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Kundin will Papiertüten

Eine Frau rief an und wünschte sich, dass wir auf andere Tragetaschen umsteigen würde. Konkret: Weg von Plastiktüten, die "im Meer herumtreiben und die Fische vergiften".

Als mir das der Kollege berichtete, war mein erster Gedanke, warum sie denn die Tüten ins Meer wirft. Das macht man doch nicht!

Aber mal ernsthaft: Wir haben zwei Sorten Papiertüten (groß und klein) und eben auch die Kunststoff-Tragetaschen. "Legal", da mit einer Mindestmaterialdicke und daher problemlos mehrfach verwendbar, ohne dass die Tüten gleich zerreißen. Und wenn sie dann doch mal ausgedient haben, entsorgt man sie doch als ordnungsliebender und umweltbewusster (wenn man als solcher denn schon die Plastiktüten verwendet) Mitbürger natürlich in der gelben Tonne / im gelben Sack oder auch im Restmüll und wirft die Tüte nicht irgendwo in die Landschaft, von wo aus sie dann in den nächsten Fluss geweht und so tatsächlich irgendwann ins Meer gespült wird.

Ausgehärtete Ausgleichsmasse im Aufenthaltsraum

Das ist doch eine solide Basis, wortwörtlich, die sich bei uns im Aufenthaltsraum (und auch im Kassenbüro) heute früh präsentiert. Die Handwerker müssten hier in den nächsten Minuten aufschlagen und ich bin mal gespannt, wie sich das heute entwickelt.

Außer dem Fußbodenbelag in Holzoptik kommen ja auch noch überall neue Fußleisten dran, es gibt also schon noch einiges zu tun …


Andere Länder, andere Läden – 019

Tiefkühlpizza von Grandiosa ist das heimliche Nationalgericht der Norweger. Eine Pizza mit langweiligem, zähem Teig und oft nichtssagenden Belägen, deren einziges kulinarisches Highlight der Jarlsberg-Käse ist – und trotzdem ist sie die beliebteste Tiefkühlpizza des Landes.

Der Grund, warum dieses Foto existiert, war die faszinierende Form der Pizza: Herzförmig und nicht langweilig rund, wie cool. Die Norweger sind toll.

Aber: Dem ist leider nicht so.

Das Herz(förmige Pizzastück) auf den Packungen ist seit Jahrzehnten ein bewusstes Grandiosa-Bildmotiv. Die Pizza in der Schachtel ist ganz profan rund. Das „Pizzahjerte“ sei seit dem Start der Marke im Jahr 1980 ein starkes Symbol der Marke gewesen. Viele haben sich seitdem immer wieder mal eine Pizza gewünscht, die tatsächlich so geformt ist wie das Herz auf der Schachtel. Aber das Herz auf Schachtel entspricht nicht der Form des Produkts.

Dieses Motiv ist sogar inzwischen historisch dokumentiert. Im norwegischen DigitaltMuseum befindet sich eine alte Grandiosa-Schachtel. Die Museumsbeschreibung spricht ausdrücklich von einem Foto einer Grandiosa, bei dem ein Viertel der Pizza als Herz herausgeschnitten bzw. dargestellt ist. Das Herz ist also schon sehr lange Verpackungsgrafik und keineswegs eine Darstellung der tatsächlichen Grundform. ("Ein Foto einer Pizza Grandiosa, bei der ein Viertel der Pizza herzförmig herausgeschnitten ist.")

Also: Keine besondere Optik, aber vielleicht mal was für den nächsten Norwegen-Urlaub, wenn man mal nicht den Grill anwerfen möchte. ;)


Ausgleichsmasse im Aufenthaltsraum

Auch auf den Fußboden im Aufenthaltsraum haben die Handwerker Ausgleichsmasse gegossen. Das obere Bild war noch während der Arbeit entstanden, das untere gute anderthalb Stunden später. Man sieht deutlich, dass das Material schon deutlich sichtbar getrocknet / ausgehärtet ist.

Die Zeitangabe "vier Stunden" passt wohl ganz gut. Den Aufenthaltsraum lassen wir einfach komplett in Ruhe, aber für Kassenabrechnungen und Tagesabschluss in der Warenwirtschaft müssen die Kollegen nachher in das kleine Büro. Aber das wird schon gutgehen.

Morgen kommen wir vielleicht schon die ersten Stücke vom Fußboden zu sehen. Ich wüsste zumindest nichts, was dagegen sprechen sollte.




Vorbereitungen Treppe und Fußboden Büro 1

Nicht nur das kleine Büro als solches, sondern auch die kleine Treppe zu unserem Kassenbüro bekommt auch einen neuen Belag. Das alte grau-melierte Linoleum war hier auf den Stufen und auch an deren Vorderseiten befestigt und die Kunststoffteile, die als Katenschutz daran saßen, waren teilweise schon abgefallen.

Zunächst wurde auch hier alles sorgfältig entfernt …



… und dann kam die selbstnivellierende Ausgleichsmasse auf den Boden, damit wir eine möglichst glatte Oberfläche bekommen.

Die Arbeiten sind schon etwas hinderlich für den Alltag hier, denn die Pausen machen die Mitarbeiter nun freifliegend irgendwo im Lager oder (zum Glück hat das Wetter heute mitgespielt) draußen auf dem Hof. Im Büro nicht richtig arbeiten zu können, war schon blöde, aber da müssen wir jetzt einfach mal durch.


Grundierter Estrich im Aufenthaltsraum

Der alte Fußbodenbelag im Aufenthaltsraum ist komplett entfernt und die Fläche gereinigt. So haben die Mitarbeiter den Boden vollflächig …



… grundiert, damit die Spachtelmasse vernünftig hält. Die kommt morgen auf die Fläche und damit alles in Ruhe trocknen kann, haben die Handwerker, es sind nämlich Handwerker mit Erfahrung, noch eine winzig kleine …



… Sicherungsmaßnahme angebracht. ;)

Bei der Grundierung wäre es dabei noch gar nicht so sehr problematisch, wenn jemand in den Raum latscht. Bei der Spachtelmasse wäre es fatal und auch der frisch eingeklebte Bodenbelag sollte die ersten Stunden nicht belastet werden. Aber bis das so weit ist, wird es noch zwei Tage dauern.


Der Muffin-Zerdrücker

Warum dieser Kunde mal eben mit einer spontanen Handbewegung ein Loch in einen der Muffins einer Packung im Kuchenregal gedrückt hat, werden wir wohl nie erfahren …


Arbeitsbeginn: Neuer Fußboden im Aufenthaltsraum

Die Wände hatten wir Sonntag gestrichen. Gestern ist gar nichts in dem Raum passiert und seit heute Früh sind die Handwerker da und kümmern sich um den/die neuen Fußböden.

So sieht der Aufenthaltsraum leergeräumt aus. Die Küchenzeile hinter der Tür bleibt natürlich, da wird der Bodenbelag bis unter die Schränke gelegt.

Erste Amtshandlung: Das alte Linoleum muss raus. Hier hat der Mitarbeiter der Fußbodenfirma mal probeweise ein Stück hochgerissen um direkt die Motivation wieder zu verlieren. Erstaunlich, dass der alte Bodenbelag im Bereich der Tür sich so großflächig von alleine herausgelöst hat. Der Rest klebte nämlich wie verrückt auf dem Boden fest. ;)


Sonntagsarbeit: Neuanstrich Aufenthaltsraum

Wie die Zeit vergeht: NEUN JAHRE ist es her, dass wir den Aufenthaltsraum gestrichen und halbwegs hübsch gemacht hatten. Als vorbereitende Maßnahme für den Einbau des Fußbodens (dazu später mehr) hatten wir den vergangenen Sonntag in der Firma verbracht und hier einmal grundlegend den Pausenrauf aufgeräumt und die Wände neu gestrichen. Mit einem etwas dunkleren Farbton als bisher, aber dafür hat diesmal auch die Decke einen neuen Anstrich bekommen, nachdem wir die Löcher von der alten Leuchte zugespachtelt hatten.

Nun fehlen noch ein paar schöne neue Stühle und nach wie vor eine haltbare Möglichkeit, die Fenster blickdicht schließen zu können. Da ist uns immer noch nicht die Lösung eingefallen, die einen guten Kompromiss zwischen Optik und Haltbarkeit darstellt. Es wird wohl irgendwie in Richtung Vorhänge gehen, auf jeden Fall ohne nennenswerte mechanische Komponenten, die kaputt gehen können oder die man abreißen kann. Aber eine Sache nach der anderen …


Drei (zwei) neue alte Kameras

Nicht gezielt oder nach einem festen Turnus, aber doch ab und zu mal gucke ich bei Ebay oder kleinanzeigen.de nach gebrauchten Kameras von Jovision. Es gibt leider keine neuen mehr, aber mit der alten Technik bin ich sehr glücklich. Unkompliziert und funktional – mehr will ich doch gar nicht.

Ich hatte drei gebrauchte Stiftkameras bei den Kleinanzeigen entdeckt. Leider stellte sich heraus, dass eine wohl doch kaputt war, aber da habe ich mich mit dem Verkäufer einigen können. So habe ich zwei weitere Kameras, die uns demnächst eventuell vollkommen neue Blicke auf unsere Firma zeigen können … :)


Immer stellen Sie alles um!

Dass in Supermärkten buchstäblich über Nacht regelmäßig alles umgeräumt wird, ausschließlich mit dem Hintergedanken, die Kunden maximal zu verwirren, ist seit vielen Jahren hinlänglich bekannt.

Die Schilder über den Regalen nicht vergessen. ;)


Countdown: 1100

Heute sind es noch 1100 Tage bis zum Ende der kuriosen Konstellation mit den beiden Mietverträgen zwischen mir und der Edeka. Dabei wird an dem Tag gar nichts Aufregendes passieren. Es ist vermutlich so, als wenn man plötzlich 18 ist – man fiebert dem Datum entgegen und dann ist doch alles so wie am Tag zuvor …

1100 Tage. Manche zählen mühsam Schäfchen zum Einschlafen, ich zähle erfreut die Hunderter, um wach zu bleiben. :)

Der Butterkäsedieb

Ein Mann kam mit leeren Händen an die Kasse und hielt sich das Handy ans Ohr. Ob er tatsächlich mit jemandem telefonierte oder sich nur das ausgeschaltete Gerät an den Kopf drückte, ließ sich nicht ermitteln. Jedenfalls tat er so, als wenn es das gesuchte Produkt nicht gegeben hätte und er hielt sich auch während des (Selbst-)Gesprächs demonstrativ im Bereich der Kasse und meines dort stehenden Mitarbeiters auf. Das sollte wohl suggerieren, dass es sich bei ihm um einen ehrlichen Kunden handelt, denn ein Bösewicht würde doch schließlich so schnell wie möglich aus dem Laden zu rennen versuchen.

Als der Typ den Antennen unserer Warensicherungsanlage zu nahe kam, entpuppte er sich schlagartig eben doch als Bösewicht, denn in dem Moment rannte er sofort los. Mein Mitarbeiter reagierte geistesgegenwärtig und sprang auf und versuchte, den Ladendieb noch einzuholen, aber leider vergeblich.

Der Dieb war weg, bekannt kam der Mann auch niemandem vor, und die Ware war auch weg. Geklaut hat er insgesamt sieben Packungen geschnittenen Butterkäse unserer Eigenmarke. Zunächst hatte er drei Packungen genommen und im nächsten Quergang in seinen Rucksack gestopft, danach noch einmal vier weitere.

Warum Käse? Warum immer Käse? Wann ist Käse denn nur DAS Diebesgut Nummer ein geworden, zumindest hier in Bremen? Es ist unfassbar.