Til salg: Nissedøre
Non-Food ist ja eher nicht so unser Geschäft, aber in diesem Jahr verkaufen wir auch mal Wichteltüren (-"Startersets") mit Zubehör. Damit steigen wir jetzt also offiziell auch ins Immobiliengeschäft ein. Die Objekte sind etwas klein, dafür aber ohne Maklerprovision und mit überschaubarem Reinigungsaufwand. 
Bei uns zu Hause gehört der Wichtel auch schon seit vielen Jahren Adventszeit. Unsere Tochter freut sich nach wie vor jedes Jahr, wenn er offiziell einzieht. Die Tür samt Briefkasten klebt da ganzjährig an der Tapete in unserem Esszimmer. Um bei dem Gang mit dem Immobiliengeschäft zu bleiben: Offenbar lohnt es sich nicht, die Immobilie für elf Monate Leerstand jedes Mal vollständig wieder zurückzubauen.
Pünktlich zur Adventszeit liegen dann plötzlich die Fußmatte und ein Paar kleine Stiefel davor. Nach und nach kommt immer mehr Zubehör hinzu, wortwörtlich über Nacht. Morgens gibt es dann für unsere Tochter wieder etwas zu entdecken. Ist der Tisch mit den beiden Stühlen da? Der Adventskranz? Die Karaffen für Wasser? Ich mag diese kleinen Veränderungen, die aus einer Ecke der Wohnung für ein paar Wochen einen ziemlich besonderen, geradezu magischen Ort machen.
Bei uns hält sich der "Untermieter" allerdings mit seinen Aktivitäten zurück. Er verteilt kein Mehl in der Wohnung und hinterlässt auch sonst keine Verwüstung, die anschließend unter "Weihnachtszauber" bei Instagram und Tiktok verbucht werden muss. Wie weit man das treiben möchte, muss wohl jeder selber wissen, ich habe mal ein Video von einer Frau gesehen, die da eine ziemliche Sauerei veranstaltet und gefühlt eine ganze Packung Mehl in ihrer Wohnung verteilt hat. Sorry, nein, auch nicht für Klicks.
Unser Wichtel darf gerne einziehen, die Vorfreude auf Weihnachten mitbringen und seine Stiefel vor die Tür über der Fußleiste stellen – wenn er anfängt, unser Haus umzubauen, ist der Spaß vorbei.
Aber mal im Ernst: Der Brauch mit der Nissedør (Wichteltür) wird seit Jahren auch hier in Deutschland immer beliebter und er tut ja auch niemandem weh. Jeder kann, wenn er denn will, so eine Tür irgendwo in der eigenen Wohnung installieren. Es gibt unfassbar viel Zeugs und Zubehör zu kaufen und es gibt darunter auch viele Dinge, die Ines und ich nur kopfschüttelnd abtun – aber jeden Abend oder früh morgens mal eben eine Kleinigkeit zu verändern, die das Kind dann freudig überrascht entdeckt, tut doch nun wirklich nicht weh.
Mal gucken, ob die Sets laufen oder hier zum Ladenhüter werden.
Wie findet ihr diesen Brauch?
PS: Gerade beim speichern dieses Beitrags kam mir die Idee, ob man so eine Tür nicht an auffällig-unauffälliger Stelle hier im Laden anbringt. Ich lass den Gedanken mal sacken.

Bei uns zu Hause gehört der Wichtel auch schon seit vielen Jahren Adventszeit. Unsere Tochter freut sich nach wie vor jedes Jahr, wenn er offiziell einzieht. Die Tür samt Briefkasten klebt da ganzjährig an der Tapete in unserem Esszimmer. Um bei dem Gang mit dem Immobiliengeschäft zu bleiben: Offenbar lohnt es sich nicht, die Immobilie für elf Monate Leerstand jedes Mal vollständig wieder zurückzubauen.
Pünktlich zur Adventszeit liegen dann plötzlich die Fußmatte und ein Paar kleine Stiefel davor. Nach und nach kommt immer mehr Zubehör hinzu, wortwörtlich über Nacht. Morgens gibt es dann für unsere Tochter wieder etwas zu entdecken. Ist der Tisch mit den beiden Stühlen da? Der Adventskranz? Die Karaffen für Wasser? Ich mag diese kleinen Veränderungen, die aus einer Ecke der Wohnung für ein paar Wochen einen ziemlich besonderen, geradezu magischen Ort machen.
Bei uns hält sich der "Untermieter" allerdings mit seinen Aktivitäten zurück. Er verteilt kein Mehl in der Wohnung und hinterlässt auch sonst keine Verwüstung, die anschließend unter "Weihnachtszauber" bei Instagram und Tiktok verbucht werden muss. Wie weit man das treiben möchte, muss wohl jeder selber wissen, ich habe mal ein Video von einer Frau gesehen, die da eine ziemliche Sauerei veranstaltet und gefühlt eine ganze Packung Mehl in ihrer Wohnung verteilt hat. Sorry, nein, auch nicht für Klicks.
Unser Wichtel darf gerne einziehen, die Vorfreude auf Weihnachten mitbringen und seine Stiefel vor die Tür über der Fußleiste stellen – wenn er anfängt, unser Haus umzubauen, ist der Spaß vorbei.
Aber mal im Ernst: Der Brauch mit der Nissedør (Wichteltür) wird seit Jahren auch hier in Deutschland immer beliebter und er tut ja auch niemandem weh. Jeder kann, wenn er denn will, so eine Tür irgendwo in der eigenen Wohnung installieren. Es gibt unfassbar viel Zeugs und Zubehör zu kaufen und es gibt darunter auch viele Dinge, die Ines und ich nur kopfschüttelnd abtun – aber jeden Abend oder früh morgens mal eben eine Kleinigkeit zu verändern, die das Kind dann freudig überrascht entdeckt, tut doch nun wirklich nicht weh.
Mal gucken, ob die Sets laufen oder hier zum Ladenhüter werden.
Wie findet ihr diesen Brauch?
PS: Gerade beim speichern dieses Beitrags kam mir die Idee, ob man so eine Tür nicht an auffällig-unauffälliger Stelle hier im Laden anbringt. Ich lass den Gedanken mal sacken.

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