Ich und mein Tesla Model Y (16)
Das große No Go bei den Deutschen und dem Versuch, sie zu E-Autos zu bringen: Reichweite, Reichweite, Reichweite. Als wenn jeder von uns täglich viele hundert Kilometer fahren würde. Durchschnittlich wird ein Auto in Deutschland pro Tag maximal 40 Kilometer bewegt. Selbst ein günstiger E-Kleinwagen mit wenig Reichweite würde unter dieser Prämisse für die meisten Autofahrer in Deutschland reichen. Natürlich wird damit dann die Urlaubsfahrt nach Süditalien zu einem Ladesäulen-Hopping, aber davon reden ich ja auch gar nicht.
Unser Tesla hat nach WLTP eine Reichweite von 600 Kilometern. Was bedeutet das in der Praxis? Nun, wenn er neu ist und man diese gewaltige Beschleunigung an jeder Ampel neu auskosten muss, während aufgrund winterlicher Minusgrade die Heizung auf Volllast läuft, dann sinkt die Reichweite frappierend. Genaue Zahlen habe ich gar nicht dokumentiert, aber wenn man dann noch 400 km weit kommt, ist man gut. Hängt der Anhänger hinten dran und tritt das Fahrpedal auf der Autobahn aufs Bodenblech runter, kann man da noch mal einige Kilometer abziehen. Vor allem die Heizung zieht Strom. Während die Heizung beim Verbrenner unauffällig aus der Abwärme gespeist wird, muss man hier aktiv Wärme ins Auto bringen. Selbst mit Wärmepumpentechnik im Fahrzeug kostet das einiges an Strom.
Inzwischen sind die Temperaturen wieder angenehmer und man kann bequem ohne Heizung fahren. Während meine Tochter und ich auf dem Weg zur Halle waren, fiel mir irgendwann auf, dass die Reichweite noch 529 km betragen sollte – bei noch 71 % Restkapazität des Akkus. Das würde rein rechnerisch eine Reichweite von 745 Kilometern bedeuten, was echt gut ist. Zu beachten ist dabei natürlich fairerweise, dass dieser Traumwert nur bei zurückhaltender Fahrweise zu schaffen ist. Aber grundsätzlich ist das machbar, wenngleich man bei normaler, gewohnter Fahrweise eher an 500 Kilometer herankommt. Aber passt schon so. Der Spaßfaktor mit so einem Auto toppt alles.

Unser Tesla hat nach WLTP eine Reichweite von 600 Kilometern. Was bedeutet das in der Praxis? Nun, wenn er neu ist und man diese gewaltige Beschleunigung an jeder Ampel neu auskosten muss, während aufgrund winterlicher Minusgrade die Heizung auf Volllast läuft, dann sinkt die Reichweite frappierend. Genaue Zahlen habe ich gar nicht dokumentiert, aber wenn man dann noch 400 km weit kommt, ist man gut. Hängt der Anhänger hinten dran und tritt das Fahrpedal auf der Autobahn aufs Bodenblech runter, kann man da noch mal einige Kilometer abziehen. Vor allem die Heizung zieht Strom. Während die Heizung beim Verbrenner unauffällig aus der Abwärme gespeist wird, muss man hier aktiv Wärme ins Auto bringen. Selbst mit Wärmepumpentechnik im Fahrzeug kostet das einiges an Strom.
Inzwischen sind die Temperaturen wieder angenehmer und man kann bequem ohne Heizung fahren. Während meine Tochter und ich auf dem Weg zur Halle waren, fiel mir irgendwann auf, dass die Reichweite noch 529 km betragen sollte – bei noch 71 % Restkapazität des Akkus. Das würde rein rechnerisch eine Reichweite von 745 Kilometern bedeuten, was echt gut ist. Zu beachten ist dabei natürlich fairerweise, dass dieser Traumwert nur bei zurückhaltender Fahrweise zu schaffen ist. Aber grundsätzlich ist das machbar, wenngleich man bei normaler, gewohnter Fahrweise eher an 500 Kilometer herankommt. Aber passt schon so. Der Spaßfaktor mit so einem Auto toppt alles.

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Kommentare
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Mitleser am :
Mein Benzinerkleinwagen schafft mit einer Tankfüllung laut Anzeige 800 km, real eher ca. 700 km. Nur kurz gegoogelt fand ich beim ADAC eine Vergleichstabelle, da schafft der reichweitenstärkste Kleinwagen nach WLTP ca. 400 km, also real eher so 300 km? Also die Hälfte. Es würde doch auch niemand mehr einen Benziner/Diesel kaufen mit einem 10 Liter-Tank und einer Reichweite von 200 km, genauso wie niemand Flachbildschirme kaufen würde, die nur VGA-Auflösung (für die jüngeren unter uns: 640 × 480 Pixel) schaffen.
Klar, natürlich würde das für 1,5 Arbeitswochen zum Fahren reichen, aber mein Benziner muss ich halt dann auch nur 1x im Monat betanken und kann den Literpreis bei der Anfahrt an der Säule ablesen und werde auch nicht mit irgendwelchen Roaming-/Fremdanbieter-Abzockpreisen verarscht. Da braucht man auch keine 50 Kundenkarten und Konten bei irgendwelchen Stromanbietern. Da kann man echt nur hoffen, dass die Gesetzesänderung vom Mittwoch was bringt.
Natürlich geht bei der Batterietechnik die Entwicklung weiter und trotz der ständigen Reichweitendiskussion zum Trotz, was würde dagegen sprechen, wenn sich die Batterietechnik soweit entwickelt, dass man mit einer Ladefüllung 2.000 km schafft? Richtig, nichts.
Bei der aktuellen Entwicklung auf dem Öl-/Gas-Markt hast du da übrigens alles richtig gemacht mit deinem E-Auto, vielleicht solltest du die Entscheidung, die Solaranlage auf deinem Markt nicht zu errichten, noch mal überdenken.
Jodelschnepfe am :
Ich schon wieder am :
Man ist z.B. einen Benziner gewöhnt, und dass man mehr oder weniger oft an die Tankstelle fährt, was ja jedes Mal ein bißchen nervt.
Man fährt zum Beispiel täglich 15 km zur Arbeit, macht 300 km bei 5 Tagen. Dann ist man mit einem eher günstigen E-Auto ein- bis zweimal die Woche an der Ladesäule.
Überhaupt kein Problem, wenn man zuhause oder in der Arbeit lädt, und für Viele auch mit Fremdladen irgendwie verkraftbar.
Los geht es, wenn man auch mal, und das muss nicht dauernd sein, etwas weiter fahren oder gar noch einen Anhänger zum Sport ziehen will. Dann benötigt man so etwas wie Björn fährt, sonst wird es zum Lade-Spießrutenlaufen.
Und für jemanden, der dauernd beruflich einen schweren Hänger über nicht nur ein paar km zieht, ist E-Mobilität einfach noch nichts.
Fazit: Die übliche Pendlerkarre kann man eigentlich immer ersetzen, man muss nur schauen, dass man irgendwo günstig nachladen kann.
Kommen weitere Fahrten dazu, muss man sich genauer anschauen, was man braucht, damit es kein Krampf wird.
Es sollte nicht sein, dass die 2 Urlaubsfahrten im Jahr, die man eben mit der Familienkutsche machen will, zu einem Alptraum werden.
nicht der andere am :
Italienische und kroatische Adria zum Beispiel ist aber auch jetzt schon elektrisch bequem.
Ich schon wieder am :
Aber zum eigentlichen Thema:
Man braucht zum Reisen beides: Eine passable Ladesäulendichte UND ein Auto mit genügend Reichweite. Alle 200km anhalten müssen ist blöd.
Eine ausreichende Schnellladefähigkeit ist bei den großen Akkus heutzutage sowieso gegeben.
Naya am :
Denn gerade für längere Fahrten in Gegenden, wo die Öffi-Dichte schlecht ist, für Rundreisen oder Urlaubsfahrten mit mehr Gepäck brauche ich das Auto.