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Das Gerücht der Ladenvergrößerung

Mein Nachbar Axel (Schuh- und Schlüsseldienst*) geht in absehbarer Zeit in Rente. Was mit seinem kleinen Laden passiert, wissen ein paar Kunden schon ganz genau: Gerüchteweise werden wir uns vergrößern. Das finde ich richtig gut, denn unsere Platznot ist ja nun allgemein bekannt.

Ich überlege noch, ob wir auf der Fläche einen Baumarkt mit angeschlossener Baustoffhalle als Drive In eröffnen oder ob wir uns einfach damit abfinden, dass der kleine Laden für uns beim besten Willen nicht zu gebrauchen ist. Vor allem deshalb nicht, weil zwischen unseren beiden Läden das große Treppenhaus von den Wohnungen hier über uns zu finden ist. Ich weiß natürlich schon lange, dass Axel irgendwann in den Ruhestand geht und habe auch viel darüber nachgedacht, ob die rund 50qm Fläche seines Ladens nicht hier irgendwie integrierbar wären. Aber das geben die baulichen Gegebenheiten hier einfach nicht her.

Was mir fehlen wird, ist seine Kompetenz in Sachen Schlüsseln. Die Anzahl der verkauften Schlösser/Schließzylinder, aber vor allem die Menge der Nachschlüssel, die er im Laufe der vielen Jahre für uns hier angefertigt hat, kann ich nicht annähernd schätzen. Es könnte schon dreistellig sein.

*) Mir kam gerade zum ersten Mal der Gedanke, warum eigentlich die Kombination mit schuhreparierenden Schlossern oder schlüsselnachmachenden Schustern so häufig anzutreffen ist. Die Suche im Web führe mich zu diesem Artikel: Darum bieten Schuster auch Schlüsseldienste an

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Kommentare

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bli am :

https://joscha.com/nichtlustig/080121/

Mitleser am :

Mal so gesponnen: Raum für Automaten und dort dann Sonn- und Feiertags Lebensmittel anbieten?

Oder als Pausenraum? Okay, muss man dann immer raus gehen….

Beamter am :

Kein Problem, einfach auf der einen Seite ein gelbes Portal und auf der anderen ein blaues Portal und schon ist der Weg frei :-D

Andres am :

Wie wäre es mit einem Kiosk, der den Einkauf des Supermarktes mitnutzt? Das wäre doch ein schöner Synergie-Effekt und ein Zusatzverdienst mit überschaubarem Aufwand.

Der Kiosk hätte ein richtig großes Lager im Hintergrund, falls an einem Sonntag 100 Leute plötzlich Bratwurst und Bier benötigen.

Beamter am :

Nicht eher als Kiosk wo er die Waren der Taschendiebe zurückkaufen kann? ;-)

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