ines und ich den Geruch auch nicht. Je mehr ich schnüffelte, desto betäubter fühlte sich meine Nase an, irgendwann roch ich gar nichts mehr.

Auf gut Glück nahmen wir einen kompletten Bereich auseinander, in dem Leergut stand. Jeden Moment rechneten wir damit, zwischen den leeren Rahmen die stinkenden Überreste irgendeines Nagetieres zu finden, aber da war zum Glück nichts. In der Ecke stand noch der Mäusefallen-Tunnel, aber der war leer. Das Ding roch zwar etwas, aber eher nur leicht muffig und nicht nach Tod und Verwesung.

"Wir werden es noch finden", vertrösteten wir uns, stapelten das Leergut wieder zurück in die Ecke. Eine gute Stunde später fiel mir der Geruch wieder auf. Mit frischer Nase kam es mir so vor, als wenn die Quelle weiter in der Nähe eines Tisches läge, auf dem wir aktuelle Werbematerialien und neue Produkte zwischenlagern.

Nach kurzer Suche wurde ich fündig. Eine Eierpackung, in der wohl mindestens ein kaputtes Ei war, hatte jemand grob (und nicht luft- und insektendicht) in eine Tüte eingewickelt und dort auf dem Tisch abgestellt. Gut getarnt fiel die Packung nicht auf, aber die Natur war nicht aufzuhalten und so entwickelte der Inhalt ein spannendes Eigenleben, das in der Folge einen sehr typischen Geruch verströmte.

Wer die dort abgestellt hatte, stand leider nicht dabei. Wuargs. :-O

Wegverkauft sind die Startersets

Die Holy-Startersets mit Shaker sind inzwischen übrigens allesamt verkauft. Da ich jetzt meinen Teil der Abmachung einhalten werde, findet ihr also demnächst einen ganzen Aufsteller mit Holy-Artikeln hier im Markt. Ich gebe zu, dass ich immer noch skeptisch bin, aber zugesagt ist zugesagt. ;-)


E-Bike am Tor

Mit den Betreibern der Moschee kommen wir wirklich gut zurecht, mit den Besuchern hatten wir auch noch keine Probleme, aber es sind nicht nur helle Kerzen darunter. Einer hat zum Beispiel sein E-Bike (Pedelec) nicht nur bei uns am Zaun, sondern direkt an eines der Tore angeschlossen.

Während er beten war, musste einer meiner Kollegen da durch, zum Glück ebenfalls nur mit dem Fahrrad, so dass es für ihn reichte, das Tor nur ein wenig zu öffnen. Hätte jemand mit dem Auto rein oder raus gemusst, wäre es blöder gewesen. Gut, das hätte man auch lösen können, indem man das Fahrrad anhebt und mitsamt Tor bewegt, aber das wäre vermeidbarer Aufwand gewesen.

Der Eigentümer des Rades hätte natürlich auch rauskommen und sein Fahrrad losschließen können. Aber der war wie gesagt mitten im Gebet. Mir hat mal jemand gesagt, dass "Gebet unterbrechen" haram sei. Bei dem Klientel der "alten" Moschee war es häufiger und seit weit über einem Jahr gar nicht mehr notwendig, aber ich hatte mir irgendwann angewöhnt, den Leuten zu sagen, dass rücksichtsloses Parken auch haram ist. Das hat immer wieder für erstaunlich verständnisvolle Blicke gesorgt.


Alte Werbezündhölzer

Ja, ich hätte die alten Streichhölzer einfach in den Müll kippen können. Streckenweise habe ich auch darüber nachgedacht, dazu gleich mehr. Auf jeden Fall verteilen wir die alten Werbestreichhölzer nun hier bei uns im Markt an alle, die sie haben möchten.

Dass die Hölzchen schon 22 Jahre (!) alt sind, hat Spuren hinterlassen. Manche funktionieren auf Anhieb, andere sind etwas anspruchsvoller hinsichtlich der Ausdauer beim Anreißen. Einen Test seht ihr hier in diesem Video. Zwischendurch habe ich echt kapitulieren wollen, unterm Strich hat es dann aber doch überwiegend noch funktioniert, die Hölzchen anzureißen:



Ja, nein, ja, nein, ja, nein, ja … Letztendlich habe ich beschlossen, dass wir die Streichhölzer hier auf dem Packtisch anbieten, bis sie irgendwann leer sind. Wenn einer sich eine ganze Handvoll einpacken möchte, kann er das gerne tun, mir ist das ehrlich vollkommen egal. Bezahlt sind sie schon lange, die Inhalte sind obsolet und ob sie nun keine Werbung mehr für einen SPAR-Markt machen oder ob sie direkt entsorgt werden, spielt wohl keine große Rolle. So kann noch der eine oder andere darüber schmunzeln.

So stehen sie hier auf dem Packtisch:





Mal gucken, wie lange der Vorrat reicht. Wir haben wortwörtliche tausende der Schachteln übrig, die auch mal viel Geld gekostet haben – aktuell vier prall gefüllte, große Gemüsekisten. Einen ursprünglichen Kaufpreis weiß ich nicht mehr, jegliche E-Mail-Kommunikation vor 2011 ist ebenfalls verlorengegangen, so dass ich da nichts nachschlagen kann, aber ich denke, dass eine Schachtel bei wenigstens 10 Cent gelegen haben dürfte. Aber das spielt nun wirklich keine Rolle mehr … :-)


Hafenstaub

Vor gut zwei Jahren erwähnte ich zum ersten Mal an dieser Stelle den "Hafengold"-Likör von Thorsten.

Ich weiß nicht, ob diese Flaschen auf dem Foto unten die selben wie auf dem Foto im verlinkten Beitrag sind, aber eine Chance dazu besteht immerhin. Nachdem Thorsten nämlich sein Café geschlossen hatte, geschah ein sonderbares Phänomen: Der Likör läuft seitdem bei uns nicht mehr. Die letzten zwei verbliebenen Flaschen stehen hier wie blei und setzen Staub an – kurioserweise, denn früher haben wir so viel davon verkauft, dass der Lieferant mit der Kleinmengen-Produktion kaum hinterherkam und ich ihm teilweise den Auftrag gab, einfach so viel herzubringen, wie er hat.

Zu dieser Entwicklung habe ich eine Theorie: Das Café war nur 300m von uns entfernt und dort wurde dieses Getränk natürlich ebenfalls ausgeschenkt. Ich vermute, dass die Abverkäufe dadurch entstanden, dass Thorstens Gäste wissen wollten, wo sie Nachschub kaufen können. Café weg, Gäste weg, Kunden weg, so einfach.

Akut haben wir noch nicht die Not, die beiden Flaschen loswerden zu müssen, aber ich denke, ich werde sie noch irgendwann im Laufe dieses Jahres mit Sonderpreisen versehen und auf den Restetisch stellen. Schade drum.


SPAR-Markt in Buje / Kroatien

In Buje im Nordwesten Kroatiens hatte Hans diesen SPAR-Markt entdeckt, in dem es eine lustige Mischung aus kroatischen und österreichischen Artikeln zu kaufen gibt.

Hans berichtete, dass es dort einen Mitarbeiter gibt, der zufälligerweise immer dort fegen muss, wo man gerade die Regale betrachtet. Ob das nun ein Zufall war oder ob man dort besonders Misstrauisch ist und Kunden auf diese Weise "unauffällig" beobachtet, hat er leider nicht berichten können. Wie auch immer. Vielen Dank für das Foto. :-)

Hier bei Googles Straßenguck zu sehen.

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!

Entsorgt: Alte Klimaanlagen

Die Klimaanlage aus meinem alten Büro und die baugleiche Klimaanlage aus dem Büro des seit nun rund sechs Jahren geschlossenen Marktes in Findorff gammelten nun auch seit Jahren bei uns in der Halle vor sich hin. Die Geräte brauchte niemand mehr, sie waren uralt und haben ihre besten Zeiten längst hinter sich.

Schulterzuckend habe ich sie nun neben anderem alten Zeugs ins Auto geladen und zum Recyclinghof gebracht. Meine vorsichtige Anfrage, ob ich die dort auch abgeben dürfte, wurde bejaht und so bin ich diese beiden Teile nun auch los. Unser Kassenbüro ist zwar immer noch kaputt, aber die alten Dinger als Ersatzteil dort einzubauen, hätte auch nicht viel Sinn gehabt.

Die Entsorgung tat auch gar nicht weh. Nachdem sie nun seit Jahren unbeachtet herumstanden und dabei genauso gut schon längst hätten entsorgt sein können, waren die paar Handgriffe des Ein- und wieder Ausladens nur noch ein kleiner formeller Akt.


Zotter-Tabletts bei Ebay: Spende und Rückerstattungen

Von den Zotter-Trinkschokoladetabletts, die ich derzeit bei Ebay anbiete, sind schon einige für den Preisvorschlag-Preis (5 €) verkauft worden, immerhin acht Stück. Man kann bei Ebay die Versandkosten pro Artikel angeben. Bestellt jemand zwei oder drei Stück dieses Artikels, werden pauschal auch die zwei- oder dreifachen Versandkosten berechnet. Das mit dem "Kombiversand" kann man bei Ebay konfigurieren, ist aber etwas unübersichtlich.

Da ich das nicht wusste, haben ein paar Leute (mutmaßlich alles Blogleser) zum Teil viel zu viel für den Versand bezahlt. Ich habe da eben Erstattungen veranlasst, denn mehrfach 6,99€ für den Versand bekommen und dann letztendlich nur einen gepolsterten Maxibrief für 4 € (2,70 € Porto, 1,30 € der Umschlag) verschickt zu haben, fand ich dann schon hart. Auf keinen Fall wollte ich mich über die Versandkosten bereichern oder den Verkaufspreis der Tabletts nach oben wieder ausgleichen. Da bin ich mit allen aber nun wieder sauber.

Fast allen, aber das ist okay, denke ich. Hier die Erklärung: Ein Käufer wollte eigentlich über den Kauf noch eine Spende für die Elefanten loswerden und den Preisvorschlag über den normalen Verkaufspreis der Tablett hinaus aufstocken, das hat aber nicht funktioniert. Stattdessen hatten wir uns noch darauf geeinigt, dass er mir noch die Differenz direkt schickt. So sind es dann 9 € + 6 € + 6,99 € Versand geworden, also 21,99 €, die ich bekommen habe. Reine Kosten: 5 € für das Tablett und 4 € Versand. Bekommen habe ich 21,99 €, also 12,99 € mehr als nötig. Das Geld habe ich nun privat verdoppelt und 25,98 € als Spende an den REA e.V. in meine Tabelle eingetragen. Ich denke, das ist absolut korrekt so. :-)

Screenshot Tabelleneintrag Spende Tablettkäufer

Screenshot Ebay-Nachrichten