An dieser Stelle war von Anfang an die Getränkeabteilung geplant. Auf keinem der Fotos zu sehen ist das uralte Kühlregal, das vorher an dieser Stelle stand und von uns direkt verschrottet wurde. Zu erkennen sind aber deutlich die Spuren, die es hinterlassen hat: Die drumherumgestrichenen Stellen an der Wand, die Rohre, Anschlüsse und der Schmutzrand auf dem Fußboden.
Die alten Stühle und einen Tisch (die wir heute übrigens immer noch benutzen) unseres Vorgängers haben wir in den Laden gestellt. Dort dienten sie wahlweise als Büro ...
Verdammt noch eins! Da sitzt man in aller Ruhe und nach der Nachtschicht schon leicht eingeschläfert am Schreibtisch im Kassenbüro und plötzlich düdelt in voller Lautstärke ein Mobilteil unserer Telefone los. Unangenehmerweise in einem mir bis dato völlig unbekannten Klingelton.
Da hat einer der Kollegen (vermutlich aus der Nachtschicht) einen Wecker gestellt, der täglich um 5 Uhr losgeht. WAAAAAH!
Ach, positiv sehen: Jetzt geht's frisch und munter wieder für eine Stunde an die Arbeit.
Der Misanthrop hat mich auf ein Video hingewiesen. Es zeigt knapp zwei Dutzend maskierte Personen, die offenbar einen Supermarkt stürmen. Ich vermute, die beiden Damen am Schluss dürften nicht damit einverstanden gewesen sein, dass die Leute einfach so ohne zu bezahlen abgehauen sind.
Da ich kein Wort Griechisch verstehe und auch die Google-Übersetzung nicht wirklich brauchbar ist, helfen mir leider auch die Kommentare bei Youtube nicht weiter. Es könnte aber gut angehen, dass die Aktion mit der Wirtschaftskrise zu tun hat:
Hm... Da stand noch ein großer Aufsteller mit Weihnachtskerzen mitten im Laden. Wochen nach Weihnachten rennt man an dem Ding vorbei und merkt es nicht.
Ich bin gerade über ein Video im Netz gestolpert, das den Bilka Field’s zeigt. Das ist der nächste Supermarkt hier direkt um die Ecke. Laut deren Webseite ist “Freak Out” eine Werbekampagne (Mit “Mister Bean”) und Gewinnspiel. Allerdings ist die Webseite etwas spärlich mit Informationen darüber worum es eigentlich geht. Außerdem ist mir bei dem Video ist nicht ganz klar ob das nun ein Flashmob oder ein Werbespot ist. Schnitt und Kameraführung sprechen aber für Letzteres. Witzig ist es allemal.
Ich tippe auch auf einen Werbespot. Und wenn's kein Bilka sondern mein Laden wäre, würde es mich nicht einmal wundern, wenn sowas aber tatsächlich mal als Flashmob stattfinden würde.
Eine Kundin hatte eine beschädigte Frischmilchpackung in ihrem Einkaufswagen. Unglücklicherweise hatte sie die am Verschluss beschädigte Packung im Wagen hingelegt, so dass sie eine dünne weiße Spur beinahe im kompletten Laden verteilte.
Das Malheur war mit einem Wischmop schnell beseitigt.
anbei mein Beitrag zur Rubrik "Sparmärkte in aller Welt"!
Die Fotos zeigen einen Sparmarkt in Juan-les-Pins (Antibes) an der Cote d'Azur.
Dieser Markt hat wunderbare Öffnungszeiten: 7 Tage die Woche von 8 - 20 Uhr. Da das nahegelegene Wohnheim für Sprachschüler am Sonntag Anreisetag hat, sind diese Öffnungszeiten überlebenswichtig.
Direkt vor der Tür ist eine tolle Abteilung für Frischobst und -gemüse. Einige Düsen an der Wand sorgen mit Wasserdampf dafür, dass das Obst und Gemüse nicht vertrocknet.
Etwas seltsam fand ich ein Schild an der Kasse "Die Kassiererin hat keinen Zugriff auf das Geld". Ich hielt es erst für einen Scherz, aber es ist wirklich so. Scheine werden in einem Schlitz im Kassentisch "weggesaugt" und Kleingeld wird in einen kleinen Kasten eingeworfen. Der gleiche kleine Kasten spuckt am unteren Ende auch das Wechselgeld heraus.
Ob dies Schutz vor Überfällen ist oder einen anderen Grund hat, weiss ich nicht.
Lieben Gruß,
Virra (fleißige Shopblogger - Leserin)
Vielen Dank für die Bilder. Das mit dem fehlenden Zugriff auf das Bargeld dürfte sicherlich dem Schutz vor Übergriffen dienen. Wenn die Kassier(innen) das selber einstecken wollten, bräuchten sie das Geld von den Kunden ja nur in einen anderen Behälter zu geben. Außerdem dürfte so ein Verhalten ganz schnell arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Viel interessanter finde ich die Preisschilder in der Gemüseabteilung. Der Laden wirkt von außen eher klein und altmodisch – aber es werden (zumindest teilweise) Preisschilder mit LCD-Anzeige verwendet. Da wird man ja richtig neidisch.
Ungelogen allgegenwärtig war das Putzen der alten Regalteile, vor allem eben der einzelnen Elemente für die Fachböden.
Da wir schneller schrubbten, als die Streifen trocknen konnten, dachten wir uns etliche Methoden aus, sie irgendwo luftig zwischenzulagern. Zum einen gab es dazu ein paar Dutzend Einkaufswagen, die gleich noch den Vorteil mit sich brachten, dass man sie bei Bedarf einfach beiseite schieben konnte.
An der Wand rechts steht das heutige Feinkostregal.
Alte Regale und Aufsteller mussten aber ebenfalls herhalten und dienten gleich als mehrstöckige Ablagefläche für die Regalböden.
Und wenn die Regalteile getrocknet waren, haben wir sie erstmal bis zur weiteren Verwendung zum Trocknen aufgestapelt. Wie gesagt, inzwischen hat die Zeit den Gedanken an diese unendlich monotone und stupide Arbeit verdrängt. Ich glaube, nochmal würde ich das nicht machen...
Ich musste gerade die Magenta-Patrone bei meinem T1100 tauschen.
"Schon wieder ist eine der Patronen leer", dachte ich mir noch. Aber wie so oft: Nicht gleich meckern. Ich hatte mir nämlich beim letzten fälligen Patronentausch das Datum auf der Patrone notiert: 22. August 2009. Fast sieben Monate ist doch eigentlich gar nicht so schlecht dafür, dass ich vor allem rotlastige Plakate mit dem Ding drucke.
Die alten Kühlanlagen waren entweder schrottreif (Zumindest sagte das damals der mir empfohlene Kältemonteuer. Inzwischen würde ich diese Information lieber mehrmals prüfen, aber damals blieb mir in der Eile nichts anderes übrig, als das so zu glauben...)
Dieses große Wandkühlregal sollte entsorgt werden. Daher haben wir uns nicht mehr die Mühe gemacht, es zu reinigen. Und nicht nur das: Wir haben im Laufe der Umbauarbeiten die Konsolen aus dem Regal genommen, da sie zufällig zu den normalen Regalgondeln im Laden passten.
Die große Tiefkühltruhe in der Ladenmitte wollten wir behalten. Die musste aber einmal grundlegend gereinigt werden. Glaubt man auf diesem Bild gar nicht, oder?
Anderer Blickwinkel...
Ein Hochdruckreiniger wird mir noch im Laufe der Umbauarbeiten dabei helfen, das da wieder sauberzubekommen.
Ein wahrlich seltener Anblick: In einer der Kassenabrechnungen habe ich drei 10DM-Münzen zum Thema Olympia 1972 entdeckt. Leider ziemlich verschrabbelt, sonst wären die Münzen mit den zwei verschiedenen Motiven glatt aufbewahrungswürdig:
Einen Großteil der Zeit haben wir hier übrigens damit verbracht, die Bleche der Regalböden zu schrubben. Ja, schrubben. Wir haben sie nicht nur oberflächlich abgewischt, sondern reell von allen sechs Seiten mit Scheuermilch bearbeitet, gespült und hinterher zum Trocknen aufgestapelt. Insgesamt etwa 2500 einzelne Streifen. Das ist selbst für mich heute, über acht neun Jahre später, kaum noch zu glauben...
Hier steht das Grundgestell einer der Regalgondeln in noch schmutzigem Zustand. Mehr als deutlich erkennt man, wie stumpf und gelblich die Rückwandbleche aussehen.
Das selbe Regal – in sauber und mit eingehängten Fachböden. Bestimmt denkt nun der eine oder andere: "Wie konnten die denn schon die Böden einhängen, ohne überhaupt die Ware zu haben?"
Nun: Wir wussten ziemlich genau, in welchem Regalstück welche Artikel stehen sollten. Mit langjähriger Einzelhandelserfahrung kannten wir genug Artikel und die Sortimentszusammenstellung, um die Einhängungen der Böden relativ präzise vorhersagen zu können.
Ohne Übertreibung und nicht ohne Stolz kann ich behaupten, dass wir über 90% der Regale auf diese Weise vorab richtig zusammengebaut haben!
Drei Männer standen vor dem Leergutautomaten und gaben einige Flaschen ab. Mir fiel das Trio durch ihre etwas ungewöhnliche Bekleidung auf. Irgendwie eine Mischung aus ungewöhnlich und ungepflegt. Das erregte meine Aufmerksamkeit und so beobachtete ich die drei über die Videoanlage.
Plötzlich ging einer der der Typen ein paar Meter ins Lager und sah sich um. Nanu? Achso, er wollte nur den Leergutautomaten von hinten sehen. Er ging zurück zu seinen beiden Begleitern, wechselte ein paar Worte mit ihnen, ging wieder ins Lager und nahm sich eine der dort stehenden Leergutkisten und ging damit wieder zur Vorderseite des Automaten. Verdammt, der will doch wirklich..!
So weit kam es aber nicht, denn ich sprintete die Treppe herunter, nahm ihm die Kiste weg und forderte die drei auf, ihr restliches Leergut einzupacken, den bisherigen Bon an der Kasse einzulösen und meinen Laden unverzüglich zu verlassen und sich hier im Laden nie wieder blicken zu lassen. Statt klein beizugeben, klopften die drei auch noch große Sprüche. "Sie haben uns gar nichts zu sagen!", war einer davon.
Sie trollten sich dann zum Glück trotzdem sehr schnell. Ich hatte einfach keine Zeit und Lust, auf die Polizei zu warten und war froh, dass die drei Kerle nicht noch mehr Stress gemacht haben.