Nächste Woche ist hier vor Ort ein Termin mit jemandem von einer Fachabteilung für Immobilen. Es wird detailliert überprüft, was hier am Gebäude vor dem Umbau gemacht werden muss.
Meine Kassiererin rief mich über die interne Leitung an und war ganz aufgebracht: "Guck mal eben bitte nach! Ich habe hier gerade Kunden, aber da haben gerade eben zwei ältere Türken zwei von unseren großen Einkaufswagen genommen und sind einfach mit denen rausgegangen!"
Schließlich konnte ich sie aber beruhigen: Die beiden "älteren Türken" waren tatsächlich zwei ältere Türken. Allerdings arbeiten sie für unseren Lieferanten und haben gerade türkische Spezialitäten angeliefert, die sie mit den beiden Einkaufswagen reinschieben wollten…
Ein Foto aus dem Archiv. Von der SPAR gab es im Sommer 2001 eine Aktion, die sich "Sommer, Sonne, Samba!" nannte und mit einem Gewinnspiel Lust auf den Sommer machen sollte.
Damals sah es hier im Laden noch ganz anders aus: In der Mitte stand noch die große Tiefkühltruhe, der alte Fleischtresen existierte noch und dort, wo nun die Tiefkühlschränke stehen, befand sich u.a. das Regal mit den haltbaren Milchprodukten.
Zur "Sommer, Sonne, Saba!"-Aktion hatten wir hier einen kleinen Aufbau gemacht. Ohne speziellen Sonderverkauf, das gab der Platz einfach nicht her, sondern rein zu Dekozwecken: Kunstrasen mit Sand und Liegestuhl, Grill mit Plastikgemüse, Palmen, Bier und Strandspielzeug. Würde ich heute zwar immer noch aufbauen, aber mittlerweile nutzen wir hier lieber jeden freien Millimeter für die Platzierung irgendwelcher Waren…
"Ben & Jerry's"-Eiscreme hatte vor einiger Zeit eine Sorte mit Fairtrade-Siegel herausgebracht. "Coconutterly Fair" hieß sie passenderweise und ich fand's schön, dass ein doch recht großes Unternehmen sich in diese Richtung engagiert. Schließlich folgte noch eine weitere Sorte. Zu der Zeit fiel mir die Werbung von "B&J's" auf: "Das Leben ist nicht immer fair – Ben & Jerry schon."
Damals kam mir der Gedanke, dass das eigentlich irreführend ist und war enttäuscht, da dieses Eis definitiv mein liebstes ist und diese Werbung nunmal den Eindruck erwecken könnte, dass Ben&Jerry "immer" fair ist, also jede Sorte und nicht nur die beiden "Alibiprodukte".
Ein wenig tut es mir Leid, dass ich diesen bösen Gedanken überhaupt hatte. Mit irgendeiner Sorte muss man nunmal anfangen und inzwischen ist das gesamte Eissortiment von Ben&Jerry's aus fairem Handel!
Von einem Lieferanten haben wir 96 Dosen und 60 Literflaschen ihrer Energydrinks geliefert bekommen. Früher hatte ein Auslieferungsfahrer die Sachen im Transporter und hat gleich die passende Menge reingebracht. Heute buckelt ein DPD-Fahrer knapp 100kg durch die Gegend. Gefühlt ist das jedenfalls keine Verbesserung…
Es ist immer wieder schön, bei den einzelnen Produzenten zu sehen, wie die Lebensmittel letztendlich hergestellt werden. Je kleiner ein Betrieb ist, desto mehr zählen die Menschen dahinter – vor allem hat man selber als Händler gesehen, was da eigentlich passiert und kann eine viel engere Beziehung zu einem Produkt aufbauen. Die Frischkäse "Kuno", "Käthe" und "Sultans Freude" bekommt man übrigens bundesweit und nicht nur hier Landkreis Wesermarsch, was mich ernsthaft überrascht hat.
Unterm Strich gibt es nicht so viel zu berichten. Letztendlich ist es eben ein Milchhof mit ca. 130 Tieren und dazugehöriger Käserei – aus der allerdings ausgesprochen leckere Produkte kommen.
Wer noch ein paar mehr Bilder von der Besichtigung sehen möchte, klickt auf "Hofbesuch" vollständig lesen.
Momentan sitzen wir im Bus und sind auf dem Weg zum Hof Butendiek (http://www.hof-butendiek.de/) zu einer Betriebsbesichtigung. Mal gucken, wie es wird. Vielleicht gibt es ja später ein paar Fotos.
Mitte 2011 hatte ich bei einem Lieferanten ein paar Telefonkarten zum Umtausch eingereicht. Sie waren unbenutzt, aber die Aufladenummern waren aufgerubbelt oder sogar beschädigt, so dass die Karten nicht mehr verkäuflich waren.
Immerhin: Nach nur elf Monaten, fast auf den Tag genau, kam ein Schreiben mit dem Hinweis auf die Erstattung.
Der Außendienstmitarbeiter eines regelmäßigen Lieferanten erklärte mir, dass ich bei barzahlung der Rechnung momentan einen besonderen Rabatt bekommen würde.
Mir fällt eigentlich nur ein plausibler Grund ein, dertige Angebote zu machen. Und der ist nicht schön.
Anruf einer Firma, die mir Süßwaren verkaufen wollten. Da ich die Produkte nicht kannte und grundsätzlich nicht bei solchen Anrufen bestelle, bat ich um Zusendung einiger Proben. Diese Bitte wurde von dem Anrufer schlichtweg ignoriert und er fuhr fort, mir die Vorzüge der Artikel und die Konditionen vorzutragen. Schließlich fiel ihm noch ein Argument ein, das mich endgültig überzeugen sollte: Ein Auslieferungsfahrer fährt hier regelmäßig, so dass der Nachschub mit neuer Ware und auch Umtausch, falls es mal Packungen mit abgelaufenem MHD gäbe, überhaupt kein Problem wären.
"Prima", freute ich mich. "Dann kann der mir ja bei Gelegenheit einfach mal ein paar Proben vorbeibringen."
Das brachte den Anrufer offenbar sehr durcheinander. Er stammelte noch etwas davon, dass er das weitergeben wird und verabschiedete sich.
Wir haben die Kataloge für die diesjährige Bestellung der Weihnachtssüßwaren und auch schon für die Ostersaison 2013 bekommen. Bestellschluss wie immer: Mitte Juni.
Immer wieder prickelnd, sich bei 30 Grad Außentemperatur mit Lebkuchen und Hohlfiguren beschäftigen zu müssen.
Der Schokoladenlikör von Zotter, den es auch bei mir im Onlineshop gibt, wird wie andere Spirituosen auch in Sechserkartons geliefert. Dort stecken die Flaschen in einem Pappgitter, damit sie nicht aneinanderschrabbeln.
Was nützt dieser "Schrabbelschutz", wenn die Etiketten in dem Moment beschädigt werden, in dem die Flaschen von oben in die Pappgitter geschoben werden? Gar nichts. Dem Likör selber macht das natürlich gar nichts, aber es sieht einfach beschissen aus und da die meisten Kunden den Likör verschenken wollen, musste ich mir irgendetwas ausdenken.
Meine Anfrage an Zotter bzgl. einer Lösung für das Problem wurde ganz pragmatisch behandelt. Vom Hersteller der Spirituose (Gölles) habe ich schlicht und einfach einen Umschlag mit mehreren neuen Etiketten bekommen, die ich nun selber um die Flaschen pappen darf. War für alle Beteiligen wahrscheinlich die bequemste und günstisgte, wenn auch vermutlich die ungewöhnlichste, Methode.