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Achja, Schutthaufen …

Der Irrglaube, dass der Hof "der Allgemeinheit", resp. "allen Anwohnern" hier gehört und meine Dreistigkeit, den Schutthaufen hier einfach liegen zu lassen und dadurch zwei Parkplätze zu belegen, einfach nur ungeheuerlich ist, hat einen der Moschee-Vorstandsleute nun tatsächlich dazu veranlasst, mich bei der Hausverwaltung unserer Immobilie anzuschwärzen. Nur mal eben fürs Verständnis: Die Hausverwaltung ist ein von den Eigentümern unseres Hauses gewählter Dienstleister, dessen halbes Honorar von mir getragen wird.

Das Gespräch verlief wohl nicht so, wie er sich das erhofft hatte. Aber nun ist dort zumindest offiziell bekannt, dass die Fläche Privatbesitz ist, vom EDEKA-Markt, und nur vom EDEKA-Markt, nach Belieben verwendet werden kann und sie sich darüber freuen sollen, dort überhaupt ihre Autos kostenfrei und quasi rund um die Uhr abstellen zu dürfen.

Ich glaube, ab sofort werde ich dort in frostige Gesichter blicken.

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Comments

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Johnny Doof on :

Ob sie dich in den Dschahannam verwünschen? :-O

TOMRA on :

Wann kommen Testzelt und/oder Parkraumbewirtschaftung?

Jemand on :

Verstehe nach wie vor nicht, wieso du denen das nicht aus Prinzip untersagst, nach all dem, was dir da schon passiert ist.

B. Sucher on :

- "Das würde nur den Rechten in die Hände spielen."
- mit ein wenig Pech: Schlechte Presse ("islamophober Ladeneigentümer versagt Muslimen, brachliegende[!] Flächen zur Ausübung ihrer Religion zu nutzen!"), hernach Besuche der sog. ANTIFA.

Jonas Doesen on :

Hallo, Antifaschist hier.

Erzähl doch nicht so nen Quatsch. :-)

Raoul on :

Ich ehrlich gesagt auch nicht. Wenn man keine Dankbarkeit erfährt, schön und gut. Aber wenn man dann noch Scherereien hat, weil man nicht noch mehr gratis anbietet, hört es einfach auf.

Hans on :

Verstehe ich auch nicht. Kannst ja als ersten und einfachen Schritt mal Verbotsschilder aufstellen oder Parkuhren in Betrieb nehmen.

Georg on :

Weil deren Fantasie was einem das Leben schwer machen könnte unendlich ist ..............

John Doeer on :

Vermutlich, da es im privaten Raum extrem schwer ist, solche Rechte durchzusetzen. Wenn ich es richtig verstanden habe, gehört ja nicht der komplette Hof zu Björn, sondern nur der überwiegende Teil. Heißt, man kann nicht einfach das Tor zur Straße zu machen, sondern muss an einer Grenze zwischen zwei privaten Besitzen handeln. Wenn sich da eine Seite nicht dran hält (und z.B. bei einem Zaun eine Einfahrt zu parkt), dann muss man im Fall der Fälle selbst den Weg freiräumen lassen und die Kostenübernahme dann zivilrechtlich klären. Polizei anrufen (und abschleppen lassen) klappt ja nur im öffentlichen Raum.

Alexander M. on :

Weil "aus Prinzip" selten ein gutes Argument ist?

Weil ihm an guten nachbarschaftlichen Verhältnissen liegt

Weil auch die Moschee-Leute Kunden sind, mit denen er es sich nicht verderben will?

Weil er ein gutmütiger Mensch ist.

....

Es gibt verdammt viele mögliche Gründe, die Du als Außenstehender wohl nicht verstehen wirst.

Nobody on :

Sehr bezeichnend das der Herr es eher schafft die Hausverwaltung zu kontaktieren anstatt den direkten Kontakt mit dir zu suchen (vorausgesetzt es war nicht der selbe Herr der mit dir schon gesprochen hat).

Mitleser on :

Glaub spätestens nach der Beschwerde hätte ich da den Hof verrammelt.

Nicht der Andere on :

Ich versteh's auch nicht. Da versucht ein Grüppchen tatsächlich und offiziell gegen dich vorzugehen und deine Reaktion darauf ist, daß sie zumindest aus ihrer jetzigen Enttäuschung konstruktiv und menschlich was lernen.

Natürlich berechtigt dich dein Eigentum auch zur Nutzungsfreigabe an ein Egoisten. Zumindest ein Parkverbotsschild wäre nun aber fällig. Betriebsfremde können dann ja immer noch fragen, ob sie die bei deinen Mitarbeitern und dir parken dürfen.

eigentlichegal on :

Ich hab es vor Jahren schon nicht verstanden, warum du dir das gefallen lässt und ich versteh es immer weniger.
Für eine gute Nachbarschaft braucht es zwei Seiten.
So viel Entgegenkommen von dir und dann doch nur frostige Blicke als Reaktion? Warum lässt man sich das gefallen?
Ich würde den Parkplatz einfach mal nen Monat dicht machen.
Wenn es anschließend nach "Wiedereröffnung" dann keine dankbaren Blicke gibt, würde ich das Thema ein für alle mal beenden.

Silvan Theiss on :

Ich weiß nicht ob das geht aber der Platz schreit doch geradezu nach einem Seecontainer oder einer vergleichbaren wetterfesten geräumigen und zugleich bedingt mobilen Räumlichkeit als Lagererweiterung.

ZumBeispielJohnDo3 on :

Gibt es eventuell den Effekt, dass durch jahrelange Duldung ein Gewohnheitsrecht entsteht, auf das die Parkenden sich berufen können?

Ich bins nur on :

Bei Immobilien gilt, was im Grundbuch steht. Ein gewohnheitsrecht gibt bei sowas eher nicht.

Stefan on :

Dem ist leider nicht ganz so.
Wenn zum Beispiel eine Gartenhütte an der Grundstücksgrenze steht und die Dachrinne oder ein Teil des Daches über die Grenze übersteht muss das zeitnah gerügt werden da sonst es zum Gewohnheitsrecht wird und Bestandsschutz hat....

Leider selbst erlebt nach dem Kauf eines Grundstückes- der Vorbesitzer hatte es geduldet und damit konnten wir den Rückbau nicht mehr verlangen.

Jojo on :

Aber alle Achtung, die Moscheenbesucher sind auf jeden Fall super integriert. Kartoffeliger als jemanden bei der Hausverwaltung zu verpetzen geht echt nicht. Ehrenalman!

Thomas on :

Das habe ich auch gedacht, Respekt! :-D

Jens_Uwe74 on :

Drück denen doch mal eine Deiner nicht gedruckten Shopblogger-Visitenkarten in die Hand, damit sie hier mitlesen können.

Flamebeard on :

Also ich finde es schon gut, dass Björn da generell der größere Mensch ist.
Und so lange sie nicht dauerhaft so viel der Parkfläche belegen, dass für die Kunden des Marktes gar kein Platz mehr ist, dürfte es auch den Ärger nicht wert sein.

Fleno on :

Das ist kein Kundenparkplatz...

Nicht der Andere on :

Eigentlich erstaunlich, daß der von Kunden nicht auch mitgenutzt wird. Entweder gibt's vorne raus doch immer genügend Parkraum oder der umständliche Fussweg ist ihnen zu weit - besonders angesichts von Rampentür und Notausgang direkt dort oder sie wissen's einfach nicht, daß es den Hof gibt. Wenn x-beliebige Fremde und sogar Feindselige dort parken dürfen, dann würden die eigenen Kunden ja auch unbehelligt bleiben.

eigentlichegal on :

"dürfte es auch den Ärger nicht wert sein"

Aber den Ärger hat er doch eben jetzt

Christian on :

Bei der Hausverwaltung anschwärzen statt gegenseitiges Verständnis in einem persönlichen Gespräch zu schaffen..
Man kann ja nun nicht meckern, das da niemand integriert wäre. Noch deutscher geht wirklich nicht. :-P :-P :-P

Peter on :

Ich kann Björn gut verstehen. Die Polizei in Bremen taugt wenig im Kampf gegen Clans und er will sicher nicht ständig seinen Laden brennen sehen oder seine Familie oder was auch immer.

Georg on :

Clans sind in Bremen kein Problem,die Gefahr kommt von Links und daher hat die Polizei damit genug zu tun diese Gefahr zu bekämpfen

Theo on :

Ja, Stress mit den Nachbarn ist nie gut. Keine Ahnung wie einige reagieren, wenn das Thema eskaliert. Geschickt wäre es das Gebäude gegenüber zu kaufen, abzureißen und einen großen Parkplatz drauß zu machen. So als ironischer Wink.

Klodeckel on :

Mich wundert wirklich, dass es noch nicht zu Androhung von körperlicher Gewalt, Beleidigungen und zerstochenen Reifen oder ähnlichem gekommen ist. Normalerweise ist das nur die logische Folge früher oder später, wenn man nicht gemeinsam eine Problemlösung erarbeitet.

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