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Literatur an ungewöhnlichen Orten (Wayback Machine)

Ein weiteres Fundstück aus unserer uralten Website bei archive.org:
Am Vormittag des 6. Oktobers 2003 war eine siebte Klasse eines Bremer Schulzentrums bei uns im Markt und hat im Rahmen des Wettbewerbs "Literatur an ungewöhnlichen Orten" ca. 1 Stunde lang alte englische Gedichte mit Bezug zu Nahrungsmitteln vorgetragen.
Auch davon gibt es wieder nur noch den Screenshot der Galerie-Übersicht. Allerdings muss ich sagen, dass ich aus heutiger Sicht die Bilder gar nicht wieder veröffentlicht hätte, da dort doch einige der Schüler/innen zu sehen waren. War aber schon eine witzige Aktion, bei der auch viele Kunden gestaunt hatten… :-)


"Mit 5 Schritten zum Erfolg"

Aushang (für die ehemaligen Mitarbeiter) in einem seit vielen Jahren geschlossenen Warenhaus in Delmenhorst:
Verkaufen von ganzem Herzen – "Mit 5 Schritten zum Erfolg"

1. Wir begrüßen jeden Kunden als einen willkommenen Gast!

· Begrüßen Sie jeden Kunden · schaffen Sie Augenkontakt und schenken Sie ihm ein Lächeln.

2. Wir sprechen jeden Kunden aktiv an und ermitteln gezielt die Kundenwünsche durch offene Fragen!
· Ermitteln Sie die Kundenwünsche mit Hilfe der sog. "W"-Fragen (Was, Wann, Wo, etc.).
· Freitag und Samstag nur noch verkaufen zu 100%

3, Wir bieten unseren Kunden immer mehrere Produkte an und weisen sie auf die Qualitätsunterschiede hin!
· Versuchen Sie immer mehr als ein Produkt anzubieten (mindestens 2-3 Artikel).

4. Wir bieten Ergänzungs- bzw. Zusatzprodukte an!
· Zum Beispiel den Gürtel zur Hose, die Batterien zur Kamera usw.
· Unser Ziel ist es von gegenwärtig durchschnittlich 1,6 Artikel pro Kunde auf min. 2 Artikel pro Kunde zu kommen.
· Den Durchschnitts-Bon von z. Zt. 12,45€ auf min. 12,81€ zu erhöhen und den Verkauf von Artikeln über diesem Durchschnitts-Bon zu fördern.

5. Wir begrüßen den Kunden an der Kasse und bedanken uns für seinen Einkauf!
· Begrüßen Sie den Kunden an der Kasse.
· Fragen Sie nach, ob er alles gefunden hat.
Eigentlich alles nicht weiter ungewöhnlich und nachvollziehbar. Gut, solche Regeln gibt es bei mir nicht und Lebensmittel sind zugegebenermaßen auch meistens eher nicht so beratungsintensiv – aber zumindest die Grundregeln der Höflichkeit gelten bei uns auch, da allerdings schon aus Ehrlichkeit und nicht, weil es auf einem Schild steht.

Ich staune nur über den letzten Punkt im vierten Absatz. Rund 12,50€ Durchschnittseinkauf pro Kunde, da hätte ich in einem Karstadt / Hertie auf eher höhere Summen getippt. Worauf ich überhaupt keine Antwort finde: Warum von 12,45 auf 12,81? Das sind weder runde Zahlen , noch eine eine runde Summe als Steigerung (36 Cent), noch ein glatter Prozentsatz (2,89%) …

Nanu, wo ist das Geld?

Beim Einzählen einer Kasse stellen wir fest, dass drei Euro und ein paar Zerquetschte fehlten. Wir hatten das Wechselgeld in der Kasse (Scheine, Rollen) und den Bestand im Zählbrett addiert, kamen aber beim besten Willen auch nach mehrmaligem Nachzählen nicht auf den glatten Standardbetrag.

Manchmal hat man ja so seine Eingebungen und in diesem Fall haben wir bei der Suche nach dem Grund für die Differenz einfach mal unter den Einsätzen im Zählbrett nachgesehen. Wer auch immer die Kasse aus welchem Grund so hinterlassen hat… :-|


Offizieller Sponsor der BRD

Kleiner Aufkleber, der schon seit ein paar Jahren unseren Tresor vom Laden ziert. Inzwischen ist er zwar schon etwas ramponiert, aber die Aussage ist ja ob meiner alljährlichen Steuerzahlungen immer noch aktuell.

Auf meiner Suche, ob ich den Aufkleber vielleicht doch schon mal hier im Blog verewigt habe, ist mir dieser elf Jahre alte (!) Blogeintrag wieder in die Finger gefallen mit dem Bild, das Manuel mal gebastelt hatte. :-)


Das erste vegetarische Sortiment (Wayback Machine)

Irgendwann vor 2005 haben wir mal (wie so oft auf Kundenwunsch) mit einem vegetarischen, bzw. veganen Sortiment angefangen, das wir bis heute über unseren Bio-Großhändler bekommen. Inzwischen haben wir mit dieser Warengruppe schon viele erlebt. Das Sortiment hat sich verändert, vor allem erweitert, und einige bestimmte Artikel haben wir in den "Kühlregalknast" verbannt.

Für die Diebe von heute wäre die Platzierung von damals in der offenen Truhe bestimmt praktisch: Einfach so eine Schichtkäseschale voller Fleischalternativen am Stück mitnehmen… :-P


Aktionstag 14. November 2003 (Wayback Machine)

Am 14. November 2003 haben wir während der Öffnungszeiten im Laden einen Aktionstag unter dem Motto "regional, ökologisch, vegetarisch" veranstaltet, an dem es etliche Produkte mit diesen Eigenschaften zu probieren gab.

Einzig in Erinnerung geblieben ist mir, dass der Bauer, der seine frischen Kartoffeln verkostet hat (und die er an dem Tag auch reichlich verkauft hatte und die wir eigentlich ins Sortiment aufnehmen wollten), uns hinterher eine Rechnung (!) über die bei der Verkostung verteilte Ware in die Hand gedrückt hat. Fanden wir schon etwas frech und in der Folge gab es seine Kartoffeln danach nie wieder bei uns zu kaufen…

Es gibt leider keine Originalbilder mehr, daher muss an dieser Stelle der Screenshot der Übersicht reichen:


Gummibären mit Wurm (Wayback Machine)

Bis zum Startschuss dieses Blogs hatten wir auf der Website in der Galerie ein Kuriositätenkabinett eingerichtet, in dem wir merkwürdige Fundstücke aus dem Supermarkt-Alltag gesammelt hatten. Heute würden solche Bilder natürlich direkt hier ins Blog wandern.

Damals hatten wir zum Beispiel eine Packung Gummibärchen gefunden, in die irgendwie bei der Produktion (die Tüte war original verschlossen) ein saurer Fruchtgummiwurm gelangt war. Fast bemerkenswerter als das Foto (ich bitte, die Qualität zu entschuldigen, es gab nur noch die alte Bilddatei mit 150 Pixeln Breite) ist der Text, den ein Freund und damaliger Webmaster dazu geschrieben hatte…

"Translatexuell" – sowas konnte sich nur Marco ausdenken. :-D




Immer eine gute Idee…

Im Lager hatte ich noch einen (ziemlich ramponierten) Deckenhänger gefunden, auf dem auf Einkaufsgutscheine mit "SPAR"-Aufdruck hingewiesen wird, die man bei uns käuflich erwerben konnte.

Diese speziellen Gutscheine bekomme ich zwar schon lange nicht mehr, aber immer wieder gibt es von unterschiedlichen Druckereien, die solche Dinger herstellen, Gutscheine als Muster. Die haben dann zwar kein SPAR-Logo drauf, sind aber immer irgendwie mit Bezug zu Lebensmitteln. Da solche Gutscheine zumindest bei mir eher nicht so der Renner sind, reichen diese Probedinger seit Jahren schon aus, um über die Runden zu kommen. :-D

Wenn wir dann irgendwann mal ein offizieller Edeka-Markt sind, gibt es natürlich eine hauseigene Lösung, die wir verwenden können und dann vor allem auch dürfen.


Kartoffel(un)glück

Was auch immer der Auslöser dafür war, dass diese Packung Meica "Kartoffelglück" sich so aufgebläht hat – "Kartoffelunglück" trifft es in diesem Fall passender. Glück im Unglück: Die Packung ist nicht nur nicht im Laden, sondern gar nicht explodiert. ;-)


Barzahlen(.de)

Ein Kunde hielt mir eine Stromrechnung unter die Nase und wollte wissen, ob er die bei uns bezahlen könne. Bei REWE und Penny wäre das möglich und wenn das bei uns auch ginge, würde er das gerne nutzen.

Die Rede ist vom Service barzahlen.de, bei dem die zu zahlende Summe über einen Strichcode dem richtigen Empfänger zugeordnet wird. Kannte ich nicht und ich machte dem Kunden auch keine großen Hoffnungen, zog aber dennoch spontan wie vergeblich den Strichcode über den Scanner an der Kasse.

Ich glaube zwar nicht, dass die Edeka davon noch nichts mitbekommen hat, aber ich habe meinerseits mal eine entsprechende Anfrage bei uns an den Kundendienst gestellt.

Uwe was here!

Damit der Rollcontainer mit den Teilen vom Getränkeregal nicht aufgrund einseitiger Belastung umkippen kann, hat Kollege Uwe den Inhalt symmetrisch geteilt und mit einer Getränkekiste daran gehindert, zu einer Seite zusammenzuklappen.

Mit dabei ist eines seiner berühmten Schilder. Ist ja klar! :-)


Joghurt auf dem Kopf

Eine Kundin hatte für ihren Einkauf keinen roten Korb benutzt und da man ja immer mehr kauft, als geplant, gingen ihr irgendwann die Hände aus. So stellte sie einen Joghurtbecher kurzerhand auf ihren Kopf.

Das ging zwar eine Weile gut, aber eine Kollegin hat ihr dann vorsichtshalber doch einen unserer Einkaufskörbe in die Hand gedrückt. :-)