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Keller, Vorher, Nachher, Zwischenschritt

"Maschinenraum" … Früher [tm] standen dort die vielen Kältemaschinen, noch früher war die Technik noch viel wilder. Inzwischen sind die "Maschinen" auf die Pumpenstation für unsere Vento-Kühlregale und die beiden kompakten Quader mit der Technik für die beiden Kühlregale (auf den Bildern links im Vordergrund zu erkennen) reduziert.

Eigentlich soll da auch gar nichts anderes stehen. Zum einen ist das unnötige Brandlast und zum anderen möchte auch ab und zu der eine oder andere Handwerker an die eine oder andere Technik rankommen, ohne sich durch einen Haufen Zeugs wühlen zu müssen. Dann gibt es da noch ein großes Aber: Wir. Haben. Keinen. Platz. Also nimmt man die Fläche, die man hat und stellt sie voll.

Wie so oft passiert das mal eben schnell zwischendurch und die Dinge, die abstellen möchte, werden dann auch wortwörtlich nur abgestellt. Da wo es gerade passt und wenn es ohnehin keine Grundordnung gibt, macht es das nicht besser. Schon lange nicht mehr, aber noch während ich angefangen hatte, die beiden Lüftungsöffnungen zuzumauern, sah es da unten ziemlich wild aus:



Ein Regal steht auf beiden Bildern schon an der Wand hinter der Pumpenstation, ein weiteres soll noch folgen. Dort hinein kommen dann Kleinteile und Behälter. Unnötiges Material kommt weg, eine Werkbank als kleinen Arbeitsplatz möchte ich dort unten noch aufstellen und wenn ich irgendwann mal die Lüftungsöffnungen vollständig verputzt habe und die Wände weiß gestrichen sind, dann kommt an die Wand auch noch ein Regalsystem.

Bis dahin müssen aber noch alte Leitungen und Rohre demontiert werden, die aus Wänden und Decke gucken, alles irgendwie parallel zum Tagesgeschäft und mit dem Motivations-Damoklesschwert, dass das alles nicht zwingend notwendig für unseren Geschäftsbetrieb hier ist.

Aber, ja, es soll und muss gemacht werden, auch wenn es so schon deutlich besser aussieht. In einem nächsten Schritt kommt das Regal hinter der Pumpenstation erst einmal wieder weg, da dort die Zuleitung für die "Wall-Box" gelegt werden muss.


Lustige Strichcodes – 800

Diesen Strichcode hat Honza auf einer Packung Weizenmehl der Marke Babiccina volba ("Omas Wahl") entdeckt. Passenderweise sind Getreideähren darauf abgebildet, die sich, ganz ungewöhnlich für einen Strichcode, im inneren der Striche verstecken und nicht oben herauswachsen …

Vielen Dank für die Zusendung. :-)


Links 805

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Leichter Regen und die Außenkamera

Praktisch: Ich brauche keine Wetter-App und auch keinen Blick aus dem Fenster mehr, um herauszufinden, wie es draußen gerade aussieht.

Leichter Regen macht sich zum Beispiel, bei Dunkelheit, durch dünne helle Streifen bemerkbar, die schnell durch das Bild huschen:


Nistkästen-Aufsteller

Ich weiß nicht so recht, was mich geritten hatte, diesen Aufsteller mit insgesamt 24 verschieden gestalteten Vogelhäuschen / Nistkästen für 9,99 € pro Stück zu bestellen.

Derartige Artikel laufen bei uns eigentlich eher schlecht, aber ich wollte dem Produkt eine Chance gebe – und natürlich vor allen den Singvögeln, die es immer schwerer haben …


Aufsteller Snyder's Pretzel Pieces

Nach diesem Erfolgserlebnis sind die Bretznstüggn doch leider irgendwann wieder ausgelistet worden und so haben wir sie seit Ewigkeiten schon nicht mehr im Sortiment.

Nun hatte ich aber die Gelegenheit, einen Aufsteller mit vier verschiedenen Sorten via Vorbestellung über unsere Großhandlung zu bekommen und musste natürlich zuschlagen. Statt 1,89 € für 125 Gramm liegt der Kurs jetzt bei 2,29 für eine Tüte mit nur noch 110 Gramm Inhalt, was immerhin einer Preissteigerung von knapp 38 % entspricht. Aber gut, da sind nun auch schon neun Jahre dazwischen, das relativiert wohl einiges, wenn man Inflation und Lohnentwicklungen in der Zeit berücksichtigt.

Probiert habe ich sie jetzt noch nicht wieder, wenngleich eine Tüte "Jalapeno" schon bei uns zu Hause liegt. Wenn der Geschmack noch so gut wie eh und je ist, ist das mit dem Preis wohl noch verzeihlich.


Suchspiel: Wo ist das Produktbild? :)

Die Plakate für unsere Wochenwerbung bekommen wir nicht mehr direkt über die Edeka, sondern über die Plattform eines externen Dienstleisters. Daran, dass sich da immer wieder Fehler in Form von falschen Artikelbildern einschleichen, werde ich mich wohl nie gewöhnen.

In diesem Fall war das Bild zwar grundsätzlich richtig, nur etwas winzig geraten. Irgendwie verloren sich die abgebildeten Käsetwister etwas auf dem großen Plakat. :-P

(Rennt damit jetzt in die Läden, das ist nicht die aktuelle Werbung!)


Polizeitraining in der kommenden Woche

Vor ein paar Tagen war ein Student der Polizeischule Bremen bei uns und hat ganz vorsichtig angefragt, ob sie bei uns wohl in der nächsten Woche mal ein paar Stunden lang in einer realen Umgebung Ladendieb-Trainings durchführen dürften.

Klar dürfen sie, bei der Zusammenarbeit mit der Polizei helfe ich gerne mit. Wir haben ihm schon in Aussicht gestellt, gar keine so schlechte Chance auf einen echten Ladendieb zu haben. ;-)

Andere Länder, andere Läden – 009

Eine solche Flasche in leer hatte ich an dieser Stelle hier vor ein paar Jahren schon einmal im Blog. Jetzt habe ich sie sogar selber (Neuware, also in voll) in einem Asia-Shop in den Niederlanden entdeckt.

Gekauft habe ich sie aber dennoch nicht, so dringend war mein Verlangen nach Sojasauce nicht, zumal wir ja selber etliche Sorten hier im eigenen Laden anbieten. :-)


Heute oder morgen!

Eine Frau rief bei uns im Laden an und wollte ein paar Waren nach Hause geliefert bekommen. Ich erklärte ihr wahrheitsgemäß, dass wir seit Jahren schon keinen Lieferdienst mehr hätten und wir zwar durchaus mal zwischendurch Ware in die unmittelbare Nachbarschaft bringen, aber diese nicht mehrere hundert Meter bis zu einer der nächsten Querstraßen liefern können. Vor allem deshalb nicht, weil wir das Personal dafür nicht übrig haben und nicht mal eben jemanden eine halbe bis ganze Stunde (mit zusammensuchen des Einkaufs) dafür abkommandieren könnten. Außerdem handelte es sich um Vogelfutter für Wildvögel – man soll zwar an seine gefiederten Freunde denken (bitte macht das!), aber als so dringend, dass ich nun alle Hebel dafür in Bewegung setzen würde, schien mir der Wunsch nicht zu sein.

Sie druckste herum und wirkte sehr unglücklich. Am nächsten Packtag rennen hier wieder ein Dutzend Mitarbeiter herum und so sagte ich ihr, dass wir das Freitag Vormittag schaffen müssten. Ich bin jedenfalls optimistisch, dass dann zwischendurch mal jemand die Zeit für eine Lieferung übrig haben sollte.

"Oh, das ist mir zu spät. ich dachte, sie können heute noch liefern oder morgen früh gleich", sprach die Anruferin und wirkte sehr enttäuscht dabei mit einer kleinen vorwurfsvollen Note. Zumindest bildete ich mir ein, diese rausgehört zu haben. Dabei hatte ich doch extra schon ganz am Anfang des Gesprächs erzählt, dass wir ausdrücklich keine Lieferungen mehr machen können, schon gar nicht spontan.

So kamen wir jedenfalls nicht zusammen und sie wollte dann doch spontan eine Nachbarin zu uns schicken. Auch gut.

Das kann man Thun- oder auch Lassen-Fisch

Mal abgesehen davon, dass wir hier generell alle Produkte aus den Umkartons auspacken, wenn es irgendwie möglich ist (und bei DIESEN in Pappe eingepackten Thunfischdosen IST es problemlos möglich), sollte einem schon der gesunde Menschenverstand sagen (und vielleicht auch das eigene Endkunden-Herz), dass man die Ware mit der Vorderseite nach VORNE in die Regale stelle sollten.

Aber letzteres konnte man natürlich wegen des Kartons nicht sehen. :-P


3 x Vigour Wasserhähne

Seit MONATEN (!) haben wir versucht, den Auftrag mit den drei Wasserhähnen an den Sanitär-Fachbetrieb abzugeben, mit dem wir in der Vergangenheit schon sehr viel gemacht haben.

Handwerksbetriebe haben viel zu tun (Luxusproblem) und wenig Zeit und weil ich das auch so im Kopf hatte, habe ich nicht alle paar Tage gedrängelt. Wir haben in Wochen gedacht. Nachdem kein Angebot kam, haben wir irgendwann mal nachgefragt, nach einer Weile kam ein Angebot, aber das war falsch / unvollständig. Dann hatte ich per E-Mail geantwortet, keine Reaktion, dann haben wir angerufen, dann kam irgendwann ein neues Angebot, das aber auch noch nicht korrekt war. Der mühsame Prozess, da auf einen Nenner zu kommen, zog sich Woche für Woche und inzwischen Monat für Monat in die Länge. Seitdem läuft auch das Rinnsal aus dem Wasserhahn im Damenklo.

Fresse voll: Ich habe mir jetzt die Fachhandels-Produkte von Vigour selber besorgt. Insgesamt drei automatische Waschtischarmaturen mit IR-Sensor, eine mit Batterie, zwei mit Netzteil, eine für den Anschluss an die Hochdruckleitung, zwei für den Betrieb an drucklosen Untertisch-Speichern.

Der Anbau ist für mich grundsätzlich eine unkomplizierte Kleinigkeit, aber dauert natürlich auch ein paar Momente und ist nicht mal eben zwischendurch zu erledigen. Heute werde ich es wohl nicht mehr schaffen, aber das alles kommt nun auch einen oder zwei Tage auch nicht mehr an.


DS-Anforderung: Bestätigung der Moschee

Nach Absprache mit unserem Datenschutzbeauftragten der Edeka ist nichts dagegen einzuwenden, dass wir mit unserer neuen Hof-Kamera das Grundstück und Gebäude der Moschee mit deren Einverständnis ebenfalls überwachen.

Zur Absicherung soll ich mir dieses Einverständnis aber noch schriftlich bestätigen lassen, aber das wird wohl kein Problem sein, denke ich.

(Also keine Panik in den Kommentaren, hier sind DS-Geschichten immer akkurat.)

Ausgepackte Gepa-Schokolade

Eine junge Frau hatte sich Schokolade von Gepa eingesteckt und wollte damit den Laden verlassen, ohne diese zu bezahlen. An der Kasse lösten die an der Ware angebrachten Sicherungsetiketten zwar den Alarm der Warensicherungsanlage aus, aber dass sie etwas bei sich trug, das nicht ihr gehörte, wollte die Frau nicht zugeben. Stattdessen stand sie schulterzuckend herum und öffnete die verschiedensten Taschen und den Rucksack und gab sich kooperativ und tat so, als wüsste sie überhaupt nicht, was los sei.

Da die Anlage a) nicht grundlos auslöst und die Dame b) auch nicht besonders vertrauenerweckend wirkte, baten die Kolleginnen und Kollegen sie, ihnen ins Lager zu folgen. Dort müsste sie dann warten, bis die Polizei da ist, denn diese würden dann noch einmal gründlich nachsehen.

Es tauchten dann ganz überraschend, freiwillig und bevor die Polizei informiert wurde, fünf Tafeln Schokolade auf, die sie sich vor dem Regal hockend unauffällig in den Bund ihrer Hose gefriemelt hatte …


Auf die nächsten sechs Telefonjahre

Vor knapp sechs Jahren hatte ich für die interne Kommunikation ein schnurgebundenes Telefon gekauft, das fest beim Kassentisch installiert ist. Durch (vermutlich) häufiges Herunterfallen war das Gehäuse des Hörers irgendwann gebrochen, was sich jedoch mit etwas Sekundenkleber reparieren ließ. Grundsätzlich funktionierte das Gerät ja schließlich noch.

Ich vermute, dass der Telefonhörer schlichtweg etliche Male heruntergefallen war oder dass im Allgemeinen recht lieblos mit dem Telefon umgegangen wurde. Knapp drei weitere Jahre später hält die einst von mir geklebte Stelle zwar immer noch bombenfest, aber Kommunikation ist quasi nicht mehr möglich. Irgendwas klappert ganz wild im Hörer und man hört nur noch mit starken Störgeräuschen, was der Angerufene einem sagt.

Nun habe ich kurzerhand ein gebrauchtes DL580 bei Ebay erstanden und habe nun nur den Telefonhörer mitsamt Kabel ausgetauscht. Dass nun alles wieder problemlos funktioniert, brauche ich vermutlich nicht extra zu erwähnen. ;-)

(Wenn ich im Frühjahr 2029 noch mal mit Sekundenkleber ran muss und das reparierte Teil dann bis 2032 hält, ist alles in Ordnung, damit kann ich leben …)