Ein Kiosk hier im Viertel, ganz in der Nähe eines nach einem Gewässer benannten Treffpunktes für dubiose Personen aller Couleur, verkauft Kaffee, den man nur als Vertragshändler bekommt. Zu Preisen, die unter denen jener Vertragshändler liegen.
Nicht ganz vorurteilsfrei denke ich mir meinen Teil.







Oder einfach dem Vertragspartner mitteilen und um Antwort bitten, wieso der Kiosk denn den Kaffee verkaufen darf.
Und natürlich die Ermittlungsbehörden darauf hinweisen. Obwohl das wohl am wenigsten Wirkung haben dürfte ...
Nur weil man Preise vergleicht und dabei auch alternative Vertriebswege mit in Betracht zieht ist man gleich dubios.
Möglichweise ist der konkurrierende Händler ja Re-Importeur dieser Kaffeesorte und kommt deshalb - man kennt das ja von den EU-Importen bei Autos - deutlich günstiger an die Ware als über den üblichen Vertriebsweg. Und diesen Preisvorteil gibt er direkt an seine Kundschaft weiter.
Aber Björn hat ja wenigstens offen eingeräumt, dass er von Vorurteilen bei seiner ersten Einschätzung des Sachverhalts beeinflusst wurde.
Man bedenke nur den Mindermengenrabatt, der ja sicherlich eingeräumt wird, weil der Lieferant keine Lagerkostenausgleichszahlungen leisten muss.
Der Ausübung einer steuerbefreiten selbstständigen Tätigkeit gehört die Zukunft. Siehe Griechenland.
Heute morgen um 9 Uhr radelte ich dort vorbei. Die hübschen Jungs tranken aber keinen Kaffee, sondern Oettinger. So ein Leben möchte ich auch mal haben .... NICHT
Ohne Hartz IV würde noch mehr Geld nach Griechenland überwiesen. So bleiben wenigstens noch ein paar Euro für die deutschen Einzelhändler hier im Land.
Btw, gibt es jetzt schon Kaffee von Montblanc & Chanel?
Und dieser Kaffee ist Bio, mehr als einem lieb sein kann.
Naja, bis auf MiniMoppel, der zieht den Schnitt etwas runter, aber dafür ist er ja nicht so oft hier.