Ein Kunde nahm sich einen Einkaufswagen, ging zum Brotregal, packte sich zwei Mohnbrötchen in eine Tüte, legte sie in den Wagen und schob diesen schließlich gleich wieder in Richtung Kasse. Während er seinen winzigen Einkauf auf das Förderband legte, erkundigte ich mich, ob er nicht das gefunden hätte, was er eigentlich kaufen wollte.
Seine Antwort: "Doch, zwei Brötchen."






Frisch gewaschen, vorschriftsmäßige Kleidung, zurückhaltend im Auftreten, wie gefordert einen Wagen dabei, nur morgendliches Backwerk, kein Alkohol ... und *zack* hat man den Chef am Hals.
Manche Kunden steigern sich ja in einen regelrechten Konsumrausch. In dieser unverschuldeten Orientierungslosigkeit landet dann der halbe Einkauf in der Schiesser Feinripp mit seitlichem Eingriff und dann benötigt der Kunde eine etwas engere Begleitung und Unterstützung in der reibungslosen Abwicklung seines Einkaufs.
Und wenn man da mal ein Kilo Rinderfilet in der Unterhose vergisst, mein Gott, Fehler unterlaufen doch jedem einmal.
Je nach Ausstattung des Unterbaus fällt so ein zusätzliches Kilo ja auch kaum ins Gewicht.
An den Urinalen in der Firma hängen jetzt schon Hinweisschilder:
"Den Penis bitte nicht auf dem Urinal ablegen oder aufstützen!"
Ein Urinal wurde da förmlich aus der Wand gerissen, inklusive 10er Fischerdübel.
Ich habe natürlich so getan als ob ich von nichts weiß.
Dafür haben wir jetzt eine Frauenbeauftragte.
Die hat sich jetzt auf die Fahne geschrieben: "Sexuelle Übergriffe in der Arbeitswelt."
Ich mache schon immer eine halbe Stunde früher Feierabend, bevor es mich auch noch erwischt. So langsam habe ich echt keine Ahnung mehr, wie ich so meine Stunden zusammen kriegen soll. Aber das interessiert ja keinen mehr, Männer geraten immer mehr in die Randbereiche des Interesses und werden nur noch benutzt.
Wir bitten alle Mitarbeiter, die morgens etwas später kommen, auf dem Flur ganz rechts zu gehen, damit sie nicht mit den Mitarbeitern zusammenstossen, die nachmittags etwas früher gehen.
In Bremen Pflichtaushang in jeder Behörde.
Allerdings müssen hier die Beamten auch zeitnah ihre Fehlzeiten doppelt abfeiern, um ihr Stundenkonto nicht ins Plus zu treiben. Sonst drohen wieder kaufmännische Rückstellungen in Milliardenhöhe.
Hessen wäre reich.
Der wollte doch nur ins Blog!!!!EINSELF