Die massiven Faxe-Dosen sind eine Herausforderung für Leergutautomaten. Unsere alten Kompaktoren bei den Trautwein-Geräten kamen bei den Dosen regelmäßig ins Schwitzen, der Cruncher in unserem Sivario (der nun übrigens auch schon
fast 5 Jahre alt ist!) steckt die massiven Döschen etwas besser weg, aber auch dem hört man die Belastung an.
Dass sich so eine Dose hochkant in den Cruncher keilt, hatten wir aber auch noch nicht. Die saß so fest zwischen den Bauteilen eingeklemmt, dass ich sie nur mit Hilfe einer Wasserpumpenzange und erheblichem Kraftaufwand wieder herausoperieren konnte.
Den Rest hat dann der Cruncher erledigt.
… und da wir schon bei aktuellen Aufstellern hier im Laden sind: Seit
Ende November steht hier ein großes Display ("groß" deshalb, weil wir die beiden bestellten Aufsteller zu einem großen zusammengestapelt haben) im Laden, der irgendwie zum Ladenhüter mutiert.
Sonst haben wir derartige Produkte hier wirklich massenhaft verkauft.
Hier zum Beispiel standen unterschiedliche Produkte aufstellerweise parallel im Markt, aus den Nissin Cup Noodles haben wir den
Tower of Ramen und
hier berichtete ich über die Produkte von Shim Ramyun, die wir fast schneller ver- als einkaufen konnten.
Aufgrund dieser Vorgeschichten hatte ich von den MAMA-Nudelsuppen gleich zwei Aufsteller in der Vorbestellung geordert. Warum die nun überhaupt nicht laufen wollen, erschließt sich mir gar nicht, denn auch MAMA haben wir in der Vergangenheit schon immer gut verkauft.
Die wunderbare Welt des LEH: Was man macht, man macht es falsch …
Einen Teil der neuen Eigenmarken-Schokoladen der Edeka haben wir bereits seit ein paar Wochen im Sortiment, nun haben wir vor ein paar Tagen gleich ein komplettes Display mit den unterschiedlichen Sorten bekommen.
Ähnlichkeiten mit bekannten Markenartikeln sind nicht nur zufällig vorhanden.
Fundstück von uns auf einem kleinen Tütchen Lay's "Naturel" Chips aus den Niederlanden: Ein Strichcode mit zwei
Kartoffeln Aardappelen.
Seit Ende November ist der
Schlüssel unserer Elepfandspendenbox verschwunden. Nachdem die Box irgendwann so voll war, dass man kaum noch Bons hineinstopfen konnte, hatte ich den Behälter
zugeklebt und auf die digitale Spendenfunktion verwiesen.
Da wir aber immer wieder Kunden haben, die etwas verloren mit dem Bon in der Hand dastehen und das Geld gerne spenden würden, habe ich die Box nun auf die harte Tour wieder aktiviert, Mit Akkuschrauber und Metallbohrer habe ich kurzerhand das alte Schloss aufgebohrt und die Box geleert, etwas über 53 Euro waren dort noch in Bons drin gefangen.
In weiser Voraussicht hatte ich damals das Schloss unserer
alten (zerstörten) Acryl-Box aufbewahrt und das passte ganz prima auch in die rote Box rein, so dass sie ab sofort wieder voll funktionsfähig.
So, und jetzt werden noch Wetten angenommen, wie lange es dauern wird, bis ich den verlorengegangenen Schlüssel, der zum eben aufgebohrten Schloss passt, wiederfinden werde.
Auf den kleinen Kuchen-Snacks von Bahlsen, die auf dem Konferenztisch bei unserem Steuerbüro standen, befand sich ein kleiner Hinweis auf die
geänderte Rezeptur. Nicht "verbessert", wie man es ansonsten schon so oft gelesen hat.
"Geändert" ist weniger euphemistisch als "verbessert", aber lässt dafür Platz in beide Richtungen. Niemand wird enttäuscht sein, weil er sich auf einen noch besseren Geschmack freut.
Ich habe sie trotzdem nicht probiert.
Ein offenbar reichlich alkoholisierter Mann hatte Leergut abgegeben und war dann mit einem Zwischenstopp am Bierkühlschrank zur Kasse
gegangen gewankt.
Der Weg hätte weniger lange gedauert, wenn er nicht schwankend die doppelte Wegstrecke hätte laufen und sich dabei ständig an den Regalen festhalten müssen. Aber immerhin hat er die Kasse ohne Sach- und Personenschäden erfolgreich erreicht.
Das
nikolausgeprüfte Baugerüst wurde heute abgebaut. Dabei ist dieses Foto entstanden, das ich hier im Blog verewigen durfte. Ihr seht die Gastfeldstraße, genau in der Bildmitte am rechten Rand (auf der Höhe, wo sich gerade die beiden Autos begegnen) ist unser Laden, gerade nicht mehr zu erkennen.
Wegen eines Ladendiebs ohne Papiere rief ich die Polizei an und bat um Unterstützung. So weit war alles klar, nur die Verabschiedung durch den Beamten war etwas irritierend: "Wir versuchen, in der nächsten Stunde da zu sein."
Weil gerade Packtag war und wir eigentlich gar keine Zeit hatten, um eine Stunde herumzustehen und auf die Cops zu warten, gab es eine Planänderung. Ich rief wieder an und sagte den Einsatz ab. Da unser Dieb ganz am unteren Ende angekommen war, hatte er ohnehin nicht viel zu befürchten.
Er gab zu, obdachlos und Alkoholiker zu sein, war aber kooperativ und überhaupt nicht aggressiv und hat (und das wirkte wirklich sogar ehrlich auf mich) für seine Tat um Entschuldigung gebeten. Für die Abschreckung wollte ich trotzdem seine Daten aufnehmen. Als ich mit Stift und Klemmbrett aus dem Büro kam, bat er darum, dass ich ihm die Schreibutensilien gebe. In einer erstaunlich schönen Schrift notierte er daraufhin brav alle seine persönlichen Daten und auf Wunsch auch die Stelle, wo er postalisch zu erreichen ist. Das Hausverbot bekam er zwar von uns, aber den Aufwand für die Anzeige erspare ich allen Beteiligten …
Ich wollte "mal eben schnell" was im Livebild unserer Videoanlage nachsehen und öffnete die NVR-Anwendung hier auf meinem PC im Büro. Die Software startete, aber auf die Kamerabilder wartete ich vergeblich. Ich wollte unbedingt wissen, ob ein Kunde an der Kasse einen bestimmten Artikel bezahlt, aber die Sekunden verstrichen und die Ansicht blieb grau. Plötzlich poppte die Fehlermeldung von Windows mit dem Hinweis auf, dass NVR nicht reagiert. Danke, das habe ich auch selber gemerkt.
Da es jetzt auch egal war und der Kunde (war ehrlich, wie ich später in der Aufzeichnung am Rekorder überprüft habe) ohnehin weg war, witterte ich zumindest noch einen Blogeintrag und machte einen Screenshot von der Fehlermeldung. So hat der Absturz wenigstens noch einen positiven Nebeneffekt gehabt …
Immer wieder bekomme ich Kataloge und Infomaterial einer Firma, die komplette Hochregalanlagen bis zur Hallengröße liefern kann. Ich würde ja wirklich gerne erweitern, habe aber nicht den blassesten Schimmer, wo ich so eine Anlage hier noch aufstellen sollte.
Während meine Kassiererin kurz im Umfeld der Kasse aufgeräumt und in genau diesem Moment die Einkaufswagen zusammenschob, kam ein junger Mann mit ein paar Produkten in der Hand zur Kasse.
Da er bis zum Erreichen des Kassentischs die Sachen offen getragen hat, war er wohl ursprünglich darauf eingestellt gewesen, diese zu bezahlen. Die Klauentscheidung muss bei ihm sehr spontan im letzten Moment gefallen sein und so steckte er sich, während er an der Kasse vorbeiging, die Waren in einem Sekundenbruchteil unter die Jacke und verließ unser Geschäft.
Hat man so auch noch nicht gesehen …
Eine Frau rief an und wollte wissen, ob wir "Vollkorn-Hafergebäck mit Haselnussstücken" im Sortiment hätten. Unter dem Namen nicht. "Von welchem Hersteller sind die denn?", wollte ich wissen.
Das konnte sie mir leider nicht sagen. Sie hatte nur noch ein Fragment der Vorderseite der Verpackung und außer der Beschreibung des Produkts waren keine weiteren Informationen vorhanden.
Eigentlich kenne ich unser Sortiment ganz gut, aber vorsichtshalber ging ich dann doch mit dem Telefon am Ohr in die Abteilung und guckte genauer hin. Wir haben einige Sorten Hafergebäck im Keksregal und dass keiner davon "Vollkorn-Hafergebäck mit Haselnussstücken" hieß, hatte ich zumindest richtig in Erinnerung und auch meine Überprüfung brachte diesbezüglich keine neuen Erkenntnisse.
Ohne einen Hersteller / Importeur, einen Markennamen vielleicht oder im Idealfall den Strichcode auf der Verpackung konnte ich ihr leider auch nicht weiterhelfen. Sie hatte die Kekse bei einem anderen Edeka-Markt hier im Großraum gekauft und da hat man die ausgelistet und konnte oder wollte sie auch nicht mehr nachbestellen.
Ich sagte der Anruferin, dass die Informationen leider nur sehr vage sind und meine hellseherischen Fähigkeiten nicht ausreichen, um ihr irgendwie helfen zu können. Ich erklärte ihr, dass wir bei der Edeka mit vielen unterschiedlichen kleineren oder auch regionalen Herstellern oder Importeuren zusammenarbeiten, die von Markt zu Markt unterschiedlich sind oder sein können und die Chance, ein Produkt nur anhand einer Beschreibung wie "Vollkorn-Hafergebäck mit Haselnussstücken" genau
zu identifizieren, doch eher gering ist. "Vielleicht gibt es die Firma ja auch schon gar nicht mehr oder sie stellen genau dieses Produkt nicht mehr her", sagte ich. Wir versuchen ja wirklich immer, irgendwie zu helfen – aber die Batterien in meiner Glaskugel waren diesmal einfach leer.
Sie bedankte sich resigniert und wir verabschiedeten uns voneinander.