Der Leergutautomat verweigerte die Annahme einer PET-Flasche, da das Pfandlogo beschädigt war. Ich kam zufällig vorbei und habe dem Kunden natürlich sofort geholfen. In erster Linie damit, dass ich ihm die Flasche abgenommen und an der alten Leergutkasse manuell einen Bon erstellt habe.
"Ach, so viel Aufwand für so eine olle Plastikflasche.", sagter der Kunde. Und ergänzte: "Wieviel Pfand hat so eine Flasche denn? Doch nicht mehr als fünf Cent, oder?"
Ich sagte ihm die Wahrheit. 25 Cent sind zwar auch noch kein Vermögen, aber sein Gesicht sprach Bände...
Das Newcastle ist hier in der Sammlung gleich in zweifacher Hinsicht eine Besonderheit: Zum einen endlich mal wieder nach langer Zeit eine Flasche von der Insel und zum anderen ist es eine durchsichtige Flasche, wie man sie hierzulande eigentlich nur für Frauenbiere "Gold-Biere" oder Biermixgetränke kennt.
Warum geben die Leute nicht mal volle Flaschen ab?
Anfang des Jahres hatte ich eine Warka-Dose hier in der Rubrik, nun ist mir eine Flasche in die Hände gefallen. Das Bier kenne ich allerdings immer noch nicht, so dass ich mich zum Inhalt nach wie vor nicht äußern kann. Schade eigentlich.
"Mr. Leergut", wie wir den Leergutautomaten mittlerweile getauft haben, läuft seit Monaten, von einigen kleinen, sich aus dem Betrieb ergebenden, Zwischenfällen mal abgesehen, ausgesprochen problemlos.
Eben stand eine Kundin wütend vor dem "Scheißding". Nachdem ich ihr mitteilte, dass eine ihrer Flaschen in der Maschine zerbröselt ist und die Scherben alles blockierten, wurde sie jedoch ganz kleinlaut und entschuldigte sich sogar. That's life.
Diese Bierflasche aus Dänemark ist mir durch zwei Eigenschaften besonders aufgefallen. Zum einen dieses geniale Etikett in blaumetallic (mit Absicht "verblitzt", damit man die Reflexion sieht erahnen kann) und dann noch dieses Großaufgebot an Strichcodes. Hatte da jemand Angst, dass eine Scannerkasse was übersehen könnte? Oder soll das tatsächlich ein künstlerisch wervolles Element sein? Ich weiß es nicht...
Ich glaube, ich sollte nochmal eine eigene Rubrik einführen: "Holländische Biersorten"
Diese Flasche "Alfa" Edel-Pils stammt jedenfalls auch aus unserem Nachbarland im Nordwesten und sagt mir, wie so viele andere auch, gar nichts. Kann irgendjemand den Spruch vom oberen Etikettenrand übersetzen?
Endlich mal wieder richtig exotisches Leergut. Eine komplett mit kyrillischen zeichen bedruckte Flasche, deren ursprünglichen Inhalt ich nicht einmal erahnen könnte.
Hier scheinen momentan die Flaschen sämtlicher Getränkemarken unserer Nachbarländer aufzuschlagen. Powermalt kommt aus Dänemark und ist wohl ein ganz ordinäres Malzbier. Aber: Nie gesehen, hier aufgetaucht und daher "exotisches Leergut".
Faszinierend: Normalerweise sind wir Montags in den ersten Stunden der Woche die Anlaufstelle für die verschiedensten Flaschensammler. Von mehreren hundert Euro Leergut innerhalb weniger Stunden habe ich hier schon mehrfach berichtet.
Und nun? Liegt's am Schnee und an der Kälte? Oder ist es einfach nur Zufall? Ich weiß es nicht. Aber wir haben heute Nacht nur sieben Kunden mit Leergut gehabt, die auf die beeindruckende Gesamtsumme im Höhe von 7,93 Euro kommen.
Ein Bier, das schlicht "Pilsener" heißt – hier in Deutschland hätte ich den Artikel sofort als Eigenmarke einer Handelskette identifiziert.
Und hier? Ich suche die Brauerei und finde sie einfach nicht. Und plötzlich fällt mir dieses kleine Logo oben am Halsetikett auf: "ah", das Zeichen der niederländischen Handelskette Albert Heijn. Also tatsächlich eine Eigenmarke. Vermute ich zumindest jetzt einfach mal...
Eine Kundin mittleren Alters stand vor dem Leergutautomaten und war kurz davor, zu verzweifeln. Immer wieder versuchte sie, die erste ihrer mitgebrachten Pfandflaschen in das Gerät einzuführen, doch immer und immer wieder verweigerte der Automat die Anname. "Flaschen langsamer eingeben!", stand auf dem Display. Zum Glück konnte der verzweifelten Kundin eine Kollegin helfen, die gerade aus dem Lager kam.
Was passiert war?
Nun, die Kundin hat die Flasche nicht in den Automaten hineingelegt, sondern einfach in die Öffnung gehalten. Sie dachte, dass das Gerät sich die Flasche dann greifen und ihr aus der Hand nehmen würde. Das passierte natürlich nicht. Stattdessen löste die durch den im Gerät steckenden Arm blockierte Lichtschranke die oben genannte Fehlermeldung aus.
Das Bier kannte ich bis heute namentlich auch noch nicht, aber zumindest der recht umfangreichen Website nach zu urteilen, dürfte das Bier in Tschechien kein ganz kleines Licht sein. Wenngleich ich kein Wort auf dem Webauftritt verstehe.
Fund auf dem Flaschentisch des Leergutautomaten. Nanu, ist das etwa ein zusammenegrolltes Stück Papier? Tatsächlich. Wird wohl nicht von Kapitän Sparrows sein, aber die Neugierde ließ mir keine Ruhe und so fummelte ich so lange an der Flasche, bis ich den Zettel schließlich in der Hand hielt.
War dann allerdings doch nicht so spannend wie ursprünglich gehofft. Ein Hinweis auf einen wertvollen Piratenschatz wäre mir da doch zugegebenermaßen lieber gewesen.
Diesmal war kein Aufkleber mit deutscher Beschriftung auf der Flasche und auch ansonsten habe ich kein Wort verstanden. Woher kommt das Bier? Wie schmeckt es? Wohin geht es? Ich nix'e wissen.
Ich finde nur, dass der Baum (soll doch einer sein, oder?!?) eher wie ein Atompils Atompilz aussieht. Wenig einladend...
Dem Wikipedia-Artikel nach, ist "Savanna" eine der bekanntesten Apfelwein-Sorten aus Südafrika. Hier der Link zur "Savanna"-Website.
In diesem Fall bedaure ich gar nicht, dass die Flasche leer war. Cidre ist nun gar nicht mein Ding. Da verkoste ich doch lieber weiter Biere aus aller Welt.